Domol Maschinenpfleger Testbericht

Domol-maschinenpfleger
ab 6,96
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Erfahrungsbericht von kerlimaus99

Putz Dich doch selber

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer jetzt denkt, wozu braucht kerlimaus99 überhaupt so ein Produkt, eine Geschirrspülmaschine lohnt sich doch für eine Person kaum, dem muß ich natürlich generell zustimmen. Meine Geschirrspülmaschine rührt auch noch aus der Zeit, als meine Mutter bei mir wohnte, ich viel beruflich unterwegs war und diese Maschine ihr wegen ihrer schweren Krankheit das Leben doch erleichterte. Nun habe ich sie mal und dann benutze ich sie auch. Zwar erzähle ich, daß ich würde sie mal kaputtgehen, keine neue anschaffen würde, aber wetten würde ich auch nicht drauf, man gewöhnt sich halt dran, und es ist ja auch so sehr bequem, aber das ist ein anderes Thema.

Wer aber so eine Maschine sein eigen nennen kann, der weiß auch, daß man sie selbst von Zeit zu Zeit reinigen muß, weil sich Kalk und Fett ablagern, wobei letzteres sicherlich auch noch eine gute Brutstätte für Keime und Bakterien ist. Bis vor einiger Zeit habe ich das von Hand gemacht, also zunächst die Türdichtungen gereining, gut das geht schnell und problemlos, aber dann der Innenraum, die Sprüharme, usw. Und das natürlich alles auf Knien vor der Maschine, schon halb reingekrochen und womöglich noch der Hund, der einem einen Schubs am Hintern gibt, daß man fast ganz drin ist, na toll.

Dann kam aber der Zeitpunkt, wo ich zufällig beim Einkaufen einen Maschinenpfleger entdeckte, der all das versprach für mich zu tun, wobei ich jetzt gar nicht mehr weiß von welcher Marke der war, ist aber auch egal. Begeisterung mischte sich aber mit Skepsis, denn was wird uns nicht alles versprochen, was dan doch nicht gehalten wird, aber die Aussicht die Maschine nie wieder selbst reinigen zu müssen, war einfach zu verlockend. Also probierte ist es aus, war begeistert, die Versprechungen wurden erfüllt und seitdem benutze ich nur noch Maschinenpfleger zur Reinigung meiner Spülmaschine und gehe in der Zeit lieber mit dem Hund spazieren oder mache was anderes.

Als ich mal wieder bei rossmann.de shoppte, entdeckte ich den Maschinenpfleger von Domol, der hier zur Zeit nur 1,99 Euro für 250 ml kostet, also preiswerter als die Marken-Verwandten und somit mindestens mal einen Test wert, also gleich mitgestellt, problemlos wie immer bei rossmann.de.

Der Maschinenpfleger befindet sich in einer Kunststoffflasche, die Ihr ja auf dem Foto seht, so daß sich eine weitere Beschreibung wohl erübrigt. Der Reiniger selbst besteht aus weniger als 5 % nichtionischen Tenside, Zitronensäure, Lösungsmitteln, Alkohol und Duftstoffen. Die Bestandteile sollen allesamt biologisch abbaubar sein, was ich natürlich nur glauben und nicht überprüfen kann.

Wie wende ich nun diesen Reiniger an. Zur Reinigung der Türdichtungen schraube ich den Verschluß ab und gieße etwas Reiniger auf einen Lappen, sparsam dosieren, denn das reicht, reibe die Dichtungen ein, lasse ihn je nach Verschmutzung kürzer oder länger einwirken, um auf Nummer sicher zu gehen lasse ich ihn meist eh länger einwirken. Danach natürlich die Türdichtungen mit reichlich Wasser endgültig säubern, so das wäre geschafft.

Doch wie den Innenraum säubern, mit einem Lappen, dann wäre es ja wie vorher. Nee, ganz falsch. Schutzfolie von der Verschußkappe abziehen und die ganze Flasche kopfüber in den Besteckkorb stellen, und die Maschine mit einem Stardardprogramm in Betrieb nehmen, kein Spar- oder Ökoprogramm und den Dingen seinen Lauf lassen. Meine Maschine braucht dazu etwa 90 Minuten. Danach öffne ich die Tür und was sehe ich, zunächst natürlich erstmal nichts, weil mir nur Dampf entgegen kommt, aber sobald ich wieder etwas sehe, kann ich feststellen, daß die Maschine immer wieder blitzt und blinkt, als käme sie gerade aus dem Laden. Einen wirklichen Unterschied zu den Markenprodukten kann ich nicht feststellen, die sind zwar genauso gut, aber nicht besser, nur teurer, so kostet der von Calgonit bei gleicher Menge zum Beispiel locker das Doppelte bei gleicher Leistung. Keine Spur mehr von Kalk- oder Fettrückständen oder anderen Verschmutzungen, einfach super sauber und tipptopp.

Deshalb entschloß ich mich auch, seither nur noch den Maschinenpfleger von Domol zu benutzen, und zwar mache ich das jedes Vierteljahr einmal, empfohlen alle 2 bis 3 Monate, aber sicherlich davon abhängig, wie oft die Maschine benutzt wird und wie verschmutzt sie ist.

Natürlich gehört auch dieser Reiniger wie alle anderen nicht in Kinderhände, versteht sich ja wohl von selbst und bei Kontakt mit Augen oder Schleimhäuten sind die entsprechenden Gegenmaßnahmen zu ergreifen und am besten ein Arzt aufzusuchen.

Ich jedenfalls bin mit dem Maschinenpfleger von Domol sehr zufrieden, mein Hund weniger, denn jetzt kann er mich da ja nicht mehr reinschubsen, denn er reinigt genausogut wie wesentlich teurere Markenprodukte, doch dann greife ich bei gleicher Leitung lieber zur preiswerteren Alternative.

Wer also ein solches Produkt sucht, oder bisher ein Markenprodukt benutzt, dem kann ich nur empfehlen, auch einmal dieses Produkt zumindest auszuprobieren und wahrscheinlich werdet Ihr ähnlich begeistert sein wie ich.

Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die herzlich willkommen sind wie immer und gegebenenfalls zu einem Update führen werden.

Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.

Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag

Euer Gerd

© kerlimaus99 15.03.2003

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