Dreizehn (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von Bjoern.Becher
Beauty is Truth!
Pro:
Darsteller, Story, Authentismus, Schockierend,..., ein muss für alle ab Dreizehn
Kontra:
das Ende könnte einige enttäuschen
Empfehlung:
Ja
Was kann man erwarten, wenn ein gerade vierzehnjähriges Mädchen ein Drehbuch über ihr Leben als Dreizehnjährige schreibt? Nikki Reed hat dies getan. In der im Filmgeschäft eigentlich in allem (außer dem Regie führen und dem Drehbuch schreiben) erfahrenen Catherine Hardwicke, einer engen Freundin der Familie von Nikki Reed, hat sie eine Partnerin gefunden, die nicht nur ihr Drehbuch überarbeitete, sondern ihr Regiedebüt ablieferte.
Nikki Reeds Alter Ego in diesem Streifen ist Tracy (Evan Rachel Wood). Das dreizehnjährige Mädchen lebt auf dem untersten sozialen Level. Trotzdem hat sie wohl ein glücklicheres Leben als viele ihrer reichen Altersgenossen. Obwohl ihr Vater weg ist und nur sporadisch anruft, hat sie mit Mel (Holly Hunter) eine Mutter, die sie liebt und umsorgt. Obwohl Mel selbst immer Geldprobleme hat, gerade erfolgreich ihre Alkoholtherapie bewältigt und ihren Freund Mason (Brady Corbett) nach dem x-ten Drogenentzug wieder bei sich aufnimmt, ist das wichtigste für sie ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Neben Tracy soll es auch deren älterer Bruder Brady (Jeremy Sisto) mal besser haben.
Doch Tracy ist mit ihrem Leben nicht zufrieden. „Nette Socken“ ist das „Kompliment“, welches ihr Leben verändert. Es kommt von Evie (Nikki Reed), dem angesagtesten Mädchen der Schule. Knappe Kleidung, die mehr zeigt als verhüllt, immer einen coolen Spruch auf Lager, einfach Coolness pur. So will Tracy auch sein. Ein erster Annäherungsversuch an Evie scheitert zwar daran, dass diese Tracy verarscht, aber mit dem Diebstahl eines Portemonnaies verschafft sich Tracy Evies Respekt. Von nun an sind die beiden unzertrennlich. Doch Tracy wird von Evie in eine Welt von Drogen, Sex, Selbstverstümmelung und Diebstahl gezogen.
Tracy verändert sich immer mehr, äußerlich und innerlich. Sie pierct sich, trägt immer knappere Kleidung und reagiert auf freundliche Versuche ihrer antiautoritären Mutter ein Gespräch anzufangen mit Trotz, Wut und Hass. Mel verzweifelt, sieht wie die beiden Mädchen ihr Leben wegschmeißen, will ihnen helfen, findet keinen Zugang und ahnt dabei nicht einmal die Dimensionen von Tracys Verwandlung.
„Dreizehn“ überrascht schon mit seiner für diese Storys recht außergewöhnlichen Grundsituation. Während in Filmen wie Roger Avarys „Rules of Attraction“ oder Steven Soderberghs “Traffic” die drogenkonsumierenden Jugendlichen meist gelangweilte, reiche Kids sind, die von ihren Eltern vernachlässigt werden, zeigt der Film hier das Gegenteil. Obwohl Tracy auf sehr tiefem sozialen Niveau lebt, hat sie eine „perfekte“ Mutter. Evie stellt beim ersten Treffen fest, dass Mel gar nicht ausschaue wie die Mutter, sondern eher wie die scharfe große Schwester und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Mel kümmert sich um ihre Tochter, auch wenn diese manchmal zu kurz kommt, da Mel die Hilfsbereitschaft in Person ist und wirklich jeden bei sich aufnimmt und ihm helfen will (so auch Evie). Aber trotzdem versucht Mel immer auf ihre Tochter zuzugehen, erzieht sie völlig antiautoritär, versucht mit ihr zu reden, statt sie zu bestrafen. Also genau das Gegenteil von dem, was sonst sowohl filmisch als auch in gesellschaftskritischen Diskussionen getadelt wird. Doch auch dieser Weg hilft nicht.
Zwischen dem Mutter-Tochter-Konflikt nimmt die Wandlung von Tracy großen Raum ein. Evan Rachel Wood, die hier statt Nikki Reed die Hauptrolle bekam (dies lag daran, dass zum einen die Produzenten keine Debütantin in der heiklen und schwierige Rollen sehen wollten und zudem eine geeignete Besetzung für das „sexy Beast“ Evie nicht in Aussicht war) brilliert in dieser Rolle. Enorm ausdrucksstark und präsent bietet sie eine wahre Meisterleistung dar, ebenso wie Holly Hunter.
