Dr. Oetker Götterspeise Himbeer Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Grad der Süße:
- Gesundheitsfaktor:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von willibald-1
Renaissance einer Nachspeise
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich weiß nicht, was in mich gefahren war:
Vor etwa einem Jahr stand ich im Supermarkt vor dem Regal, in dem Puddingpulver aller Art angeboten wurden. Vanille, Schoko, Karamal - alles war inzwischen so \"gewöhnlich\" geworden. Und es stand immerhin einen Party an, bei der man seinen Gästen auch was bieten will. Experimente mit Wein- und sonstigen Cremes kamen da auch nicht unbedingt in Frage: wer weiß, ob das gelingen würde?
Ich ließ meinen Blick schweifen, und und plötzlich wurden Erinnerungen wach: Damals, vor 30 Jahren, schwärmte ich für Rot-Grün, ganz unparteilich, aber nicht unparteiisch! Alle 14 Tage sonntags stand diese Nachspeise auf dem Plan: GÖTTERSPEISE - glibberig und süß und begehrt - bis ich sie irgendwann über hatte, vor allem die grüne. Nein, jahrelang hätte man dieses Zeug nicht mal in mich reinPRÜGELN können.
Grün und Rot gibt es auch immer noch - aber welche Vielfalt hat die Götterspeise mit ihrer Renaissance dazugewonnen! Grün ist immer noch Waldmeister, und Rot immer noch Kirsch. Aber Halt! Da gibt es auch noch orangefarbene Aprikose und natürlich gelbe Zitrone (gab\'s die damals auch schon?).
Nun, im letzten Jahr zur Party erwartete ich auch, daß einige Gäste ihre Kinder mitbringen würden. Also überlegte ich nicht lange, sondern griff gleich zu. Für den Fall, daß ich das Glibberzeug alles selber essen müßte, griff ich damals zu Kirsch und Aprikose.
Was soll ich sagen? - Die Götterspeise war DER Renner des Abends!
Nun, seither gab es in der Familie natürlich schon den einen oder anderen Geburtstag, jedesmal mit Götterspeise. Die letzte Party war erst vor wenigen Tagen. Und wieder stand ich vor dem Regal. Ihr wißt schon: s.o.
Diesmal entschied ich mich außer für Orange auch noch für Rot: HIMBEER.
Die Packung ist eine Pappschachtel, auf der neben der Produktbeschreibung auch ein Bild ist: Wackelpudding in Würfeln. Die Rückseite wird geziert von einer Fingerpuppe zum Ausschneiden - was ich mir aber verkniffen habe, da ich nicht für jedes Kind, das ich erwartete, eine Figur gehabt hätte.
In der Pappschachtel finden sich zwei Tütchen mit Pulver für jeweils 500 ml Wasser, so daß man aus jeder Tüte ca. 4 bis 5 Portionen bekommt.
Die Zubereitung der Götterspeise ist relativ einfach, sollte jedoch bereits am Vorabend erfolgen, da die Nachspeise relativ lange zum Festwerden braucht.
Pro Tüte erhitzt man 250 ml Wasser in einem Topf und hält gleich noch weitere 250 ml Wasser sowie 100 g Zucker bereit. Die Maßangabe für den Zucker braucht man jedoch nicht so genau zu nehmen, falls man es nicht so schrecklich süß mag.
Ist das Wasser heiß, nimmt man es vom Herd und rührt das Pulver und den Zucker ein. Beim Öffnen der Tütchen entströmt gleich ein intensiver Duft - tatsächlich nach frischen Himbeeren! Da haben die Chemiewerke wirklich ganze Arbeit geleistet.
Hierüber möchte ich jetzt jedoch nicht weiter nachdenken, denn ich habe ja jetzt zu rühren. Bis das ganze Pulver und der Zucker aufgelöst ist, soll der Topf nämlich weiter erhitzt werden, und dabei muß ich aufpassen, daß der Inhalt nicht kocht. Im Pulver enthalten ist nämlich Gelantine, und die verträgt das Kochen nicht.
Ist alles aufgelöst, nehme ich noch den Topf vom Herd und schütte das bereitgestellte restliche Wasser dazu, rühre noch mal um und fülle alles in eine Glasschüssel um.
Diese Glasschüssel muß ich nun kühl stellen. Mein Kühlschrank ist dafür natürlich zu klein. Schließlich wollen die Gäste nicht nur Nachspeise essen, und da habe ich schon vorgesorgt. Also kommt die Glasschüssel - schön unökologisch mit einer Plastikfolie abgedeckt - in den Keller, wo sie übernachtet.
Am nächsten Tag erfolgt dann der bange Blick, ob es auch wirklich keine Mäuse im Keller gibt. Ist die Plastikfolie noch unberührt, sind es zumindest nur Mäuse, die keine Götterspeise mögen. *gg* Ich bereite dann noch eine ordentliche Portion Vanillesoße vor. Für meinen Sohn stelle ich Sahne bereit.
Ich muß sagen: auch wenn ich diese Nachspeise erst nach einiger Zeit auf\'s Buffet gestellt habe, ist sie am Ende des Abends einfach verschwunden! Von der Himbeer-Götterspeise habe ich nur noch die Reste aus der Schüssel lecken dürfen, so daß ich nun auch bestätigen kann, was die Gäste durch ihr Zulangen eigentlich schon verraten haben: der Geschmack ist einfach göttlich!
