Die Siedler III (PC Strategiespiel) Testbericht

Die-siedler-iii-pc-strategiespiel
ab 15,52
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von brian_lion

Ik sein ein Profiiii *hoff *!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Allgemein:
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Speichert pro Mission an wechselnden Speicherplätzen ab. Oft sind Fehler im Aufbau oder überraschende Angriffe viel zu spät zu erkennen. Wenn man über keinen älteren Speicherplatz verfügt, muss man alles noch einmal spielen.

Wirtschaft:
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1. Pausier das Spiel am Anfang jeder Mission. Schau dich zunächst deine Warenbestände an. Oft sind wichtige Waren- zum Beispiel Nahrung, Kohle oder Eisen- schon zu Beginn vorhanden.

2. Überprüfe die vorgegebene Gebäude. Wenn man beispielsweise je einen Holzfäller, einen Förster und ein Sägewerk bereits hat, sollte man schnell einen zweiten Holzfäller errichten, um das Sägewerk optimal zu nutzen.

3. Knappe Ressourcen: Die anfänglich vorhandenen Waren sind meist sehr knapp. Daher muss man gut überlegen, in welcher Reihenfolge man seine Gebäude baut und wie man die knappen Ressourcen optimal einsetzt.

4. Begrenzte Werkzeuge: Achte darauf, für welche Gebäude bereits Arbeiter vorhanden sind und für welche noch Werkzeuge noch im Vorrat sind. Wer hier nicht aufpasst, findet sich schnell mit unbesetzten Gebäuden wieder, weil weder Eisen und Kohle noch die richtigen Werkzeuge verfügbar sind.

5. Baureihenfolge: Die Reihenfolge, in der man die Siedlung aufbaut, ist je nach der Ausgangssituation immer anders. Wenn man beispielsweise über Kohle und Eisen verfügt, kann man Schmieden vor Bergwerken errichten. Genauso verhält es sich, wenn man über Nahrungsmittel verfügt:
Dann kann man Minen vor den dazugehörigen Nahrungsmittel- Betrieben errichten.

6. Auch wenn man dazu neigt, Wirtschaftzweige auf einen Streich zu errichten, sollte man vorsichtiger vorgehen. Beispiel Brotproduktion: Nachdem der Getreidebauer an die Arbeit geht, dauert es einige Zeit, bis das erste Getreide geerntet ist. Erst dann sollte man sich die Mühle, das Wasserwerk und den Bäcker errichten. Während das Getreide reift, haben die Bauarbeiter Zeit, andere Gebäude zu bauen

7. Raumplanung: Es ist nicht immer möglich, alle Gebäude optimal zu platzieren. Verplane den verfügbaren
Platz sorgfältig, um die Transportwege möglichst kurz zu halten. Wenn man ein Gebäude an einen
bestimmten Ort setzen will, es aber erst später bauen möchte, sollte man die Baustelle vergeben und sofort
anhalten. Man kann den Bau zum gewünschten Zeitpunkt fertig stellen.

Warenverteilung, Lagerung, Produktion:
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Die Vorgaben in den Waren- und Siedler Menüs sind zwar für die meisten Situationen geeignet, können aber je nach Lage optimiert werden.

1. Warenverteilung: Besonders bei der Werkzeugschmiede sollte man. Lass einmal je 8 Einheiten Kohle und Eisen anliefern und setz dann die Werte auf Null. Man muss schließlich nicht am laufenden Band Werkzeug produzieren, sondern nur in Einzelfällen.

2. Lagerung: Wenn einige Ressourcen lange Transportwege haben oder nicht ausreichend verbraucht werden, sollte man diese einlagern. Beispiel Weinproduktion: Die Weinbauern bleiben auf ihren Gütern sitzen und stellen die Arbeit ein, weil entweder zu wenig Träger oder nicht ausreichend kleine Tempel existieren. Um die Produktion am laufen zu halten, Lager den Wein zur späteren Verwendung ein. In der Zwischenzeit kann man den Missstand beheben. Ähnlich ist es mit Baumaterial: Oft liegen Steinfelder weit von den Baustellen entfernt oder der Steinverbrauch ist zur Zeit recht niedrig. Damit der Steinmetz konstant weiterarbeitet und die Steine jeder Zeit verfügbar sind, sollten sie eingelagert werden.