„Dreizehn“ ist ein sehr authentischer Streifen, nicht nur weil das ganze auf den wahren Erlebnissen von Nikki Reed beruht, sondern auch durch die Art der Inszenierung. Der mit einer wackeligen Handkamera gefilmte Streifen hat einen starken dokumentarischen Touch. Man denkt, dass hier einfach jemand mit einer Kamera durch Los Angeles läuft und das wahre Leben filmt. Man vergisst fast das Schauspieler vor der Kamera stehen und alles nur spielen, so authentisch ist der Streifen.
Zudem ist „Dreizehn“ ein sehr gesellschafts- und vor allem konsumkritischer Streifen. „Beauty is Truth“ ist einmal groß auf einem Werbeplakat zu lesen, ein Bild dass nicht nur die amerikanische, sondern auch die deutsche Jugend bestimmt. Wer nicht die hippsten Klamotten trägt, ist ein Außenseiter. Dort liegt der Ursprung für Tracys Absturz. Sie wollte hip, cool oder in sein, wie man es nur ausdrücken will. Das Aussehen und die Kleidung solche Oberflächlichkeiten bestimmen heute das Ansehen bei vielen Jugendlichen. Eine fatale Entwicklung gegen die der Film auch versucht zu steuern.
„Dreizehn“ zeigt die Machtlosigkeit vor der Eltern stehen, wie schwer es den Eltern fällt die Dimensionen zu erkennen, in denen sich das Leben ihrer Tochter mittlerweile bewegt. Mel weiß zwar, dass sich ihre Tochter verändert, vermutet Alkoholkonsum und Diebstahl bei ihr, doch rechnet nicht damit, dass ihre Tochter querbeet durch den Arzneischrank Drogen nimmt. Der Film zeigt hier keine Lösungsansätze, will kein Anleitung für besorgte Eltern sein, kann dies auch nicht. Der Film ist aber selbst ein solcher Lösungsansatz, vielleicht sogar die Lösung.
Nikki Reed hat selbst mit diesem Film den Absprung geschafft. Viele Kritiker werfen dem Film vor am Ende zu versagen.[1] Ein falscher Vorwurf in meinen Augen. Der Film selbst ist dadurch, dass Nikki Reed den Absprung mit dem Film geschafft hat, sein eigenes Ende. Nikki Reed ist dadurch, dass sie von Catherine Hardwicke „gezwungen“ wurde, ihre Erlebnisse aufzuschreiben, bewusst geworden, was sie für ein Leben geführt wird. So wird es vielleicht auch der Filmheldin bewusst werden. Und vielleicht wird es so auch dem Zuschauer bewusst.
Deswegen ist es mehr als lobenswert, dass in Deutschland der Film trotz sehr harten (Selbstmordversuch) und sehr freizügiger Szenen ab zwölf freigeben wurde und nicht wie in den USA und vielen anderen Ländern eine deutlich höhere Freigabe bekommen hat. Dann würde der Streifen nämlich seinen Zweck und seine Zielgruppe verfehlen. Durch Nebenrollen wie Tracys Bruder wird der Jugend gezeigt, dass man ein spaßiges und auch mal wildes Leben führen kann, dass man auch mal die ein oder andere Dummheit machen kann, dass man aber nur wissen muss, wo die eigenen Grenzen sind. Und bei demjenigen, der sich diesen Film anschaut und ihn nicht nur konsumiert, sondern auch ein paar Gedanken darüber verschwendet, ist es doch ein Stück wahrscheinlicher, dass er sich einiger Grenzen bewusst wird. Mehr als nur ein Empfehlung! Neun von zehn Punkten!
