Madagascar (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von jens811983
Nach Madacasgar in 85 witzigen Minuten :-)
Pro:
Humor, Animationen, Charaktere
Kontra:
kommt nicht ganz an \"Shrek\" ran
Empfehlung:
Ja
Es stand mal wieder Kino auf dem Plan. Meine Freundin und ich wollten uns den neuen Animationsfilm „Madagascar“ zu Gemüte ziehen. Da der Film von den Machern von „Shrek“ und „Große Haie, kleine Fische“ ist, waren wir der Überzeugung einen guten und amüsanten Film zu sehen. Ob er an die Qualität der guten Vorgängerfilme anknüpft erfahrt ihr jetzt.
Bekanntermaßen gliedere ich den Bericht wieder und zwar so:
1. Story
2. Hauptcharaktere inkl. Einschätzung
3. Umsetzung
4. Allgemeine Filminfos
5. Fazit
1. Story
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Hier möchte natürlich nicht zuviel vorwegnehmen ;-)
Beginnen tut er Film in einen New Yorker Zoo. In diesem Zoo „leben“ unter anderem die vier Hauptcharaktere des Filmes – der beliebte Löwe Alex; das aufgedrehte Zebra Marty; die immerkranke Giraffe Melman und die elegante Nilpferddame Gloria. Diese 4 und vor allem Alex sind auch die Stars des Zoos, sind sehr beliebt und werden daher verwöhnt. Dennoch träumt Marty immer wieder von der Wildnis und wie schön doch diese wäre. Dieser Wunsch verstärkt sich noch, als er von den Fluchtplänen einer aufgepufften Viererbande Pinguine mitbekommt.
Der Vorschlag Martys es den Pinguinen gleich zu tun, lässt bei seinen 3 Freunden nicht gerade auf Begeisterung aufkommen.
Doch eines Abends ist Marty weg. Die drei beschließen ihn in New York zu suchen, brechen aus dem Zoo aus und gehen mithilfe der New Yorker U-Bahn auf die Suche.
Marty wird zwar gefunden, aber der Ausbruch bleibt natürlich nicht unbemerkt und der „Fluchtversuch“ endet in einem U-Bahnhof, wo die 4 und auch die Pinguine von einem Großaufgebot der Polizei umstellt wird.
Als „Belohnung“ werden alle Ausbrecher anschließend in Kisten verpackt und sollen nach Afrika verschifft werden. Dank der Entführung des Schiffes durch die Pinguine gehen die 4 Kisten samt Inhalt aus Versehen über Bord.
Die 4 Freunde stranden auf einer Insel, die, wie sich später herausstellt, Madagascar heißt.
Marty ist hin und weg vom neuen Gefühl der Freiheit. Damit ist er aber der einzige. Alex hat Angst um sein Ansehen in New York und Melman fehlen von Beginn an Medikamente und sieht in jeder Ecke jede Menge gefährlicher Erreger.
Auf der Suche nach Menschen, die sie von der Insel wieder wegbringen, lernen sie die tierischen Einwohner der Insel kennen. Als sie erfahren, dass es keine Menschen gibt und sie nun in der richtigen Wildnis sind geht der Spaß los.
Wie sich die 4 auf der Insel zurechtfinden und ob sie je wieder von da wegkommen, möchte aber nicht verraten.
2. Hauptcharaktere inkl. Einschätzung
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- Der Löwe Alex
Alex ist der Star im New Yorker Zoo. Er hat eine eigene Show und es gibt Unmengen von Werbeartikel von ihm, die er auch gern an seine Freunde weiterverschenkt.
Er ist am wenigsten von den Fluchtplänen angetan und macht sich am nach der Strandung am meisten um seinen Ruf sorgen. Er ist der einzige richtige Fleischfresser unter den vier, was ihm und den anderen auf der Insel noch Probleme bereitet.
Synchronisiert wird der Löwe von Jan Josef Liefers und diese ist im Großen und Ganzen sehr gelungen. Manchmal finde ich die „Schauspielerei“ und Synchronisation etwas übertrieben, aber es fängt nie an zu nerven. Aber seine Starallüren amüsieren.