Inhaltsstoffe:
Gelatine, Säuerungsmittel (Fumarsäure), Aroma, Farbstoff (Chinolingelb, Azorubin)
Hersteller:
Dr. August Oetker
Nahrungsmittel KG
33547 Bielefeld
Vor etwa einem Jahr stand ich im Supermarkt vor dem Regal, in dem Puddingpulver aller Art angeboten wurden. Vanille, Schoko, Karamal - alles war inzwischen so \"gewöhnlich\" geworden. Und es stand immerhin einen Party an, bei der man seinen Gästen auch was bieten will. Experimente mit Wein- und sonstigen Cremes kamen da auch nicht unbedingt in Frage: wer weiß, ob das gelingen würde?
Ich ließ meinen Blick schweifen, und und plötzlich wurden Erinnerungen wach: Damals, vor 30 Jahren, schwärmte ich für Rot-Grün, ganz unparteilich, aber nicht unparteiisch! Alle 14 Tage sonntags stand diese Nachspeise auf dem Plan: GÖTTERSPEISE - glibberig und süß und begehrt - bis ich sie irgendwann über hatte, vor allem die grüne. Nein, jahrelang hätte man dieses Zeug nicht mal in mich reinPRÜGELN können.
Grün und Rot gibt es auch immer noch - aber welche Vielfalt hat die Götterspeise mit ihrer Renaissance dazugewonnen! Grün ist immer noch Waldmeister, und Rot immer noch Kirsch. Aber Halt! Da gibt es auch noch orangefarbene Aprikose und natürlich gelbe Zitrone (gab\'s die damals auch schon?).
Nun, im letzten Jahr zur Party erwartete ich auch, daß einige Gäste ihre Kinder mitbringen würden. Also überlegte ich nicht lange, sondern griff gleich zu. Für den Fall, daß ich das Glibberzeug alles selber essen müßte, griff ich damals zu Kirsch und Aprikose.
Was soll ich sagen? - Die Götterspeise war DER Renner des Abends!
Nun, seither gab es in der Familie natürlich schon den einen oder anderen Geburtstag, jedesmal mit Götterspeise. Die letzte Party war erst vor wenigen Tagen. Und wieder stand ich vor dem Regal. Ihr wißt schon: s.o.
Diesmal entschied ich mich außer für Orange auch noch für Rot: HIMBEER.
Die Packung ist eine Pappschachtel, auf der neben der Produktbeschreibung auch ein Bild ist: Wackelpudding in Würfeln. Die Rückseite wird geziert von einer Fingerpuppe zum Ausschneiden - was ich mir aber verkniffen habe, da ich nicht für jedes Kind, das ich erwartete, eine Figur gehabt hätte.
In der Pappschachtel finden sich zwei Tütchen mit Pulver für jeweils 500 ml Wasser, so daß man aus jeder Tüte ca. 4 bis 5 Portionen bekommt.
Die Zubereitung der Götterspeise ist relativ einfach, sollte jedoch bereits am Vorabend erfolgen, da die Nachspeise relativ lange zum Festwerden braucht.
Pro Tüte erhitzt man 250 ml Wasser in einem Topf und hält gleich noch weitere 250 ml Wasser sowie 100 g Zucker bereit. Die Maßangabe für den Zucker braucht man jedoch nicht so genau zu nehmen, falls man es nicht so schrecklich süß mag.
Ist das Wasser heiß, nimmt man es vom Herd und rührt das Pulver und den Zucker ein. Beim Öffnen der Tütchen entströmt gleich ein intensiver Duft - tatsächlich nach frischen Himbeeren! Da haben die Chemiewerke wirklich ganze Arbeit geleistet.
Hierüber möchte ich jetzt jedoch nicht weiter nachdenken, denn ich habe ja jetzt zu rühren. Bis das ganze Pulver und der Zucker aufgelöst ist, soll der Topf nämlich weiter erhitzt werden, und dabei muß ich aufpassen, daß der Inhalt nicht kocht. Im Pulver enthalten ist nämlich Gelantine, und die verträgt das Kochen nicht.
Ist alles aufgelöst, nehme ich noch den Topf vom Herd und schütte das bereitgestellte restliche Wasser dazu, rühre noch mal um und fülle alles in eine Glasschüssel um.
Diese Glasschüssel muß ich nun kühl stellen. Mein Kühlschrank ist dafür natürlich zu klein. Schließlich wollen die Gäste nicht nur Nachspeise essen, und da habe ich schon vorgesorgt. Also kommt die Glasschüssel - schön unökologisch mit einer Plastikfolie abgedeckt - in den Keller, wo sie übernachtet.
Am nächsten Tag erfolgt dann der bange Blick, ob es auch wirklich keine Mäuse im Keller gibt. Ist die Plastikfolie noch unberührt, sind es zumindest nur Mäuse, die keine Götterspeise mögen. *gg* Ich bereite dann noch eine ordentliche Portion Vanillesoße vor. Für meinen Sohn stelle ich Sahne bereit.
Ich muß sagen: auch wenn ich diese Nachspeise erst nach einiger Zeit auf\'s Buffet gestellt habe, ist sie am Ende des Abends einfach verschwunden! Von der Himbeer-Götterspeise habe ich nur noch die Reste aus der Schüssel lecken dürfen, so daß ich nun auch bestätigen kann, was die Gäste durch ihr Zulangen eigentlich schon verraten haben: der Geschmack ist einfach göttlich!
Inhaltsstoffe:
Gelatine, Säuerungsmittel (Fumarsäure), Aroma, Farbstoff (Chinolingelb, Azorubin)
Hersteller:
Dr. August Oetker
Nahrungsmittel KG
33547 Bielefeld
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