Doppelkopf Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von klukklukkluk
Seit über zwölf Jahren spiele ich das im Club
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich mich mal mit einem Kartenspiel beschäftigen, welches ich schon einige Jahre spiele. Als ich noch Jugendlicher war, war dieses Spiel in unseren Kreisen so beliebt wie kein zweites. Deswegen beschloss ich auch mit einigen Freunden einen Doppelkopfclub zu gründen. Das war im Jahre 1990 und heute, mehr als 12 Jahre später besteht dieser immer noch. Zwar treffen wir uns nicht mehr regelmäßig, da zwei Leute, mich eingeschlossen, unseren Heimatort verlassen haben aber einmal im Jahr steigt noch ein Doppelkopfabend, an dem die Karten regelrecht gedroschen werden.
Zum Doppelkopfspielen benötigt man vier Mitspieler. Ähnlich wie beim Skat ist es natürlich möglich mit mehreren zu spielen, wenn die Anzahl der Personen, die mehr als vier sind passen und nach Absprache mit den anderen wechseln, sodass immer vier Spieler am spielen sind. Des weiteren benötig man natürlich Spielkarten, die aus zwei Skatspielen zusammengestellt werden. Die Luschen, 7,8 und 9 werden aussortiert, es ist allerdings bei anderen Spielsystemen üblich mit Neunern zu spielen. Ich spiele am liebsten ohne die Neuner, was zur Folge hat das 40 Karten auf dem Tisch liegen wovon jeder Spieler also zehn erhält.
Die wichtigsten Karten sind die beiden Kreuzdamen, die als Re-Damen bezeichnet werden. Sie sind ausschlaggebend dafür, wer zusammenspielt. Besitze ich zum Bespiel die Kreuzdame, spiele ich mit demjenigen zusammen, der sie auch besitzt gegen die anderen beiden, die dann als Kontra-Partei bezeichnet werden. Besitz ein Spieler nach dem Mischen beide Kreuzdamen, hat er eine sogenannte Hochzeit und kann entscheiden ob er alleine spielen möchte oder sich einen Partner sucht. Darauf werde ich aber später noch mal eingehen.
Die Wertung der Karten möchte ich kurz auflisten, um sie zu verdeutlichen :
Kein Trumpf sind :
Herz König und Ass ( die zehn ist ein Trumpf )
Pik König, 10 und Ass
Kreuz König, 10 und Ass
Trumpf ist ( In der Reihenfolge kleinster -> größter ) :
Karo König
Karo 10
Karo Ass ( Fuchs )
Karo Bube
Herz Bube
Pik Bube
Kreuz Bube ( Charlie )
Karo Dame
Herz Dame
Pik Dame
Kreuz Dame ( Re-Dame)
Herz 10 ( Spitze )
Ziel des allgemeinen Spiel ist es, die Mehrzahl der im Spiel vorhandenen Punkte zu sammeln. Das heißt das man versuchen muss über 120 Punkte zu kommen, da 240 vergeben werden. Holen beide Parteien 120 Punkte ist das Spiel unentschieden ausgegangen.
Der Wert der Punkte bei den einzelnen Karten ist folgend verteilt :
Ass = 11 Punkt
10 = 10 Punkte
König = 4 Punkte
Dame = 3 Punkte
Bube = 2 Punkte
Da jeweils acht Karten vorhanden sind, kommt man zusammen auf die 240 Punkte.
Das besondere beim Doppelkopf ist die Art und Weise wie die erreichten Punkte verrechnet werden. Die Basis dieses Spiels liegt in Abschnitten, die wie folgt lauten: keine 120, keine 90, keine 60, keine 30, schwarz. Die zahlen stehen für die erreichten Punkte der Partei und werden jeweils als ein Punkt gewertet. Erreichen die Verlierer beispielsweise 70 Punkte, wird so gezählt: keine 90, keine 120. Das wären Grundsätzlich 2 Punkte für das Gewinnerteam aber beim Doppelkopf gibt es noch sehr viele Möglichkeiten, Zusatzpunkte zu verdienen. Ich werde jetzt mal versuchen alle mir bekannten aufzulisten und sie hoffentlich verständlich rüberbringen.
