Die Siedler III (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von letsthommes
Immer noch das beste Aufbauspiel!!!!!!
Pro:
Knuddelgrafik; tolle Hintergrundmusik; für nur 20 Mark zu haben; zwei gute Add - Ons; macht süchtig;
Kontra:
muss oft gepatcht werden; schlechte Zwischensequenzen;
Empfehlung:
Ja
Das neuste muss nicht immer gleich das beste sein. Das beweist Blue Bytes Siedler 3 sehr gut. Der Kauf des vierten Teils der bekannten Aufbauspielreihe sollte von Besitzern des dritten Teils gut überlegt werden, da er nur eine etwas veränderte und aufpolierte Version des dritten Teils ist. In Siedler 3 müssen sie sich mit einem von drei verschiedenen Völkern durch mehrere Missionen dessen Kampagne schlagen, können aber auch allein gegen den Computer oder gegen andere Siedlerfans per Internet und Netzwerk gegeneinander siedeln.
Zur Story:
Diese wird ihnen durch schlecht gezeichnete teils lustige kleine Zeichentrickfilme erklärt. Horus, Jupiter und Ch`íh-yu, alle drei sind Götter verschiedener Völker werden während einer ihrer vielen Sauforgien vom obersten aller Götter, ER, zu sich gerufen, um den völlig verfetteten und faulen Göttern den Marsch zu blasen. Da sie ihre Völker völlig vernachlässigen und nur sich im Kopf haben soll ein Wettstreit sie wieder in Form bringen. Jeder sucht sich einen aus seinem Volk und versucht mit diesem die anderen zwei Völker zu bezwingen um den Wettstreit so zu gewinnen. Jupiter, Gott der Römer, holt sich den Kaufmann Septimus Marius, Horus, Gott der Ägypter, den Bildhauer Ramadamses, und Ch`íh-yu den Reisbauer Tsu-Tang. In kleinen Filmschnipseln die alle paar Missionen gezeigt werden erfährt man mehr über die Geschichte der drei Helden.
Zum Spiel:
Im Startbildschirm wählen sie aus ob sie eine Kampagne, in drei Schwierigkeitsstufen, ein Einzelspiel oder das Tutorial spielen wollen. Über LAN und Internet lässt sich natürlich nur spielen, wenn die nötige Hardware (Modem, Netzwerkkarte) vorhanden ist.
Kampagne:
Sie wählen eins der drei Völker, Römer, Asiaten oder Ägypter, welche verschiedene Schwierigkeitsstufen bedeuten. Die Römerkampagne ist leicht, die Asiatenkampagne mittel und die Ägypterkampagne schwer. Warum das so ist werde ich ihnen später erklären.
Jede Kampagne hat acht Missionen. Nach jeder dritten geschafften Mission sehen sie einen der erwähnten Filmschnipsel. Jede Mission beginnt mit einem Briefing. Die Hauptfigur erzählt einiges zu den Aufgaben der Mission, die von Mission zu Mission kaum variieren, während sie auf einer Karte der Mission die Standorte der gegnerischen Lager sehen.
Danach starten sie die Mission. Zu Anfang haben sie meist nur eine kleine Streitmacht, ein paar Rohstoffe und Werkzeuge und ein paar Träger, die jeden Beruf ausüben können. Dann bauen sie erst mal die Wirtschaft auf, sichern und erweitern die Grenzen ihres Territoriums und verstärken die Armee, um schließlich den Gegner in einer Massenschlacht von der Karte putzen. Manchmal starten sie auch auf der Insel der vorherigen Mission und müssen eine Nachbarinsel per Boot erobern.
Nach jeder gewonnenen Kampagne sehen sie die Endsequenz und können sich freuen, dass der das Universum neu streichen muss.
Einzelspiel:
Sie wählen zwischen drei verschiedenen Arten von Karten. Entweder sie spielen auf einer vorgegebenen Karte, auf einer Karte aus der Kampagne oder Auf einer Zufallskarte, die der Computer nach Voreinstellungen berechnet. Die Kartengröße, die Gegneranzahl, die Anfangsrohstoffe und das Volk lässt sich einstellen.
