Erfahrungsbericht von TheBrick
Die Drachentöter
Pro:
erfrischend neue Story
Kontra:
leichte Ungereimtheiten
Empfehlung:
Ja
Eine kleine Anmerkung vorweg:
Als der Film Anfang 2003 in die Kino\'s kam und reichlich Werbung dafür lief, machte sich ein Kumpel von mir darüber lustig, wie unlogisch der Film doch wäre, wenn Leute aus Hubschraubern auf Drachen zufliegen oder von Türmen mit einer Axt auf sie springen, wie sollten sie sowas denn überleben .... und tat den Film als Schwachsinn ab .... nun, hätte er sich den mal angeschaut, kann ich nur sagen :D
~~~~~~~~~~
Zur DVD:
~~~~~~~~~~
Laufzeit: ca 98 Minuten
FSK: 16, Hauptfilm aber FSK 12
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, English, Französisch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch, Griechisch
Tonformate: Deutsch: dolby digital oder dts, Englisch: dolby digital
Ton- und Bildqualität sind hervorragend
Extras:
Alle Extras sind in Englisch und mit deutschen Untertiteln. Es werden zwei Making-of\'s geboten. Das Erste zeigt, wie der Drache entwickelt und in Szene gesetzt wurde, beim Zweiten bekommt man zu sehen, wie die Feuereffekte erschaffen wurden. Beide Making-of\'s sind recht sehenswert, wenn man sich dafür interessiert, wie ein Film zustande kommt.
Zusätzlich gibt es Erläuterungen vom Regisseur zu seinem Film, die sind allerdings recht langweilig,ist es halt ein einfaches Interview mit einem Regisseur, seine Motivation und wie er zu seinem Job kam.
Den Abschluß der Extras bilden der Original Trailer zum Film und eine Demo des Computerspiels zum Film, aber hierbei handelt es sich nur um hektisch zusammengeschnittene Szenen aus dem Spiel, die wohl zeigen sollen, wie actionreich das Spiel ist, die aber wenig überzeugen.
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Zur Story:
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Jahrhunderte haben die Drachen unterirdisch geschlafen, doch bei Bauarbeiten im Untergrund von London wird dieser Zustand geändert. Man findet eine Drachenhöhle und weckt den dort schlafenden Drachen (rein zufällig war es Quinn als kleiner Junge, die Hauptfigur des Films ...) soviel zur Vorgeschichte, mit der der Film anfängt, danach ein Zeitsprung, die Erde liegt in Schutt und Asche, die Drachen haben alles verbrannt (da sie sich von Asche ernähren) und es sind nur noch wenige Menschen über, die in versprengten Gruppen versuchen zu überleben. Quinn ist mittlerweile erwachsen und der Anführer einer kleinen Gruppe von Menschen, vielleicht so um die 100, die eine alte Burg ihr Unterschlupf nennen. Das Essen ist knapp, es gibt nur winzigkleine Felder und die Aussichtslosigkeit der Menschen wird gut dargestellt, werden ein paar von ihnen doch bei ihrer Ernte überrascht und verbrannt von einem Drachen.
Am Rande bekommt man mit, das Plünderer wohl an der Tagesordnung sind.
Schließlich tritt die zweite Hauptfigur auf den Plan: Denton van Zan !
Auch er ist der Anführer einer Gruppe von Menschen, jedoch einer Militärgruppe mit hochmoderner Ausrüstung, Helicoptern, Fahrzeugen aller Art und Waffen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Drachen zu töten.
Und tatsächlich erledigen sie auch einen Drachen, verlieren dabei jedoch zwei Männer <<<< Rückblick auf die Anmerkung vom Anfang: oh ja, tatsächlich, die Leute springen aus Helicoptern auf die Drachen zu ... hm ... aber sie überleben ja gar nicht ;) >>>>
Naja, es wird gefeiert, das der Drache weg ist, van Zan macht jedoch unmißverständlich klar, das es eigentlich gar nix zu feiern gibt mit einem Ausspruch, der einem schon leicht Gänsehaut machen kann (!Selbst anschauen!) und erzählt Quinn, das es nur einen einzigen männlichen Drachen gibt und sobald der ausgelöscht wird, wäre der Spuk vorbei. Es kommt zu einigen Streitereien, van Zan schanghait einige von Quinns Leuten und zieht nach London, wo der Drachenmann sein Revier hat (eben jener Drache, den Quinn am Anfang des FIlms geweckt hat).
