Die Mumie (1999) (DVD) Testbericht

ab 7,86
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von littlewitch80

Du siehst aber gar nicht gut aus

5
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Altersgruppe:  ab 12 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  Kino-Version

Pro:

Humor

Kontra:

---

Empfehlung:

Ja

Es ist schon eine weile her das ich „Die Mumie\" das erste mal sah. Damals wollten wir uns einen Viedeoabend mit nem Scheuereffekt machen. Unter anderem wählten wir die Mumie aus, schließlich lief der Film unter „Horror\". Es war gut das wir den Film ausgewählte hatten, wenn es auch mit absoluter Sicherheit kein Horrorfilm ist. Ich weiß nicht was die unter Horrorfilm verstehen aber sie haben wohl noch nie einen gesehen, wer auch immer die Einteilung in dieser Videothek gemacht hat. Letztens kam der Film mal wieder im TV und da ich nichts besseres zu tun hatte schaute ich ihn mir noch mal an.

Zur Story: Vor ca. 3000 Jahre lebte ein Pharao in Ägypten. Der hatte eine Tochter (...oder war es seine Frau...) die niemand berühren durfte. Doch die Tochter und einer der Hohepriester Imhotep verliebten sich ineinander. Zusammen brachten sie den Pharao um. Danach erstach sich die Tochter und der Priester wurde gefangen genommen. Auf ihn wurde der schlimmste Fluch gelegt, der sonst noch nie angewandt wurde. Er wurde lebendig in eine Sarkophag gesteckt und sollte auf ewig ein Untoter sein. Würde er eines Tages wieder zum Leben erweckt werden wäre er eine Gefahr für die gesamte Menschheit. Damit dies nicht passiert wurden einige Krieger dazu auserwählt die Pyramide zu bewachen.
3000 Jahre später ist Rick an der Pyramide und auf der Suche nach einem Schatz. Er wird von Wächtern (die ihre Aufgabe immer weitervererben) vertrieben. Währenddessen bekommt Evelyn, eine junge Ägyptologin, Besuch von ihrem Bruder der etwas mitgebracht hat. Es ist eine kleine Schachtel die er Rick gestohlen hat. In ihr befindet sich eine Karte auf der die Pyramide eingezeichnet ist. Sofort ist Evelyn total begeistert davon. Es soll nur sehr wenige Leute geben die jemals da gewesen sind. Sie gehen zu Rick, der mittlerweile gehängt werden soll, und fragen ihn nach dem Weg. Dieser verspricht ihnen den Weg zu zeigen, wenn sie ihn aus dem Gefängnis holen. Evelyn rettet ihm das Leben.
Zusammen machen sie sich auf den Weg zur Grabstätte von Imhotep. Dort angekommen treffen sie auch noch auf eine Gruppe Amerikaner die nach dem Schatz suchen, während Evelyn vor allem an dem Buch des Amun-Ra interessiert ist.
Die Amerikaner finden eine kleine Truhe. Obwohl darauf steht das sie es nicht öffnen sollen machen sie es doch. Darin enthalten sind fünf kleine Urnen. In diesen Urnen sind die Eingeweide der Geliebten des Hohepriesters. Diese Urnen nehmen sie mit, da sie aus Gold sind. In der Zwischenzeit hat Evelyn das Schwarze Buch der Toten in die Hände bekommen. Sie liest Rick laut daraus vor. Und damit hat sie es geschafft, sie hat die Mumie Imhotep wieder zum Leben erweckt. Dieser will nun auch wieder seine Geliebte ins Leben zurückrufen. Er will die fünf Urnen wieder haben und jeder der dabei war als die Truhe geöffnet wurde muss sterben. Der Hohepriester benutzt sie dazu um wieder seine Gestalt anzunehmen, indem er von ihnen nimmt was er braucht wie die Zunge, haut, Augen und so weiter. Als letztes braucht er noch einen geeigneten Körper für seine große Liebe. Da ihn Evelyn ins Leben zurückgeholt hat will er ihren Körper.
Evelyn hat den einzigsten Weg gefunden wie sie Imhotep bekämpfen können, sie braucht das goldene Buch des Amun-Ra. Während Imhotep Evelyn mit sich nimmt suchen ihre Begleiter nach dem Buch. Gefesselt wacht Evelyn neben der Mumie der geliebten auf und Imhotep ist bereit das Ritual zu vollziehen, dazu muss er Evelyn umbringen. Gerade als er das Schwert hebt erscheint Evelyns Bruder und schreit das er das Buch habe. Doch er braucht noch den Schlüssel. Um dies zu verhindern schickt Imhotep sämtliche Garnisonen aus Untoten gegen die der Bruder, Rick und ein Wächter ankämpfen. Der Bruder liest etwas von der Rückseite des Buches ab und nun hören die Untoten nicht mehr auf Imhotep sondern auf ihn, was schon mal eine große Erleichterung darstellt. Rick gelingt es Evelyn zu befreien und irgendwie bekommen sie auch das Buch auf. Evelyn macht sich daran die Schriftzeichen zu entziffern und liest die Inschrift laut vor. Dadurch wird Imhotep sterblich und der Schwertstoß von Rick verleiht ihm somit den Rest.
Da der Leiter der Amerikanertruppe auch noch da ist und nur auf den Schatz aus ist vergisst er alle Vorsichtsmaßnahmen und nimmt was er nehmen kann. Dabei stellt er eine schwer beladene Tasche auf einem Hebel ab, der bewirkt das sich Wände senken und die Kammer verschließen. Evelyn, ihr Bruder und Rick können sich noch retten, der Schatzräuber allerdings nicht. Draußen angekommen stellen sie fest das sie wohl wieder mit leeren Händen Heimkehren. Dies ist aber nicht so, das sich Rick und Evelyn ineinander verliebt haben (irgendwie verlieben sich die Leute in Hollywood Filmen immer in den größten Katastrophen). Außerdem hat das Kamel auf dem Rücken eine Ladung Gold aus dem Schatz welche der Schatzräuber schon vorher herausgeschafft hatte.

