Die Harald-Schmidt Show Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
- Informationsgehalt:
- Präsentation:
- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von Groucho
Late Night am Nachmittag
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Lange vorgenommen und endlich umgesetzt. Von Hamburg nach Köln um mal eine Harald Schmidt Show live zu sehen.
Die Vorbestellung der Karten an der Hotline war eine ziemlich Geduldprobe. Bei meinem ersten Versuch sagte mir ein Band, dass für diesen Monat alles ausgebucht sei, aber ab ... (das genaue Datum weiß ich nicht mehr)8:00 Uhr, begänne der Vorverkauf für den nächsten Monat.
An besagten Tag versuchten wir mit zwei Leuten, mal nicht das Besetztzeichen zu hören und nach 25 Minuten hatte ich eine freundliche Stimme auf der anderen Seite. An unserem gewünschten Termin waren noch Karten für 8 € zzgl. Vorverkaufsgebühr und Versandkosten zu bekommen. Alles in allem ein Preis von 38,50 € für vier Karten. Weiterhin wurde mir sehr nett erklärt, dass wir an dem Termin, einem Freitag, in der Zeit von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr die Karten abholen müssten, die Aufzeichnung begänne um 16:00 Uhr.
Nach einigen Tagen erhielt ich die Buchungsbestätigung und einen Überweisungsträger. Unserer Fernsehkarriere sollte nichts mehr im Wege stehen.
An besagtem Freitag fuhren wir also von Hamburg nach Köln, quartierten uns in einem Hotel in der Innenstadt ein und machten uns anhand der Beschreibung auf der Buchungsbestätigung und einem aus dem Internet ausgedruckten Fahrpaln mit der Straßenbahn auf den Weg.
Die entsprechende Haltestelle war mit einem einmaligen Umsteigen leicht zu finden, doch dann verließ uns die Wegbeschreibung. Mit Intuition und und einiger Fragerei erreichten wir das Studio 449, in dem die Show aufgezeichnet wird.
Die Karten konnten wir unter Vorlage der Buchungsbestätigung im zum Studio gehörigen Shop abholen. Eine Stitzplatzreservierung ist nicht möglich, wer zuerst kommt, kann sich die Plätze aussuchen. Wir saßen in der sechsten Reihe am rechten Rand, in Höhe der Helmut-Zerlett-Band.
Die Jacken und Taschen müssen an der Geraderobe abgegeben werden (kostenfrei!) und weil wir bis zum Einlass noch Zeit hatten, genehmigten wir uns noch ein Kölsch, dass etwas teurer war, als der Durchschnittsspreis in Kölner Gaststätten.
Endlich öffneten sich die Türen und wir konnten die heilige Halle betreten. In Wirklichkeit ist das Studio kleiner als es im Fernsehen erscheint. Die Sitze sind nicht neu, aber trotzdem bequem und verbreiten ein Feeling wir die Kinos der 50er Jahre. Auf den Monitoren liefen Musikacts aus vergangenen Shows und 10 Minuten vor Beginn der Aufzeichnung betrat der \"Anheizer\" Sven Olaf Schmidt die Bühne. \"Toll\", dachte ich \"nun müssen wir alle lustig sein\", denn er beschwerte sich über den mageren Empfang und sagte er würde noch mal auftreten, dann müssten wir aber alle laut klatschen. Er suchte sich einen Herren aus dem Publikum, den er wegen seines Outfits veräppelte, in einer Art und Weise, dass ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte. Schließlich betrat Harald Schmidt die Bühne und sorgte durch einige (sicher einstudierte) Sätze für eine gute Stimmung. Die Band war in der Zwischenzeit komplett (alle wurden einzeln vorgestellt), da begann die Titelmelodie und die bekannte Stimme sagte den Gast und das Thema an, während man auf dem Monitor den Vorspann verfolgen konnte. Harald Schmidt betrat die Bühne und begann die Sendung. Von unseren Plätzen aus, konnte man ihn ganz gut sehen (zumindest bis er an den Schreibtisch ging), aber schlecht hören. Die ganze Sendung musste man angestrengt zuhören um etwas zu verstehen und am besten konnte man das Geschehen auf den Monitoren verfolgen, denn die meiste Zeit waren die Kameras so platziert, dass man ihn nicht richtig sehen konnte. Er sprach so gut wie gar nicht mit dem Publikum, sondern nur in die Kameras, so dass keine \"beziehung\" aufkam.
In den \"Werbepausen\" spielt die Band, aber nur ca eine Minute, dann wir die Aufzeichnung fortgesetzt. Dadurch dauerte die ganze Geschichte ca 50 Minuten. Nach der Aufzeichnung verabschiedete sich Harald Schmidt nochmal vom Publikum und verschwand. Wir sahen ihn nochmal auf dem Weg zur Bahn, als er uns in seinem Jaguar überholte und ca 15 Minuten nach der Sendung ins Wochenende fuhr.
Alles in allem waren wir etwas enttäuscht. Man konnte kaum was sehen, kaum was hören und wir hatten den Eindruck, dass es eine schlechte Sendung gewesen ist. Als wir nach dem Wochenende die Aufzeichnung sahen, waren wir überrascht, wie gut es eigentlich gewesen ist, wenn man nicht dabei gewesen wäre.