- Das Zebra Marty
Marty ist fast hyperaktiv und muss wohl ständig in Bewegung sein bzw. wenigstens den Mund bewegen. Er träumt während seiner Übungen auf dem Laufband schon lange von der Wildnis und ist daher schnell von den Fluchtplänen der Pinguine angetan. Und auf von der unfreiwilligen Strandung auf der Insel ist er begeistert.
Marty wird von Rick Kavanian gesprochen. Auch die Sache wurde gut gemacht, obwohl mir diese Figur manchmal auf den Geist ging. Das lag aber weniger an der Leistung von Kavanian, sondern an der Überdrehtheit von Marty.
- Die Giraffe Melman
Meine Lieblingsfigur im Film – er brachte es mit zu den meisten Lachern.
Melman ist ein Hypochonder. Wo andere Tiere Futter bekommen, kriegt er Medikamente. Er hat dauert irgendwelche Weh-Wehchen, sodass er schon mal in die CT-Röhre kommt oder anderweitig durchleuchtet wird.
Auf der Insel kriegt er gleich Panik – überall lauern für ihn Krankheitserreger. Allein bei den ersten Treffen mit den Inselbewohnern zählt er „26 Verstöße gegen gesundheitliche Vorschriften“ – köstlich!
Hier synchronisiert Bastian Pastewka. Er ist ein Volltreffer für die Figur des immerkranken und übervorsichtigen Melman. Es machte Spaß ihn zuzuhören.
- Die Nilpferddame Gloria
Gloria ist der ruhende Pol von den vier. Sie schlichtet Streitigkeiten zwischen Alex und Marty und steht ab und zu mit einem guten Rat beiseite. Ansonsten mag sie gern ein wenig Luxus, wie eine gute Maniküre.
Hier spricht, die für mich unbekannte, Claudia Urbschat-Mingues. Aber sie macht ihre Sache gut. Die Stimme passt gut zu Gloria.
- Die Pinguin-Gang
Sie sind der Auslöser der ganzen Geschichte. Sie flüchten als erste aus dem Zoo und entführen gekonnt das Schiff. Die Umsetzung ihrer Pläne strapaziert die Lachmuskeln. Mehr wird nicht verraten.
Die 4 Pinguine werden von den Fanta 4 synchronisiert. Finde ich passend und wurde auch super gemacht.
Weitere „Darsteller“ sind die Inselbewohner inkl. Ihres selbstverliebten Königs, ein Paar Affen, die ebenfalls aus dem Zoo ausgebrochen sind und ein paar Menschen, hervorzuheben eine prügelwütige Omi ;-)
Im Original synchronisieren Stars wie Ben Stiller, David Schwimmer oder Cris Rock die Tiere.
3. Umsetzung
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- Story
Na gut die Story ist wenig originell und ohne große Wendungen und Höhepunkte. Sie hat aber auch keine Tiefen und bleibt konstant auf einen, für diese Art von Film, hohen Niveau.
Ziel war auch sicher, eine Geschichte zu entwickeln, die leicht zu verfolgen ist, um eine große Zielgruppe zu erreichen. Und das ist, meiner Meinung nach gelungen.
Gefallen hat mir, dass die gewählten Charaktere von grundauf verschieden sind und man Tiere gewählt hat, die in der Wirklichkeit sicher keine Freunde wären. Das Beste Bsp. Ist Zebra und Löwe.
Und das die doch recht banale Story keine unnötigen Längen besitzt, ist der Film mit 85 Minuten Länge meines Achtens nicht zu kurz ausgefallen.
- Bild
In Sachen Bild und Grafik hat Dreamworks wieder ein Meisterwerk abgeliefert. Die Animationen sind flüssig und realistisch, soweit man das bei so einem Film erwarten kann. Beeindruckend ist z.B. die Mähne von Alex. Man meinte jedes einzelne Haar wäre animiert.