[1]Exemplarisch für diesen Vorwurf die Filmkritik von Ulrich Kriest aus der Stuttgarter Zeitung, online abrufbar unter http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/546770
D A T E N
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Titel Deutschland: Dreizehn -
Originaltitel: Thirteen
Genre: Drama
USA /Großbritannien 2003, FSK 12, Laufzeit: 100 Minuten
Darsteller: Evan Rachel Wood (Tracy), Holly Hunter (Melanie), Nikki Reed (Evie), Jeremy Sisto (Brady), Brady Corbet (Mason), Deborah Kara Unger (Brooke), Vanessa Anne Hudgens (Noel), Kip Pardue (Luke)
Regie: Catherine Hardwicke
Produktion: Jeffrey Levy-Hinte, Michael London, Rosemary Marks
Drehbuch: Catherine Hardwicke, Nikki Reed
Kamera: Elliot Davis
Musik: Mark Mothersbaugh
Schnitt: Nancy Richardson
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N
°°°°°°°°°°°°
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0328538/
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=35610
© Björn Becher 2003
Nikki Reeds Alter Ego in diesem Streifen ist Tracy (Evan Rachel Wood). Das dreizehnjährige Mädchen lebt auf dem untersten sozialen Level. Trotzdem hat sie wohl ein glücklicheres Leben als viele ihrer reichen Altersgenossen. Obwohl ihr Vater weg ist und nur sporadisch anruft, hat sie mit Mel (Holly Hunter) eine Mutter, die sie liebt und umsorgt. Obwohl Mel selbst immer Geldprobleme hat, gerade erfolgreich ihre Alkoholtherapie bewältigt und ihren Freund Mason (Brady Corbett) nach dem x-ten Drogenentzug wieder bei sich aufnimmt, ist das wichtigste für sie ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Neben Tracy soll es auch deren älterer Bruder Brady (Jeremy Sisto) mal besser haben.
Doch Tracy ist mit ihrem Leben nicht zufrieden. „Nette Socken“ ist das „Kompliment“, welches ihr Leben verändert. Es kommt von Evie (Nikki Reed), dem angesagtesten Mädchen der Schule. Knappe Kleidung, die mehr zeigt als verhüllt, immer einen coolen Spruch auf Lager, einfach Coolness pur. So will Tracy auch sein. Ein erster Annäherungsversuch an Evie scheitert zwar daran, dass diese Tracy verarscht, aber mit dem Diebstahl eines Portemonnaies verschafft sich Tracy Evies Respekt. Von nun an sind die beiden unzertrennlich. Doch Tracy wird von Evie in eine Welt von Drogen, Sex, Selbstverstümmelung und Diebstahl gezogen.
Tracy verändert sich immer mehr, äußerlich und innerlich. Sie pierct sich, trägt immer knappere Kleidung und reagiert auf freundliche Versuche ihrer antiautoritären Mutter ein Gespräch anzufangen mit Trotz, Wut und Hass. Mel verzweifelt, sieht wie die beiden Mädchen ihr Leben wegschmeißen, will ihnen helfen, findet keinen Zugang und ahnt dabei nicht einmal die Dimensionen von Tracys Verwandlung.
„Dreizehn“ überrascht schon mit seiner für diese Storys recht außergewöhnlichen Grundsituation. Während in Filmen wie Roger Avarys „Rules of Attraction“ oder Steven Soderberghs “Traffic” die drogenkonsumierenden Jugendlichen meist gelangweilte, reiche Kids sind, die von ihren Eltern vernachlässigt werden, zeigt der Film hier das Gegenteil. Obwohl Tracy auf sehr tiefem sozialen Niveau lebt, hat sie eine „perfekte“ Mutter. Evie stellt beim ersten Treffen fest, dass Mel gar nicht ausschaue wie die Mutter, sondern eher wie die scharfe große Schwester und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Mel kümmert sich um ihre Tochter, auch wenn diese manchmal zu kurz kommt, da Mel die Hilfsbereitschaft in Person ist und wirklich jeden bei sich aufnimmt und ihm helfen will (so auch Evie). Aber trotzdem versucht Mel immer auf ihre Tochter zuzugehen, erzieht sie völlig antiautoritär, versucht mit ihr zu reden, statt sie zu bestrafen. Also genau das Gegenteil von dem, was sonst sowohl filmisch als auch in gesellschaftskritischen Diskussionen getadelt wird. Doch auch dieser Weg hilft nicht.
Zwischen dem Mutter-Tochter-Konflikt nimmt die Wandlung von Tracy großen Raum ein. Evan Rachel Wood, die hier statt Nikki Reed die Hauptrolle bekam (dies lag daran, dass zum einen die Produzenten keine Debütantin in der heiklen und schwierige Rollen sehen wollten und zudem eine geeignete Besetzung für das „sexy Beast“ Evie nicht in Aussicht war) brilliert in dieser Rolle. Enorm ausdrucksstark und präsent bietet sie eine wahre Meisterleistung dar, ebenso wie Holly Hunter.
