Die Mumie (1999) (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Klops
Die Mumie geht um...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1.Einleitung
Zur Zeit sind ja Remakes von alten Filmen wieder in die Mode gekommen (Time Machine, Rollerball), leider sind diese meistens ziemlich schwach und enttäuschend. Ein sehr gutes Remake möchte ich euch heute vorstellen, nämlich den Film „Die Mumie“, der ein Remake von einem gleichnamigen Film ist, der 1932 erschien und in dem die Hauptrolle von Boris Karloff besetzt wurde.
2.Story
Im Jahr 1719 vor Christus hat der Priester Imhotep (Arnold Vosloo) ein Verhältnis mit der Geliebten des Pharaos. Als dieser die beiden erwischt, bringt Imhotep den Pharao um. Seine Geliebte nimmt sich daraufhin das Leben, denn sie weiß dass Imhotep sie wieder erwecken kann, allerdings ist das strengstens verboten.
Trotzdem versucht er es und geht in die Stadt der Toten, aber es kommt, wie es kommen muss: Er wird erwischt, kann das Ritual nicht zu Ende bringen und wird mit dem schlimmsten aller Flüche belegt, mit dem niemand sonst belegt wurde. Er wird lebend mumifiziert und in seinen Sarkophag kommen einige ziemlich gefräßige Käfer. Imhotep muss für immer untot bleiben.
Jetzt macht der Film einen Sprung ins Jahr 1920. Rick O’Connell (Brendan Fraser) sucht diese Stadt, wird aber von Wächtern vertrieben, die seit 3000 Jahren die Stadt der Toten vor ungebetenen Besuchern schützen. Den Versuch die Stadt zu finden überleben lediglich Rick, der daraufhin allerdings ins Gefängnis muss und sein hinterhältiger Freund Beni (Kevin J. O’Connor), der ihn immer weder verrät und in den Rücken fällt.
Es folgt nochmals ein Sprung von 3 Jahren ins Jahr 1923. Die chaotische Evelyn Carnahan (Rachel Weisz) arbeitet in einer Bibliothek. Von ihrem Bruder Jonathan (John Hannah) bekommt sie ein kleines Kästchen, in dem sich eine Karte befindet. Jonathan hat diese Karte von einem Gefängnisinsassen gestohlen und Evelyn besteht darauf, dass sie zu dem Insassen gehen, weil sie vermutet, dass dieser mehr über das Kästchen weiß.
Im Gefängnis angekommen stellt man fest, dass es sich bei dem Insassen um Rick handelt, den man inzwischen aber kaum noch erkennt, so ungepflegt ist er. Evelyn erfährt, dass er von der Stadt der Toten weiß, muss aber feststellen, dass er am nächsten Tag aufgehängt werden soll. Da sie in die Stadt der Toten will, um ein goldenes Buch zu finden, versucht sie die Strafe abzuwenden und Rick zu befreien. Dafür muss sie dem Gefängniswärter von der Karte erzählen und ihm 25% des Gewinnes versprechen. Daraufhin wird Rick freigelassen.
Gleich am nächsten Tag soll der Nil überquert werden. Dort trifft die Gruppe um Rick auf ein paar Engländer, die ebenfalls die Stadt der Toten finden wollen. Sie werden von Ricks scheinbaren Freund Beni geführt. Die beiden Gruppen wetten darum, wer wohl eher am Ziel sein wird. In der Nacht wird das Boot von den Wächtern der Stadt der Toten angegriffen, die das Schiff versenken. Trotzdem lassen sich die Gruppen nicht an ihrer Expedition hindern und entdecken die Stadt. Die Wächter versuchen zwar noch einige Male sie zu vertreiben, geben es aber nach einiger Zeit auf und überlassen die Gruppen ihrem Schicksal.
Die Engländer verzeichnen scheinbar einen ersten Erfolg, als sie ein schwarzes Buch mit Beschwörungen finden, neben dem 5 Figuren stehen, die die Engländer unter sich aufteilen. Zur gleichen Zeit finden Rick und Evelyn eine total verrottete Mumie, die anscheinend bei lebendigem Leibe mumifiziert wurde.
In der Nacht stiehlt Evelyn das Buch von den Engländern und findet heraus, dass das Kästchen ein Schlüssel ist, mit dem man das Buch öffnen kann. Also öffnet sie das Buch und liest daraus vor. Leider hat sie eine Beschwörungsformel gelesen und somit die verrottete Mumie zum Leben erweckt. Die Mumie will die Engländer töten, die das Buch gefunden haben und will sich komplett regenerieren, aber sein wichtigstes Vorhaben ist seine ehemalige Geliebte wiederzubeleben. Allerdings braucht er dafür einen menschlichen Körper und daher muss Evelyn herhalten. Das muss natürlich verhindert werden. Ob es gelingt, müsst ihr schon selbst rausfinden, leider erschwert Beni das ganze, denn er wird mal wieder hinterhältig und stellt sich auf die falsche Seite...
