Dominikanische Republik Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von mibod
Sosua hat auch schöne Ecken
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorab eine Anmerkung in eigener Sache: Bevor wir in die Dominikanische Republik (auch bekannt als Dom Rep oder DDR = deutsche dominikanische Republik) geflogen sind, hatten wir bereits etliche negative Berichte im Fernsehen über die dortigen Verhältnisse gesehen. Unsere Erwartungshaltung war daher auch nicht sonderlich groß, da wir zusätzlich noch im ach so verschrieenen Sosua unser Hotel gebucht hatten (Reiseveranstalter: FTI, Airline: Britannia).
Als wir in unser Hotel „Sosua by the Sea“ gebracht wurden, staunten wir nicht schlecht. DasHotel teilt sich mit zwei anderen einen Privatstrand. Den unbeliebten Hauptstrand von Sosua fanden wir zwar, dieser musste jedoch über die Innenstadt in 15 Gehminuten erst mal erreicht werden. Dementsprechend kamen wir uns an unserem Strand sehr elitär vor.
Als einziger lohnenswerter Ausflug bietet sich die „Santo Domingo Tour“ (Hauptstadt) an, da dort am meisten Kultur und Sehenswürdigkeiten zu sehen sind. An dieser Tour konnten wir allerdings nicht selber teilzunehmen, da zu Ostern die Dominikanische „Kopf steht“ (Einheimische feiern Halli Galli mit Alkohohl).
Abzuraten ist definitiv von der „Samana-Tour“ (auch bekannt als Bacardi-Insel), wir wussten vorher Bescheid und fuhren erst gar nicht mit. Von all den anderen Mitläufern der Tour wurde es ohnehin im nachhinein bestätigt. Auf dieser Tour wird einem die angebliche „Barcadi Insel“ angeboten. Die Realität sieht aber anders aus! Massentourismus und der echte Drehort liegt in Spanien!!
Persönlich bin ich sowieso der Meinung, wer Karibik sehen und erleben will, fliegt nicht in die Dom Rep! In unserem Hotel befand sich auch eine Tauchbasis (1999 neu eröffnet) unter deutscher Leitung, die „Caribbean Divers“.
Dort absolvierten wir auch den Abschluss unseres Tauchbrevets. Sosua wird vermutlich einem Taucher der das Rote Meer, Australien und die Malediven schon betaucht hat, nicht gerade hinterm Ofen hervorholen; für Anfänger oder Gelegenheitstaucher ist es aber auf jeden Fall lohnenswert, da es dort auch keine Haie gibt. Insgesamt unternahmen wir beide jeweils 11 Tauchgänge mit schönen Unterwasserspots (Airport 1-3 und La Puntilla sind sehr zu empfehlen) und sahen in unserem letzten Tauchgang sogar eine 2 Meter lange "Grüne Muräne" und einen ca. 1,20 Meter langen "Großen Barrakuda". Selbst die Fische sind schon so an die Tauchbasis gewöhnt, dass man sie mit einer Banane füttern kann. Um die Riffe zu schonen, werden von den Caribbean Divers ausschließlich Gruppentauchgänge angeboten . Diese Tauchguides sind so erfahren, dass man schon fast dazu neigen könnte, den „Finimeter“ (Anzeige des Flaschendrucks) zu vergessen.
Für Unterwasseraufnahmen stand ein Fotograf zur Verfügung. Abschließend ist noch zu sagen, es wurde einem alles abgenommen, selbst die komplette Tauchausrüstung wurde einem zum Boot getragen.
Mit einem einheimischen Bus (Qua-Qua) sind wir zu den Mangrovenwäldern von Gri-Gri, zum Surferparadies Cabarete und zur größten Stadt an der Nordküste - Puerto Plata gefahren. Diese Art der Fortbewegung ist sehr zu empfehlen, da es keine günstigere Möglichkeit gibt. Bezahlt wird nach Anzahl der Ortschaften die man durchfährt! Auf diese Weise lernt man die Bevölkerung besser kennen und sitzt mit ihnen „hautnah beisammen“. Negatives von Sosua sind neben dem wirklich stark verdrecktem Hauptstrand die extreme Prostitution, daher sollte man Abends (selbst als Pärchen) nicht in die Disco gehen, um eindeutige und auch peinliche Angebote zu umgehen.