- Doppelkopf : Ein Doppelkopf ist erreicht wenn alle im Stich befindliche Karten „Volle“, sprich Asse oder Zehnen sind. Die Partei die den Stich mitnimmt bekommt am Ende einen Sonderpunkt.
- Fuchs : Die Füchse sind die Karo-Asse. Werden sie von der gegnerischen Partei gefangen, erhalten diese einen Sonderpunkt.
- Charlie im letzten : Die Charlies sind die Kreuzbuben. Nimmt einer dieser den letzten Stich mit, gibt es einen Sonderpunkt.
Es gibt noch einige abgewandelte Extraregeln die ich kennen gelernt habe, auf die möchte ich aber nicht eingehen. Die drei von mir genannten Regeln sind sozusagen mein Standart.
Zusätzlich können Punkte verdient werden indem man eine Ansage macht. Wenn ich zum Beispiel die Kreuzdame auf der Hand habe und meine das Spiel zu gewinnen kann ich „Re“ sagen ( Wenn ich sie nicht habe und meine zu gewinnen sage ich „Kontra“ ). Gewinne ich dann, werden die gesammelten Punkte ( nicht die Kartenwerte ) verdoppelt. Bin ich der Meinung das ich das Spiel hoch gewinnen werde dann kann ich zusätzlich keine 90, keine 60 und so weiter sagen. Ist das im Spiel eingetroffen werde die Zählungen zu dem angesagten Punkt verdoppelt. Nehmen wir noch mal das Beispiel mit den 70 Punkten um das Ganze zu verdeutlichen. Ich habe also Re keine 90 gesagt und somit gewonnen. Gezählt wird jetzt : keine 90, keine 90, keine 120, keine 120, Re. Das wären insgesamt acht Punkte, da das Re ja verdoppelt.
Außer diesem „normalen“ Spiel gibt es dann noch vier Spiele, in denen ein Spieler gegen die restlichen Drei spielt. Sinnigerweise werden diese Spiele Solospiele genannt und sie lauten wie folgt :
Trumpfsolo : Wenn jemand ein sehr gutes Blatt hat und meint es gegen die restlichen drei aufnehmen zu können, dann kann er ein Trumpfsolo spielen.
Damensolo : Hier sind nur die Damen Trumpf, alles andere wird wieder eingereiht.
Bubensolo : Ähnlich dem Damensolo nur mit dem Unterschied, dass lediglich die Buben einen Trumpfstatus besitzen.
Hochzeit : Es kann zu dem Fall kommen das jemand eine Hochzeit hat indem er die beiden Re-Damen besitzt. Er braucht nicht darauf aufmerksam machen und kann eine sogenannte „Stille Hochzeit“ spielen. Der Vorteil ist das die drei Gegner anfangs nicht wissen das sie miteinander spielen und man sie somit austricksen kann. Es kann aber auch zu dem Fall kommen das derjenige, der die Hochzeit spielt, von seinen Mitspielern „hängen gelassen“ wird, sprich das keiner mit ihm spielen will. Diese Spielsituation endet meist tragisch für den Einzelspieler, da die anderen drei ja wissen das sie zusammenspielen.
Doppelkopf ist auf jeden Fall ein Spiel welches sehr viel Freude bereitet und die Zeit im nu verstreichen lässt. Besonders interessant ist es da es abwechslungsreich ist und man seine Gegenspieler gut täuschen kann. Doppelkopf ist zwar ein Spiel das man über einige Zeit erlernen muss aber wenn man es beherrscht macht es wirklich Spass.
