Die Siedler II: Veni, Vidi, Vici (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 15,11
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Erfahrungsbericht von marketagent88

Na das sind die Siedler...

Pro:

mega spaß garantiert!

Kontra:

nüx...

Empfehlung:

Ja

Beginn des Spiels, Warenkreisläufe

Um das Spielziel zu erreichen, startet der Spieler mit einer Burg, die ein kleines Stück der Karte, auf der gespielt wird, kontrollieren kann. In dieser Burg lagern Rohstoffe und es wohnen Arbeiter (= Siedler) darin. Mithilfe der Rohstoffe und der Siedler errichtet man Gebäude, die der Erzeugung weiterer Rohstoffe dienen. Die ersten Gebäude, die man von den Siedlern errichten lassen sollte, sind diejenigen, die die Baurohstoffe Granit und Holzbretter produzieren. Granit wird entweder von in der Landschaft liegenden Steinen oder durch Granitminen in den Bergen gewonnen. Holzbretter werden in einem Sägewerk aus Baumstämmen gewonnen, die ein Holzfäller zuvor gefällt hat.
Im Gegensatz zu manchen anderen Strategiespielen beginnt ein Spiel immer so, es gibt keine Missionen oder Karten wo die Spieler schon mit einer weiter fortgeschrittenen Siedlung als dem Hauptquartier beginnen.

Erweiterung des eigenen Gebiets, Militärsystem
Um jedoch weiteren Raum für diese und weitere Rohstoffproduktionen zu bekommen, muss der Spieler Wachtürme oder Burgen bauen, die weitere Landstriche unter die eigene Kontrolle bringen. Für die Besetzung der Militärgebäude sind Soldaten erforderlich. Um diese ausbilden zu können, benötigt der Spieler Waffen. Ein Waffenschmied verarbeitet dazu Roheisen und Kohle zu Schwertern und Schilden. Zur Produktion von Roheisen benötigt der Spieler unter anderem Bergwerke. Die darin arbeitenden Siedler benötigen jedoch Nahrungsmittel. Diese sind Fisch, Brot und Fleisch. Auch diese müssen selbstverständlich erst produziert werden.

Ausübung von Berufen (Werkzeuge), Wegesystem

Um einen bestimmten Beruf ausüben zu können, muss der jeweilige Siedler ein bestimmtes zum Beruf passendes Werkzeug bekommen. Zu Beginn des Spiels hat jeder Spieler den gleichen Anfangsbestand an Werkzeugen. Mehr Werkzeuge können in einer Werkzeugschmiede aus Roheisen und vorverarbeitetem Holz hergestellt werden.
Die einzigen Berufe ohne Werkzeug sind der Förster und der Träger. Der Träger ist der am häufigsten vorkommende Beruf. Er ist für den Transport der Güter von einem Gebäude zum nächsten verantwortlich. Er kann Waren nur auf vorbestimmten Wegen zwischen zwei Wegpunkten transportiern. Der Verlauf dieser Wege wird vom Spieler festgelegt. Über kurze Wasserstrecken können Wegpunkte mit Hilfe von Booten gelegt werden, über die dann ein Träger mit Hilfe von einem Ruderboot Waren aber keine Siedler transportieren kann.

Liste der Gebäude:
Gebäude zur Rohstoffgewinnung:
Eisen-, Granit-, Gold- und Kohlemine
Förster- und Holzfällerhütte
Steinmetzhütte

Gebäude zur Weiterverarbeitung der Rohstoffe:
Bootshütte
Eisen- und Goldschmelze
Sägewerk
Waffenschmiede
Werkzeugschmiede

Gebäude zur Nahrungsproduktion:
Bäckerei, Mühle, Getreidefarm
Fischerhütte
Schweinefarm, Schlachterei

Militär- und sonstige Gebäude:
Burg
Lagergebäude
Wachhütte, Wachturm, Wachburg
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Die Siedler II
Es gibt keine großen Veränderungen zum Vorgänger, das Spiel verändert sich hauptsächlich in der Grafik und einigen spielerische Verbesserungen wie z.B.: neue Gebäude und Berufe, erleichterter Wegbau, Seefahrt (die aber wegen technischer Probleme aus der Erweiterung entfernt wurde), Kartenaufklärung. Erstmals gab es auch 4 verschiedene Völker (Römer, Wikinger, Asiaten und Nubier), die sich aber spielerisch nicht sonderlich voneinander unterschieden, sondern bei denen hauptsächlich nur das Aussehen der Gebäude und Soldaten variierte. In der Erweiterung konnte man außerdem die gesamte Erde in Form von einzelnen Kontinentkarten erobern.

Es basiert auf einer völlig neuen 2D Engine, die 256 Farben unterstützt und vorberechnetes Gouraud Shading für 3D Elemente in der Landschaft benutzt. Es sind drei Auflösungsstufen möglich 640x480, 800x600 und 1024x768 Pixel, weshalb auch Spielern mit größeren Monitoren eine gute Grafikqualität möglich ist. Außerdem ist die Engine nicht sonderlich Hardwarehungrig. Vom ersten Siedler Team ist beim zweiten Teil noch kaum jemand beteiligt, Geschrieben wurde das Spiel maßgeblich von Thomas Häuser, der auch Projekt Leiter war und Peter Ohlmann.

Es gibt weit mehr Animationen als in einem normalen Strategiespiel zu dieser Zeit üblich waren. Man kann mit Maus und Tastatur scrollen, und es gibt eine Zoomstufe.

Die Karten werden ab diesem Teil per Hand in einem Editor erstellt und auch die Startplätze werden vorher festgelegt. In Form von Dateien können die Karten weitergegeben und ausgetauscht werden