Doppelkopf Testbericht

Doppelkopf
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  sehr gering
  • Spielanleitung:  gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von Carola

Mit wem hab ich denn nun gespielt?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Diese Frage stellt sich manchmal dann doch beim Doppelkopf. Dies ist dann allerdings eher ein Anzeichen dafür, daß man nicht richtig aufgepaßt hat.

Also, wie geht Doppelkopf?

Dazu ist zunächst zu sagen, daß es eine Menge von Regeln gibt, die nicht von allen auch so gespielt werden. Empfehlenswert und üblich ist sich vorher über die Sonderregeln zu verständigen.

Doppelkopf wird mit einem doppelten Skatblatt ohne 7er, 8er und manchmal auch ohne 9er gespielt (das bevorzuge ich). Es gilt, dabei folgendes: Trümpfe sind: zunächst die beiden Herzzehnen (die sogenannten Dullen), danach folgen die Damen und Buben in der Reihenfolge Kreuz, Pik, Herz und Karo. Zum Schluß kommen dann die Karos in der Reihenfolge As, 10, Könige und die 9en, so man mit ihnen spielt

Die beiden Spieler mit den Kreuzdamen sind die Re-Partner und spielen zusammen (Es sei denn jemand hat ein so überragendes Blatt, daß er ein Solo spielt). Im Laufe des Spieles muß nun herausgefunden werden mit wem man spielt. Die einfache Variante ist natürlich dann gegeben, wenn einer der beiden Re Partner (also die mit den Kreuzdamen) Re sagt. Dann weiß der andere zumindes schon mal mit wem er selber spielt und bemüht sich dann im Laufe des Spieles dem anderen zu zeigen. Die anderen sind die Kontra-Partner, die natürlich bei entsprechendem Blatt auch Kontra sagen dürfen, müssen, sollen.

Leider geht es nicht hier alle Sonderregeln zu erklären. Beim Doppelkopf gibt es meinen Erfahrungen nach immer starke Fraktionen für oder gegen verschiedene Regeln. so muß immer die Frage entschieden werden, welche Dulle (Herz10) den Stich macht: die erste oder zweite.

Zudem gibt es die verschiedenen Soli und dann auch die Frage, ob danach alle anderen auch eins spielen müssen.

Ich hab beim Doppelkopf immer sehr viel Freude und es ist weitaus geselliger als Skat. Wer mal die Chance hat dieses Spiel zu lernen, sollte sie ergreifen, denn es ist ein vielseitiges und interessantes Spiel. Vorteile haben wohl diejenigen, die Skat können. Dann fällt die Umstellung auf Doppelkopf nicht so schwer.

Von den vielen Sonderregeln sollte man sich nicht ermutigen lassen, da man die doch recht schnell drauf hat.

Und was passiert, wenn einer beide Kreuzdamen hat? Dann ist es eine Hochzeit und man spielt, mit wem? Das kann man (je nach Regellage) entweder selber bestimmen. Z.B. erster Stich, erster Fehlstich. Gemeine Menschen lassen einen dann hängen und dann ist man gezwungen diese Hochzeit als Solo zu spielen, was manchmal nicht so gut ausgeht.
Also: auf zu den Karten, noch weitere drei Leute suchen und loslegen. Finden sich keine vier Leute (und das ist manchmal wirklich ein Problem) so kann man ja immer noch Skat spielen.

Allerdings spielen die eingefleischten Fans dieses Spiels dann wohl eher etwas ganz anderes. Vielleicht das Spiel UNO?

9 Bewertungen, 1 Kommentar

  • TheGreatMaster

    16.02.2002, 17:36 Uhr von TheGreatMaster
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich habe Doppelkopf irgendwie nie so ganz gerafft. Ich spiele lieber andere Kartenspiele. Gruß TheGreatMaster.