Auch die Farben überzeugen. New York ist eher dunkler etwas grau gehalten, aber der Dschungel bietet eine große Palette an kräftigen Farben. Auch so geizt die Darstellung der Wildnis nicht an Pflanzenvielfalt und Einfallsreichtum.
Man merkt, dass da Könner am Werk und 3 Jahre Entwicklungszeit nicht umsonst waren.
- Ton/Musik
Auch die Soundkulisse weiß zu überzeugen. Am meisten einprägsam ist wohl der von den Inselbewohnern gesungene Song „I like to move it“. Aber auch der Rest der Hintergrundmusik, der zum Teil auch aus der Hand von Hans Zimmer stammt, der bereits bei Filmen, wie „Gladiator“ oder „Last Samurai“ die Musik beisteuerte, gefällt und passt stimmungsvoll zum Film.
- Humor
Der Humor kommt bei so einem Film natürlich nicht zu kurz. Es darf kräftig gelacht werden – zumindest ich konnte es. Dabei ist Humor für jede Altersklasse vorhanden. Jede Menge Situationskomik, die auch die Jüngeren verstehen und verbale Komik, bei dem vor allem die Erwachsenen was zu lachen haben.
4. Allgemeine Filminfos
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Originaltitel: Madagascar
Genre: Animations-/Trickfilm
Produktion: Dreamworks-Studios; USA (2005)
Synchronisation in Deutsch: Jan Josef Liefers, Rick Kavanian, Bastian Pastewka, Fanta 4, Claudia Urbschat-Mingues
Synchronisation im Original: Ben Stiller, David Schwimmer, Chris Rock, Jada Pinkett Smith
Regie: Eric Darnell, Tom McGrath
Drehbuch: Billy Frolick
Filmmusik: Hans Zimmer
Länge: 85 Minuten
5. Fazit
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DER FILM HAT SPAß GEMACHT! – Dies das Hauptfazit.
Nach den beiden „Shrek“-Filmem bin ich mit großen Erwatungen in den Film gegangen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Aber ich muss auch ehrlich sein – „Shrek“ hat mir noch einen Tick besser gefallen. Grund dafür ist, dass doch die eine oder andere Szene zu sehr übertrieben dargestellt wurde und der Humor in „Shrek“ etwas tiefsinniger und so erwachsener war. Dennoch schwächt das mein Fazit nicht ab. 4 sehr unterschiedliche Charaktere, einer lustiger als der andere und eine Pinguingang zum Grölen sind allein den Gang ins Kino wert.
Man wird über 85 Minuten wundervoll unterhalten, kann dutzende Male kräftig lachen. Und das wollte ich ja vom Film!
Ich gebe 4 von 5 Sternen.
46 Bewertungen, 7 Kommentare
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20.10.2007, 13:37 Uhr von Polin87
Bewertung: sehr hilfreichhab ich leider noch nicht gesehen. Muss ich aber dringend nachholen. LG
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03.04.2007, 02:36 Uhr von rosewitch
Bewertung: sehr hilfreich♥(¨*•.¸SH & LG Diana¸.•*¨)♥
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24.06.2006, 17:19 Uhr von honeymaus
Bewertung: sehr hilfreichLG, Manuela
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24.08.2005, 19:30 Uhr von horstyzicke
Bewertung: sehr hilfreich... ist echt der knaller diesen jahres schöner bericht,lg horsty
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23.08.2005, 14:45 Uhr von feldhase
Bewertung: sehr hilfreichIch möchte den auch noch sehen, aber wird wohl wieder mal eine DVD werden bei meinem Terminplan ;-( Ein sehr schöner, ausführlicher Bericht. Top! LG vom Feldhasen
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23.08.2005, 13:26 Uhr von Tigerman
Bewertung: sehr hilfreichDen Film muss ich mir auch noch anschauen.
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23.08.2005, 13:18 Uhr von RudiRe
Bewertung: sehr hilfreich....na dann weiß ich ja jetzt, was ich (nicht) versäume. Gruß RudiRe
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