Die Mumie kehrt zurück (DVD) Testbericht

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ab 4,31
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von tyranessa

VON MUMIEN, SKORPIONEN UND KINDHELDEN

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Wieder einer dieser Filme, die man nicht unbedingt sehen muss. Mein erster Eindruck von Vorschauen und Berichten, Freunden und Bekannten bestätigte sich an diesem Wochenende.
Wir haben uns die DVD-Version von „Die Mumie kehrt zurück“ angesehen.

Zum Film
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Nun ja, die grobe Story aus dem ersten Teil dürfte den Meisten Lesern noch geläufig sein. Nun haben also Draufgänger und Forscherin zusammengefunden und einen 8 Jahre alten Sohn in die Welt gesetzt, der mehr Zeit auf elterlichen Expeditionen und im Museum verbringt, als in der Schule.

Es geht (mal wieder) um die Auferstehung von Imhotep (Arnold Vosloo) und um den Skorpionenkönig, gespielt von Dwayne Johnson, besser bekannt unter seinem Wrestling-Namen „The Rock“. Seinerzeit führte der Skorpionenkönig große Schlachten, bis sein Heer tot war und er, ebenfalls zum Sterben verdammt, allein durch die Wüste zieht. Er bittet Anubis um Hilfe und verschreibt sich seinen Diensten. Dieser rettet ihm mit der kurzfristig erschaffenen Oase Ahm Shere das Leben und mit dem Heer des Gottes wird der Skorpionenkönig unbesiegbar. Als der letzte Feind dahin geht, holt Anubis ihn in seine Dienste.

Ein paar tausend Jahre später, 1933, entdeckt unser Pärchen den Armreif des Königs und bringt ihn nach London, wohin ihnen einige dunkle Gesellen folgen, ebenso wie der altbekannte Wächter, der sich als Freund und Mitstreiter im Kampf gegen das Böse erweist.
Es folgt eine wilde Fahrt im Doppeldeckerbus quer durch London, gefolgt von Mumien. Die Bösewichte haben jedoch schon die Truhe mit dem Armreif entwendet und man macht sich auf den Weltuntergang gefasst, als der Filius mit einem verschmitzen Lächeln meint :“Da wäre ich nicht so sicher!“ und krempelt den Ärmel hoch, wo er den Armreif trägt.

Mittlerweile hat man auch Imhotep wieder zum Leben erweckt und eine schöne Frau stellt sich ihm als Widergeburt seiner Geliebten Anck-Su-Namun (Patricia Velasquez) vor. Auf der Suche nach der Oase erweckt Imhotep ihre Seele wieder und führt sie ihrem Körper zu.

Kurzerhand wird dann das Söhnchen entführt, denn der Armreif weist seinem Träger den Weg zu der verschollenen Oase Ahm Shere. Doch der Bengel hinterlässt seinen Eltern in Form von Sandburgen immer wieder Hinweise auf den nächsten Aufenthaltsort.

In der Zwischenzeit hat Mama Kathrin wieder eine Vision, aus der hervorgeht, dass sie einst im früheren Leben die ägyptische Prinzessin Nefertiri gewesen sei. In ihrer Vision zeigen sich ihr Schaukampf-Szenen gegen Anck-Su-Namun, die der Pharao zur Frau nehmen möchte, die allerdings schwer mit Imhotep techtelmechtelt, woraufhin Imhotep bekannter weise hingerichtet wird und sie sich selbst das Leben nimmt.

So findet man schließlich die sagenumwobene Oase und ein erbitterter Kampf entbrennt. Erst Papa Rick gegen Imhotep, als dann jedoch der Skorpionenkönig auftaucht, scheint es, als würden sie ihn gemeinsam bekämpfen wollen. Aber Imhotep, der eigentlich nur auferweckt wurde, weil er der einzige sein soll, der mächtig genug sei, den König zu besiegen, macht sich klein und winselt um Gnade. So bleibt es an Rick hängen und mit Hilfe eines passend anwesenden Speeres bringt er den Skorpionenkönig zu Fall. Imhotep und Anck-Su-Namun überleben den Kampf ebenfalls nicht und auch für die Family scheint es das Ende zu sein. Die Oase droht eher zu verschwinden, als sie fliehen können. Doch dann taucht genau im richtigen Moment Kollege Izzy auf und holt sie mit einem Heißluftballon da weg.

Friede, Freude, Eierkuchen.........


