Die Teufelin (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Grittilein

wenn der Mann fremdgeht ....

Pro:

tolle Story, sehr gute Schauspieler

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Den Film „Die Teufelin“ hatte ich bislang im Fernsehen ja immer verpasst, aber am letzten Freitagabend war es endlich so weit: Auch ich konnte in den Genuss dieses wirklich tollen Spielfilms mit Meryl Streep und Roseanne Barr kommen. Und wenn ich ehrlich bin, war ich von den sympathischen Schauspielern sofort begeistert. Vielleicht kann der ein oder andere ja mit mir fühlen und hat diesen Film auch gesehen.


Der Film
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In dem Film „Die Teufelin“ geht es um eine Hausfrau, Mutter und Ehefrau, die von ihrem Mann immer nur ausgenutzt wurde, während er sich immer jüngeren Frauen hingeben durfte. Eines Tages wird es aber Ruth Patchett (Roseanne Barr) einfach zu bunt. Ihr Ehemann Bob ist viel zu häufig bei der recht attraktiven und auch sehr erfolgreichen Buchautorin Mary Fisher. Und Ruth ist sehr schnell klar, dass ihr Ehemann sie nur betrügt und mit der jüngeren Frau die Zeit im Bett verbringt. Nur der beiden Kinder wegen versucht sie immer noch den Seitensprung ihres Ehemannes schönzureden.
Eines Tages aber, als Bob’s Eltern zu Besuch kommen, kommt es zur Tragödie. Während Ruth noch in der Küche das Essen zubereitet, kommt Bob mal wieder etwas verspätet von der Arbeit nach Hause. Als Ruth dann aber noch über eine Stufe stolpert und das ganze Essen auf dem Fußboden verstreut, wird es Bob zu bunt: Er sagt nur noch zu seiner Frau: „Du bist keine Frau – Du bist eine Teufelin!“.
Jetzt wird es Ruth zu bunt und sie versucht nun alles, um das Leben ihres Mannes zu zerstören. Zunächst muss das Heim der Familie dran glauben. Ruth jagt ihr Heim einfach in die Luft und trennt sich von ihrer Familie. Zuvor aber gibt sie ihre beiden Kinder bei der neuen Lebenspartnerin ihres Mannes ab, die davon natürlich überhaupt nicht begeistert ist. Immerhin schreibt sie gerade ein neues Buch, wofür sie sehr viel Ruhe braucht.
Die nächste Aufgabe von Ruth ist es schließlich, sich in einem Pflegeheim einzuquartieren, wo die Mutter von Mary Fisher untergebracht ist. Hier vertauscht sie die Medikamente so, dass Mary’s Mutter wieder zu ihrer Tochter nach Hause kommt und hier so ziemlich alles auf den Kopf stellt.
Zuletzt schafft es Ruth, eine Firma aufzubauen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen zu einer Arbeitsstelle zu verhelfen, die sonst nie einen Job bekommen würden. Sie schafft es z.B. eine junge Frau in der Firma von ihrem Mann unterzubringen, die nur die Aufgabe hat, mit ihm zu flirten und vielleicht das ein oder andere Geschäftsgeheimnis auszuplaudern.
Mehr möchte ich von diesem wirklich klasse inszenierten Film nicht verraten, denn diesen muss man einfach gesehen haben und die Späße, die Ruth mit ihrem Mann fabriziert, sind einfach sehr einfallsreich und zeigt, dass man sich in einer Ehe eben nicht verstecken braucht.


Über den Film
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Meryl Streep in der Hauptrolle ist ja eigentlich immer ein Filmtipp wert und so ist es auch in dem Film „Die Teufelin“. Sie spielt die Rolle der Schriftstellerin einfach hervorragend, auch wenn es manchmal vielleicht ein wenig überspitzt dargestellt wird.
Roseanne Barr kannte ich vorher schon aus einer Vielzahl von Sitcoms aus dem Fernsehen. Ihre bekannteste Rolle war wohl die der „Roseanne“, die ich immer geliebt hatte. Ich schau sie mir immer wieder sehr gerne an, auch wenn sie derzeit etwas weniger im Fernsehen zu sehen ist.


Meine Meinung
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Diese etwas schwarze Komödie stelle ich das Prädikat „Sehr Empfehlenswert“ aus. Sie ist einfallsreich und manchmal vielleicht etwas ironisch. Aber die betrogene Ehefrau spielt Roseanne Barr einfach köstlich und ich würde gerne mehr von solchen Filmen sehen. Gerade bei solchen Ehestreitigkeiten bietet sich doch viel Handlung an. Und nur „Der Rosenkrieg“, der die gleiche Thematik hat, kommt an „Die Teufelin“ annähernd heran.
Wer diesen Film noch nicht gesehen haben sollte, muss dies unbedingt nachholen, der er ist witzig, ironisch und vor allen Fingen sind zwei Frauen in den Hauptrollen, die ich mir immer wieder gerne ansehe. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und dies ist meiner Meinung auch gerechtfertigt.

15 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Clarinetta2

    13.10.2007, 15:11 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: sehr hilfreich

    klasse bericht