Dann geht’s wie gewohnt in die Schlacht gegen den Feind oder die Feinde. Im Einzelspielermodus entfällt im Gegensatz zum Mehrspielermodus der Handelspart. Mit der Missions-CD können sie dann auch kompliziert selbsterstellte Karten spielen.
Tutorial:
Hier wird ihnen alles, was sie über das Spiel wissen müssen beigebracht. Handlungsfreiheit haben sie allerdings kaum, da sie erst alle Aufgaben, die der Computer ihnen stellt, erfüllen müssen. Die Warenkreisläufe sind schnell verstanden und auch die Bedienung der verschiedenen Menüs ist für Neulinge schnell verständlich. Eine dem Spiel beiliegende Tastaturschablone erklärt alle Steuerungsbefehle und eine Faltkarte die Warenkreisläufe.
Die drei verschiedenen Völker:
Römer:
Sie sind die ausgewogensten der drei. Ihre Bauten bestehen zu 50 % aus Stein und zu 50 % aus Holz. Auf die Handelsschiffe passen nur drei Warenstapel a 8 Teile eines Rohstoffs oder Produkts. Ihre Kriegsmaschine ist das Katapult, welches nicht sehr weit schießt und wenig Schaden anrichtet. Verödetes Land können die Priester der Römer in Grünes verwandeln. Da die Römer den Hauptgott Jupiter haben, steht ihnen auch der Blitzzauber zur Verfügung. Ihr Mana, welches die Priester bei Zaubersprüchen verbrauchen gewinnen die Römer aus Wein, welcher nur an Steilhängen wächst. Da Baustoffknappheit bei den Römern wegen der Ausgewogenheit kaum besteht und auch die Priester einiges draufhaben, sind die Römer das leichteste Volk.
Asiaten:
Ihre Häuser bestehen zu einem Großteil aus Holz und nur zu einem kleinen aus Steinen. An denen mangelt es ihnen kaum, da sie die beigenügend Zauberkraft selbst herbeizaubern können und so auch feindlichen Kriegsmaschinen den Weg versperren. Auf ihren Handelsschiffen können sie leider nur je zwei Stapel Waren umherschiffen. Ihre Kriegsmaschine ist die Kanone welche auf große Entfernung auch große Wachtürme schnell knackt. Daher haben sie ja auch den Drachen Ch`ìh-yu als Gott. Das Mana gewinnen sie aus angebautem Reis, der in der Destille zu hochprozentigem Resischnaps wird. Den opfern sie den Göttern und können mit dem Mana Schnee auf den Bergen schmelzen, um Rohstoffvorkommen aufzudecken, oder sie zaubern wie gesagt Steine herbei. Der Schwierigkeitsgrad dieses Volkes ist schon etwas höher, da ihre Holzvorräte in Form von Bäumen von den Ägyptern per Zauberspruch einfach abgebrannt werden können. Als Entschädigung können die Asiaten am besten kämpfen. Im Gegensatz zu anderen Völkern können die Asiaten Schwefel abbauen der in Kombination mit Kohle zu Schießpulver wird, welches die Kanonen in Form von Kanonenkugeln brauchen.
Ägypter:
Deren Häuser bestehen zu einem Großteil aus Stein, wie man heute noch an den Pyramiden sehen kann, welche ihr Gott Horus ja so liebt. Nur wenige Mengen Holz sind hier nötig. Die Häuser ziehen die Ägypter am schnellsten hoch und können auf ihren Handelsschiffen bis zu vier Warenstapel transportieren. Ihr Kriegsgerät ist ein rollendes Pfeilgeschütz, dessen Pfeile nicht nur weit fliegen sondern auch viel Schaden anrichten. Ihrem Gott Horus opfern sie Bier, welches aus Getreide und Wasser in der Brauerei hergestellt wird. Mit dem erhaltenen Mana fackeln sie überflüssige Wälder ab oder verwandeln ihre Krieger kurzzeitig in Berserker, die kräftiger zuhauen. Der Schwierigkeitsgrad dieses Volkes ist am höchsten, da sie Steine nicht herbeizaubern können und auch für andere Dinge wichtiges Getreide in die Bierherstellung stecken. Sie sind die besten Defensivkämpfer. Als besonderen Rohstoff können die Ägypter Edelsteine abbauen, welche Soldaten schneller und besser befördern.
