Dr. Oetker Götterspeise Himbeer Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Grad der Süße:
- Gesundheitsfaktor:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von DocT.
Nur Götter speisen so!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorgestern war Silvester und das Motto unserer Party war rot. Alle meine Freunde und Bekannte, die mitfeierten, erschienen in roten Kleidungsstücken. Meine Wohnung, in der der Jahreswechsel vollbracht und durchlebt werden sollte, wurde in ein rotes Schmuckstück verwandelt. Was lag es näher, als dass auch alle Speisen, die am Abend kredenzt wurden, dem Farbton rot sehr nahe kamen. Über eine diese Köstlichkeiten werden ich nun im Folgenden berichten. Es ist die Götterspeise von Dr. Oetker mit der Geschmacksrichtung Himbeere. Nun möchte ich nicht behaupten, dass wir alle, die da feierten und diese Nachspeise verzehrten, alles Götter sind, aber nun denn auch uns sterblichen wesen schmeckte sie mit Vanillesauce oder wahlweise auch Sprühsahne ausgezeichnet gut. Allein daran, dass kaum etwas übrig blieb, lässt erkennen, dass sie alles vorzüglich mundete.
Verpackung
Die Verpackung ist ein einfacher kleiner Pappkarton, der einen blauen Grundton als Aufdruck hat. Im unteren Bereich ist die rote Götterspeise in rechteckigen Würfeln abgebildet. Darüber befindet sich das Dr. Oetker typische Logo und der als Kontrast in weiß gehaltene Aufdruck: Götterspeise Himbeer Geschmack. Die Rückseite beinhaltet die Zubereitungsanweisung und seitlich in kleiner Schrift sind die Zutaten und der Herstellungsort aufgedruckt.
Im Inneren der Pappschachtel befinden sich zwei kleine Papierbeutel in weiß, die das Geleepulver beinhalten. Mehr gibt es über die Verpackung nicht zu berichten. Mich hat an dieser Verpackungsart besonders gefreut, dass hier auf jegliche Kunststoffverpackung verzichtet wurde. Alles lässt sich ökologisch sinnvoll also Altpapier später wiederverwerten. Doch jetzt wo ich es schreibe und mir die Verpackung nochmals genau anschaue, mache ich mir Gedanken, warum mich denn seitlich von der Verpackung der grüne Punkt anlächelt. Im gelben Sack wäre sie bestimmt falsch entsorgt.
Zubereitung
Die Zubereitung sollte auch jedem Ungeübten sehr leicht fallen. Irgendwelche Fehlermöglichkeiten oder Stolpersteine existieren nicht. Wer es dennoch nicht schafft, sollte sich meiner Meinung nach wirklich ernste Gedanken machen, ob er nicht in Zukunft nur noch essen gehen sollte. Doch nun zum eigentlichen Herrichten dieser köstlich schmeckenden und leicht himbeerig riechenden Götterspeise.
Zuerst gießt man ein ½ Liter Wasser in einen kleinen Stieltopf und fügt daraufhin das Pulver eines Beutels hinzu. Dieses rührt man fix ein bisschen um und lässt beides ca. 5 Minuten quellen. Die Zeit nutze ich dann immer, um 100 Gramm Zucker abzuwiegen (na ja so gut für die Zähne ist die Götterspeise ja nicht). Diese Zuckermenge fügt man dann nach 5 Minuten unter Rühren der Flüssigkeit bei. Daraufhin erhitzt man alles, wobei man aber darauf achten muss, dass es nicht zum Kochen kommt. Wenn sich der Zucker und das Gelantinepulver vollständig gelöst haben, nimmt man den Stieltopf von der Flamme und fügt noch mal 250 ml kaltes Wasser hinzu. Alles zusammen kurz und gut verrühren. Anschließend kann man die nun fertige aber noch flüssige Götterspeise in Dessertgläser oder wie bei uns, wobei wir aber eine deutlich größere Menge zubereiteten, in eine große Glasschüssel gießen. Nach ca. 5 Stunden Kühlzeit im Kühlschrank ist sie verzehrfertig.
Ihr seht, es ist kinderleicht. Soll mir nur keiner kommen und sagen, er hätte dies nicht geschafft!
