Die Judenbuche (Taschenbuch) / Annette von Droste-Hülshoff Testbericht
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Erfahrungsbericht von Minnie
Wer ist der Mörder?
Pro:
Spannend Interessant Einfach ein Meisterwerk, dass man gelesen haben sollte!
Kontra:
Vielleicht die alte Sprache, aber man gewöhnt sich daran.
Empfehlung:
Ja
Ein Meisterwerk, basierend auf einer wahren Begebenheit, erzählt von Annette von Droste-Hülshoff.
-Vorgeschichte und Inhalt-
Annette von Droste-Hülshoff hat dieses Buch, nachdem sie einen Bericht ihres Onkels August von Haxthausen gelesen hat, geschrieben. Der Bericht ihres Onkels wurde 1818 in einer Zeitung veröffentlicht und somit hat Annette von Droste-Hülshoff die Hauptpersonen und einige Teile des Zeitungsberichtes für ihr Buch verwendet. Ihr Buch basiert ebenfalls auf Gerichtsakten. In diesen Gerichtsakten wird über einen jungen Mann berichtet, der einen Juden ermordet und kurz darauf aus Angst nach Algerien flieht, wo er in Sklaverei kommt. Nach vielen Jahren kehrt er jedoch in seine Heimat zurück.
-Die Hauptpersonen-
Hermann Mergel, dessen erste Frau verstorben ist, heiratet wenig später Margret, geborene Semmler. Sie ist Hermanns zweite Frau und Simon Semmlers Schwester.
Friedrich Mergel (auch Fritz genannt) ist der Sohn Margrets und Hermanns.
Johannes Niemand, sieht Fritz sehr ähnlich und ist vermutlich der uneheliche Sohn Simon Semmlers.
-Die Nebenpersonen-
Baron von S. und seine Frau ist ein Gutsherr.
Kapp ist der Amtsschreiber.
Brandis ist der Oberförster.
Wilm Hülsmeyer ist ein Dorfbewohner.
Und schließlich der Jude Aaron, der von Beruf Fleischer und Geldverleiher ist.
-Noch einmal zum Inhalt-
Fritz Mergel wächst in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Der Vater ist Trinker und die Mutter kann ihm keine angemessene Erziehung vermitteln, dennoch hängt er sehr an ihr und sie ist unter anderem ausschlaggebend für seine Zukunft. Als sein Vater stirbt ist er noch sehr jung. Wenig später taucht plötzlich sein Onkel, Simon, auf, den er bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gesehen hatte. Er nimmt ihn bei sich auf und wird in Fritz Leben eine wichtige Person. Er kümmert sich um ihn und bringt ihm viele Dinge bei. Trotzdem hat er einen schlechten Einfluss auf ihn. Fritz ist von nun an Mitglied bei den Blaukitteln, eine Diebesbande, die illegal Holz stiehlt. Friedrich ändert sich sehr, seit dem er bei seinem Onkel wohnt. Er wird selbstbewusst und achtet sehr auf sein Äußeres. Er ist immer gut gekleidet. Eines Tages kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, bei der er verhört wird, da man vermutet, dass er etwas mit dem Tod des Försters zu tun hat, aber man kann ihm nichts beweisen. Bei einem Hochzeitsfest, wird Friedrich von dem Juden Aaron sehr blamiert, da dieser von ihm das geborgte Geld zurück vordert. Fritz hatte sich Geld geliehen, um sich eine teuere Uhr kaufen zu können, mit der er zuvor bei den Anwesenden des Festes geprahlt hatte. Kurz darauf wird Aaron ermordet aufgefunden...
Mehr möchte ich nun auch nicht erzählen, da sonst beim Lesen des Buches die ganze Spannung weg ist.
-Meine Meinung-
Ich empfehle allen Krimiliebhabern dieses Buch, (aber auch allen anderen)! Es mag zwar schon recht alt sein, aber es ist dennoch ein Krimi und zwar ist diese Novelle eine der ersten deutschen Kriminalnovellen!!! Annette von Droste-Hülshoff erzählt diese doch recht traurige Geschichte auf wunderbare Art und Weise. Sie hinterfragt sehr viel und versucht dem Leser einen Einblick in die Gefühle der Protagonisten zu geben. Sie beschreibt sehr genau die Gefühle, was die Freude am Lesen des Buches erhöht!