So sieht eine typische Siedlung aus:
Anfangs bauen sie einige Wohngebäude in drei Größen, sodass der Trägernachschub nicht stockt. Die Träger schnappen sich fast alle vorhandenen Werkzeuge, solange wie der Beruf gebraucht wird und das Werkzeug nicht alle geht. Mit von Holzfällern abgebautem und von Sägewerken zu Brettern verarbeitetem Holz und vom Steinmetz abgebautem Stein geht’s an die ersten an die ersten Wirtschaftsgebäude.
Mit einer Fischerhütte gibt’s Nachschub für die späteren Goldminenarbeiter. Auf einer Farm wird Getreide gesät und in der Mühle zu Korn gemahlen und schließlich vom Bäcker mit Wasser zu Brot für die Kohleminenarbeiter verarbeitet. Für die Arbeiter in der Eisenerzmine gibt es Fleisch, welches in Form von Schweinen vom Bauern mit Stroh gefüttert zum Metzger kommt um dort geschlachtet zu werden. Da all diese Leute Werkzeug für die Arbeit brauchen, wird in der Eisenschmelze aus Erz und Kohle Eisen hergestellt und schließlich vom Werkzeugschmied zu Werkzeugen verarbeitet. Rohstoffe können nur von Geologen und nur im Gebirge aufgespürt werden.
Falls eine Produktionsstädte wegen zu geringer Nachfrage ihrer Produkte nicht mehr arbeiten kann, können sie alles in Lager umtransportieren lassen, welche bis zu sechs Warenstapel fassen.
Da sie für all die Gebäude Platz brauchen versetzen sie die Grenze entweder durch Türme oder Pioniere, welche die Grenzpfosten Stück für Stück versetzen. Da ihnen irgendwann auch die Soldaten für die Türme oder Burgen ausgehen und der Feind auch irgendwann mal angreift oder angegriffen wird, müssen sie Arbeitslose Träger in der Kaserne mit vom Waffenschmied hergestelltem Kampfgerät ausrüsten. Mit Goldbarren, welche von der Goldschmiede aus Gold und Kohle hergestellt werden, können die Soldaten befördert werden und kämpfen besser. Kriegmaschinen bestehen meist aus mehreren Rohstoffen und werden in einer extra Werkstatt hergestellt.
Um den Göttern wertvolles Mana abzuknöpfen müssen sie aus Weintrauben, Getreide oder Reis in verschiedenen Gebäuden in Kombination mit anderen Rohstoffen alkoholische Getränke herstellen. Die werden dann an kleinen oder großen Tempeln geopfert. An großen Tempeln werden Priester ausgebildet, die mit Wundern mehr in der Wirtschaft als im Kampf nützlich sind.
Falls sie auf andere Inseln übersetzen wollen, bauen sie in der Werft Schiffe, welche mit Rohstoffen und Pionieren auf eine andere Insel übersetzen. Dort vergrößern die Pioniere das Land und werden zu Trägern, die mit Werkzeug und Rohstoffen eine neue Siedlung aufbauen. Natürlich können sie mit Schiffen auch Soldaten transportieren.
Falls die Produktion mal stockt, haben sie entweder ein Loch im Warenkreislauf oder ich hab in dieser Beschreibung einen Fehler gemacht.
Zur Grafik:
Alle im Spiel besteht aus Polygonen welche mit Texturen überzogen sind. Die Landschaft sieht sehr schön aus. Die Figuren und ihre Animationen sind sehr detailliert. Die Kriegsmaschinen bewegen sich im Gegensatz aber sehr hölzern. An jedem Gebäude lässt sich erkennen wofür es gut ist oder was dort hergestellt wird. Nur die schlechten Zwischensequenzen nerven ein wenig. Jedes Volk hat seine eigenen Grafiken.
Zum Sound:
Die Siedler sagen während der Mission nichts. Dafür entschädigt die schöne Hintergrundmusik und die Umweltgeräusche. Die Zwischensequenzen sind sehr gut synchronisiert. Nur das Gebimmel des Nachrichtenkastens, welche sie über wichtige Infos informiert. Nervt auf längere Zeit.