3.Meine Meinung
Ich finde die Story an sich eigentlich ziemlich interessant und die Ausführung ist auch sehr gut. In dem Film herrscht nie Leerlauf und man langweilt sich garantiert nie. In fast jeder Szene geht es actionreich zu und die Story ist sehr gut auf die 119 Minuten des Filmes verteilt. So wirkt alles ziemlich straff und man muss auch ziemlich gut aufpassen, um alle Zusammenhänge mitzubekommen.
Es gibt allerdings nur sehr wenige Grusel- und Horroreffekte, wie man anhand der Story denken könnte. Ich war ziemlich überrascht, wie actionreich der ganze Film war, denn vor allem gegen Ende gab es in fast jeder Szene Action. Allerdings kommt zwischendurch auch immer wieder etwas Humor in den Film. Meistens handelt es sich aber um schwarzen Humor und die Witze sind oftmals ziemlich sarkastisch.
Sehr gelungen fand ich auch die Kulissen. Die alten Gebäude der Stadt lassen ein richtiges Orient-Flair aufkommen, das sich oftmals im Film wieder findet. Der Film transportiert das Wüstenflair sehr gut durch den ganzen Film. Besonders gut haben mir die Szenen in der Stadt der Toten gefallen. Oftmals waren diese sehr dunkel und verströmten eine düstere Atmosphäre und man hatte oftmals das Gefühl, dass gleich wieder einer von der Gruppe dran glauben muss, denn alles wirkte sehr geheimnisvoll.
Die Special Effects fand ich grandios. Die Sandstürme in der Wüste sahen fantastisch und unglaublich realistisch aus, aber auch die Feuer und der Brand auf dem Schiff sahen ziemlich gut aus. Sehr stark sah auch die anfangs sehr verrottete Leiche aus, die geradezu perfekt animiert war.
Die Rolle von Rick O’Connell wird von Brendan Fraser verkörpert. Er spielt die Rolle sehr gut und weiß zu überzeugen. Rick ist ein Abenteurer, aber auch einen Frauenheld. Er gibt nie auf und zeigt im ganzen Film verschiedenste Seiten, sodass er manchmal sogar ein bisschen hinterhältig wird, was man am Anfang gar nicht so denkt, denn er wirkt doch ziemlich ehrlich.
Nicht ganz so überzeugend fand ich Rachel Weisz, die Evelyn Carnahan spielt. Streckenweise weiß sie zwar wirklich zu überzeugen, aber teilweise habe ich ihr die Rolle nicht wirklich abgenommen und es wirkte auf mich etwas unrealistisch. Z.B. fand ich es nicht sehr überzeugend, als sie betrunken war, denn irgendwie wirkte das sehr aufgesetzt. Ansonsten spielte sie ihre Rolle aber ordentlich, ohne dabei wirklich zu glänzen.
Evelyns Bruder Jonathan wird von John Hannah gespielt, dem man das edle Getue auch sofort abnimmt. Einmal ist Jonathan der feine Herr und dann stiehlt er wieder. Diesen Kontrast bringt Hannah sehr gut rüber, was mich allerdings ein bisschen gestört hat, war die Synchronstimme, mit der ich mich nicht richtig anfreunden konnte.
Arnold Vosloo als Imhotep und Kevin O’Connor als Beni spielten ihre Rollen auch ziemlich gut und wussten zu überzeugen, allerdings gefiel mir auch hier die Synchronstimme von Beni nicht. Die Rolle an sich hat O’Connor aber gut ausgefüllt und man glaubt ihm auch, dass er so hinterhältig und verräterisch sein kann. Arnold Vosloo bringt die Rolle als verfluchter und sehr fieser Imhotep ebenfalls sehr überzeugend rüber.
4.Fazit
Ich fand den Film durchweg genial und er hatte auch nur sehr kleine Schwächen, wie teilweise die Leistung von Rachel Weisz, aber die macht „Die Mumie“ mit den atmosphärischen Kulissen, den ansonsten tollen Schauspielern und den guten Special Effects wieder weg. Die Story fand ich auch ziemlich interessant und auch die Storypräsentation hat mich überzeugt. Mit diesem Film ist Regisseur Stephen Sommers ein wirklich tolles Remake gelungen und deshalb vergebe ich auch 5 Sterne und eine Empfehlung.
Danke fürs Lesen. Über sinnvolle Kommentare und Gästebucheinträge freue ich mich immer.
