Dominikanische Republik Testbericht

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Erfahrungsbericht von mousebear

(K)ein Trinkgeld den Kofferträgern!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Im Mai diesen Jahres waren wir in der Dom Rep. Wir waren vorher schon ganz aufgeregt, da es unsere erste entferntere gemeinsame Reise sein würde und sie uns noch in ein Entwicklungsland bringen würde.

Wir informierten uns vorher ausführlich über das Land. Allerdings will ich euch jetzt nichts erzählen, was ihr auch in jedem Reiseführer lesen könnt, sondern praxisnahe Tips.

Nach 9 Stunden und 15 Minuten Flug landeten wir in Puerto Plata, das ist im Norden der Dom. Rep. Und liegt somit nicht in der Karibik sondern im Atlantischen Ozean.

Um in die Dom. Rep. einreisen zu dürfen, benötigt man eine Touristenkarte im Wert von 10 Dollar ( s. LTU-Bericht), diese muß man gut aufbewahren, da man ohne diese nicht ausreisen kann.


Koffertraeger
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Nach dem Auschecken machten wir uns auf den Weg zur Reiseleitung. Als wir dann erfuhren zu welchen Bus wir müssen, kam schon der erste Kofferträger von hinten und nahm uns die Koffer ab. Das war eine große Erleichterung (vor allen für meine Freundin), da es zu diesem Zeitpunkt ca. 30 °C waren und die Luftfeuchtigkeit so ca. bei 70 % liegt = ein ganz andres Klima ( Tropenklima). An dem Bus angekommen, hielt der Kofferträger die Hand auf. Wir hatten nur Dollars dabei, da der dominikanische Pesos weder ein- noch ausgeführt werden darf. Wir gaben ihm also ein Dollar, doch statt sich zu bedanken, meinte er, es sei zu wenig, er verdiene 5 Dollar! Die haben wir ihm nicht gegeben, doch es gab einige die ihm 5 Dollar gaben.
Daher mein erster Rat: Laßt euch nicht übers Ohr hauen 1 Dollar genügt vollkommen, man muß bedenken wieviel Koffer sie innerhalb von 1 Stunde tragen!

Unser Hotel Occidental Flamenco Beach Hotel lag ca. 20 min. vom Flughafen Puerto Plata im Touristengebiet Playa Dorada.
Dort bekamen wir ein Begrüßungscocktail, was sehr gelegen kam, da wir mittlerweile richtig Durst hatten.
Den ersten Tag verbrachten wir mit Auspacken und Hotelinspektion, wozu auch der Pool zählt J.
Am nächsten morgen um 8 Uhr fand eine Informationsveranstaltung statt. Dabei hatten wir auch die Möglichkeit Ausflüge günstiger zu erwerben. Die Ausflüge in der Dom. Rep. werden in Dollar bezahlt und sind somit recht teuer. Wir entschieden uns trotzdem für 2 Ausflüge, denn 12 Tage nur am Pool/Strand liegen, ist ja auch langweilig.

Auto mieten
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Einige von Euch fragen sich jetzt vielleicht, warum wir denn kein Auto gemietet haben. Das ist ganz einfach zu erklären:

1. ist es sehr teuer (60-100 Dollar)
2. man muß im Falle eines Unfalles beweisen, dass man unschuldig ist.

Hinzu kommt, dass es in der Dom. Rep. kein Promillegesetz gibt. Es kommt auch schon mal vor, dass die Polizei einen Betrunkenen ins Auto trägt und dann selbst auch einen kräftigen Schluck nimmt. Die meisten haben eine Rumflasche auf dem Beifahrersitz liegen. Das kommt daher, daß Rum das Nationalgetränk des Landes ist. Es gibt 2 große Hersteller, einmal Brugal und Barccelo. In der Dom Rep trinkt man den Rum pur und nicht wie bei und verbreitet mit Cola gemischt, das haben die Touristen eingeführt. Die Einheimischen sagen dazu auch „Gringokacke“.

Ausflüge
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1. Samana/Baccardi-Insel

Aber zurück zu den Ausflügen: unser erster Ausflug sollte uns nach Samana und zur Baccardi-Insel bringen. Da die Fahrt von Playa Dorada nach Samana 4 Stunden dauert, wurden wir bereits um 5.50 im Hotel abgeholt.

Wir fuhren auch durch eine Stadt, die unser Reiseführer nur die Metzgerstadt nannte. In dieser Stadt gibt es einen Metzger neben dem anderen, doch das sieht dort anders aus wie bei uns. An den Holzhütten hängt der Kopf von dem was geschlachtet wurde, also wenn dort ein Kuhkopf hängt, gibt es Kuhfleisch, wenn dort ein Ziegenkopf hängt, gibt es Ziegenfleisch usw.. Außerdem sieht man wie geschlachtet wird , da der Leib direkt daneben hängt Mir ist bei diesem Anblick erst mal der Appetit vergangen. Das Fleisch wird bis mittags verkauft und es ist garantiert immer Frischfleisch. Endlich auf der Insel angekommen, wollten wir uns in den Sand legen. Doch auch da hat man keine ruhige Minute. Alle 5 min. kommt irgendjemand angelaufen und möchte Getränke, oder irgendwelchen Schund verkaufen. Das Essen auf der Insel ist Geschmackssache. Man kann das Essen nicht selbst kaufen und es gibt auch nur ein großes Restaurant auf der Insel. Das Essen muß vor Ankunft auf der Insel bei der Reiseleitung bestellen. Desweiteren sollte man sich auf bettelnde Kinder und auf Verkaufsstops während der Ausflüge einstellen.
Im großen und ganzen kann man sagen, daß es schön war, auf der Baccardi Insel gewesen zu sein, aber die lange Anfahrt lohnt eigentlich nicht unbedingt, da man sowieso nur am Strand liegen kann.