Fazit:
Es mag sich erst mal etwas unheimlich anhören, ist es aber nicht wirklich. Das Ganze artet eher in einer Komödie aus. Nur im Gegensatz zu vielen Komödien ist dieser Film auch witzig. Sofern man auf Sarkasmus und und Groteske steht lacht man sich bei diesen Film fast tot... zur Mumie sozusagen. Wie ich fest gestellt habe liegt dies Art Humor aber nicht jedem. Als meine Mutter reinkam und sich etwas angeschaut hatte sah sie mich mit dem gleichen Blick an wie damals als ich „From Dusk Till Dawn\" angesehen habe. Damals meinte sie: „Wenn ich nicht wirklich wüsste das du meine Tochter bist würde ich denken du hast einen ernsthaften Schaden\". Dankeschön! Nun ja, den Hang zum Sarkasmus und schwarzem Humor habe ich wohl nicht von meiner Mutter geerbt.
Außerdem sehr gut an diesem Film sind die Special Effects. Da entsteht aus dem Sand der Wüste auf einmal das Gesicht von Imhotep, oder aus dem Boden der Pyramide kriechen lauter Untote hervor. Diese Skelette und Mumien kämpfen dann bravourös gegen die noch Lebenden. Die Special Effects wirken auf keinen fall kitschig sondern eher beeindruckend.
Okay, es ist kein besonders anspruchsvoller Film aber trotz allem sind die schauspielerischen Leistungen wirklich gut, besonders Brendan Fraser der den Rick spielt überzeugt und schon er allein bringt einen nahezu in alles Situationen zum Lachen. Gut, nen bissel „gruselig\" ist es auch, aber es ist auch für Leute mit Nervenproblemen gut auszuhalten.
Der Film ist es auf jeden fall wert zumindest einmal gesehen zu werden, wobei ich denke das man den Film immer mal wieder ansehen kann da er keinesfalls langweilig wird. Auf jeden Fall zu empfehlen!
Auch die tz, München meinte: „...inszenierte Stephen Sommers ein leichtfüßiges und schaurig gruselndes Popcorn-Kino allererster Qualität.\"

9 Bewertungen