Wer allerdings etwas unberührte Strände mit hohen Wellen haben möchte, sollte lieber in Cabarete sein Hotel suchen. Wem allerdings die Dom Rep nicht weit genug ist, kann einen Schnorchelausflug zu den Cooks & Caicos (Bahamas) unternehmen ;-)
Als wir in unser Hotel „Sosua by the Sea“ gebracht wurden, staunten wir nicht schlecht. DasHotel teilt sich mit zwei anderen einen Privatstrand. Den unbeliebten Hauptstrand von Sosua fanden wir zwar, dieser musste jedoch über die Innenstadt in 15 Gehminuten erst mal erreicht werden. Dementsprechend kamen wir uns an unserem Strand sehr elitär vor.
Als einziger lohnenswerter Ausflug bietet sich die „Santo Domingo Tour“ (Hauptstadt) an, da dort am meisten Kultur und Sehenswürdigkeiten zu sehen sind. An dieser Tour konnten wir allerdings nicht selber teilzunehmen, da zu Ostern die Dominikanische „Kopf steht“ (Einheimische feiern Halli Galli mit Alkohohl).
Abzuraten ist definitiv von der „Samana-Tour“ (auch bekannt als Bacardi-Insel), wir wussten vorher Bescheid und fuhren erst gar nicht mit. Von all den anderen Mitläufern der Tour wurde es ohnehin im nachhinein bestätigt. Auf dieser Tour wird einem die angebliche „Barcadi Insel“ angeboten. Die Realität sieht aber anders aus! Massentourismus und der echte Drehort liegt in Spanien!!
Persönlich bin ich sowieso der Meinung, wer Karibik sehen und erleben will, fliegt nicht in die Dom Rep! In unserem Hotel befand sich auch eine Tauchbasis (1999 neu eröffnet) unter deutscher Leitung, die „Caribbean Divers“.
Dort absolvierten wir auch den Abschluss unseres Tauchbrevets. Sosua wird vermutlich einem Taucher der das Rote Meer, Australien und die Malediven schon betaucht hat, nicht gerade hinterm Ofen hervorholen; für Anfänger oder Gelegenheitstaucher ist es aber auf jeden Fall lohnenswert, da es dort auch keine Haie gibt. Insgesamt unternahmen wir beide jeweils 11 Tauchgänge mit schönen Unterwasserspots (Airport 1-3 und La Puntilla sind sehr zu empfehlen) und sahen in unserem letzten Tauchgang sogar eine 2 Meter lange "Grüne Muräne" und einen ca. 1,20 Meter langen "Großen Barrakuda". Selbst die Fische sind schon so an die Tauchbasis gewöhnt, dass man sie mit einer Banane füttern kann. Um die Riffe zu schonen, werden von den Caribbean Divers ausschließlich Gruppentauchgänge angeboten . Diese Tauchguides sind so erfahren, dass man schon fast dazu neigen könnte, den „Finimeter“ (Anzeige des Flaschendrucks) zu vergessen.
Für Unterwasseraufnahmen stand ein Fotograf zur Verfügung. Abschließend ist noch zu sagen, es wurde einem alles abgenommen, selbst die komplette Tauchausrüstung wurde einem zum Boot getragen.
Mit einem einheimischen Bus (Qua-Qua) sind wir zu den Mangrovenwäldern von Gri-Gri, zum Surferparadies Cabarete und zur größten Stadt an der Nordküste - Puerto Plata gefahren. Diese Art der Fortbewegung ist sehr zu empfehlen, da es keine günstigere Möglichkeit gibt. Bezahlt wird nach Anzahl der Ortschaften die man durchfährt! Auf diese Weise lernt man die Bevölkerung besser kennen und sitzt mit ihnen „hautnah beisammen“. Negatives von Sosua sind neben dem wirklich stark verdrecktem Hauptstrand die extreme Prostitution, daher sollte man Abends (selbst als Pärchen) nicht in die Disco gehen, um eindeutige und auch peinliche Angebote zu umgehen.
Wer allerdings etwas unberührte Strände mit hohen Wellen haben möchte, sollte lieber in Cabarete sein Hotel suchen. Wem allerdings die Dom Rep nicht weit genug ist, kann einen Schnorchelausflug zu den Cooks & Caicos (Bahamas) unternehmen ;-)
11 Bewertungen, 3 Kommentare
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12.03.2002, 18:04 Uhr von hpmaier
Bewertung: sehr hilfreichDieses Jahr gehts nach Kanada, aber für 2015 könnte ich noch Pläne machen..... ;-) gruesse hpmaier
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15.02.2002, 18:04 Uhr von naddanix
Bewertung: sehr hilfreichklasse bericht!
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15.02.2002, 18:02 Uhr von MichaelW97614
Bewertung: sehr hilfreichIch war im Riu Taino in der Nähe von Punta Cana und es war wirklich super! Nix Massentourismus, sondern Karibik pur!
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