Dr. Quendt Dinkelchen schokoliert Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von eulenfan
"Du, wann fährst Du mal wieder nach Hause?"...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
...fragen mich meine Kollegen hier im fränkischen Bad Windsheim regelmäßig. Wenn diese Frage durch das Büro hallt, kann das nur eines bedeuten: Der Vorrat an Dinkelchen ist zur Neige gegangen!
Vor etwa anderthalb Jahren brachte ich das erste Mal eine Tüte dieser Knabberei mit auf Arbeit - und schon eine Stunde später war nix mehr davon da! Seither schaut mich die Kassiererin aus dem Supermarkt im heimischen Zwickau immer ganz entsetzt an, weil ich die Dinger nicht nur tüten-, sondern gleich kartonweise einkaufe!
Was um alles in der Welt sind Dinkelchen, und wieso sind die eigentlich so beliebt bei meinen Kollegen (und bei mir auch...)?
Dinkelchen stammen aus dem Hause Dr. Quendt, einer Dresdener Firma, die verschiedenste Backspezialitäten herstellt. Besonders bekannt ist wohl Dr. Quendt\'s Dresdener Russisch Brot, doch später kamen weitere Knabbereien dazu, so auch die Dinkelchen.
Laut der offiziellen Seite von Dr. Quendt suchte der Firmenbegründer nach einem Getreide, mit dem gesunde und leckere Knabbereien produziert werden können und stieß auf den besonders durch Hildegard von Bingen angepriesenen Dinkel. Nach einigem Herumexperimentieren mit Dinkelvollkornmehl und Russisch-Brot-Teig stießen die Leckermäuler von Dr. Quendt schließlich auf die richtige Mischung. Sie machten kleine Buchstaben draus, tauchten sie in Schokolade... und fertig waren die Dinkelchen!
Verkauft werden die Dinkelchen in Tüten à 75 g. In dem Supermarkt, wo ich sie normalerweise einkaufe, kostet eine Tüte 0,79 Euro - nicht sehr viel, wenn man die Preise für manche anderen Knabbereien bedenkt. Ich habe sie allerdings auch schon für 0,99 Euro gesehen. Mehr aber sollte man auf keinen Fall hinlegen.
Die Tüte ist - Dr. Quendt üblich - gelb und ca. 15 x 20 cm groß. Auf der Vorderseite der Packung ist oben links das Logo von Dr. Quendt zu sehen. Von links unten nach rechts oben verläuft in weißer Schrift der Name \"Dinkelchen\", und darunter/daneben ebenfalls schräg von links unten nach rechts oben \"Knuspergebäck aus Russisch Brot, Dinkel und Schokolade\". Darunter steht ein stolzer Abrax (für die \"Unwissenden\": Abrax ist einer der drei Helden der legendären und heute noch beliebten Mosaik-Comics: der blonde Draufgänger Abrax, der rothaarige Denker Brabax und der schwarzhaarige, ewig hungrige Califax, zusammen bekannt als die Abrafaxe) mit einer Tüte Dinkelchen in der Hand. Außerdem preist ein rotes Rechteck an, dass hier Ballaststoffe im Spiel sind. Die Rückseite beinhaltet die Nährstoff- und Zutatenangaben, die ich hier zitieren möchte:
Zutaten :
Vollmilchschokolade (Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Lecithin, Vanillin), Weizenmehl, Zucker, Dinkelvollkornschrot, Weizenkleie, Karamel, Kakao stark entölt, Eiweiß, Vanillin, Malzextrakt, Magnesiumoxid, Überzugsmittel: Schellack
Brenn- und Nährwerte
pro 100g: Energie 1847 kJ
440 kcal
Eiweiß 8,1 g
Kohlenhydrate 64 g
Fett 17 g
Ballaststoffe 6,8 g
Natrium 0,07 g
Okay, klingt nicht sonderlich gesund, sicherlich gibt es auch gesündere Naschereien. Aber manchmal kommt man einfach nicht umhin, auch mal etwas süßes-schokoladiges zu naschen, und dann lieber so etwas mit vielen Ballaststoffen, als einfach nur Chips oder Schokolade.
Okay, besehen wir uns mal den Inhalt:
Die Dinkelchen sind in Buchstabenform gebracht worden. Die einzelnen Dinkelchen sind ca. 1,5 cm hoch und ca. 1 cm breit sowie ca. 1 cm tief. Unter der Schokoladenglasur steckt ein dunkelbrauner, relativ trocken gebackener Teig, der auch gern mal bröselt. Doch das verhindert ja auch die Schokolade drum rum.
Wie schmeckt denn das ganze überhaupt?
