Dungeons & Dragons (VHS) Testbericht

Dungeons-dragons-vhs-fantasyfilm
ab 22,40
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Erfahrungsbericht von dreamweb

Actionreicher Fantasyfilm für Jugendliche

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Dass der Film Dungeons & Dragons die Verfilmung eines Rollenspieles ist, habe ich erst heute nach Betrachten des Films erfahren. Hier mein Beitrag zum Film.


INHALT

Die Geschichte spielt in einer fremden Welt auf dem Planeten Izmir. Dort leben auf dem Planeten Magier und gewöhnliche Menschen zusammen. Die normalen Menschen werden wie Sklaven behandelt und die Magier sind die herrschende Gruppe.

Die junge Kaiserin Savina will aber jetzt endlich Gleichheit und Wohlstand für das ganze Volk durchsetzen. Damit stößt sie aber bei den anderen auf wenig Gegenliebe. Denn der machtbesessene Magier Profion hat bereits den regierenden Rat gegen die mutige und engagierte Kaiserin aufgebracht.

Einen Teil der Magie und der Macht bewirken auch die Drachen des Planeten. Diese will Profion unbedingt beherrschen, um damit endgültig die Kaiserin zu vernichten und selbst an die Macht zu kommen. Aber nachdem sein erster Versuch fehl schlägt, will er an einen bestimmten Stab gelangen, mit dem er die roten Drachen beherrschen kann.

In dieser Situation dringt der junge Dieb Ridley zusammen mit seinem Freund Snails in die Magierschule ein, um dort Schätze zu rauben. Dabei bekommen sie die Ermordung eines der Vertrauten der Kaiserin mit. Zusammen mit dessen Gehilfin und Schülerin Marina machen sie sich auf den Weg, um diesen Drachenstab zu finden. Aber auch die junge Elfe der Kaiserin bekommt von dieser den Auftrag den Drachenstab zu finden und zu verhindern, das Profion an diesen gelangt.

Ein gefährliches Abenteuer voller Magie und spannender Erlebnisse beginnt für Ridley und seine Freunde. Und währenddessen zieht sich die Situation im Rat zu ungunsten der Kaiserin bedrohlich zusammen. Es wird ein Kampf gegen die Zeit...


ALLGEMEIN

Dungeons & Dragons ist die Verfilmung eines mir nicht bekannten Rollenspiels, das allerdings sehr bekannt sein soll. Nur kenne ich mich mit Rollenspielen im Fantasy-Bereich nicht aus, also war dieser Film und die Handlung für mich vollkommen neu. Insgesamt hätte ich mir vorstellen können, dass man hier sehr gut verschiedene PC-Spiele heraus machen kann. Denn der Held Ridley muss wahnwitzige Aufgaben erledigen, wie man sie auch bei PC-Games oft vorfindet.

Meiner Ansicht nach hat man hier einen gut gemachten Fantasy-Film vor sich. Ich kann den Film nicht mit dem Rollenspiel vergleichen, also mögen mir diese hier bewanderten Leser verzeihen. Die Story ist gut aber auch geläufig. Eine gute Königin wird von einem bösen Zauberer bedroht und alles hängt schließlich von einem kleinen Dieb ab. Zudem hat man hier auch eine kleine Lovestory zwischen der Magierin Marina und dem Helden und Dieb Ridley im gewohnten Stil. Erst mag man sich nicht, dann kommt man sich näher, also hier wenig neues.

Neu ist für mich die Thematik von Gleichberechtigung zwischen Menschen, die die Magie beherrschen und den anderen normalen Menschen. Und da hier auch eine Magierin und ein normaler Mensch zusammen agieren, um der Kaiserin zu helfen und für Gleichberechtigung zu sorgen, kann man hier auch den Aspekt der Vorurteile beider sehr gut sehen und miterleben.

Der Film ist zwar übertrieben und die Trennung von Gut und Böse eindeutig zu deutlich, aber die Handlung ist spannend und humorvoll zugleich. Auch für Nichtkenner des gleichnamigen Rollenspiels ist der Film sehr gut geeignet, da er wie ein normaler Fantasy-Film gemacht wurde.


EFFEKTE UND TON

Sehr gut finde ich einige der Special Effects und die Darstellung einiger Persönlichkeiten im Film. Es gibt viele menschenähnliche aber auch total andere Gestalten, die hier echt wirken. Für diesen Film wurde die Computeranimation sehr gut und sinnvoll genutzt. Die Drachen beispielsweise sehen realistisch und sehr lebendig aus und auch die Elemente der Zauberei wurden hier sehr gut dargestellt. Phantastisch sieht es auch, wenn die Hauptpersonen durch Zauberei in eine andere Ebene der Existenz hineingleiten. Die Musik ist äußerst passend zu diesem Fantasy-Abenteuer. Vorwiegend würde ich die Musik als eine Art klassische Musik bezeichnen, in der Art, wie sie bei Star Trek oder Star Wars eingesetzt wird.


SCHAUSPIELER

Insgesamt ist mir aufgefallen, dass fast alle guten Personen hier im Film, jedenfalls die Hauptpersonen, auffällig jung sind. Was ich sehr schade finde ist der Unterschied zwischen den beiden sympathischen Dieben. Während sich Ridley, gespielt von Justin Whalin, schon übertrieben heldenhaft und mutig gibt, ist Snails schon fast mädchenhaft ängstlich, gar nicht, wie es zu einem Dieb paßt, der sich damit am Leben hält. Ich würde die schauspielerische Leistung hier eher als mittelmäßig betrachten. Überzeugt hat mich hier nur Bruce Payne, der den bösartigen Damodar spielt. Er wirkt sehr glaubhaft und scheint sich sehr gut mit dieser Rolle als Schergen des bösen Magiers Rofion zu identifiziert zu haben. Insgesamt gehen aber die Schauspieler in den ganzen Effekten eher unter, und alles ist hier zu sehr auf die Abenteuer/Aufgabenbewältigung des Diebes Ridley bezogen.


DATEN

Titel Deutschland: Dungeons & Dragons
Titel USA: Dungeons & Dragons
Genre: Fantasy-Abenteuer
Laufzeit: 104 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar
Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahre

Darsteller:
Jeremy Irons (Magier Profion)
Thora Birch (Kaiserin Savina)
Zoe Mc Lellan (Zauberin Marina)
Kirsten Wilson (Elfe Norda)
Lee Arnberg (Zwerg Elwood)
Justin Whalin (Ridley)
Marlon Waynans (Snails)
Richard O\'Brien (Xilus)
Bruce Payne (Damodar)

Regie: Courtney Solomon


FAZIT

Ein guter Fantasy-Film mit vielen Special Effekts, der auf dem Rollenspiel Dungeons & Dragons basiert. Ein Film, den man sich durchaus ansehen kann, den ich aber nicht als Top-Film bezeichnen möchte. Er scheint aber auch eher die jüngere Generation, also Leute unter 20 als Zielgruppe zu haben. Da ich aber das Genre sehr mag und mir die Mischung zwischen Spannung und Komik gefällt, hat mir persönlich der Film auch gut gefallen.


Der Film liegt zwischen gut und mittelmäßig, aber ich vergebe hier trotzdem ein gut.

Liebe Grüße - Miara

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