Die Siedler II: Veni, Vidi, Vici (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 15,11
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Erfahrungsbericht von dafaim

Die Kleinen PixelMänner 2

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1. Vorwort:
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Wer kennt sie wohl nicht? Diese kleinen Mänchen, die immmer nur schuften und arbeiten, egal wieviel: DIE SIEDLER. Die meisten werden die Siedler allerdings nur als knuffelige, schön detailierte Männelns kennen. So sind sie jedenfalls in Siedler3 und 4 dargestellet. Aber an die Ur-Siedler können sich nur wenige erinnern. Das waren nur kleine Pixel-Männer. Bei Siedler2 ist das allerdings schon etwas verbessert worden.
Schon 1996 kam das Spiel damals auf den Markt. Für das Spiel brauchten die Entwickler von Blue Byte gerade einmal 1 Jahr. Wenn man das mal vergleicht mit heutigen Spielen; die brauchen 3-4 Jahre.
Da das Spiel schon 8 Jahre alt ist ist es wohl schon Klassiker-Status. Und einige haben wohl auch schon gemerkt, dass ich sehr gern ältere Spiele spiele. Ich finde einfach heutige Spiele werden hauptsächlich nach Grafik beurteilt, aber damals ging es wirklich NUR um den SPASS. Und den hat man mit Siedler 2 auf jeden Fall.

2. System:
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Die Systemvorraussetzungen sind natürlich ein NICHTS, bei dem 8 Jahre altem Spiel. Das sollte schon wirklich auf jedem Rechner laufen:
- 486er PC mit 66Mhz
- VESA Treiber
- 8 MB ram
- MS DOS ab Version 5.0 oder Windows 95
- 2fach CD-Romlaufwerk
- Maus
- gerade mal mindestens 35 MB Festplattenspeicher!!!
Doch besser ist es schon mit einem Pentium 1 mit 75 Mhz und 19 MB RAM in die Weiten der Siedler-Welt zu ziehen.

3. Los gehst:
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Die Ladezeiten sind praktisch gar nicht da (bei meinem Rechner). Im Menü findet man dann folgende Auswahlmöglichkeiten:
- Alte Kampagne
- Spiel laden
- Freies Spiel
- Optionen
- Intro
- Credits
- Programm verlassen

Alte Kampagne:
Das ist die Hauptgeschichte des Spiels. Es geht darum, dass man mit dem Volk der Römer auf einer einsamen Insel gelandet ist. Im ersten Kapitel lernt man alles und lernt alle Gebäudearten kennen. In jedem der 10 Kapitel muss man auf der Insel ein Tor finden. Wenn man durch dieses Tot geht, kommt man zum nächsten Kapitel und somit zur nächsten Insel. Das erste Kapitel kann man allerdings auch überspringen, wenn man gleich richtig anfangen möchte. Während man spielt lernt man auch noch weitere Gebäude-Typen kennen, die man dann bauen lassen kann.
3.1. Aber erstmal zum Spielprinzip:
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Am Anfang jedes Spiels hat man seine Burg. Gespielt wird aus Der \"Gott-Perspektive\" (Vogel-Perspektive). Jetzt kann man anfangen seine \"Stadt\" aufzubauen. Dazu kann man eine Hilfe benutzen, bei der man alle Stellen auf den Hügellandschaften sieht, wo man bauen kann. Jetzt sollte man sich erstmal die Baumaterialien sichern. Dazu baut man an Steinhaufen ein Steinmetz-Haus. Dann an einen Wald ein Holzfäller und (damit immer genug Bäume da sind) einen Förster. Dann fehlt nur noch Das Sägewerk um aus den Holzstämmen Holzplatten zu machen, die Zum Bauen verwendet werden.
Das Bauen is ganz einfach: Einfach eine Stelle aussuchen wo man bauen kann. Dann dort das Gebäudeaussuchen und noch einen Weg zur Burg, bzw. zu einenem schon bestehendem Weg zur Burg machen, damit die Baumaterialien zur Baustelle geliefert werden können. Es gibt 3 Gebäude-Klassen: kleine Häuser (Holzfäller, Fischer, Brunnen, Wachstube, Barracke,...), mittlere Gebäude (Sägewerk, Eisenschmelze, Fleischrei, Mühle,...) und große Gebaüde (Bauernhof, Schweinezucht, Eselzucht, Festung). Je nach beschaffenheit des Bodens kann man die Gebüde-Klassen nur an bestimmten Stellen bauen.
Um am Anfnag bauen zu können sind natürlich schon genug Vorräte im Lager. Man hat nur einen Bestimmten Einflussbereich, den man nur Vergrößern kann, indem man Militärgebäude baut. Davon gibt es 4 verschiedene: Barracke (2 Soldaten), Wachstube (3 Soldaten), Wachturm (6 Soldaten), Festung (10 Soldaten).