Nimmt man ein Dinkelchen in den Mund, so kommt als erstes der kräftige Schokoladengeschmack durch, denn es wurde Zartbitter-Schokolade genommen und keine Vollmilchschokolade, wodurch die Dinkelchen nicht zu süß sind. Ein kurzer Biss, und schon knuspert im Mund der Kekskern. Geschmacklich erinnern die Dinkelchen schon irgendwie an Russisch Brot mit Schokolade, doch die Dinkelbeimischung gibt dem ganzen doch noch eine etwas andere Note, die nur schwer zu benennen ist. Viele meiner Kollegen meinen, den Geschmack von irgendwoher zu kennen, doch von was, das können sie auch nicht sagen.
Und so unternehmen die Dinkelchen den Siegeszug durch die mittelfränkische Stadt Bad Windsheim, und die Rufe nach \"Mehr!\" werden immer lauter.
Auch ich greife ganz gerne zu und knabbere ab und zu eine Handvoll. Wobei mir das sehr, sehr schwer fällt, nur eine Handvoll zu knabbern: Nur zu gern möchte ich aufstehen, in die Küche gehen, mein Dinkelchenversteck öffnen und noch mehr rausholen...
Leider allerdings brauchen meine lieben Kollegen und Freunde dafür einen Lieferanten (also mich), denn auch wenn es Nudossi, Florena-Creme, Teemännchen-Tee, Eberswalder Knüppelsalami, Born-Ketchup, Bautzener Senf oder Fillinchen in den hiesigen Märkten zu kaufen gibt - Dinkelchen gibt es leider (noch?) nicht.
Ärgerlich ist das schon - schließlich geben meine Kollegen angesichts der Tatsache, dass ich nunmehr höchstens einmal im Monat, meist aber nur einmal im Vierteljahr gen Heimat fahre, wahre Großbestellungen auf (\"Kannst Du mir 10 Tüten mitbringen?\").
Und so wird mich die Kassiererin an der Kasse eines Zwickauer Supermarktes weiterhin komisch anschauen, weil ich gleich ganze Kartons dieser Knabberei horte...
**********************************************
PS: Für all jene, die in den Genuss der Dinkelchen kommen wollen, aber in ihrer Gegend keine bekommen: Unter www.ossiversand.de oder www.dr-quendt.de kann diese Leckerei mittlerweile auch per Internet nach Hause bestellt werden. Allerdings sind sie bei Ossiversand mit 99 Cent am oberen Rand der Preisgrenze, und zudem sind 4,95 Euro an Versandkosten zu zahlen. Bei dr-quendt.de kostet die Tüte zwar nur 75 Cent, dafür sind aber 5,95 Euro an Versandkosten zu berappen. Wer allerdings Großbestellungen aufgibt (so wie ich), für den rechnet sich das bestimmt...
Vor etwa anderthalb Jahren brachte ich das erste Mal eine Tüte dieser Knabberei mit auf Arbeit - und schon eine Stunde später war nix mehr davon da! Seither schaut mich die Kassiererin aus dem Supermarkt im heimischen Zwickau immer ganz entsetzt an, weil ich die Dinger nicht nur tüten-, sondern gleich kartonweise einkaufe!
Was um alles in der Welt sind Dinkelchen, und wieso sind die eigentlich so beliebt bei meinen Kollegen (und bei mir auch...)?
Dinkelchen stammen aus dem Hause Dr. Quendt, einer Dresdener Firma, die verschiedenste Backspezialitäten herstellt. Besonders bekannt ist wohl Dr. Quendt\'s Dresdener Russisch Brot, doch später kamen weitere Knabbereien dazu, so auch die Dinkelchen.
Laut der offiziellen Seite von Dr. Quendt suchte der Firmenbegründer nach einem Getreide, mit dem gesunde und leckere Knabbereien produziert werden können und stieß auf den besonders durch Hildegard von Bingen angepriesenen Dinkel. Nach einigem Herumexperimentieren mit Dinkelvollkornmehl und Russisch-Brot-Teig stießen die Leckermäuler von Dr. Quendt schließlich auf die richtige Mischung. Sie machten kleine Buchstaben draus, tauchten sie in Schokolade... und fertig waren die Dinkelchen!
Verkauft werden die Dinkelchen in Tüten à 75 g. In dem Supermarkt, wo ich sie normalerweise einkaufe, kostet eine Tüte 0,79 Euro - nicht sehr viel, wenn man die Preise für manche anderen Knabbereien bedenkt. Ich habe sie allerdings auch schon für 0,99 Euro gesehen. Mehr aber sollte man auf keinen Fall hinlegen.
