Dr. Dre 2001 - Dr. Dre Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von atrachte

Nicht das was man von Dr. Dre erwartet

3
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

hammer Pianobeats, der Song \"Still Dre\",Dre zeigt ab und zu auch mal das er ganz gut rappen kann, viele Features,

Kontra:

manchmal zuviele Features, zuviel Mainstream,

Empfehlung:

Ja

Heute gibt es wieder mal einen CD Bericht zu einen meiner Lieblingsrapper aka Lieblingsproduzenten. „2001“ heißt die Schalbe und ist, wie man vielleicht auch erraten kann, nun bereits knapp vier Jahre alt. Ob Dr. Dre mit „2001“ an seinem Klassiker „The Chronik“ herankommen kann erfahrt ihr in den nächsten Zeilen meines Berichtes. Viel Spaß beim lesen.

Über Dr. Dre:
Der in Compton geborene Andre Young hatte schon früh viel Bezug. Besonders zum Hip Hop. Da er niemals wirklich gut rappen konnte, und es sich später erst angeeignet hat, fing er an als DJ in diversen Clubs du auf Partys aufzutreten. Als Dr. Dre machte er sich in seiner Gegend schon einen kleinen Namen. Mitte der 80er war Dre Mitglied der „World Class Wrecking Cru „ und wurde so im Raum Los Angeles noch populärer. 1986 stieg er dort aber wieder aus und gründete mit Eazy-E, Ice Cube, MC Ren und DJ Yella die Rap Crew „N.W.A.“ welche später als härteste Gangsta Gruppe in di Geschichte eingehen sollte. Dort arbeitete er auch erst als DJ und Producer. So erschien auch ihr erstes Album welches zwar von vielen Kritikern Lobeshymen kassierte, bei den Hörern aber gnadenlos floppte. 1988 versuchten es „N.W.A“ noch mal mit "Straight Outta Compton". Diese LP war alles, aber kein Flop zudem war nun der Gangsta Rap geboren. Erstmals fing Dre auch a selbst zu rappen und machte dies erstaunlich gut. Vor allem aber durch die krassen Texte gerieten „N.W.A“ in die Schlagzeilen. Das ging soweit dass sogar das F.B.I gegen die Rapper aus Los Angeles ermittelte. Nach ewigen Streiterein in der Band, was zur Folge hatte das Ice Cube bereits kurz nach erscheinen von „Straight Outta Compton“ die Band verließ, verließ auch Dr. Dre 1992 die Band und stieg bei Suge Knight ein, welcher das damals noch relativ unbekannte Label Death Row führte. 1992 erschien Dre´s erstes Soloalbum auf Death Row mit den Namen „The Chronik“. Mit diesen Album hat es Dre zum Kultrapper geschafft, Snoop Dogg hatte einen guten Einstieg ins Rap Business und nebenbei wurde das Label, Death Row, um mehrere Millionen Dollar reicher.

Mittlerweile war Dre also richtig erfolgreich und gewann sogar einen Grammy für seine Single „Let Me Ride“. Auch der durch Dre bekannt gemachte Snoop Dogg veröffentlichte sein erstes Album welches ebenfalls ein Megaerfolg wurde. Death Row und der G-Funk waren an einen Punkt angekommen wo sie keiner mehr stoppen konnte. Als auch noch Tupac ins Label kam war Death Row das mächtigste Rap Label an der Westküste der U.S.A. Aber irgendwann kam der Zeitpunkt wo Dre das ganze Label, besonders Tupac, für Größenwahnsinnig hielt und Death Row verließ. Er wollte nichts mit dem East- Westcoastkonflikt zu tun haben den Tupac mit seinen Streiterei mit dem Bad Boy Label angefangen hat. Letztendlich wurden Tupac und sein Rivale Notorius B.I.G. erschossen und alles kam so wie Dre es einst bei seinem verlassen von Death Row gesagt hat: „Ohne mich gibt es keinen Gangsta Rap mehr“. Nun war der einzige gute Rapper bei Death Row, Snoop Dogg. Aber auch er verließ einige Zeit nach Tupacs Tod das Label wel er mittlerweile um sein eigenes Leben fürchtete. Dre wollte damals nicht mehr allzu viel mit Snoop zu tun haben da dieser bei Death Row und seinem Freund Tupac bleiben wollte. Aber auch die beiden versöhnten sich wieder. Es wurde einige Jahre still um Dre bis er den jungen Eminem produzierte, welcher mittlerweile zu den besten und erfolgreichsten Rappern aller Zeiten gehört. 2001 veröffentlichte Dre mit der Hilfe von Snoop Dogg, Eminem und einigen anderen das Album „2001“. Wieder war ein Klassiker geboren. Zeitlich gab es sogar wieder Gerüchte das es eine Reunion von N.W.A geben wird in welcher Snoop Dogg den toten Eazy-E ersetzen sollte. Bis heute ist aber nichts mehr gekommen. Das nächste Album von Dre „Detox“ wird höchstwahrscheinlich Ende 2005 erscheinen.