Zur Steuerung:
Gesteuert wird größtenteils mit der Maus. Es gibt viele Tastaturshortcuts, welche das Spielen sehr erleichtern. Im Baumenü finden sie vier verschiedene Gebäudegruppen, im Warenmenü können sie die Wichtigkeit der Waren oder ihren Verbrauch in einzelnen Gebäuden regulieren. Im Siedlermenü sehen sie Statistiken über die Anzahl der Siedler, rekrutieren Spezialberufe oder sehen die nutzbaren Wunder nach. Die einzigen Siedler, die sie nicht befehligen können sind die Träger, welche immer zur Stelle sind. Wenn sie ein PC-Dash besitzen können sie mit diesem und der beiliegenden Tastaturschablone alles befehligen.
Zum Multiplayer:
Sie können entweder über Netzwerk oder Internet gegeneinander antreten. Nur im Multiplayer funktioniert auch der Handelspart. Sie können auch Bündnisse schließen.
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 100 Mhz, 32 MB RAM und keine Grafikkarte (Siedler 3 läuft im Softwaremodus).
Empfohlen: CPU mit 200 Mhz, 64 MB RAM und keine Grafikkarte (Siedler 3 läuft im Softwaremodus).
Optimal: CPU mit 350 Mhz, 128 MB RAM und keine Grafikkarte (Siedler 3 läuft im Softwaremodus).
Ärgernisse:
Das größte Ärgernis in Siedler 3 sind die Patches/Updates. Ich bekam meine Siedler 3 in der Version 1.20. Ich musste es bis auf die Version 1.36 patchen, bis endlich Träger aus den gebauten Häusern kamen. Ab Version 1.54 gibt’s einen Schwierigkeitsregler, wo sie einstellen können ob sie leicht oder normal spielen wollen, und eine Großteil der Fehler ist behoben. Doch bis dahin müssen sie ungefähr 20 Patches installieren, welche sich manchmal nicht installieren lassen. So können auch Anfänger alles schaffen. Ein weiteres Ärgernis ist die Wegfindung der Träger. An Seen oder Gewässern mit vielen Ecken bleiben sie gerne hängen und alle nachkommenden, die an ihnen vorbeigehen bleiben auch hängen. So kann es vorkommen, dass sie verlieren, nur weil die dringend benötigte Armee hängen bleibt.
Fazit:
Falls sie Siedler 4 schon haben sollten sie nur als Siedlerfan den dritten Teil kaufen, da kaum Unterschiede vorhanden sind. Für Besitzer des dritten Teils gilt es umgekehrt. Strategiespielfans müssen das Spiel einfach haben.
LETSTHOMMES
Zur Story:
Diese wird ihnen durch schlecht gezeichnete teils lustige kleine Zeichentrickfilme erklärt. Horus, Jupiter und Ch`íh-yu, alle drei sind Götter verschiedener Völker werden während einer ihrer vielen Sauforgien vom obersten aller Götter, ER, zu sich gerufen, um den völlig verfetteten und faulen Göttern den Marsch zu blasen. Da sie ihre Völker völlig vernachlässigen und nur sich im Kopf haben soll ein Wettstreit sie wieder in Form bringen. Jeder sucht sich einen aus seinem Volk und versucht mit diesem die anderen zwei Völker zu bezwingen um den Wettstreit so zu gewinnen. Jupiter, Gott der Römer, holt sich den Kaufmann Septimus Marius, Horus, Gott der Ägypter, den Bildhauer Ramadamses, und Ch`íh-yu den Reisbauer Tsu-Tang. In kleinen Filmschnipseln die alle paar Missionen gezeigt werden erfährt man mehr über die Geschichte der drei Helden.
Zum Spiel:
Im Startbildschirm wählen sie aus ob sie eine Kampagne, in drei Schwierigkeitsstufen, ein Einzelspiel oder das Tutorial spielen wollen. Über LAN und Internet lässt sich natürlich nur spielen, wenn die nötige Hardware (Modem, Netzwerkkarte) vorhanden ist.
Kampagne:
Sie wählen eins der drei Völker, Römer, Asiaten oder Ägypter, welche verschiedene Schwierigkeitsstufen bedeuten. Die Römerkampagne ist leicht, die Asiatenkampagne mittel und die Ägypterkampagne schwer. Warum das so ist werde ich ihnen später erklären.