Das einzig Verwirrende ist sicherlich das es viele Abänderungen der Regeln gibt. Wir haben uns vor einigen Jahren immer mit einem Club aus dem Umkreis getroffen und bevor das Spiel losging mussten erst immer die Regeln abgeglichen werden, damit überhaupt gespielt werden konnte. Weit verbreitet ist das Spielen mit den 9ern, ein Fehlsolo und ein sogenanntes Schweinchen, was bedeutet das man die beiden Füchse auf der Hand haben muss und die dann die höchsten Trümpfe sind. Wir spielen es aber immer so wie ich, hoffentlich einigermaßen verständlich, beschrieben habe.
Gruss Kluk
Zum Doppelkopfspielen benötigt man vier Mitspieler. Ähnlich wie beim Skat ist es natürlich möglich mit mehreren zu spielen, wenn die Anzahl der Personen, die mehr als vier sind passen und nach Absprache mit den anderen wechseln, sodass immer vier Spieler am spielen sind. Des weiteren benötig man natürlich Spielkarten, die aus zwei Skatspielen zusammengestellt werden. Die Luschen, 7,8 und 9 werden aussortiert, es ist allerdings bei anderen Spielsystemen üblich mit Neunern zu spielen. Ich spiele am liebsten ohne die Neuner, was zur Folge hat das 40 Karten auf dem Tisch liegen wovon jeder Spieler also zehn erhält.
Die wichtigsten Karten sind die beiden Kreuzdamen, die als Re-Damen bezeichnet werden. Sie sind ausschlaggebend dafür, wer zusammenspielt. Besitze ich zum Bespiel die Kreuzdame, spiele ich mit demjenigen zusammen, der sie auch besitzt gegen die anderen beiden, die dann als Kontra-Partei bezeichnet werden. Besitz ein Spieler nach dem Mischen beide Kreuzdamen, hat er eine sogenannte Hochzeit und kann entscheiden ob er alleine spielen möchte oder sich einen Partner sucht. Darauf werde ich aber später noch mal eingehen.
Die Wertung der Karten möchte ich kurz auflisten, um sie zu verdeutlichen :
Kein Trumpf sind :
Herz König und Ass ( die zehn ist ein Trumpf )
Pik König, 10 und Ass
Kreuz König, 10 und Ass
Trumpf ist ( In der Reihenfolge kleinster -> größter ) :
Karo König
Karo 10
Karo Ass ( Fuchs )
Karo Bube
Herz Bube
Pik Bube
Kreuz Bube ( Charlie )
Karo Dame
Herz Dame
Pik Dame
Kreuz Dame ( Re-Dame)
Herz 10 ( Spitze )
Ziel des allgemeinen Spiel ist es, die Mehrzahl der im Spiel vorhandenen Punkte zu sammeln. Das heißt das man versuchen muss über 120 Punkte zu kommen, da 240 vergeben werden. Holen beide Parteien 120 Punkte ist das Spiel unentschieden ausgegangen.
Der Wert der Punkte bei den einzelnen Karten ist folgend verteilt :
Ass = 11 Punkt
10 = 10 Punkte
König = 4 Punkte
Dame = 3 Punkte
Bube = 2 Punkte
Da jeweils acht Karten vorhanden sind, kommt man zusammen auf die 240 Punkte.
Das besondere beim Doppelkopf ist die Art und Weise wie die erreichten Punkte verrechnet werden. Die Basis dieses Spiels liegt in Abschnitten, die wie folgt lauten: keine 120, keine 90, keine 60, keine 30, schwarz. Die zahlen stehen für die erreichten Punkte der Partei und werden jeweils als ein Punkt gewertet. Erreichen die Verlierer beispielsweise 70 Punkte, wird so gezählt: keine 90, keine 120. Das wären Grundsätzlich 2 Punkte für das Gewinnerteam aber beim Doppelkopf gibt es noch sehr viele Möglichkeiten, Zusatzpunkte zu verdienen. Ich werde jetzt mal versuchen alle mir bekannten aufzulisten und sie hoffentlich verständlich rüberbringen.
- Doppelkopf : Ein Doppelkopf ist erreicht wenn alle im Stich befindliche Karten „Volle“, sprich Asse oder Zehnen sind. Die Partei die den Stich mitnimmt bekommt am Ende einen Sonderpunkt.
