Dungeons & Dragons (VHS) Testbericht

Dungeons-dragons-vhs-fantasyfilm
ab 22,40
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Erfahrungsbericht von wanda28

Fades Fantasy - Abenteuer

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Eine mittelalterliche Fantasiewelt. Zauberer beherrschen das Reich von Izmer, Königin Savina ist zu schwach, um ihre Untertanen gegen die Ausbeuter zu schützen. Jetzt streckt Oberzauberer Profion die Hand aus zur absoluten Macht: Er sucht einen allmächtigen Zauberstab. Alles scheint nach dem Plan des Magiers zu laufen, bis ihm eine seltsame Gruppe von Außenseitern dazwischen kommt: Zwei Diebe brechen in den Palast ein und stehlen das Pergament, das zum Zauberstab führt. . .

Nach der "Star Wars" - Hysterie und vor der dreiteiligen Neuverfilmung des „Herrn der Ringe“ war es klar, dass es billige Nachahmer im Fantasy Genre geben würde. Zumal noch viele Computer? und Videospiele sich der Bildwelt der Fantasy bedienen. "Dungeons & Dragons" beruht sogar auf einem Videospiel, was den Standardplot ohne originelle Abweichungen erklären dürfte. Das Ganze ist natürlich an "Star Wars" orientiert , mit den
Zauberern als Kräfte des Bösen, einer Königin statt Prinzessin Leia und einer Bande von Outlaws, die allerdings wie eine schlecht gemachte Billigversion von Han Solo und seinen Kurnpanen daherkommt. Die Szenerie ist ebenfalls ein Abklatsch aus bekannten Mustern, ein Fantasy-Mittelalter, in dem, das einzige Originelle die Drachen sind, über die die Zauberer zu kommandieren wünschen, und die dann schlachtentscheidend sein werden. Aber die kommen, erst ganz am Ende, vorher gibt es nur einige verwinkelte Burgen und etwas Zauberwald, der wirklich so eindimensional aussieht wie in einem Videospiel. Wie in einem Videospiel geht die Handlung ganz stationenmäßig vor, ein relativ abgeschlossenes Abenteuer reiht sich ans nächste. Wobei die eher unbekannten Darsteller sich kaum anstrengen müssen, abgesehen von Kampfkünsten, durch die wie heute üblich - ins europäisch geprägte Mittelalter asiatische Formen einfließen. Das Problem des Films ist seine Einfallslosigkeit, er reproduziert nur bekannte Formen und macht das schwächer als seine Vorbilder: ohne Tempo, ohne Witz und eigentlich ohne Spannung. Von den Darstellern ist ausgerechnet der berühmteste, Jeremy Irons, der schlechteste. Hat er Geldsorgen oder warum spielt er in so einem Machwerk mit? Immerhin war er offenbar der Meinung, dass man sich durch solch einen Trivialfilm am besten wild durchgrimassiert. So ist er unerträglich und unglaubwürdig, während immerhin Thora Birch als Königin noch etwas Würde verströmen kann.
Insgesamt ein langweiliger miserabler Film, der sein Eintrittsgeld nicht wert war.

19 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Tuvok

    01.11.2003, 13:31 Uhr von Tuvok
    Bewertung: sehr hilfreich

    der ist zu kurz und alles fehlt, Meinung, Handlung, über den Film, aber er ist nett geschrieben.

  • Eiswolf

    26.02.2002, 15:57 Uhr von Eiswolf
    Bewertung: weniger hilfreich

    AD&D ist aber weitaus mehr als ein Computerspiel und wieso Weiterempfehlung, wenn der Film miserabel war?