Jede Kampagne hat acht Missionen. Nach jeder dritten geschafften Mission sehen sie einen der erwähnten Filmschnipsel. Jede Mission beginnt mit einem Briefing. Die Hauptfigur erzählt einiges zu den Aufgaben der Mission, die von Mission zu Mission kaum variieren, während sie auf einer Karte der Mission die Standorte der gegnerischen Lager sehen.
Danach starten sie die Mission. Zu Anfang haben sie meist nur eine kleine Streitmacht, ein paar Rohstoffe und Werkzeuge und ein paar Träger, die jeden Beruf ausüben können. Dann bauen sie erst mal die Wirtschaft auf, sichern und erweitern die Grenzen ihres Territoriums und verstärken die Armee, um schließlich den Gegner in einer Massenschlacht von der Karte putzen. Manchmal starten sie auch auf der Insel der vorherigen Mission und müssen eine Nachbarinsel per Boot erobern.
Nach jeder gewonnenen Kampagne sehen sie die Endsequenz und können sich freuen, dass der das Universum neu streichen muss.
Einzelspiel:
Sie wählen zwischen drei verschiedenen Arten von Karten. Entweder sie spielen auf einer vorgegebenen Karte, auf einer Karte aus der Kampagne oder Auf einer Zufallskarte, die der Computer nach Voreinstellungen berechnet. Die Kartengröße, die Gegneranzahl, die Anfangsrohstoffe und das Volk lässt sich einstellen.
Dann geht’s wie gewohnt in die Schlacht gegen den Feind oder die Feinde. Im Einzelspielermodus entfällt im Gegensatz zum Mehrspielermodus der Handelspart. Mit der Missions-CD können sie dann auch kompliziert selbsterstellte Karten spielen.
Tutorial:
Hier wird ihnen alles, was sie über das Spiel wissen müssen beigebracht. Handlungsfreiheit haben sie allerdings kaum, da sie erst alle Aufgaben, die der Computer ihnen stellt, erfüllen müssen. Die Warenkreisläufe sind schnell verstanden und auch die Bedienung der verschiedenen Menüs ist für Neulinge schnell verständlich. Eine dem Spiel beiliegende Tastaturschablone erklärt alle Steuerungsbefehle und eine Faltkarte die Warenkreisläufe.
Die drei verschiedenen Völker:
Römer:
Sie sind die ausgewogensten der drei. Ihre Bauten bestehen zu 50 % aus Stein und zu 50 % aus Holz. Auf die Handelsschiffe passen nur drei Warenstapel a 8 Teile eines Rohstoffs oder Produkts. Ihre Kriegsmaschine ist das Katapult, welches nicht sehr weit schießt und wenig Schaden anrichtet. Verödetes Land können die Priester der Römer in Grünes verwandeln. Da die Römer den Hauptgott Jupiter haben, steht ihnen auch der Blitzzauber zur Verfügung. Ihr Mana, welches die Priester bei Zaubersprüchen verbrauchen gewinnen die Römer aus Wein, welcher nur an Steilhängen wächst. Da Baustoffknappheit bei den Römern wegen der Ausgewogenheit kaum besteht und auch die Priester einiges draufhaben, sind die Römer das leichteste Volk.
Asiaten:
Ihre Häuser bestehen zu einem Großteil aus Holz und nur zu einem kleinen aus Steinen. An denen mangelt es ihnen kaum, da sie die beigenügend Zauberkraft selbst herbeizaubern können und so auch feindlichen Kriegsmaschinen den Weg versperren. Auf ihren Handelsschiffen können sie leider nur je zwei Stapel Waren umherschiffen. Ihre Kriegsmaschine ist die Kanone welche auf große Entfernung auch große Wachtürme schnell knackt. Daher haben sie ja auch den Drachen Ch`ìh-yu als Gott. Das Mana gewinnen sie aus angebautem Reis, der in der Destille zu hochprozentigem Resischnaps wird. Den opfern sie den Göttern und können mit dem Mana Schnee auf den Bergen schmelzen, um Rohstoffvorkommen aufzudecken, oder sie zaubern wie gesagt Steine herbei. Der Schwierigkeitsgrad dieses Volkes ist schon etwas höher, da ihre Holzvorräte in Form von Bäumen von den Ägyptern per Zauberspruch einfach abgebrannt werden können. Als Entschädigung können die Asiaten am besten kämpfen. Im Gegensatz zu anderen Völkern können die Asiaten Schwefel abbauen der in Kombination mit Kohle zu Schießpulver wird, welches die Kanonen in Form von Kanonenkugeln brauchen.