1) Lolo (Intro) 0:41
Wie fast jedes Hip Hop Album, beginnt auch „2001“ mit einen kurzen Intro. So hört man zu Beginn die Einspielmelodie von THX. Anschließend schreien Xzibit und Dr. Dre noch ein bisschen rum. Kein besonderes Intro, man kann es sich aber anhören.

2) The Watcher 3:26
Kommen wir also zum ersten Track auf „2001“. Der Beat ist eher leise zu hören, dafür hämmern die Drums aber umso mehr rein. Zudem benutzte Dre bei „The Watcher“ wiedereinmal mehr seine geliebten Pianosamples. Sofort bei Beginn des Songs legt Dre auch schon, im etwas ruhigeren Tempo, los. Beim Chorus wirken unter anderem Eminem mit. Dieser macht seine Sache aber am besten. Von der Melodie wie auch den Raps von Dr. Dre kann „The Watcher“ ganz gut überzeugen. Ist übrigens der einzige Song auf dem Album wo keine Rap Features mitmachen und Dre unter die Arme helfen.
4/5 Punkte

3) Fuck You 3:25
Zu Beginn hört man wie eine Frau, fast weinend, auf den Anrufbeantworter von Dre spricht und ihm sagt wie sehr sie ihn liebt und das sie ohne ihn nicht kann. Der ist das aber so ziemlich egal und rappt darüber das er Frauen nur zum Fi**** braucht. Man merkt schon das es nun mit den etwas sexistischeren Lyrics anfängt. Unterstützung bekommt Dre unter anderen auch von Snoop Dogg der aber nicht so ganz überzeugen kann. der Chorus ist auch eher durchschnitt. Die Raps werden dafür aber von recht guten Pianosamples begleitet und dazu wird noch ein tiefer Bass eingespielt. „Fuck You“ hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der Vorgänger Track. Am besten hat erstaunlicherweise noch Dr. Dre gerappt. Kann man sich anhören, ist aber kein Muss auf diesen Album.
3/5 Punkte

4) Still Dre 4:30
Ein richtiger Hammersong verbirgt sich hinter „Still Dre". Snoop spricht ein kurzes Intro ein wobei schon ein unfassbar genialer Pianosample eingespielt wird. Dazu kommen noch metallisch klingende Drums die den Sample fast übertönen. Der selbst fängt nach dem Intro auch gleich schon an zu rappen, und das gar nicht mal so schlecht. Eher im Gegenteil. Der legt richtig schnell los, wobei er sich aber immer kleine Pausen gönnt welche aber nicht sonderlich stören. Der Chorus wird wunderbar von Snoop Dogg übernommen. Im Song geht es darum was Dre seit 1992 (erscheinen seiner ersten Soloplatte) gemacht hat und wie er die aktuelle Lage im Rap Biz sieht. „Still Der“ muss man einfach als Rap Fan gehört haben. Nicht nur die Melodie ist der Hammer sondern auch die Raps von Dre und Snoop. Ein Klassiker.
5/5 Punkte

