Drachenbaum Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Marchy
Grün, bunt und gestreift
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Ihr Lieben!
Da ich ein Liebhaber von Grünpflanzen bin, kann ich einiges darüber schreiben.
Drachenbäume sehen elegant aus, wachsen zu stattlichen Palmen heran und gehören zur Familie der dickblättrigen Agaven. Obwohl sie eigentlich aus den Tropen kommen, fühlen sie sich auch im Topf recht wohl.
Bei mir fühlt er sich schon seit ca. 8 Jahren wohl.
Im Griechischen heisst \"drakaina\" weiblicher Drache. Die Vorfahren der Drachenbäumchen, die heute als Topfpflanze in jeden Blumengeschäft zu finden sind, stammen allerdings nicht aus Griechenland. Sie kommen aus den tropischen Regionen Afrikas und Asiens. Rund vierzig verschiedene Varietäten gibt es.
Sie können bis zu 1,50 Meter gross werden und ausgewachsene Pflanzen tragen evt. kleine Blüten.
Es gibt sehr viele verschiedene Sorten. Die einen haben grüngrau gestreifte Blätter, die anderen gelbgrün gestreifte Blätter und wieder andere haben breite, grüne Blätter. Es gibt auch noch welche die sind grün, gelb und rot gestreift. Pflegen muss man sie aber alle gleich.
Der richtige Platz:
Drachenbäume stellen keine grossen Ansprüche, nur zu dunkel sollte es nicht sein. Ich habe meinen Drachenbaum am Westfenster, wo allerdings keine direkte Sonne hinkommt, die verträgt er nämlich überhaupt nicht.
Er braucht das ganze Jahr Zimmertemperatur und es sollte nicht über 24°C kommen. Zugluft verträgt er ebenfalls nur sehr schlecht. Das heisst an kein Fenster stellen was man ständig öffnet!
Das Giessen:
Ich giesse meine Drachenbaum im Frühjahr, Sommer und Herbst zweimal pro Woche. Die Erde sollte weder ausgetrocknet noch nass sein! Im Winter giesse ich ihn nur einmal die Woche. Ebenfalls besprühe ich die Pflanze einmal in der Woche mit Wasser und zusätzlich reinige ich die Blätter alle 2 Wochen mit einen feuchten Tuch.
Gedüngt wird er im Sommer und Herbst aller 2 Wochen, mit Flüssigdünger im Giesswasser.
Drachenbäume wachsen sehr langsam, wenn es hoch kommt nur bis zu 15 cm im Jahr. Sie kann bis zu 10 Jahre wachsen und wenn sie ausgewachsen ist, kann sie im Sommer kleine sternförmige, duftende Blüten treiben. Bei mir leider noch nicht.
Wann wird umgetopft?
Da sie so langsam wächst, pflanze ich sie höchstens alle zwei Jahre in einen grösseren Topf um. Erkennen tue ich es daran, dass die Wurzeln unten aus den Topf rauswachsen.
Zuerst fülle ich eine Schicht aus Kies in den neuen Topf und darüber eine Schicht aus feuchter Lehmerde. Dann nehme ich die Pflanze vorsichtig, an den Wurzelballen, aus den alten Topf heraus und löse die alte Erde von den Wurzeln. Als nächstes setzte ich die Pflanze in den neuen grösseren Topf und fülle den ringsum mit handelsüblicher Blumenerde auf. Die Wurzeln sollten alle mit Erde bedeckt sein und es sollte zwei Tage gewartet werden, bis man sie das erste mal giesst.
Die Vermehrung:
Drachenbäume werden durch Kopfstecklinge vermehrt.
Das heisst: Man schneidet einen Trieb mit 2 Blattpaaren ab und steckt sie in ein Bewurzlungsmittel ( bekommt man in einen Blumen- und Pflanzengeschäft). Den Steckling setzt man in ein Gemisch aus Torf und Sand ein und nach ca. 3 Wochen kann man ihn in einen Blumentopf mit Lehmerde Umpflanzen.
Was fehlt der Pflanze?
* Gelbe Blätter und feine Fäden auf der Blattunterseite sind ein häufiges Indiz für Spinnmilben
- Die Blätter mehrfach mit einer Schmierseifenlösung abwaschen und für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen.
* Faulen die Blätter, dann sollte die Erde ersteinmal austrocknen und weniger gegossen werden.
* Werden die Blätter blass, sollte man sie mehr ins Licht stellen.
* Wenn er nur kleine und verformte Blätter treibt, so braucht er mehr Nährstoffe, also regelmässig düngen.
* Trägt er braune, schuppige Insekten an den Stengeln und Blättern, da hat er Schildläuse.
- Diese werden mit einem in Spirius getränkten Wattebausch entfernt.
Wenn man den Dreh raus hat, wie man ihn zu pflegen hat, ist er eine sehr schöne Zimmerpflanze, die man später auch mal auf den Fussboden stellen kann.