Ägypter:
Deren Häuser bestehen zu einem Großteil aus Stein, wie man heute noch an den Pyramiden sehen kann, welche ihr Gott Horus ja so liebt. Nur wenige Mengen Holz sind hier nötig. Die Häuser ziehen die Ägypter am schnellsten hoch und können auf ihren Handelsschiffen bis zu vier Warenstapel transportieren. Ihr Kriegsgerät ist ein rollendes Pfeilgeschütz, dessen Pfeile nicht nur weit fliegen sondern auch viel Schaden anrichten. Ihrem Gott Horus opfern sie Bier, welches aus Getreide und Wasser in der Brauerei hergestellt wird. Mit dem erhaltenen Mana fackeln sie überflüssige Wälder ab oder verwandeln ihre Krieger kurzzeitig in Berserker, die kräftiger zuhauen. Der Schwierigkeitsgrad dieses Volkes ist am höchsten, da sie Steine nicht herbeizaubern können und auch für andere Dinge wichtiges Getreide in die Bierherstellung stecken. Sie sind die besten Defensivkämpfer. Als besonderen Rohstoff können die Ägypter Edelsteine abbauen, welche Soldaten schneller und besser befördern.
So sieht eine typische Siedlung aus:
Anfangs bauen sie einige Wohngebäude in drei Größen, sodass der Trägernachschub nicht stockt. Die Träger schnappen sich fast alle vorhandenen Werkzeuge, solange wie der Beruf gebraucht wird und das Werkzeug nicht alle geht. Mit von Holzfällern abgebautem und von Sägewerken zu Brettern verarbeitetem Holz und vom Steinmetz abgebautem Stein geht’s an die ersten an die ersten Wirtschaftsgebäude.
Mit einer Fischerhütte gibt’s Nachschub für die späteren Goldminenarbeiter. Auf einer Farm wird Getreide gesät und in der Mühle zu Korn gemahlen und schließlich vom Bäcker mit Wasser zu Brot für die Kohleminenarbeiter verarbeitet. Für die Arbeiter in der Eisenerzmine gibt es Fleisch, welches in Form von Schweinen vom Bauern mit Stroh gefüttert zum Metzger kommt um dort geschlachtet zu werden. Da all diese Leute Werkzeug für die Arbeit brauchen, wird in der Eisenschmelze aus Erz und Kohle Eisen hergestellt und schließlich vom Werkzeugschmied zu Werkzeugen verarbeitet. Rohstoffe können nur von Geologen und nur im Gebirge aufgespürt werden.
Falls eine Produktionsstädte wegen zu geringer Nachfrage ihrer Produkte nicht mehr arbeiten kann, können sie alles in Lager umtransportieren lassen, welche bis zu sechs Warenstapel fassen.
Da sie für all die Gebäude Platz brauchen versetzen sie die Grenze entweder durch Türme oder Pioniere, welche die Grenzpfosten Stück für Stück versetzen. Da ihnen irgendwann auch die Soldaten für die Türme oder Burgen ausgehen und der Feind auch irgendwann mal angreift oder angegriffen wird, müssen sie Arbeitslose Träger in der Kaserne mit vom Waffenschmied hergestelltem Kampfgerät ausrüsten. Mit Goldbarren, welche von der Goldschmiede aus Gold und Kohle hergestellt werden, können die Soldaten befördert werden und kämpfen besser. Kriegmaschinen bestehen meist aus mehreren Rohstoffen und werden in einer extra Werkstatt hergestellt.
Um den Göttern wertvolles Mana abzuknöpfen müssen sie aus Weintrauben, Getreide oder Reis in verschiedenen Gebäuden in Kombination mit anderen Rohstoffen alkoholische Getränke herstellen. Die werden dann an kleinen oder großen Tempeln geopfert. An großen Tempeln werden Priester ausgebildet, die mit Wundern mehr in der Wirtschaft als im Kampf nützlich sind.