5) Big Ego´s 3:58
Und es geht auch gleich weiter mit den Hammersongs. Erneut klingt ein klasse Pianosample, dazu eine funky Bassline und lautere Drums. Der rappt langsam und ziemlich ruhig was ein bisschen ungewohnt für Dr. Dre ist. Trotzdem klingen seine Raps klasse. Genauso wie der Chorus. Nach Dre fängt Hittman mit seiner Strophe an, welche ebenfalls sehr ruhig vorgetragen wird. Auch „Big Ego´s“ ist ein richtig guter Song den man sich mal näher anhören sollte.
5/5 Punkte

6) Xplosive 3:35
Zwar hört sich bei diesen Track das Pianosample anders an als in „Big Ego´s“. Aber man hört eindeutig das, das Pianosample in „Xplosive“ den gleichen Takt hat wie das Sample im Vorgängersong. Macht aber nichts da die Samples von Dre eigentlich immer gut sind auch wenn nach einer Zeit nichts neues mehr kommt. Hier ist das erste mal ein lauter Reinbeat zu hören der auch richtig gut geworden ist. Was mich überrascht hat ist das Dre bei diesen Song erst gar nicht anfängt mit dem rappen. Wer weiß warum? Dafür vertreten ihn aber ganz gut Nate Dogg und Konsorten. Auch ohne Dre kann dieser Track gut überzeugen.
4/5 Punkte

7) What's the Difference 4:04
Ein Wunder: Diesmal verzichtet Dr. Dre tatsächlich mal auf seine großen Pianosamples. Dafür sorgen aber laute und harte Drums sowie ein richtig fetter Beat für gute Stimmung. Der rappt wieder mal etwas langsamer. Hört sich insgesamt aber eher Durchschnittlich an. Des weiteren kommen noch Eminem (mit seiner nervigen Stimme die er damals noch aufgesetzt hatte) und Xzibit zum Einsatz. Die ihre Sache besser als Dre machen. Auch der Chorus ist ganz nett geworden. Im Endeffekt ist der Song aber nichts besonderes.
3/5 Punkte

8) Bar One 0:50
Bei diesen Interlude hört man wie sich zwei Mädchen über Männer unterhalten und welcher wohl besser für die nächste Nacht währe ;)

9) Light Speed 2:41
Auch „Light Speed“ ist nicht gerade ein gutes Beispiel für guten Hip Hop. Zwar hört sich die Melodie ein bisschen nach G – Funk an, allerdings viel zu verzerrt das ganze. So hört man eine recht nervige Gitarre und einen rech schwachen Beat. Lediglich die Synthesizer, die ab und zu mal eingesetzt wurden, konnten bei der Melodie ein bisschen überzeugen. Dr. Dre rappt hier auch ziemlich schwach und lahm. Als ob er einen zuviel Geraucht hätte. Na ja, braucht man sich nicht wirklich anzutun.
2/5 Punkte

10) Forgot About Dre 3:42
Nach dem schwachen Vorgängertrack, wird´s jetzt wieder sehr viel besser. Nun kommen auch wieder Dre´s Pianosamples zu Einsatz. Dazu ein richtig gutes Drumspiel und ein tiefer Bassbeat. Insgesamt ist die Melodie richtig gut und hört sich fast wie eine Eminem Produktion an. Welch ein Wunder das nun auch Eminem seinen ersten richtig großen Auftritt auf diesen Album hat. Als erstes kommt aber erstenmal der Mentor welcher nun mit etwas verzerrter Stimme, ziemlich schnell rappt. Hört sich jedenfalls gut an. Danach kommt Eminem. Die Stimme von Eminem gefällt bekanntlich nicht jeden und bisher fand ich sie auf diesen Album auch eher nervig als gut. Allerdings hört man hier das Eminem sich richtig Mühe gegeben hat. Des weiteren übernimmt Em auch den Chorus.
4/5 Punkte

