Die Geistervilla (VHS) Testbericht

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ab 19,62
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Erfahrungsbericht von der_dominator

... familiäres gruselspäßchen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es scheint in Mode gekommen zu sein, beliebigen Attraktionen aus den Disney Parcs ein filmisches Denkmal zu setzen und weil Aussichtstürme wenig attraktiv für eine filmische Umsetzung sind, lässt Disney nach den Piraten aus „Fluch der Karibik“ nun Geister auf die Leinwand bzw. die Zuschauer davor los; was eignet sich auch besser als eine Spukgeschichte um an den Kinokassen ordentlich Profit zu machen.

Jim Evers [Eddie Murphy] seines Zeichens eher Immobilienmakler als Familienvater, bekommt das Familienleben nicht mehr in den Griff. Eine Auszeit – wider Willen –, ein richtiges Abenteuer muss her, damit Evans in naher Zukunft nicht selbst in seinem Büro, diesmal als Kunde, aufkreuzt. Das Reiseziel ist binnen weniger Sekunden ausgesucht: an den See soll es gehen. Wie „damals“ als man am Lagerfeuer Würstchen gegrillt hat und es sich im Kreis der Familie, weit ab von „For-Sale-Holzwerbeschildern“ und Wohnungsbesichtigungen, gut gehen ließ. Ein Anruf zerstört die Pläne der jungen Familie, denn ein Umweg auf der Fahrt zum See kündigt sich an. Nur Zwanzig Minuten soll es dauern das alte Anwesen, zum Verkauf angeboten, zu besichtigen und sich auf den Weg zu Lagerfeuer und Badesteg zu machen.

Es kommt wie es das Filmplakat erwarten lässt: im Haus spuckt es, weil viele Jahre zuvor ein Liebesglück, ausgerechnet hier, durch eine Intrige beendet wurde, nun in Form eines Weißen Lichtes durch das Haus Spuckt und nach einem „Ahnen“ sucht. Dieser ist in Sara Evers gefunden und so versucht Hausherr Gracy der schönen Maklerin nachzustellen…

Neu ist das ganze nicht, die Handlung scheint auf zwei Seiten – selbst detailliert und ausführlich beschrieben – noch genug weiße Stellen zu offenbaren aber unterhaltsam ist das Familienabenteuer der Evers [Ganz schrecklich der Slogan: für immer und Evers …] dennoch, auch / oder gerade weil Eddie Murphys Rolle darauf ausgelegt ist, das er dem Zuschauer permanent auf den Nerven rumtrampelt.

Nicht das einzige Erlebnis. Im ganzen Haus wimmelt es vor abgedrehtem Inventar. Die Wahrsagerin etwa lebt – in Kopfform – in einer Kristallkugel, von Angestellten bis hin zu ihren Pferden ist einer – so weit dies möglich ist - „töter“ als der andere und im Garten des Anwesens singen vier Büsten a Cappella. Die witzigste Szene des Filme im Übrigen, in dem es immer wieder etwas zu schmunzeln, für die etwas kleineren sogar ein bisschen was zum gruseln gibt. An „schlechten Effekten“ stören sich diese, wie auch ich mich, wohl ebenso wenig wie am “schwachen“ Script. In Erinnerung bleiben vielmehr eine gelungene Ausstattung und ein durchaus „gruseliges“ Unterhaltungserlebnis für klein und noch nicht ganz Groß, aber auch Eltern werden sicherlich, hier und da ihren Spaß haben, sofern sie keine blutrünstigen Exzesse auf der Leinwand erwarten, denn wo Disney draufsteht, ist auch Disney drin. Und so ist die Geistervilla unterm Strich „nur“ eine leicht gruselige Familienkomödie, wer anderes sucht, findet dieses derzeit – unter Vorbehalt - im Haus der 1000 Leichen, ob er dieses aber zufriedener verlassen wird, als die Villa mag aber bezweifelt werden. Am Ende stehen – wie aus dem Haus Disney gewohnt – ein Happy End und respektable sieben Punkte auf meiner Zehner Skala.


[unterm Strich bleibt - 7/10]

Die Geistervilla [Haunted Mansion – USA 2003 – 89 Minuten ]

Regie: Rob Minkoff
Darsteller: Eddie Murphy, Marsha Thomason, Tarence Stamp, Nathaniel Parker u.a.

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • shimada28

    25.06.2007, 16:53 Uhr von shimada28
    Bewertung: sehr hilfreich

    **SH** >> Der ging gerade so....aber guter Bericht.Gruß,shimada28