Die Tüte ist - Dr. Quendt üblich - gelb und ca. 15 x 20 cm groß. Auf der Vorderseite der Packung ist oben links das Logo von Dr. Quendt zu sehen. Von links unten nach rechts oben verläuft in weißer Schrift der Name \"Dinkelchen\", und darunter/daneben ebenfalls schräg von links unten nach rechts oben \"Knuspergebäck aus Russisch Brot, Dinkel und Schokolade\". Darunter steht ein stolzer Abrax (für die \"Unwissenden\": Abrax ist einer der drei Helden der legendären und heute noch beliebten Mosaik-Comics: der blonde Draufgänger Abrax, der rothaarige Denker Brabax und der schwarzhaarige, ewig hungrige Califax, zusammen bekannt als die Abrafaxe) mit einer Tüte Dinkelchen in der Hand. Außerdem preist ein rotes Rechteck an, dass hier Ballaststoffe im Spiel sind. Die Rückseite beinhaltet die Nährstoff- und Zutatenangaben, die ich hier zitieren möchte:
Zutaten :
Vollmilchschokolade (Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Lecithin, Vanillin), Weizenmehl, Zucker, Dinkelvollkornschrot, Weizenkleie, Karamel, Kakao stark entölt, Eiweiß, Vanillin, Malzextrakt, Magnesiumoxid, Überzugsmittel: Schellack
Brenn- und Nährwerte
pro 100g: Energie 1847 kJ
440 kcal
Eiweiß 8,1 g
Kohlenhydrate 64 g
Fett 17 g
Ballaststoffe 6,8 g
Natrium 0,07 g
Okay, klingt nicht sonderlich gesund, sicherlich gibt es auch gesündere Naschereien. Aber manchmal kommt man einfach nicht umhin, auch mal etwas süßes-schokoladiges zu naschen, und dann lieber so etwas mit vielen Ballaststoffen, als einfach nur Chips oder Schokolade.
Okay, besehen wir uns mal den Inhalt:
Die Dinkelchen sind in Buchstabenform gebracht worden. Die einzelnen Dinkelchen sind ca. 1,5 cm hoch und ca. 1 cm breit sowie ca. 1 cm tief. Unter der Schokoladenglasur steckt ein dunkelbrauner, relativ trocken gebackener Teig, der auch gern mal bröselt. Doch das verhindert ja auch die Schokolade drum rum.
Wie schmeckt denn das ganze überhaupt?
Nimmt man ein Dinkelchen in den Mund, so kommt als erstes der kräftige Schokoladengeschmack durch, denn es wurde Zartbitter-Schokolade genommen und keine Vollmilchschokolade, wodurch die Dinkelchen nicht zu süß sind. Ein kurzer Biss, und schon knuspert im Mund der Kekskern. Geschmacklich erinnern die Dinkelchen schon irgendwie an Russisch Brot mit Schokolade, doch die Dinkelbeimischung gibt dem ganzen doch noch eine etwas andere Note, die nur schwer zu benennen ist. Viele meiner Kollegen meinen, den Geschmack von irgendwoher zu kennen, doch von was, das können sie auch nicht sagen.
Und so unternehmen die Dinkelchen den Siegeszug durch die mittelfränkische Stadt Bad Windsheim, und die Rufe nach \"Mehr!\" werden immer lauter.
Auch ich greife ganz gerne zu und knabbere ab und zu eine Handvoll. Wobei mir das sehr, sehr schwer fällt, nur eine Handvoll zu knabbern: Nur zu gern möchte ich aufstehen, in die Küche gehen, mein Dinkelchenversteck öffnen und noch mehr rausholen...
Leider allerdings brauchen meine lieben Kollegen und Freunde dafür einen Lieferanten (also mich), denn auch wenn es Nudossi, Florena-Creme, Teemännchen-Tee, Eberswalder Knüppelsalami, Born-Ketchup, Bautzener Senf oder Fillinchen in den hiesigen Märkten zu kaufen gibt - Dinkelchen gibt es leider (noch?) nicht.
Ärgerlich ist das schon - schließlich geben meine Kollegen angesichts der Tatsache, dass ich nunmehr höchstens einmal im Monat, meist aber nur einmal im Vierteljahr gen Heimat fahre, wahre Großbestellungen auf (\"Kannst Du mir 10 Tüten mitbringen?\").
Und so wird mich die Kassiererin an der Kasse eines Zwickauer Supermarktes weiterhin komisch anschauen, weil ich gleich ganze Kartons dieser Knabberei horte...
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PS: Für all jene, die in den Genuss der Dinkelchen kommen wollen, aber in ihrer Gegend keine bekommen: Unter www.ossiversand.de oder www.dr-quendt.de kann diese Leckerei mittlerweile auch per Internet nach Hause bestellt werden. Allerdings sind sie bei Ossiversand mit 99 Cent am oberen Rand der Preisgrenze, und zudem sind 4,95 Euro an Versandkosten zu zahlen. Bei dr-quendt.de kostet die Tüte zwar nur 75 Cent, dafür sind aber 5,95 Euro an Versandkosten zu berappen. Wer allerdings Großbestellungen aufgibt (so wie ich), für den rechnet sich das bestimmt...
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