11) The Next Episode 2:41
Zu Beginn könnte man annehmen das der Song etwas düsterer wird, da man ziemlich düstere Samples von allen möglichen Instrumenten eingespielt hat. Allerdings erklingt dann die Stimm von Snoop Dogg und es wird gleich wieder eine richtig fröhliche Melodie (mit einen perfekten Pianobeat) eingespielt. Snoop rappt ziemlich schnell und dazu in einer Qualität wie es noch auf seinem „Doggystyle“ Album der Fall war. Echt klasse. Da kann selbst Dre nichts mehr besser machen. Schade das der Track nur 2:41 Minuten geht. Hätte man ruhig noch länger machen können. Für mich der beste Song auf „2001“ nach „Still Dre".
5/5 Punkte

12) Let's Get High 2:27
Jetzt wird’s aber wieder schlechter. Im Hintergrund ist ein sehr nerviges Drumspiel zu hören das mehr Kopfschmerzen bereitet als es High macht. Auch der Beat klingt eher komisch als gut. So schlechte Melodien hätte ich nicht gerade von Dre erwartet. Aber gut... Sofort beginnt der Track auch schon mit dem abscheuerten Chorus worauf gleich Hittman mit seiner Strophe folgt. Wo ich den Song das erste mal gehört habe dachte ich erst das Snoop rappt da die Stimme von Hittman hier schon sehr der vom Big Snoop ähnelt. Kann aber nicht gerade überzeugen. Auch Dre, welcher nach Hittman kommt, kann nicht gerade punkten. Dann kommt auf einmal Ms. Roq und zeigt das in diesem Song auch gut gerappt werden. Und wo man dann gerade in Fahrt kommt ist der Track leider auch schon vorbei. Aber so schlimm ist das auch wieder nicht da nur Ms. Roq überzeugen kann.
2/5 Punkte

13) Bitch Niggaz 4:13
Vom Beat her wird’s auch hier wieder recht langsam. Nur das nun wirklich eine High Stimmung aufkommt. Kein Wunder ist doch der Rasenpflücker persönlich, Snoop Dogg, viel vertreten in „Bitch Niggaz“. Mit Dre spricht Snoop das kleine Intro ein während im Hintergrund einige sehr beruhigende Gitarrenriffs zu hören sind. Der Beat ist dumpf aber mal was neueres ebenso der Drum. Snoop´s Strophe klingt sehr gut und sehr bekifft. Auch Dre, Hittman und Six Two die nach Snoop ihre Strophen abliefern klingen so als hätten sie einen zu viel gezogen. Hört sich aber ganz gut an. Besonders Snoop und Hittman können in diesen Track voll überzeugen.
4/5 Punkte

14) The Car Bomb 1:00
Ein weiterer Interlude verbirgt sich hinter “The Car Bomb” man hört wie sich eine Frau und ein Mann streiten, beide dann ins Auto einsteigen und es Boom macht. Nichts besonderes, also.

15) Murder Ink 2:28
Einmal mehr gibt e im Hintergrund ein Pianosample zu hören welches aber nicht der Rede wert ist. Ebenso der Drum der sich anhört als würde man auf leere Dosen hauen. Nichts besonderes was man hier hört. Und einmal mehr gibt Hittman seine Zeilen ab. Wieder mit einer Stimme die sich so anhört als ob sie nicht ihm gehört. Danach kommt noch einmal Ms. Roq welche mir nun aber nicht mehr so gut gefällt da sie nicht mehr so aggressiv klingt. Und das war’s auch schon. Kein Dre mehr den man hört. So langsam bekommt man das Gefühl dass das gar kein Dr. Dre Album ist.
2/5 Punkte

16) Ed-Ucation 1:32
Und noch ein Interlude, welches von Eddie Griffin gesprochen wird. Seine Worte werden von stillen Instrumenten begleitet welche gar nicht mal so schlecht klingen. Fast schon klassisch. Meiner Meinung nach das beste Interlude auf diesem Album.