Ciao, euer Klops.
Zur Zeit sind ja Remakes von alten Filmen wieder in die Mode gekommen (Time Machine, Rollerball), leider sind diese meistens ziemlich schwach und enttäuschend. Ein sehr gutes Remake möchte ich euch heute vorstellen, nämlich den Film „Die Mumie“, der ein Remake von einem gleichnamigen Film ist, der 1932 erschien und in dem die Hauptrolle von Boris Karloff besetzt wurde.
2.Story
Im Jahr 1719 vor Christus hat der Priester Imhotep (Arnold Vosloo) ein Verhältnis mit der Geliebten des Pharaos. Als dieser die beiden erwischt, bringt Imhotep den Pharao um. Seine Geliebte nimmt sich daraufhin das Leben, denn sie weiß dass Imhotep sie wieder erwecken kann, allerdings ist das strengstens verboten.
Trotzdem versucht er es und geht in die Stadt der Toten, aber es kommt, wie es kommen muss: Er wird erwischt, kann das Ritual nicht zu Ende bringen und wird mit dem schlimmsten aller Flüche belegt, mit dem niemand sonst belegt wurde. Er wird lebend mumifiziert und in seinen Sarkophag kommen einige ziemlich gefräßige Käfer. Imhotep muss für immer untot bleiben.
Jetzt macht der Film einen Sprung ins Jahr 1920. Rick O’Connell (Brendan Fraser) sucht diese Stadt, wird aber von Wächtern vertrieben, die seit 3000 Jahren die Stadt der Toten vor ungebetenen Besuchern schützen. Den Versuch die Stadt zu finden überleben lediglich Rick, der daraufhin allerdings ins Gefängnis muss und sein hinterhältiger Freund Beni (Kevin J. O’Connor), der ihn immer weder verrät und in den Rücken fällt.
Es folgt nochmals ein Sprung von 3 Jahren ins Jahr 1923. Die chaotische Evelyn Carnahan (Rachel Weisz) arbeitet in einer Bibliothek. Von ihrem Bruder Jonathan (John Hannah) bekommt sie ein kleines Kästchen, in dem sich eine Karte befindet. Jonathan hat diese Karte von einem Gefängnisinsassen gestohlen und Evelyn besteht darauf, dass sie zu dem Insassen gehen, weil sie vermutet, dass dieser mehr über das Kästchen weiß.
Im Gefängnis angekommen stellt man fest, dass es sich bei dem Insassen um Rick handelt, den man inzwischen aber kaum noch erkennt, so ungepflegt ist er. Evelyn erfährt, dass er von der Stadt der Toten weiß, muss aber feststellen, dass er am nächsten Tag aufgehängt werden soll. Da sie in die Stadt der Toten will, um ein goldenes Buch zu finden, versucht sie die Strafe abzuwenden und Rick zu befreien. Dafür muss sie dem Gefängniswärter von der Karte erzählen und ihm 25% des Gewinnes versprechen. Daraufhin wird Rick freigelassen.
Gleich am nächsten Tag soll der Nil überquert werden. Dort trifft die Gruppe um Rick auf ein paar Engländer, die ebenfalls die Stadt der Toten finden wollen. Sie werden von Ricks scheinbaren Freund Beni geführt. Die beiden Gruppen wetten darum, wer wohl eher am Ziel sein wird. In der Nacht wird das Boot von den Wächtern der Stadt der Toten angegriffen, die das Schiff versenken. Trotzdem lassen sich die Gruppen nicht an ihrer Expedition hindern und entdecken die Stadt. Die Wächter versuchen zwar noch einige Male sie zu vertreiben, geben es aber nach einiger Zeit auf und überlassen die Gruppen ihrem Schicksal.
Die Engländer verzeichnen scheinbar einen ersten Erfolg, als sie ein schwarzes Buch mit Beschwörungen finden, neben dem 5 Figuren stehen, die die Engländer unter sich aufteilen. Zur gleichen Zeit finden Rick und Evelyn eine total verrottete Mumie, die anscheinend bei lebendigem Leibe mumifiziert wurde.
In der Nacht stiehlt Evelyn das Buch von den Engländern und findet heraus, dass das Kästchen ein Schlüssel ist, mit dem man das Buch öffnen kann. Also öffnet sie das Buch und liest daraus vor. Leider hat sie eine Beschwörungsformel gelesen und somit die verrottete Mumie zum Leben erweckt. Die Mumie will die Engländer töten, die das Buch gefunden haben und will sich komplett regenerieren, aber sein wichtigstes Vorhaben ist seine ehemalige Geliebte wiederzubeleben. Allerdings braucht er dafür einen menschlichen Körper und daher muss Evelyn herhalten. Das muss natürlich verhindert werden. Ob es gelingt, müsst ihr schon selbst rausfinden, leider erschwert Beni das ganze, denn er wird mal wieder hinterhältig und stellt sich auf die falsche Seite...