Falls sie auf andere Inseln übersetzen wollen, bauen sie in der Werft Schiffe, welche mit Rohstoffen und Pionieren auf eine andere Insel übersetzen. Dort vergrößern die Pioniere das Land und werden zu Trägern, die mit Werkzeug und Rohstoffen eine neue Siedlung aufbauen. Natürlich können sie mit Schiffen auch Soldaten transportieren.
Falls die Produktion mal stockt, haben sie entweder ein Loch im Warenkreislauf oder ich hab in dieser Beschreibung einen Fehler gemacht.
Zur Grafik:
Alle im Spiel besteht aus Polygonen welche mit Texturen überzogen sind. Die Landschaft sieht sehr schön aus. Die Figuren und ihre Animationen sind sehr detailliert. Die Kriegsmaschinen bewegen sich im Gegensatz aber sehr hölzern. An jedem Gebäude lässt sich erkennen wofür es gut ist oder was dort hergestellt wird. Nur die schlechten Zwischensequenzen nerven ein wenig. Jedes Volk hat seine eigenen Grafiken.
Zum Sound:
Die Siedler sagen während der Mission nichts. Dafür entschädigt die schöne Hintergrundmusik und die Umweltgeräusche. Die Zwischensequenzen sind sehr gut synchronisiert. Nur das Gebimmel des Nachrichtenkastens, welche sie über wichtige Infos informiert. Nervt auf längere Zeit.
Zur Steuerung:
Gesteuert wird größtenteils mit der Maus. Es gibt viele Tastaturshortcuts, welche das Spielen sehr erleichtern. Im Baumenü finden sie vier verschiedene Gebäudegruppen, im Warenmenü können sie die Wichtigkeit der Waren oder ihren Verbrauch in einzelnen Gebäuden regulieren. Im Siedlermenü sehen sie Statistiken über die Anzahl der Siedler, rekrutieren Spezialberufe oder sehen die nutzbaren Wunder nach. Die einzigen Siedler, die sie nicht befehligen können sind die Träger, welche immer zur Stelle sind. Wenn sie ein PC-Dash besitzen können sie mit diesem und der beiliegenden Tastaturschablone alles befehligen.
Zum Multiplayer:
Sie können entweder über Netzwerk oder Internet gegeneinander antreten. Nur im Multiplayer funktioniert auch der Handelspart. Sie können auch Bündnisse schließen.
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 100 Mhz, 32 MB RAM und keine Grafikkarte (Siedler 3 läuft im Softwaremodus).
Empfohlen: CPU mit 200 Mhz, 64 MB RAM und keine Grafikkarte (Siedler 3 läuft im Softwaremodus).
Optimal: CPU mit 350 Mhz, 128 MB RAM und keine Grafikkarte (Siedler 3 läuft im Softwaremodus).
Ärgernisse:
Das größte Ärgernis in Siedler 3 sind die Patches/Updates. Ich bekam meine Siedler 3 in der Version 1.20. Ich musste es bis auf die Version 1.36 patchen, bis endlich Träger aus den gebauten Häusern kamen. Ab Version 1.54 gibt’s einen Schwierigkeitsregler, wo sie einstellen können ob sie leicht oder normal spielen wollen, und eine Großteil der Fehler ist behoben. Doch bis dahin müssen sie ungefähr 20 Patches installieren, welche sich manchmal nicht installieren lassen. So können auch Anfänger alles schaffen. Ein weiteres Ärgernis ist die Wegfindung der Träger. An Seen oder Gewässern mit vielen Ecken bleiben sie gerne hängen und alle nachkommenden, die an ihnen vorbeigehen bleiben auch hängen. So kann es vorkommen, dass sie verlieren, nur weil die dringend benötigte Armee hängen bleibt.
Fazit:
Falls sie Siedler 4 schon haben sollten sie nur als Siedlerfan den dritten Teil kaufen, da kaum Unterschiede vorhanden sind. Für Besitzer des dritten Teils gilt es umgekehrt. Strategiespielfans müssen das Spiel einfach haben.
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