17) Some L.A. Niggaz 4:25
Dieser Track hat wohl die meisten Features auf der ganzen Platte. Aber Dre ist wieder nicht zu hören. Was soll das? Der Beat in „Some L.A Niggaz“ klingt wie ein Mix aus Drum und Bass, ist aber nichts besonderes. Auch die Hintergrundinstrumentales sind nicht gerade der Rede werte. Etwas überrascht war ich als ich hier MC. Ren gehört habe welcher auch mal in bei N.W.A. war. Leider bleibt er hinter seinen alten Werken deutlich zurück. Auch die restlichen Rapper, bestehend aus Defari, Xzibit, Knoc-Turn'al und Time Bomb zeigen nicht gerade das was man von ihnen gewohnt ist.
2/5 Punkte

18) Pause 4 Porno 1:32
Und ein weiterer Interlude in welchen man eine regelrechte Orgie zu hören bekommt. Ist aber mehr übertrieben als Real und daher recht lustig.

19) Housewife 4:02
Der Beat klingt relativ schwach da er etwas erzerrt ins Oh hineinfliegt. Besser ist da schon der flache Drum gelungen. Wirklich überragend ist dieser aber auch nicht. Die ganze Melodie spielt relativ langsam und so fallen auch die Raps recht langsam aus. Allem voran Dre der doch sehr schwach klingt und eigentlich nur noch von Hittman unterboten wird. Besser macht’s da schon Kurupt auch wenn man von ihm besseres gewohnt ist.
2/5 Punkte

20) Ackrite 3:39
Hier hat der Drum den gleichen Takt drauf wie in „Housewife“ nur das er jetzt metallisch klingt und nicht mehr so flach und hölzern. Gefällt mir schon ein bisschen besser. Der Beat ist endlich mal wieder als guter G-Funk Synthie zu erkennen und ist doch mal eine positive Abwechslung auf diesem Album. Weniger gut sind da schon die mittelschnellen Raps von Dre und (wie sollte es anders sein) Hittman. Auch der 20ste Song ist nicht gerade einer der besseren auf diesem Album und kann eigentlich nur durch die nette Melodie überzeugen.
2/5 Punkte

21) Bang Bang 3:42
Um einiges besser wird’s nun mit dem vorletzten Song namens „Bang Bang“. Die Drums klingen wieder metallisch aber sehr viel härter, dazu ein relativ ruhiger Beat und einige Synthie´s im Hintergrund. Schon gleich zu Beginn wird man mit der eintönigen aber trotzdem sehr geilen Hook überfallen welche von einer Frau performt wird die ein bisschen ängstlich schon fast eingeschüchtert klingt. Verleiht dem Track schon mit der Melodie eine ganz besondere Atmosphäre. Dre´s Raps sind diesmal wieder sehr gut und klingen ein bisschen aggressiv obwohl er doch relativ ruhig ans Mikrophon tritt. Im großen und ganzen aber ein sehr schöner Song.
5/5 Punkte

22) The Message 5:29
Beim letzten Track hat sich Dre seine Lieblingssängerin Mary J. Blige ins Studio gehört welche einen, gewohnt, wundervollen und fast schon souligen Chorus hinlegt. Dabei ist der Beat fast schon unterschwellig und ganz leichte Klaviersamples geben die Stimmung an. Einfach klasse. Auch Dre´s Raps die nun sehr langsam und sehr persönlich sind, können noch einmal voll überzeugen. „The Message“ ist auf jeden Fall ein schöner Abschluss für ein nicht ganz so starkes Album. Aber lest noch meine eigene Meinung.