3.Meine Meinung
Ich finde die Story an sich eigentlich ziemlich interessant und die Ausführung ist auch sehr gut. In dem Film herrscht nie Leerlauf und man langweilt sich garantiert nie. In fast jeder Szene geht es actionreich zu und die Story ist sehr gut auf die 119 Minuten des Filmes verteilt. So wirkt alles ziemlich straff und man muss auch ziemlich gut aufpassen, um alle Zusammenhänge mitzubekommen.
Es gibt allerdings nur sehr wenige Grusel- und Horroreffekte, wie man anhand der Story denken könnte. Ich war ziemlich überrascht, wie actionreich der ganze Film war, denn vor allem gegen Ende gab es in fast jeder Szene Action. Allerdings kommt zwischendurch auch immer wieder etwas Humor in den Film. Meistens handelt es sich aber um schwarzen Humor und die Witze sind oftmals ziemlich sarkastisch.
Sehr gelungen fand ich auch die Kulissen. Die alten Gebäude der Stadt lassen ein richtiges Orient-Flair aufkommen, das sich oftmals im Film wieder findet. Der Film transportiert das Wüstenflair sehr gut durch den ganzen Film. Besonders gut haben mir die Szenen in der Stadt der Toten gefallen. Oftmals waren diese sehr dunkel und verströmten eine düstere Atmosphäre und man hatte oftmals das Gefühl, dass gleich wieder einer von der Gruppe dran glauben muss, denn alles wirkte sehr geheimnisvoll.
Die Special Effects fand ich grandios. Die Sandstürme in der Wüste sahen fantastisch und unglaublich realistisch aus, aber auch die Feuer und der Brand auf dem Schiff sahen ziemlich gut aus. Sehr stark sah auch die anfangs sehr verrottete Leiche aus, die geradezu perfekt animiert war.
Die Rolle von Rick O’Connell wird von Brendan Fraser verkörpert. Er spielt die Rolle sehr gut und weiß zu überzeugen. Rick ist ein Abenteurer, aber auch einen Frauenheld. Er gibt nie auf und zeigt im ganzen Film verschiedenste Seiten, sodass er manchmal sogar ein bisschen hinterhältig wird, was man am Anfang gar nicht so denkt, denn er wirkt doch ziemlich ehrlich.
Nicht ganz so überzeugend fand ich Rachel Weisz, die Evelyn Carnahan spielt. Streckenweise weiß sie zwar wirklich zu überzeugen, aber teilweise habe ich ihr die Rolle nicht wirklich abgenommen und es wirkte auf mich etwas unrealistisch. Z.B. fand ich es nicht sehr überzeugend, als sie betrunken war, denn irgendwie wirkte das sehr aufgesetzt. Ansonsten spielte sie ihre Rolle aber ordentlich, ohne dabei wirklich zu glänzen.
Evelyns Bruder Jonathan wird von John Hannah gespielt, dem man das edle Getue auch sofort abnimmt. Einmal ist Jonathan der feine Herr und dann stiehlt er wieder. Diesen Kontrast bringt Hannah sehr gut rüber, was mich allerdings ein bisschen gestört hat, war die Synchronstimme, mit der ich mich nicht richtig anfreunden konnte.
Arnold Vosloo als Imhotep und Kevin O’Connor als Beni spielten ihre Rollen auch ziemlich gut und wussten zu überzeugen, allerdings gefiel mir auch hier die Synchronstimme von Beni nicht. Die Rolle an sich hat O’Connor aber gut ausgefüllt und man glaubt ihm auch, dass er so hinterhältig und verräterisch sein kann. Arnold Vosloo bringt die Rolle als verfluchter und sehr fieser Imhotep ebenfalls sehr überzeugend rüber.
4.Fazit
Ich fand den Film durchweg genial und er hatte auch nur sehr kleine Schwächen, wie teilweise die Leistung von Rachel Weisz, aber die macht „Die Mumie“ mit den atmosphärischen Kulissen, den ansonsten tollen Schauspielern und den guten Special Effects wieder weg. Die Story fand ich auch ziemlich interessant und auch die Storypräsentation hat mich überzeugt. Mit diesem Film ist Regisseur Stephen Sommers ein wirklich tolles Remake gelungen und deshalb vergebe ich auch 5 Sterne und eine Empfehlung.
Danke fürs Lesen. Über sinnvolle Kommentare und Gästebucheinträge freue ich mich immer.
Ciao, euer Klops.
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