Dr. Oetker Süßer Moment Mandel Sahne Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von magnifico
Wenn der Moment etwas zu süß wird
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ist es draußen erst einmal so richtig schön kalt und man selbst über geraume Zeit freiwillig oder zwangsweise eben dieser Kälte ausgesetzt, ist das Nachhausekommen in der Erwartung, sich auch mit etwas Warmen bzw. Heißen von innen heraus erwärmen zu können, durchaus etwas, was sicherlich jeder kennt. Nur wer trinkt schon gerne eine Tasse heißes Wasser? Ich zumindest nicht, weshalb ich mir auch kürzlich die Produktpalette „Süßer Moment“ von Dr. Oekter in den vier Varianten zugelegt habe: Vanille, Schokolade, Karamell und Sahne-Mandel.
Soweit, so gut – zumindest in Teilen. Denn „süß“ und „süß“ sind bei Dr. Oetkers „süßem Moment“ nun nicht unbedingt immer das Selbe, ja noch nicht einmal das Gleiche. „Sahne-Mandel“ bzw. wie das Produkt wohl in Eingestehung einer gewissen lebensmittelchemischen Verfehlung selbst genannt wird, „Sahne-Mandel-Geschmack“ erinnert bei der Konsumierung irgendwie an frühe Kindheitserfahrungen: einen Löffel Zucker, Süßstoff oder ähnliches pur genommen und seitdem deutlich weniger Appetit auf „Süß pur“. „Sahne-Mandel-Geschmack“ ist nämlich hauptsächlich eines: widerwärtig süß und jenseits von angenehmen Geschmack oder erträglicher Süße.
Klar, ein „Sahne-Mandel-Geschmack“ auf reiner Pulverbasis zu kreieren, ist sicherlich nicht so leicht, denn beide Produkte sind, soweit sie aus ihren natürlichen Grundlagen, Milch und eben Mandeln, gewonnen werden, kaum künstlich zu erreichen. Zudem wird der Pudding ja auch mit Wasser und nicht mit Milch angerührt, so dass alleine schon hieraus eine nicht ganz unwesentliche Komponente für Pudding wie auch Sahne fehlt. Doch kann ich irgendwie dann auch wieder nicht so richtig glauben, dass das bei Dr. Oetker keinem aufgefallen ist. Aber gut, so, wie es ist, ist es eben.
Die Zubereitung – das will ich Süßstoff-Enthusiasten nicht vorenthalten – ist denkbar einfach. Man erwerbe die 47 g-Pulverpackung, verrühre deren Inhalt in rund 150 ml heißem Wasser ein einer Kaffeetasse, die das entsprechende Volumen oder besser noch etwas mehr hat. Nach ungefähr einer halben bis ganzen Minute ist aus dem eben noch sehr flüssigen Gebräu eine in der Konsistenz mit „echtem“ Pudding vergleichbare Masse geworden, die nunmehr nur noch ein wenig Abkühlung benötigt, um dann auch genossen werden zu können; soweit das eben bei dieser hochgeputschten Süße möglich ist.
Auf eine Aufzählung der diversen Zutaten verzichte ich an dieser Stelle, da, anders etwa als bei den Ernährungswerten, die gleich folgen, heutzutage wohl kaum noch ein „Ausweichen“ auf andere Produkte, die etwa kein „Geliermittel Johannesbrotkernmehl“ enthalten, in diesem Lebensmittelsegment nicht möglich sein dürfte.
Die Ernährungswerten, die sich, soweit ich das verstanden habe, auf eine angerührte Portion beziehen, lauten wie folgt: der Brennwert in Kilojoule beläuft sich auf 818 kJ oder, in der älteren Einheit Kilocalorien gerechnet, 194 kcal, womit vielleicht insbesondere der hohe Zuckergehalt bzw. –geschmack erklärt wäre. An Eiweiß finden sich 3,8 g ein, die Kohlenhydrate kommen auf stolze 36,6 g, das Fett auf immer noch 3,6 g.
Persönlich kann ich diese Ausgabe des „Süßen Moments“ von Dr. Oetker am wenigsten von allen vier mir bekannten Varianten empfehlen. Zwar, und das könnte man beinahe schon als Vorteil ansehen, überdeckt die Süße jeglichen künstlichen Geschmack, der bei rein chemischer Erzeugung von Sahne- und Mandelaroma zu befürchten ist, doch ist das mehr oder weniger „ein Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub“.