Geschmack
Häufig ist es bei Fertigprodukten oder auch bei Pulverprodukten zum Zubereiten so, dass man beim genaueren Schmecken doch die Spezialisten mit den Buchstaben B A S F erkennt. Ich möchte sagen, dass einige Fertignahrungsmittel so viel unnatürliche Geschmacksstoffe beinhalten, dass man diese Chemie schon förmlich schmecken und riechen kann. Das ist bei der Götterspeise von Dr. Oetker mit der Geschmacksrichtung Himbeere sicherlich nicht der Fall. Hier ist deutlich und ziemlich kräftig die Himbeere herauszuschmecken. Der Süßegrad, der mich als Zahnarzt auch schon bei der Zubereitung gedanklich erschauern ließ, ist erstaunlicherweise recht angenehm. Ich möchte sagen, jetzt wo ich mir gerade noch ein Häppchen (der letzte Rest - seufzt) dieser glibberigen Masse mit Vanillesoße in Mund schiebe und ihn zergehen lasse, es ist einfach umwerfend lecker und genau richtig für meine Geschmacksknospen.
Aussehen
Die Götterspeise hat im Farbton ein kräftiges Rot. Es ist ganz ähnlich dem, welches auf der Verpackung dargestellt ist. Insofern war ich schon etwas positiv überrascht, dass es keinerlei große Diskrepanz zwischen dem Verpackungsbild und dem realen Produkt gab.
Wenn man an der Schüssel übrigens etwas wackelt, dann schwabbelt auch die geleeartige Masse noch einige Zeit nach.
Noch ein Ding in eigener Sache oder vielleicht eher eine Assoziation, die ich eben, als ich mir mein Schälchen noch mal voll füllte, bekam und euch nun auch nun kurz mitteilen möchte. Als ich die Götterspeise da so in der Schüssel wackeln sah, fielen mir spontan die Silikonbrustimplantate ein, die heutzutage ab und an implantiert werden und auch eine ähnlich weiche Konsistenz haben. Wie ich darauf kam - ich weiß nicht – die Götter müssen wohl verrückt sein!
Zutaten
Gelatine, Säuerungsmittel (Fumarsäure), Aroma, Farbstoff, (Chinolingelb, Azorubin)
Hersteller
Dr. August Oetker
Nahrungsmittel KG
D – 33547 Bielefeld
Fazit
Volle fünf Punkte für die Götterspeise von Dr. Oetker. Sie schmeckt extrem lecker und ist einfach zuzubereiten. Die Verpackung ist ökologisch gestaltet. Einziger Negativpunkt könnte immer noch die BSE – Gefahr sein, aber man kann Gelatine auch aus Schweineknochen gewinnen, und muss nicht immer Rinderknochen verwenden.
Vielen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren!!
Dieser Bericht wurde erstmalig von mir am 02.01.2003 in ciao.com unter meinem Namen (DocT.) unverändert veröffentlicht. Erst gestern wurde der Vorschlag von yopi akzeptiert!
Verpackung
Die Verpackung ist ein einfacher kleiner Pappkarton, der einen blauen Grundton als Aufdruck hat. Im unteren Bereich ist die rote Götterspeise in rechteckigen Würfeln abgebildet. Darüber befindet sich das Dr. Oetker typische Logo und der als Kontrast in weiß gehaltene Aufdruck: Götterspeise Himbeer Geschmack. Die Rückseite beinhaltet die Zubereitungsanweisung und seitlich in kleiner Schrift sind die Zutaten und der Herstellungsort aufgedruckt.
Im Inneren der Pappschachtel befinden sich zwei kleine Papierbeutel in weiß, die das Geleepulver beinhalten. Mehr gibt es über die Verpackung nicht zu berichten. Mich hat an dieser Verpackungsart besonders gefreut, dass hier auf jegliche Kunststoffverpackung verzichtet wurde. Alles lässt sich ökologisch sinnvoll also Altpapier später wiederverwerten. Doch jetzt wo ich es schreibe und mir die Verpackung nochmals genau anschaue, mache ich mir Gedanken, warum mich denn seitlich von der Verpackung der grüne Punkt anlächelt. Im gelben Sack wäre sie bestimmt falsch entsorgt.
Zubereitung
Die Zubereitung sollte auch jedem Ungeübten sehr leicht fallen. Irgendwelche Fehlermöglichkeiten oder Stolpersteine existieren nicht. Wer es dennoch nicht schafft, sollte sich meiner Meinung nach wirklich ernste Gedanken machen, ob er nicht in Zukunft nur noch essen gehen sollte. Doch nun zum eigentlichen Herrichten dieser köstlich schmeckenden und leicht himbeerig riechenden Götterspeise.