3. Waffenproduktion: Besonders zu Beginn einer Mission braucht man mehr Verteidigungswaffen. Schraube also die Produktion von Schwertern herunter und lass stattdessen mehr Bögen und Speere bauen.

Mana und Zaubersprüche
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Im Gegensatz zum Hauptprogramm wird man in den Missionen der Zusatz CD vermehrt Mana und Zaubersprüche einsetzen müssen.

1. Früh Mana produzieren: Errichte so früh wie möglich die nötigen Gebäude, um Opfergaben herzustellen. So kann man die Armee viel schneller aufwerten.

2. Sofern die Baumaterialien es zulassen, sollte man schnell einen großen Tempel errichten. Dieser gibt dann auf einen Schlag 80% auf die Aufwertung der Soldaten. Sobald ausreichend Priester aus dem Tempel gekommen sind, kann man den Tempel wieder abreißen.

3. Einige Missionen sind ohne den Einsatz von Zaubersprüchen überhaupt nicht zu bewältigen. Manchmal muss man Sprüche wie göttliche Gabe(Römer) einsetzen, um an Rohstoffe zu gelangen.

4. Der Gegner unterstützt seine Truppen jetzt aktiv mit Priestern. Wenn möglich, versuch gezielt, die Priester anzugreifen.

5. Hohe Manakosten: Spiel nicht unnötig mit Zaubersprüchen herum, da diese mit jeder Anwendung teurer werden und dann im entscheidenden Augenblick vielleicht nicht verfügbar sind.

6. Mana nutzen: Wenn man eine Zeitlang nicht gezaubert haben und der Zauberkraft- Balken voll ist, sollte man Mana reduzieren, indem man Sprüche wie göttliche Gabe (immer gut!) ausführen. Sonst verschwendet man Zauberkraft.

Aufbau der Armee:
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1. Waffen auf Lager produzieren: Fange möglichst früh mit der Waffenproduktion an. Man sollte auch früh seine Kaserne errichten, Auto- Rekrutierung jedoch ausschalten. Lagert man die Waffen ein, um später schnell eine Armee ausheben zu können.

2. Erst göttlich aufwerten, dann produzieren: Sofern man nicht von Anfang an dauernd angegriffen wird, sollte man keine Soldaten produzieren. Fang damit erst an, wenn die göttliche Aufwertung abgeschlossen ist. Werte grundsätzlich die Schwertkämpfer zuletzt auf. Sollte man mitten in der Aufwertungsphase doch Soldaten brauchen, sind Verteidigungswaffen (Speerträger und Bogenschützen) wichtiger als Angriffstruppen.

3. Halte dir immer genügend Siedler zur Verfügung, um schnell Truppen ausheben zu können. Damit die überschüssigen Siedler nicht unnütz in der Gegend herumstehen, mache diese zu Pionieren.

4. Eil- Rekrutierung: Wenn man massig Waffen hat und auf die Schnelle eine Armee brauch, schick die Pioniere zu den Lagern und Kasernen. Wandele dann die Pioniere in träger um und stell sie sofort danach Auto- Rekrutierung ein. In kürzester Zeit stehen einen dann jede Menge Truppen zur Verfügung.

Krieg:
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1. Türme: Reiß alle unnötigen Türme im Hinterland ab. Um trotzdem den nötigen Überblick zu behalten, benutze die Aussichtskurve oder Spione. Bei vielen Missionen greift der Gegner einen erst viel später an, wenn man nur einen einzelnen Turm besitzt.

2. Schwere Waffen: Katapulte, Ballisten und Kanonen werden häufig unterschätzt. Mit diesen Waffen kann man dem Gegner schweren Schaden zufügen und seine Expansionen aufhalten. Rein nach dem Motto Steter Tropfen höhlt den Stein, kann man alle neu errichteten Wachtürme beseitigen.