Wer das Ganze im Selbstversuch nachprüfen möchte – beinahe nichts anderes ist ja bekanntlich ähnlich subjektiv determiniert wie Geschmacks- und Geruchsbeurteilung – kann für knapp 0,60 € die Tüte bei so ziemlich jedem Supermarkt, Aldi einmal ausgenommen, erwerben. Heißes Wasser, also nicht nur das „heiße Wasser“ aus der Leitung, sondern wirklich eben aufgekochtes Wasser, sollte ja kein Problem sein.
Soweit, so gut – zumindest in Teilen. Denn „süß“ und „süß“ sind bei Dr. Oetkers „süßem Moment“ nun nicht unbedingt immer das Selbe, ja noch nicht einmal das Gleiche. „Sahne-Mandel“ bzw. wie das Produkt wohl in Eingestehung einer gewissen lebensmittelchemischen Verfehlung selbst genannt wird, „Sahne-Mandel-Geschmack“ erinnert bei der Konsumierung irgendwie an frühe Kindheitserfahrungen: einen Löffel Zucker, Süßstoff oder ähnliches pur genommen und seitdem deutlich weniger Appetit auf „Süß pur“. „Sahne-Mandel-Geschmack“ ist nämlich hauptsächlich eines: widerwärtig süß und jenseits von angenehmen Geschmack oder erträglicher Süße.
Klar, ein „Sahne-Mandel-Geschmack“ auf reiner Pulverbasis zu kreieren, ist sicherlich nicht so leicht, denn beide Produkte sind, soweit sie aus ihren natürlichen Grundlagen, Milch und eben Mandeln, gewonnen werden, kaum künstlich zu erreichen. Zudem wird der Pudding ja auch mit Wasser und nicht mit Milch angerührt, so dass alleine schon hieraus eine nicht ganz unwesentliche Komponente für Pudding wie auch Sahne fehlt. Doch kann ich irgendwie dann auch wieder nicht so richtig glauben, dass das bei Dr. Oetker keinem aufgefallen ist. Aber gut, so, wie es ist, ist es eben.
Die Zubereitung – das will ich Süßstoff-Enthusiasten nicht vorenthalten – ist denkbar einfach. Man erwerbe die 47 g-Pulverpackung, verrühre deren Inhalt in rund 150 ml heißem Wasser ein einer Kaffeetasse, die das entsprechende Volumen oder besser noch etwas mehr hat. Nach ungefähr einer halben bis ganzen Minute ist aus dem eben noch sehr flüssigen Gebräu eine in der Konsistenz mit „echtem“ Pudding vergleichbare Masse geworden, die nunmehr nur noch ein wenig Abkühlung benötigt, um dann auch genossen werden zu können; soweit das eben bei dieser hochgeputschten Süße möglich ist.
Auf eine Aufzählung der diversen Zutaten verzichte ich an dieser Stelle, da, anders etwa als bei den Ernährungswerten, die gleich folgen, heutzutage wohl kaum noch ein „Ausweichen“ auf andere Produkte, die etwa kein „Geliermittel Johannesbrotkernmehl“ enthalten, in diesem Lebensmittelsegment nicht möglich sein dürfte.
Die Ernährungswerten, die sich, soweit ich das verstanden habe, auf eine angerührte Portion beziehen, lauten wie folgt: der Brennwert in Kilojoule beläuft sich auf 818 kJ oder, in der älteren Einheit Kilocalorien gerechnet, 194 kcal, womit vielleicht insbesondere der hohe Zuckergehalt bzw. –geschmack erklärt wäre. An Eiweiß finden sich 3,8 g ein, die Kohlenhydrate kommen auf stolze 36,6 g, das Fett auf immer noch 3,6 g.
Persönlich kann ich diese Ausgabe des „Süßen Moments“ von Dr. Oetker am wenigsten von allen vier mir bekannten Varianten empfehlen. Zwar, und das könnte man beinahe schon als Vorteil ansehen, überdeckt die Süße jeglichen künstlichen Geschmack, der bei rein chemischer Erzeugung von Sahne- und Mandelaroma zu befürchten ist, doch ist das mehr oder weniger „ein Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub“.
Wer das Ganze im Selbstversuch nachprüfen möchte – beinahe nichts anderes ist ja bekanntlich ähnlich subjektiv determiniert wie Geschmacks- und Geruchsbeurteilung – kann für knapp 0,60 € die Tüte bei so ziemlich jedem Supermarkt, Aldi einmal ausgenommen, erwerben. Heißes Wasser, also nicht nur das „heiße Wasser“ aus der Leitung, sondern wirklich eben aufgekochtes Wasser, sollte ja kein Problem sein.
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