Es kommt zu einem Massaker, van Zans Leute werden niedergemetzelt, er kehrt zu Quinn zurück, doch auch hier haben die Drachen mittlerweile gewütet ... und zu Dritt ziehen sie nochmal los, um den Drachen zu erlegen....
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Zur Machart:
~~~~~~~~~~~~~
Der Film ist solide gemacht, die Endzeitstimmung wird sehr gut deutlich gemacht und die letzten verbliebenen Möglichkeiten der Menschheit sind in sich relativ Stimmung, bis auf ein paar Ausnahmen (wo zB kommt der ganze Sprit für die Fahrzeuge und Helicopter her, mit denen van Zan durch die Gegend kurvt, wo alle anderen nur noch Pferde haben).
Die Drachen sehen ziemlich gut aus und schaffen es, ein beklemmendes Gefühl hervorzurufen und nicht lächerlich zu wirken.
Die Schauspieler sind mit Matthew McConaughey als van Zan und Christian Bale als Quinn sehr gut besetzt und beide spielen ihre Rolle sehr gut ... waren wohl beide auch reichlich im Fitneßcenter für ihre Rollen ;)
Das Ende des Films ist schon ein wenig merkwürdig und sieht nach erzwungenem Happy End aus, denn wird zunächst noch von Millionen von Drachen geredet, ist auf einmal keiner mehr da, nachdem der männliche Drache getötet wurde ... das die dann sooo schnell aussterben, ich weis ja nicht ... aber egal.
~~~~~~~~
Fazit:
~~~~~~~~
Gut gemachter Endzeitfilm, spannend bis zum Schluß mit Charakteren, die hervorragend ausgearbeitet sind und den Film sehr gut tragen können sowie guter Tricktechnik lassen ein merkwürdiges Ende vergessen machen. Alles in allem sehr gelungen und absolut sehenswert.
Als der Film Anfang 2003 in die Kino\'s kam und reichlich Werbung dafür lief, machte sich ein Kumpel von mir darüber lustig, wie unlogisch der Film doch wäre, wenn Leute aus Hubschraubern auf Drachen zufliegen oder von Türmen mit einer Axt auf sie springen, wie sollten sie sowas denn überleben .... und tat den Film als Schwachsinn ab .... nun, hätte er sich den mal angeschaut, kann ich nur sagen :D
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Zur DVD:
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Laufzeit: ca 98 Minuten
FSK: 16, Hauptfilm aber FSK 12
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, English, Französisch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch, Griechisch
Tonformate: Deutsch: dolby digital oder dts, Englisch: dolby digital
Ton- und Bildqualität sind hervorragend
Extras:
Alle Extras sind in Englisch und mit deutschen Untertiteln. Es werden zwei Making-of\'s geboten. Das Erste zeigt, wie der Drache entwickelt und in Szene gesetzt wurde, beim Zweiten bekommt man zu sehen, wie die Feuereffekte erschaffen wurden. Beide Making-of\'s sind recht sehenswert, wenn man sich dafür interessiert, wie ein Film zustande kommt.
Zusätzlich gibt es Erläuterungen vom Regisseur zu seinem Film, die sind allerdings recht langweilig,ist es halt ein einfaches Interview mit einem Regisseur, seine Motivation und wie er zu seinem Job kam.
Den Abschluß der Extras bilden der Original Trailer zum Film und eine Demo des Computerspiels zum Film, aber hierbei handelt es sich nur um hektisch zusammengeschnittene Szenen aus dem Spiel, die wohl zeigen sollen, wie actionreich das Spiel ist, die aber wenig überzeugen.