Meine Meinung zu 2001:
Nachdem Dr. Dre mit seinem ersten Soloalbum „The Chronik“ Anfang der 90er Jahre einen wahren Klassiker geschaffen hat, war es eigentlich anzunehmen das auch sein zweites Album sehr gut werden würde. Sicherlich ist „2001“ kein schlechtes Album. Aber ich verstehe bis heute nicht wirklich warum das Album so hoch gelobt wurde und noch wird. Für mich sind eigentlich nur zwei Songs dabei die ich als Genial einstufen würde. Das sind zum einen „Still Dre“ und „The Next Episode“. Beide Tracks, besonders der erste, haben so geniale Pianobeats das es einem den Atem verschlägt. Ansonsten ist da nur noch „Big Ego´s“ den ich ganz groß favoritisiere. Gar nicht zu vergleichen mit den Rap Shit der momentan auf CDs gepresst wird. Und auch die Raps sind einfach phänomenal. Selbst Dre welcher nicht unbedingt für seinen großen Künste als Rapper bekannt ist, kann bei beiden Songs voll überzeugen. Dann gibt es noch einige sehr gute Songs die im Endeffekt aber den alten Dre Sachen nicht mehr das Wasser reichen können. Was sehr auffällt ist das sich Dre extrem viele Features auf die Platte geholt hat. Von all denen kann vor allem Snoop Dogg überzeugen. So war es ja ach schon bei „The Chronik“ der Fall. Auch die anderen Features haben so ihre Höhen, meistens aber ihre tiefen. Besonders Hittman nervt spätestens nach dem dritten Feature. Nur bei „Big Ego´s“ konnte er mich doch 100%ig überzeugen. Daher hätte ich es begrüßt wenn Dre nicht soviel auf Hittman gesetzt hätte. Von der melodischen Seite ist am Album aber wenig auszusetzen. Zwar hören sich manche der Beats, welche fast nur aus Pianosamples bestehen, sehr ähnlich an aber trotzdem passen sie doch sehr gut zu den einzelnen Songs. Die Lyrics bei vielen der Songs sind dafür aber nicht so das wahre. Eigentlich Schade denn haben mir doch auf „The Chronik“ vor allem die Tracks mit der unterschwelligen Sozialkritik sehr gut gefallen. Man merkt das Dre sehr mit der Mainstreamwelle geschwommen ist denn eigentlich geht es fast immer nur um das gleiche. Wobei es sich später aber auch wieder ändert. Trotzdem hören sich die Lyrics oft sehr gut an auch wenn sie nicht so intelligent sind wie die von „The Chronik“. Sicherlich sehen einige Leute das anders aber für mich ist „2001“ eine reine Durchschnitts CD von einen Produzenten von welchem ich weiß das er es um Längen besser kann.

Fazit:
Ihr seht es ja. Drei Punkte habe ich dem Album gegeben. Für mich ist „2001“ einfach nicht das was es für andere Menschen ist. Es gibt drei richtige Hammer Songs, der große Rest ist guter Durchschnitt und manch ein Song ist einfach nur Mist. Die Beats sind gewohnt Genial (auch wenn sie oft ähnlich klingen und die ganzen Pianosamples manch einen zum Halse raus hängen mögen), die Raps sind auch ganz gut geworden (auch wenn es ein paar Features zuviel gibt und die Lyrics nicht immer so gut sind) und insgesamt bekommt man ganz netten Rap zu hören. Aber eben keinen genialen Rap. Wie gesagt: Andere sehen in „2001“ ein Meisterwerk ich sehe in der Platte ein Album das ein Klassiker wird es aber nicht unbedingt verdient hat. Vielmehr haben es die drei starken Songs „Still Dre", „The Next Episode“ und „Big Ego´s“ verdient als Klassiker bezeichnet zu werden. Daher empfehle ich auch nur die drei Tracks wirklich. Aber da das Album sowieso nicht mehr so teuer ist kann man es sich auch ruhig noch kaufen. Der Fans müssen es sowieso haben. Und Leute die auf Mainstream Rap stehen könnte die Platte auch gut gefallen.

Homepage von Dr. Dre:
http://www.drdre.com/

Homepage von Aftermath (Dre´s Label):
http://www.aftermathmusic.com/

30 Bewertungen, 3 Kommentare

  • hjid55

    18.03.2007, 19:11 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah

  • Sanny002

    08.07.2005, 12:00 Uhr von Sanny002
    Bewertung: sehr hilfreich

    dein Berich ist ja super ausführlich!!!Gefällt mir richtig gut!!!!

  • anonym

    12.06.2005, 00:09 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    bericht, liebe grüße tammy