Dungeon Keeper 2 Classic (PC Rollenspiel) Testbericht

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ab 19,07
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

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Erfahrungsbericht von letsthommes

Der Horny, dein Freund und Helfer

Pro:

schöne Grafik, niedrige Hardwareanforderungen, tolle Ego - Ansicht, langer Spielspass

Kontra:

nervige Sound - Wiederholungen, schlechter als der Vorgänger

Empfehlung:

Ja

Im Sommer 99 erschien der heisersehnte Nachfolger zum erfolgreichen Dungeon Keeper. Wie im Vorgänger locken sie Horden von Monstern durch geschickten Dungeonbau zu sich und machen sie sich Untertan, um dann gemeinsam mit ihnen in den Kampf gen Feind zu ziehen.

Zur Geschichte:
Der Horny, ein Teufel, wie man ihn kennt, möchte die Oberwelt erobern. Dazu benötigt er 20 magische Kristalle, welche von anderen Keepern oder sogar Menschen bewacht werden. In zwanzig Leveln, die alle in der Unterwelt spielen, bauen sie ihr Dungeonherz auf, bei dessen Zerstörung sie machtlos sind und verloren haben.
Nach dem automatischen Aufbau stehen ihnen einige Imps, Arbeiter, zur Verfügung. Die buddeln dort das Erdreich ab, wo sie es wollen. Durch das Freigraben stoßen sie auf neue Höhlen in denen sich manchmal Portale befinden. Durch diese Portale kommen die Monster, die ihnen helfen sich gegen den Gegner durchzusetzen.
In den Wänden oder eher gesagt im Erdreich, das ihre Imps beiseite schaffen befindet sich desöfteren Gold, welches sie in ihrer Schatzkammer lagern. Aus dem Gold finanzieren sie die Schlafplätze ihrer Monster. Manche Monster bevorzugen zur Ausbildung ihrer Fähigkeiten ein Kampffeld, einige stärkere sogar eine Arena. Alle paar Minuten ist Zahltag. Ihre Monster laufen dann zur Schatzkammer um ihren Lohn abzuholen.
Eine Hühnerfarm dürfen sie nicht vergessen, daihre Monster schnell verhungern und streiken, oder sogar ausziehen.
In anderen Räumen, wie zum Beispiel der Bibliothek erforschen Zauberer eifrig neue Zauber. In der Werkstatt hingegen werkeln Trolle an Fallen und Abwehrmechanismen. Diese können sie einsetzen wo sie wollen, Hauptsache der Platz steht unter ihrer Herrschaft. Natürlich agiert der Computergegner auch so.
Das Missionsdesign beläuft sich eigentlich nur darauf den Gegner zu plätten. Dies ist meist eine Menschengruppe, deren Anführer ein starker Ritter ist, der schwer zu besiegen ist.
In späteren Levels können sie Horny per Zauberspruch und großem Manavorrat selbst rufen, damit er, dank Unbesiegbarkeit, alle platt macht.
Außerdem können sie per kostelosem Zauberspruch in ein Monster hineinschlüpfen und selber mitkämpfen, oder einfach nur durch ihren Dungeon streifen.

Grafik:
Die Grafik ist heute auch noch sehr ansehlich. Im Gegensatz zum Vorgänger mit damals revolutionärer 3D-Grafik, hat sich die Grafik um einiges gesteigert. Da das Spiel schon zwei Jahre auf dem Buckel hat kann man die schöne Grafik auch auf älteren Rechnern spielen.

Sound:
Die schöne und passende Hintergrundmusik wiederholt sichwie die Infos zwar ständig, aber das fällt kaum auf.

Steuerung:
Mit Maus und Tastatur lässt sich Dungeon Keeper 2 gut steuern. Nur die Ego-Perspektive ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Sonstiges:
Die Zwischensequenzen sind lustig. Der Vorgänger war etwas innovativer. Preis: ca. 40 Mark

Hrdwareanforderungen:
Minimum: Pentium mit 166 Mhz, 32 MB Arbeitsspeicher und eine 4 MB Grafikkarte.
Empfohlen: Pentium II mit 233 Mhz, 64 MB Arbeits-speicher und eine 8 MB Grafikkarte.
Optimal: Pentium III mit 500 Mhz, 128 MB Arbeits-speicher und eine 16 MB Grafikkarte.

Trotz leichter Macken kann man getrost zugreifen. Für Besitzer des Vorgängers immer noch einen Blick wert.

LETSTHOMMES

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hachy01

    05.05.2006, 05:13 Uhr von hachy01
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hab ich auch das Spiel, mir gefällts aber! LG hachy01