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Zur Story:
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Jahrhunderte haben die Drachen unterirdisch geschlafen, doch bei Bauarbeiten im Untergrund von London wird dieser Zustand geändert. Man findet eine Drachenhöhle und weckt den dort schlafenden Drachen (rein zufällig war es Quinn als kleiner Junge, die Hauptfigur des Films ...) soviel zur Vorgeschichte, mit der der Film anfängt, danach ein Zeitsprung, die Erde liegt in Schutt und Asche, die Drachen haben alles verbrannt (da sie sich von Asche ernähren) und es sind nur noch wenige Menschen über, die in versprengten Gruppen versuchen zu überleben. Quinn ist mittlerweile erwachsen und der Anführer einer kleinen Gruppe von Menschen, vielleicht so um die 100, die eine alte Burg ihr Unterschlupf nennen. Das Essen ist knapp, es gibt nur winzigkleine Felder und die Aussichtslosigkeit der Menschen wird gut dargestellt, werden ein paar von ihnen doch bei ihrer Ernte überrascht und verbrannt von einem Drachen.
Am Rande bekommt man mit, das Plünderer wohl an der Tagesordnung sind.
Schließlich tritt die zweite Hauptfigur auf den Plan: Denton van Zan !
Auch er ist der Anführer einer Gruppe von Menschen, jedoch einer Militärgruppe mit hochmoderner Ausrüstung, Helicoptern, Fahrzeugen aller Art und Waffen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Drachen zu töten.
Und tatsächlich erledigen sie auch einen Drachen, verlieren dabei jedoch zwei Männer <<<< Rückblick auf die Anmerkung vom Anfang: oh ja, tatsächlich, die Leute springen aus Helicoptern auf die Drachen zu ... hm ... aber sie überleben ja gar nicht ;) >>>>
Naja, es wird gefeiert, das der Drache weg ist, van Zan macht jedoch unmißverständlich klar, das es eigentlich gar nix zu feiern gibt mit einem Ausspruch, der einem schon leicht Gänsehaut machen kann (!Selbst anschauen!) und erzählt Quinn, das es nur einen einzigen männlichen Drachen gibt und sobald der ausgelöscht wird, wäre der Spuk vorbei. Es kommt zu einigen Streitereien, van Zan schanghait einige von Quinns Leuten und zieht nach London, wo der Drachenmann sein Revier hat (eben jener Drache, den Quinn am Anfang des FIlms geweckt hat).
Es kommt zu einem Massaker, van Zans Leute werden niedergemetzelt, er kehrt zu Quinn zurück, doch auch hier haben die Drachen mittlerweile gewütet ... und zu Dritt ziehen sie nochmal los, um den Drachen zu erlegen....
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Zur Machart:
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Der Film ist solide gemacht, die Endzeitstimmung wird sehr gut deutlich gemacht und die letzten verbliebenen Möglichkeiten der Menschheit sind in sich relativ Stimmung, bis auf ein paar Ausnahmen (wo zB kommt der ganze Sprit für die Fahrzeuge und Helicopter her, mit denen van Zan durch die Gegend kurvt, wo alle anderen nur noch Pferde haben).
Die Drachen sehen ziemlich gut aus und schaffen es, ein beklemmendes Gefühl hervorzurufen und nicht lächerlich zu wirken.
Die Schauspieler sind mit Matthew McConaughey als van Zan und Christian Bale als Quinn sehr gut besetzt und beide spielen ihre Rolle sehr gut ... waren wohl beide auch reichlich im Fitneßcenter für ihre Rollen ;)
Das Ende des Films ist schon ein wenig merkwürdig und sieht nach erzwungenem Happy End aus, denn wird zunächst noch von Millionen von Drachen geredet, ist auf einmal keiner mehr da, nachdem der männliche Drache getötet wurde ... das die dann sooo schnell aussterben, ich weis ja nicht ... aber egal.
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Fazit:
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Gut gemachter Endzeitfilm, spannend bis zum Schluß mit Charakteren, die hervorragend ausgearbeitet sind und den Film sehr gut tragen können sowie guter Tricktechnik lassen ein merkwürdiges Ende vergessen machen. Alles in allem sehr gelungen und absolut sehenswert.
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