Ein Kritiker schrieb 1860 über dieses Buch, was es meiner Meinung nach genau auf den Punkt bringt: \"Die Erzählung, \"Die Judenbuche\" gehört...zu den interessantesren Dorfgeschichten, die wir besitzen. Sie ist...wahr in ihren Schilderungen, interessant in ihren psychologischen Motiven und spannend.\" (Hermann Margraff)
Nun bleibt mir nur noch eines zu schreiben: Viel Spaß beim Lesen!
-Vorgeschichte und Inhalt-
Annette von Droste-Hülshoff hat dieses Buch, nachdem sie einen Bericht ihres Onkels August von Haxthausen gelesen hat, geschrieben. Der Bericht ihres Onkels wurde 1818 in einer Zeitung veröffentlicht und somit hat Annette von Droste-Hülshoff die Hauptpersonen und einige Teile des Zeitungsberichtes für ihr Buch verwendet. Ihr Buch basiert ebenfalls auf Gerichtsakten. In diesen Gerichtsakten wird über einen jungen Mann berichtet, der einen Juden ermordet und kurz darauf aus Angst nach Algerien flieht, wo er in Sklaverei kommt. Nach vielen Jahren kehrt er jedoch in seine Heimat zurück.
-Die Hauptpersonen-
Hermann Mergel, dessen erste Frau verstorben ist, heiratet wenig später Margret, geborene Semmler. Sie ist Hermanns zweite Frau und Simon Semmlers Schwester.
Friedrich Mergel (auch Fritz genannt) ist der Sohn Margrets und Hermanns.
Johannes Niemand, sieht Fritz sehr ähnlich und ist vermutlich der uneheliche Sohn Simon Semmlers.
-Die Nebenpersonen-
Baron von S. und seine Frau ist ein Gutsherr.
Kapp ist der Amtsschreiber.
Brandis ist der Oberförster.
Wilm Hülsmeyer ist ein Dorfbewohner.
Und schließlich der Jude Aaron, der von Beruf Fleischer und Geldverleiher ist.
-Noch einmal zum Inhalt-
Fritz Mergel wächst in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Der Vater ist Trinker und die Mutter kann ihm keine angemessene Erziehung vermitteln, dennoch hängt er sehr an ihr und sie ist unter anderem ausschlaggebend für seine Zukunft. Als sein Vater stirbt ist er noch sehr jung. Wenig später taucht plötzlich sein Onkel, Simon, auf, den er bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gesehen hatte. Er nimmt ihn bei sich auf und wird in Fritz Leben eine wichtige Person. Er kümmert sich um ihn und bringt ihm viele Dinge bei. Trotzdem hat er einen schlechten Einfluss auf ihn. Fritz ist von nun an Mitglied bei den Blaukitteln, eine Diebesbande, die illegal Holz stiehlt. Friedrich ändert sich sehr, seit dem er bei seinem Onkel wohnt. Er wird selbstbewusst und achtet sehr auf sein Äußeres. Er ist immer gut gekleidet. Eines Tages kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, bei der er verhört wird, da man vermutet, dass er etwas mit dem Tod des Försters zu tun hat, aber man kann ihm nichts beweisen. Bei einem Hochzeitsfest, wird Friedrich von dem Juden Aaron sehr blamiert, da dieser von ihm das geborgte Geld zurück vordert. Fritz hatte sich Geld geliehen, um sich eine teuere Uhr kaufen zu können, mit der er zuvor bei den Anwesenden des Festes geprahlt hatte. Kurz darauf wird Aaron ermordet aufgefunden...
Mehr möchte ich nun auch nicht erzählen, da sonst beim Lesen des Buches die ganze Spannung weg ist.
-Meine Meinung-
Ich empfehle allen Krimiliebhabern dieses Buch, (aber auch allen anderen)! Es mag zwar schon recht alt sein, aber es ist dennoch ein Krimi und zwar ist diese Novelle eine der ersten deutschen Kriminalnovellen!!! Annette von Droste-Hülshoff erzählt diese doch recht traurige Geschichte auf wunderbare Art und Weise. Sie hinterfragt sehr viel und versucht dem Leser einen Einblick in die Gefühle der Protagonisten zu geben. Sie beschreibt sehr genau die Gefühle, was die Freude am Lesen des Buches erhöht!
Ein Kritiker schrieb 1860 über dieses Buch, was es meiner Meinung nach genau auf den Punkt bringt: \"Die Erzählung, \"Die Judenbuche\" gehört...zu den interessantesren Dorfgeschichten, die wir besitzen. Sie ist...wahr in ihren Schilderungen, interessant in ihren psychologischen Motiven und spannend.\" (Hermann Margraff)
Nun bleibt mir nur noch eines zu schreiben: Viel Spaß beim Lesen!
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