Doch ihr werdet dann natürlich auch auf Gegner treffen (Ureinwohner, Japaner, Wikinger). Und um euch zu dem Tor durchzuarbeiten müsst ihr gegen die Gegner kämpfen. Das machtb ihr mit den Soldaten, die in den Militär-Gebäuden sind. Es gibt 6 Soldaten-Typen, die durch Goldmünzen befördert werden (später mehr dazu). Angreifen kann man wenn man auf ein gegnerisches Militägebäude klickt. Dann erscheint ein Fenster. Dort könnt ihr einstellen, wie viele angreifen sollen. Aller dings können nur so viele angreifen, wie auch deine eigenen Militärgebäude in der Nähe sind. Und es müssen immer mindestens 2 Soldaten im Gebäude bleiben. Je besser der Soldat, desto schwieriger ist er zu besiegen. Wenn ihr ein gegnerisches Gebäude eingenommen habt ist um diese Gebäude wieder euer Einflussbereich und wenn der an euren \"normalen\" Bereich angrenzt, verbinden sich beide und euer Land ist wieder größer geworden.

Wichtig sind auch Rohstoffe in Gebirgen. Durch Gelehrte findet man sie: Gold, Eisen, Kohle und Granit. Eisen und Kohle braucht man um Ambosse und Waffen herzustellen, Gold und Kohle braucht man um Goldmünzen herzustellen, die sehr wichtig sind um Soldaten zu befördern und granit braucht man, wenn die Steinvorkommen alle sind. Die Bergarbeiter arbeiten nur, wenn sie etwas zu essen bekommen. Also muss man für Fleisch, Brot und Fisch sorgen.
Mit jeder Goldmünze, die ein Soldat in sein Haus bekommt steigt er um einen Rang höher. Und das ist sehr wichtig, denn es ist besser mit 2 \"Goldenen\"-Soldaten gegen 2 gegnerische zu kämpfen, als mit 20 \"schlechten\" Soldaten gegen sie zu kämpfen.
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Man hat 11 Speicherplätze zur Verfügung und kann sooft speichern wie man will.

Freies Spiel:
Beim Freien Spiel kann man sich ohne Hintergrundgeschichte in ein Abenteuer hineinwerfen. Mans ucht einfach das Szenario aus. Wie viele, Gegner man haben will, welches Volk man spielen möchte und dann kann es eigentlich schon losgehen. Man kann auch noch einstellen ob man die Karte erst erkunden muss (alles was nicht in dem eigenem Gebiet liegt ist schwarz) oder ob man gleich die ganze Karte sehen will.

Während des Spiel kann man auch noch vieles einstellen: z.B. Wie viel Rhstoffe die Berkwerke bekommen, Welche Werkzeuge am meisten hergestellt werden sollen, alle Gebäude die man hat und deren Produktivität und viele hilfreiche Statistiken über Landesgröße, Einwohner, Besiegte Gegener,....

Immer wenn etwas wichtiges passiert einscheint eine Taube am unterem Bildschirmrand. Das ist ein zeichen für einen Nachicht. Zum Beispiel kommt eine Nachicht, wenn ein Militärgebäude besetzt wurde oder wenn Gelehrte Gold gefunden haben.

4. Fazit / Meinung:
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Über das Spiel kann man noch viel mehr Einzelheiten erzählen, da das Spiel doch schon sehr komplex ist. Es ist einfach wunderbar den kleinen Siedlern einfach mal bei der Arbeit zuzusehen. Das Spiel macht wirklich sehr viel Spass und die Grafik ist dann eben nicht das wichtigste. Bei dem Spiel kommt es nur auf Spiel, Spass und Spannung an *g*.
Das Spiel bekommt man jetzt für 5-10€ und das lohnt sich auf jeden Fall! Also kauft doch auch mal wieder Klassiker oder wühlt sie aus der Spielbox heraus, die machen immmernoch Spass!!

Tschüß, Klassiker machen SPASS!!

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