„Dreizehn“ ist ein sehr authentischer Streifen, nicht nur weil das ganze auf den wahren Erlebnissen von Nikki Reed beruht, sondern auch durch die Art der Inszenierung. Der mit einer wackeligen Handkamera gefilmte Streifen hat einen starken dokumentarischen Touch. Man denkt, dass hier einfach jemand mit einer Kamera durch Los Angeles läuft und das wahre Leben filmt. Man vergisst fast das Schauspieler vor der Kamera stehen und alles nur spielen, so authentisch ist der Streifen.
Zudem ist „Dreizehn“ ein sehr gesellschafts- und vor allem konsumkritischer Streifen. „Beauty is Truth“ ist einmal groß auf einem Werbeplakat zu lesen, ein Bild dass nicht nur die amerikanische, sondern auch die deutsche Jugend bestimmt. Wer nicht die hippsten Klamotten trägt, ist ein Außenseiter. Dort liegt der Ursprung für Tracys Absturz. Sie wollte hip, cool oder in sein, wie man es nur ausdrücken will. Das Aussehen und die Kleidung solche Oberflächlichkeiten bestimmen heute das Ansehen bei vielen Jugendlichen. Eine fatale Entwicklung gegen die der Film auch versucht zu steuern.
„Dreizehn“ zeigt die Machtlosigkeit vor der Eltern stehen, wie schwer es den Eltern fällt die Dimensionen zu erkennen, in denen sich das Leben ihrer Tochter mittlerweile bewegt. Mel weiß zwar, dass sich ihre Tochter verändert, vermutet Alkoholkonsum und Diebstahl bei ihr, doch rechnet nicht damit, dass ihre Tochter querbeet durch den Arzneischrank Drogen nimmt. Der Film zeigt hier keine Lösungsansätze, will kein Anleitung für besorgte Eltern sein, kann dies auch nicht. Der Film ist aber selbst ein solcher Lösungsansatz, vielleicht sogar die Lösung.
Nikki Reed hat selbst mit diesem Film den Absprung geschafft. Viele Kritiker werfen dem Film vor am Ende zu versagen.[1] Ein falscher Vorwurf in meinen Augen. Der Film selbst ist dadurch, dass Nikki Reed den Absprung mit dem Film geschafft hat, sein eigenes Ende. Nikki Reed ist dadurch, dass sie von Catherine Hardwicke „gezwungen“ wurde, ihre Erlebnisse aufzuschreiben, bewusst geworden, was sie für ein Leben geführt wird. So wird es vielleicht auch der Filmheldin bewusst werden. Und vielleicht wird es so auch dem Zuschauer bewusst.
Deswegen ist es mehr als lobenswert, dass in Deutschland der Film trotz sehr harten (Selbstmordversuch) und sehr freizügiger Szenen ab zwölf freigeben wurde und nicht wie in den USA und vielen anderen Ländern eine deutlich höhere Freigabe bekommen hat. Dann würde der Streifen nämlich seinen Zweck und seine Zielgruppe verfehlen. Durch Nebenrollen wie Tracys Bruder wird der Jugend gezeigt, dass man ein spaßiges und auch mal wildes Leben führen kann, dass man auch mal die ein oder andere Dummheit machen kann, dass man aber nur wissen muss, wo die eigenen Grenzen sind. Und bei demjenigen, der sich diesen Film anschaut und ihn nicht nur konsumiert, sondern auch ein paar Gedanken darüber verschwendet, ist es doch ein Stück wahrscheinlicher, dass er sich einiger Grenzen bewusst wird. Mehr als nur ein Empfehlung! Neun von zehn Punkten!
[1]Exemplarisch für diesen Vorwurf die Filmkritik von Ulrich Kriest aus der Stuttgarter Zeitung, online abrufbar unter http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/546770
D A T E N
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Titel Deutschland: Dreizehn -
Originaltitel: Thirteen
Genre: Drama
USA /Großbritannien 2003, FSK 12, Laufzeit: 100 Minuten
Darsteller: Evan Rachel Wood (Tracy), Holly Hunter (Melanie), Nikki Reed (Evie), Jeremy Sisto (Brady), Brady Corbet (Mason), Deborah Kara Unger (Brooke), Vanessa Anne Hudgens (Noel), Kip Pardue (Luke)
Regie: Catherine Hardwicke
Produktion: Jeffrey Levy-Hinte, Michael London, Rosemary Marks
Drehbuch: Catherine Hardwicke, Nikki Reed
Kamera: Elliot Davis
Musik: Mark Mothersbaugh
Schnitt: Nancy Richardson
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N
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Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0328538/
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=35610
© Björn Becher 2003
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