Ich würde nicht wieder extra wegen der Harald-Schmidt-Show (und einem ausgedehnten Kneipenbummel) nach Köln fahren, am Fernseher kommt es irgendwie besser.
Die Vorbestellung der Karten an der Hotline war eine ziemlich Geduldprobe. Bei meinem ersten Versuch sagte mir ein Band, dass für diesen Monat alles ausgebucht sei, aber ab ... (das genaue Datum weiß ich nicht mehr)8:00 Uhr, begänne der Vorverkauf für den nächsten Monat.
An besagten Tag versuchten wir mit zwei Leuten, mal nicht das Besetztzeichen zu hören und nach 25 Minuten hatte ich eine freundliche Stimme auf der anderen Seite. An unserem gewünschten Termin waren noch Karten für 8 € zzgl. Vorverkaufsgebühr und Versandkosten zu bekommen. Alles in allem ein Preis von 38,50 € für vier Karten. Weiterhin wurde mir sehr nett erklärt, dass wir an dem Termin, einem Freitag, in der Zeit von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr die Karten abholen müssten, die Aufzeichnung begänne um 16:00 Uhr.
Nach einigen Tagen erhielt ich die Buchungsbestätigung und einen Überweisungsträger. Unserer Fernsehkarriere sollte nichts mehr im Wege stehen.
An besagtem Freitag fuhren wir also von Hamburg nach Köln, quartierten uns in einem Hotel in der Innenstadt ein und machten uns anhand der Beschreibung auf der Buchungsbestätigung und einem aus dem Internet ausgedruckten Fahrpaln mit der Straßenbahn auf den Weg.
Die entsprechende Haltestelle war mit einem einmaligen Umsteigen leicht zu finden, doch dann verließ uns die Wegbeschreibung. Mit Intuition und und einiger Fragerei erreichten wir das Studio 449, in dem die Show aufgezeichnet wird.
Die Karten konnten wir unter Vorlage der Buchungsbestätigung im zum Studio gehörigen Shop abholen. Eine Stitzplatzreservierung ist nicht möglich, wer zuerst kommt, kann sich die Plätze aussuchen. Wir saßen in der sechsten Reihe am rechten Rand, in Höhe der Helmut-Zerlett-Band.
Die Jacken und Taschen müssen an der Geraderobe abgegeben werden (kostenfrei!) und weil wir bis zum Einlass noch Zeit hatten, genehmigten wir uns noch ein Kölsch, dass etwas teurer war, als der Durchschnittsspreis in Kölner Gaststätten.
Endlich öffneten sich die Türen und wir konnten die heilige Halle betreten. In Wirklichkeit ist das Studio kleiner als es im Fernsehen erscheint. Die Sitze sind nicht neu, aber trotzdem bequem und verbreiten ein Feeling wir die Kinos der 50er Jahre. Auf den Monitoren liefen Musikacts aus vergangenen Shows und 10 Minuten vor Beginn der Aufzeichnung betrat der \"Anheizer\" Sven Olaf Schmidt die Bühne. \"Toll\", dachte ich \"nun müssen wir alle lustig sein\", denn er beschwerte sich über den mageren Empfang und sagte er würde noch mal auftreten, dann müssten wir aber alle laut klatschen. Er suchte sich einen Herren aus dem Publikum, den er wegen seines Outfits veräppelte, in einer Art und Weise, dass ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte. Schließlich betrat Harald Schmidt die Bühne und sorgte durch einige (sicher einstudierte) Sätze für eine gute Stimmung. Die Band war in der Zwischenzeit komplett (alle wurden einzeln vorgestellt), da begann die Titelmelodie und die bekannte Stimme sagte den Gast und das Thema an, während man auf dem Monitor den Vorspann verfolgen konnte. Harald Schmidt betrat die Bühne und begann die Sendung. Von unseren Plätzen aus, konnte man ihn ganz gut sehen (zumindest bis er an den Schreibtisch ging), aber schlecht hören. Die ganze Sendung musste man angestrengt zuhören um etwas zu verstehen und am besten konnte man das Geschehen auf den Monitoren verfolgen, denn die meiste Zeit waren die Kameras so platziert, dass man ihn nicht richtig sehen konnte. Er sprach so gut wie gar nicht mit dem Publikum, sondern nur in die Kameras, so dass keine \"beziehung\" aufkam.
In den \"Werbepausen\" spielt die Band, aber nur ca eine Minute, dann wir die Aufzeichnung fortgesetzt. Dadurch dauerte die ganze Geschichte ca 50 Minuten. Nach der Aufzeichnung verabschiedete sich Harald Schmidt nochmal vom Publikum und verschwand. Wir sahen ihn nochmal auf dem Weg zur Bahn, als er uns in seinem Jaguar überholte und ca 15 Minuten nach der Sendung ins Wochenende fuhr.
Alles in allem waren wir etwas enttäuscht. Man konnte kaum was sehen, kaum was hören und wir hatten den Eindruck, dass es eine schlechte Sendung gewesen ist. Als wir nach dem Wochenende die Aufzeichnung sahen, waren wir überrascht, wie gut es eigentlich gewesen ist, wenn man nicht dabei gewesen wäre.
Ich würde nicht wieder extra wegen der Harald-Schmidt-Show (und einem ausgedehnten Kneipenbummel) nach Köln fahren, am Fernseher kommt es irgendwie besser.
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