Zur DVD
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Klappt man die Hülle auf, so lächeln einem gleich zwei der glänzenden Scheiben entgegen, einmal der Film und die andere ist vollgepackt mit Bonusmaterial. Unter anderem gehören Kommentare von Regisseur und Produzent dazu, Dokumentationen, wie es hinter den Kulissen aussah, ein PS2-Trailer, ein Interview mit „The Rock“ und sogar ein Musikvideo und Bildschirmschoner und ein Demo-Spiel.

Die Film-DVD ist unterteilt in folgende Kapitel:

+ Die Legende vom Skorpion-König
+ Familie O’Connell
+ Visionen aus der Vergangenheit
+ Das Armband des Anubis
+ Der Schatz
+ Alex’ neues Armband
+ Überfall auf O’Connell
+ Auferstehung
+ Mumiensoldaten
+ Gekidnappt
+ Izzys Zauberteppich
+ Visionen auf Nefertiri
+ Die Wasserwand
+ Die Zwergmumien
+ Tod in der Familie
+ Von Angesicht zu Angesicht
+ Der Skorpion-König
+ Einen Skorpion töten
+ Rückkehr in die Unterwelt
+ Abspann

Das Schöne an DVD's ist, dass man die Filme auch im Original anhören kann, Sprachen sind hier Deutsch und Englisch, Untertitel zusätzlich auch auf Türkisch. Bild- und Tonqualität sind völlig in Ordnung, da gibt es nichts zu meckern.


Meine Meinung
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Ähm, wie ihr oben schon bemerkt habt, war ich voreingenommen und wurde nicht enttäuscht. Es scheint mittlerweile in Hollywood Mode zu sein, Kinder als Helden darzustellen. Klein Alex war ja ganz niedlich und pfiffig, aber jeder achtjährige wäre angesichts eines schwingenden Säbels oder fliegender Messer in Panik ausgebrochen, er sagt nur :“Wow, Mum, woher kannst du das?“ Schon mal ein dicker Minuspunkt.

Ein weiterer Minuspunkt sind die Spezialeffekte. Das Heer des Anubis war ja wirklich täuschend echt dargestellt, aber eine Szene im Heißluftballon hätte mich fast von der Couch gehauen. Es ist Nacht und die Sterne leuchten am Himmel, aber nicht nur da, sondern überall, es wirkt, als würden sie durch das Weltall gleiten.

Oft im Film erkennt man oberdeutlich, dass mit einer Bluebox gedreht wurde. Klar, muss ja bei vielen Szenen auch sein, aber Star Wars Episode I hat gezeigt, dass es auch anders geht. Da wundert mich allerdings, dass auch bei diesem Film Industrial Light & Magic die Finger im Spiel gehabt hat. Und dann solche Effekte?

Spannend ist der Film leider auch nicht, die Szenen sind vorhersehbar und selten erschreckend oder aufregend, schade, eigentlich.

Aus dem Film hätte meiner Meinung nach mehr werden können, auch wenn Imhotep-Darsteller Arnold Vosloo eine Ausstrahlung hat, die genau auf die Rolle zugeschneidert zu sein scheint. Dagegen ist die Darstellung von Mama O’Connell leider etwas daneben, denn welche Frau war in den Dreißigern derart draufgängerisch und mutig?

Richtig fasziniert haben mich allerdings die Landschaftsaufnahmen, gedreht wurde in der Wüste von Marokko, in Jordanien und auch direkt in England, auf den Straßen um das Britische Museum herum und auch an der Tower Bridge.

Viele werden jetzt sagen, ich sei ein Banause und verstehe nichts von guten Filmen, aber dieser gehört für mich nicht unbedingt zu den Filmen, die das Prädikat bekommen : Den muss ich haben!

25 Bewertungen, 4 Kommentare

  • brainbug1602

    12.10.2002, 18:53 Uhr von brainbug1602
    Bewertung: sehr hilfreich

    Dieser Film ist absoluter Mist und ist direkt auf das Mainstreampublikum zugeschnitten.

  • V!p3r

    24.07.2002, 13:55 Uhr von V!p3r
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der 2. ist fast genauso gut wie der erste, nur der 1. hatte mehr spannung... Trotzdem guter Bericht!

  • DrDuke

    28.04.2002, 16:51 Uhr von DrDuke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der 2te Teil ist viel besser als der erste

  • Mike.Wuerfel

    05.04.2002, 00:07 Uhr von Mike.Wuerfel
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand den ersten Teil irgendwie besser.