- Fuchs : Die Füchse sind die Karo-Asse. Werden sie von der gegnerischen Partei gefangen, erhalten diese einen Sonderpunkt.
- Charlie im letzten : Die Charlies sind die Kreuzbuben. Nimmt einer dieser den letzten Stich mit, gibt es einen Sonderpunkt.
Es gibt noch einige abgewandelte Extraregeln die ich kennen gelernt habe, auf die möchte ich aber nicht eingehen. Die drei von mir genannten Regeln sind sozusagen mein Standart.
Zusätzlich können Punkte verdient werden indem man eine Ansage macht. Wenn ich zum Beispiel die Kreuzdame auf der Hand habe und meine das Spiel zu gewinnen kann ich „Re“ sagen ( Wenn ich sie nicht habe und meine zu gewinnen sage ich „Kontra“ ). Gewinne ich dann, werden die gesammelten Punkte ( nicht die Kartenwerte ) verdoppelt. Bin ich der Meinung das ich das Spiel hoch gewinnen werde dann kann ich zusätzlich keine 90, keine 60 und so weiter sagen. Ist das im Spiel eingetroffen werde die Zählungen zu dem angesagten Punkt verdoppelt. Nehmen wir noch mal das Beispiel mit den 70 Punkten um das Ganze zu verdeutlichen. Ich habe also Re keine 90 gesagt und somit gewonnen. Gezählt wird jetzt : keine 90, keine 90, keine 120, keine 120, Re. Das wären insgesamt acht Punkte, da das Re ja verdoppelt.
Außer diesem „normalen“ Spiel gibt es dann noch vier Spiele, in denen ein Spieler gegen die restlichen Drei spielt. Sinnigerweise werden diese Spiele Solospiele genannt und sie lauten wie folgt :
Trumpfsolo : Wenn jemand ein sehr gutes Blatt hat und meint es gegen die restlichen drei aufnehmen zu können, dann kann er ein Trumpfsolo spielen.
Damensolo : Hier sind nur die Damen Trumpf, alles andere wird wieder eingereiht.
Bubensolo : Ähnlich dem Damensolo nur mit dem Unterschied, dass lediglich die Buben einen Trumpfstatus besitzen.
Hochzeit : Es kann zu dem Fall kommen das jemand eine Hochzeit hat indem er die beiden Re-Damen besitzt. Er braucht nicht darauf aufmerksam machen und kann eine sogenannte „Stille Hochzeit“ spielen. Der Vorteil ist das die drei Gegner anfangs nicht wissen das sie miteinander spielen und man sie somit austricksen kann. Es kann aber auch zu dem Fall kommen das derjenige, der die Hochzeit spielt, von seinen Mitspielern „hängen gelassen“ wird, sprich das keiner mit ihm spielen will. Diese Spielsituation endet meist tragisch für den Einzelspieler, da die anderen drei ja wissen das sie zusammenspielen.
Doppelkopf ist auf jeden Fall ein Spiel welches sehr viel Freude bereitet und die Zeit im nu verstreichen lässt. Besonders interessant ist es da es abwechslungsreich ist und man seine Gegenspieler gut täuschen kann. Doppelkopf ist zwar ein Spiel das man über einige Zeit erlernen muss aber wenn man es beherrscht macht es wirklich Spass.
Das einzig Verwirrende ist sicherlich das es viele Abänderungen der Regeln gibt. Wir haben uns vor einigen Jahren immer mit einem Club aus dem Umkreis getroffen und bevor das Spiel losging mussten erst immer die Regeln abgeglichen werden, damit überhaupt gespielt werden konnte. Weit verbreitet ist das Spielen mit den 9ern, ein Fehlsolo und ein sogenanntes Schweinchen, was bedeutet das man die beiden Füchse auf der Hand haben muss und die dann die höchsten Trümpfe sind. Wir spielen es aber immer so wie ich, hoffentlich einigermaßen verständlich, beschrieben habe.
Gruss Kluk
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