Zuerst gießt man ein ½ Liter Wasser in einen kleinen Stieltopf und fügt daraufhin das Pulver eines Beutels hinzu. Dieses rührt man fix ein bisschen um und lässt beides ca. 5 Minuten quellen. Die Zeit nutze ich dann immer, um 100 Gramm Zucker abzuwiegen (na ja so gut für die Zähne ist die Götterspeise ja nicht). Diese Zuckermenge fügt man dann nach 5 Minuten unter Rühren der Flüssigkeit bei. Daraufhin erhitzt man alles, wobei man aber darauf achten muss, dass es nicht zum Kochen kommt. Wenn sich der Zucker und das Gelantinepulver vollständig gelöst haben, nimmt man den Stieltopf von der Flamme und fügt noch mal 250 ml kaltes Wasser hinzu. Alles zusammen kurz und gut verrühren. Anschließend kann man die nun fertige aber noch flüssige Götterspeise in Dessertgläser oder wie bei uns, wobei wir aber eine deutlich größere Menge zubereiteten, in eine große Glasschüssel gießen. Nach ca. 5 Stunden Kühlzeit im Kühlschrank ist sie verzehrfertig.
Ihr seht, es ist kinderleicht. Soll mir nur keiner kommen und sagen, er hätte dies nicht geschafft!
Geschmack
Häufig ist es bei Fertigprodukten oder auch bei Pulverprodukten zum Zubereiten so, dass man beim genaueren Schmecken doch die Spezialisten mit den Buchstaben B A S F erkennt. Ich möchte sagen, dass einige Fertignahrungsmittel so viel unnatürliche Geschmacksstoffe beinhalten, dass man diese Chemie schon förmlich schmecken und riechen kann. Das ist bei der Götterspeise von Dr. Oetker mit der Geschmacksrichtung Himbeere sicherlich nicht der Fall. Hier ist deutlich und ziemlich kräftig die Himbeere herauszuschmecken. Der Süßegrad, der mich als Zahnarzt auch schon bei der Zubereitung gedanklich erschauern ließ, ist erstaunlicherweise recht angenehm. Ich möchte sagen, jetzt wo ich mir gerade noch ein Häppchen (der letzte Rest - seufzt) dieser glibberigen Masse mit Vanillesoße in Mund schiebe und ihn zergehen lasse, es ist einfach umwerfend lecker und genau richtig für meine Geschmacksknospen.
Aussehen
Die Götterspeise hat im Farbton ein kräftiges Rot. Es ist ganz ähnlich dem, welches auf der Verpackung dargestellt ist. Insofern war ich schon etwas positiv überrascht, dass es keinerlei große Diskrepanz zwischen dem Verpackungsbild und dem realen Produkt gab.
Wenn man an der Schüssel übrigens etwas wackelt, dann schwabbelt auch die geleeartige Masse noch einige Zeit nach.
Noch ein Ding in eigener Sache oder vielleicht eher eine Assoziation, die ich eben, als ich mir mein Schälchen noch mal voll füllte, bekam und euch nun auch nun kurz mitteilen möchte. Als ich die Götterspeise da so in der Schüssel wackeln sah, fielen mir spontan die Silikonbrustimplantate ein, die heutzutage ab und an implantiert werden und auch eine ähnlich weiche Konsistenz haben. Wie ich darauf kam - ich weiß nicht – die Götter müssen wohl verrückt sein!
Zutaten
Gelatine, Säuerungsmittel (Fumarsäure), Aroma, Farbstoff, (Chinolingelb, Azorubin)
Hersteller
Dr. August Oetker
Nahrungsmittel KG
D – 33547 Bielefeld
Fazit
Volle fünf Punkte für die Götterspeise von Dr. Oetker. Sie schmeckt extrem lecker und ist einfach zuzubereiten. Die Verpackung ist ökologisch gestaltet. Einziger Negativpunkt könnte immer noch die BSE – Gefahr sein, aber man kann Gelatine auch aus Schweineknochen gewinnen, und muss nicht immer Rinderknochen verwenden.
Vielen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren!!
Dieser Bericht wurde erstmalig von mir am 02.01.2003 in ciao.com unter meinem Namen (DocT.) unverändert veröffentlicht. Erst gestern wurde der Vorschlag von yopi akzeptiert!
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