3. Pioniere: Pioniere sind die wahrscheinlich am meisten unterschätzte Einheit in Siedler 3. Unnütz in der Gegend herumstehende Siedler können als Pioniere das Land vergrößern und im Bedarfsfall wieder zu Trägern gemacht werden. In Kombination mit schweren Waffen werden sie zur sehr gefährlichen Angriffstruppen (siehe Strategien).

4. Lazarette: Auch das Lazarett wird oft unterschätzt. Baue eines oder mehrere dieser Gebäude an der Grenze zu seinen Gegnern. Man kann kurze Überfälle starten und sich dann im eigenen Land wieder heilen. So spart man sich jede Menge Ressourcen.

Verteidigung der Grenzen:
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1. Direkt an der Grenze zum Gegner sollte man mehrere Türme aufstellen und voll besetzen. Die Bogenschützen können so auf Gegner schießen, die einen benachbarten Turm angreifen.

2. Wenn ein gegnerischer Großangriff droht, sollte man dem Feind zuvorkommen. Greife an und locke den Gegner dann gezielt von seinen Verteidigungsanlagen weg. So kann man Zeit gewinnen.

Strategien:
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Der einfache Frontalangriff mit einer überlegenen Truppenzahl ist nicht immer möglich, da der Gegner oft über weitaus größere Heere verfügt. Mit den folgenden Strategien kann man auch aus unterlegener Position heraus gewinnen:

1. Ausdehnung verhindern: Spionier so früh wie möglich den Gegner aus. Man kann ihm dann frühzeitig wichtige Gebiete streitig machen (z.B. rohstoffreiche Berge).

2. Schwere Waffen und Pioniere: Mit schweren Waffen kann man feindliche Wachtürme zerstören. Dadurch gewinnt man jedoch noch kein Gebiet und schädigen auch nicht die Wirtschaft des Feindes. Nachdem ein Turm zerstört wurde, ziehen sich die Soldaten des Feindes meist ins Hinterland zurück. Halte direkt an der Grenze einen großen Trupp Pioniere bereit, die sofort nach der Zerstörung des Turmes das Gebiet einnehmen. Wenn sie zivile Gebäude mit Pionieren komplett eingekreist haben, werden diese zerstört. Mit dieser Taktik kann man den Feind so weit schwächen, dass seine gesamte wirtschaft kollabiert. Weitere Vorteile dieser Strategie: Wenn man eine Verbindung zu seinen Stützpunkt hat, kommt man in den Besitz von Holz und Steinen von den Zerstörten Gebäuden.

3. Schlüsselbetriebe und Lager zerstören: Konzentriere deine Angriffe auf die wichtigsten Industriegebiete des Feindes. Besonders wichtige Ziele sind Bergwerke, Waffenschmieden, Erschmelzen und Kasernen. Wenn der Feind Gold gelagert hat, sollte man dies unbedingt in seinen Besitz bringen: Man stärkt so seine eigene Kampfkraft, während man gleichzeitig den Gegner schwächt.


Danke fürs Lesen....!!

Ciao

bRaz

P.S der Bericht wird bei www.gameperformance.de veröffnetlicht werden von einem User der micht gefragt hat (gameperformance.de) ob er den Bericht dort veröffnetlichen darf. Bitte keine Fake gerüschte deswegen. Danke!

18 Bewertungen, 3 Kommentare

  • butterkeks

    09.05.2002, 17:11 Uhr von butterkeks
    Bewertung: sehr hilfreich

    Neben Anno 1602 ist Siedler III mein bevorzugtes Spiel, aber ich spiele nicht so häufig, als dass ich ein Profi wäre. Aber gut beschrieben in Deinem Bericht. Gruß Drea

  • Sweety08750

    08.05.2002, 20:37 Uhr von Sweety08750
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich siedel gerne. Du solltest aber die Rechtschreibung noch mal überprüfen.

  • hirni

    08.05.2002, 20:36 Uhr von hirni
    Bewertung: sehr hilfreich

    das mit den Türmen abreisen ist so eine Sache, hat man nur noch einen Turm, und der Gegner erobert diesen (das kann schneller gehen als man denkt) hat man sofort verloren.