2. Jeep Safari

Unser zweiter Ausflug war eine Jeep Safari. Diese war nicht gerade bequem, da zu viele Leute auf den Jeep aufgeladen wurden. Man konnte kaum richtig sitzen. Während einer solchen Safari bekommt man sehr viel von Land und Leute mit. Von daher ist ein solcher Ausflug auf jeden Fall empfehlenswert. Man sollte aber auf jeden Fall ein paar ältere Schuhe, am besten Stoffschuhe, mit einpacken, da durch mehrere Flüsse gewatet werden muß. Wer nicht die passenden Schuhe dabeihat, muß sie sich ausleihen. Dies ist nicht gerade hygienisch, da man in diesem Land ja nie weiß wie es mit dem Sauberhalten nach dem Tragen ist. Wer am Wasserfall oben angekommen ist, sollte auch noch die letzten Meter mitgehen. Es lohnt sich wirklich. Wir sind unten geblieben , da die FTI-Reiseleitung uns nicht sagte, was uns dort oben erwartet und haben es bereut. Oben wartet das Paradies. Man klettert Wasserfälle hoch und rutscht später wieder auf ihnen herab, so beschrieben es mindestens die Leute, die hoch kletterten.
Bei allen Ausflügen sollte man immer mal ein paar alte Kugelschreiber und eine Tüte Bonbons einstecken. Die Kinder rennen hinter den Jeeps, etc. her und schreien nach Bonbons. Allerdings darf man es auch nicht übertreiben, da sie sonst nichts anderes mehr essen wollen.

Einkaufen
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Das Einkaufen in der Dom. Rep. Ist eigentlich auch ein Paradies. Im Moment lohnt es sich leider nicht so, da der Dollarkurs ziemlich hoch steht. Dollar ist übrigens nach dem Dominikanischen Peso das Hauptzahlungsmittel.

Mit DM ist dort unten nicht viel anzufangen. Alle gängigen Kreditkarten bis auf die EC-Karte werden eigentlich fast überall akzeptiert. Vereinzelt findet man auch mal einen Bankomat an dem man mit seiner EC-Karte abheben kann.
Nun aber zurück zum Einkaufen. Das Wichtigste beim Einkaufen, besonders bei Käufen am Strand, ist das Handeln. Ich bemerke hier, daß sich die Händler am Strand bis zu 80% runterhandeln lassen. Nicht immer, aber je weißer man ist, desto höher wird der Preis angesetzt. In den regulären Geschäften läßt sich nicht ganz so viel handeln.

Time-Sharing
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Auch sehr verbreitet auf der Insel ist das Time-Sharing. Die Reiseleitung hatte uns schon davor gewarnt, daher waren wir auch vorbereitet. Die Leute stehen überall und bieten eine Flasche Rum, ein T-Shirt oder ähnliches an, wenn man ihnen folgt und eine kleine Kutschfahrt macht. Man kann alles annehmen, aber bloß nichts unterschreiben, da man sonst ganz schnell ein Hotelzimmer gekauft hat Die Leute können sogar richtig lästig werden, aber wenn man sich immer geschickte Ausreden einfallen läßt, kapieren sie auch ganz schnell, daß es nichts zu holen gibt.

Fazit
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Im großen und ganzen bleibt nur zu sagen, daß wir auf jeden Fall nicht das letzte Mal in der Dom. Rep. gewesen sind. Die Leute sind dort fast immer nett und man sollte nicht gleich fluchen, wenn mal etwas nicht so schnell geht wie bei uns. Man sollte immer bedenken, daß man sich nicht in Deutschland bzw. Europa befindet. Ich denke aber, daß wir uns das nächste Mal die richtige Karibik aussuchen werden, obwohl der nördliche Teil auch nicht zu verachten ist. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und die langen Anfahrtswege blieben erspart.

22 Bewertungen, 3 Kommentare

  • hjid55

    24.03.2007, 12:11 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah

  • Sweeaty

    03.03.2007, 19:26 Uhr von Sweeaty
    Bewertung: sehr hilfreich

    die dominikanische republik ist einfach ein traum, ich war dort schonmal und wir waren auch auf der baccardi insel :) ab 28.03. diesen jahres bin ich wieder dort, juhu :) toller bericht und liebe grüße

  • anonym

    21.02.2002, 23:28 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    super Bericht