Liebe Grüsse Marchy
Da ich ein Liebhaber von Grünpflanzen bin, kann ich einiges darüber schreiben.
Drachenbäume sehen elegant aus, wachsen zu stattlichen Palmen heran und gehören zur Familie der dickblättrigen Agaven. Obwohl sie eigentlich aus den Tropen kommen, fühlen sie sich auch im Topf recht wohl.
Bei mir fühlt er sich schon seit ca. 8 Jahren wohl.
Im Griechischen heisst \"drakaina\" weiblicher Drache. Die Vorfahren der Drachenbäumchen, die heute als Topfpflanze in jeden Blumengeschäft zu finden sind, stammen allerdings nicht aus Griechenland. Sie kommen aus den tropischen Regionen Afrikas und Asiens. Rund vierzig verschiedene Varietäten gibt es.
Sie können bis zu 1,50 Meter gross werden und ausgewachsene Pflanzen tragen evt. kleine Blüten.
Es gibt sehr viele verschiedene Sorten. Die einen haben grüngrau gestreifte Blätter, die anderen gelbgrün gestreifte Blätter und wieder andere haben breite, grüne Blätter. Es gibt auch noch welche die sind grün, gelb und rot gestreift. Pflegen muss man sie aber alle gleich.
Der richtige Platz:
Drachenbäume stellen keine grossen Ansprüche, nur zu dunkel sollte es nicht sein. Ich habe meinen Drachenbaum am Westfenster, wo allerdings keine direkte Sonne hinkommt, die verträgt er nämlich überhaupt nicht.
Er braucht das ganze Jahr Zimmertemperatur und es sollte nicht über 24°C kommen. Zugluft verträgt er ebenfalls nur sehr schlecht. Das heisst an kein Fenster stellen was man ständig öffnet!
Das Giessen:
Ich giesse meine Drachenbaum im Frühjahr, Sommer und Herbst zweimal pro Woche. Die Erde sollte weder ausgetrocknet noch nass sein! Im Winter giesse ich ihn nur einmal die Woche. Ebenfalls besprühe ich die Pflanze einmal in der Woche mit Wasser und zusätzlich reinige ich die Blätter alle 2 Wochen mit einen feuchten Tuch.
Gedüngt wird er im Sommer und Herbst aller 2 Wochen, mit Flüssigdünger im Giesswasser.
Drachenbäume wachsen sehr langsam, wenn es hoch kommt nur bis zu 15 cm im Jahr. Sie kann bis zu 10 Jahre wachsen und wenn sie ausgewachsen ist, kann sie im Sommer kleine sternförmige, duftende Blüten treiben. Bei mir leider noch nicht.
Wann wird umgetopft?
Da sie so langsam wächst, pflanze ich sie höchstens alle zwei Jahre in einen grösseren Topf um. Erkennen tue ich es daran, dass die Wurzeln unten aus den Topf rauswachsen.
Zuerst fülle ich eine Schicht aus Kies in den neuen Topf und darüber eine Schicht aus feuchter Lehmerde. Dann nehme ich die Pflanze vorsichtig, an den Wurzelballen, aus den alten Topf heraus und löse die alte Erde von den Wurzeln. Als nächstes setzte ich die Pflanze in den neuen grösseren Topf und fülle den ringsum mit handelsüblicher Blumenerde auf. Die Wurzeln sollten alle mit Erde bedeckt sein und es sollte zwei Tage gewartet werden, bis man sie das erste mal giesst.
Die Vermehrung:
Drachenbäume werden durch Kopfstecklinge vermehrt.
Das heisst: Man schneidet einen Trieb mit 2 Blattpaaren ab und steckt sie in ein Bewurzlungsmittel ( bekommt man in einen Blumen- und Pflanzengeschäft). Den Steckling setzt man in ein Gemisch aus Torf und Sand ein und nach ca. 3 Wochen kann man ihn in einen Blumentopf mit Lehmerde Umpflanzen.
Was fehlt der Pflanze?
* Gelbe Blätter und feine Fäden auf der Blattunterseite sind ein häufiges Indiz für Spinnmilben
- Die Blätter mehrfach mit einer Schmierseifenlösung abwaschen und für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen.
* Faulen die Blätter, dann sollte die Erde ersteinmal austrocknen und weniger gegossen werden.
* Werden die Blätter blass, sollte man sie mehr ins Licht stellen.
* Wenn er nur kleine und verformte Blätter treibt, so braucht er mehr Nährstoffe, also regelmässig düngen.
* Trägt er braune, schuppige Insekten an den Stengeln und Blättern, da hat er Schildläuse.
- Diese werden mit einem in Spirius getränkten Wattebausch entfernt.
Wenn man den Dreh raus hat, wie man ihn zu pflegen hat, ist er eine sehr schöne Zimmerpflanze, die man später auch mal auf den Fussboden stellen kann.
Liebe Grüsse Marchy
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