Echte Dattelpalme Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von audicla
Wie im Garten Eden
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wie im Garten Eden
Palmen, für die meisten von uns wohl ein Symbol für Strand, Sonne und Urlaub in wärmeren Gefilden, lassen sich bei uns eigentlich recht gut als Zimmerpflanzen halten. Wenn man sie einigermaßen pflegt gedeihen und wachsen sie gut, jedoch natürlich niemals zu ihrer „normalen“ Größe heran. Auch Blüte und Früchte können wir von ihnen in unseren Breitengraden kaum erwarten.
Wichtig bei der Pflege ist es jedoch, die spezielle Palmenart zu beachten, da die Ansprüche dieser großen Pflanzengruppe von Art zu Art sehr unterschiedlich sein können.
Die Dattelpalme (auch Phoenix dactylifera) wächst normalerweise im Mittleren Osten und in Afrika. Dort wird sie eine bis zu 20 m hohe Palme, die durch Windbestäubung zu Früchten kommt. Es gibt männliche und weibliche Bäume, wobei die männlichen weiße Blüten und die weiblichen grünliche Blüten tragen.
Hierzulande werden wir solche Höhen nicht erreichen und es auch nicht schaffen die Dattelpalme zum Blühen zu bekommen. So können wir uns an ihren schönen süßen Früchten, den Datteln, leider nicht laben. Aber auch als Grünpflanze für Fensterbank und sommers im Garten oder auf dem Balkom eignet sie sich gut und macht was her.
Als gekaufte Pflanze (oft ist dies jedoch die Phoenix canariensis) ist sie relativ anspruchslos, wenn man sie richtig hält. Im Winter sollte sie möglichst hell bei Temperaturen um die 10 Grad gestellt werden. Im Sommer kann man sie problemlos in den Garten stellen. Unsere Dattelpalme steht dort seit ca. 2 Monaten und es scheint ihr – trotz massenhaften Regens – recht gut zu gefallen. Gerade treibt sie ein neues Blatt aus.
Alle Palmenarten sollten möglichst in Abständen von 3 – 4 Jahren umgetopft werden (außer sie bleiben ewig klein – aber dann stimmt was mit der Pflege nicht). Günstig ist es den Topf am Boden mit einer Schicht Topfscherben auszulegen, damit die Palmen mit ihren Wurzeln das Abflussloch des Topfes nicht verstopfen können.
Düngen sollte man von März bis August, danach nicht mehr und sie, wie gesagt, in der übrigen Zeit lieber bei kühlen Temperaturen in den Keller oder einen sonstigen Raum stellen. Gefrierpunkte überlebt die Pflanze jedoch nicht.
Da ich gerne Pflanzen selbst ziehe, habe ich dies mit der Dattelpalme auch schon mehrfach versucht. Man vermehrt sie durch Samen, welche in den Datteln enthalten sind. Tatsächlich lassen sich die Samen aus den bei uns in der Weihnachtszeit erhältlichen in Cellophan verpackten Datteln ganz hervorragend dafür nutzen. Sie sollen sogar besser keimen als andere.
Die entnommenen Kerne legt man zunächst 2 – 3 Tage in lauwarmes Wasser, dann werden sie keimfähiger. Danach pflanzt man sie 1 – 2 cm tief in die Erde. Es kann zwar eine Weile dauern aber erfahrungsgemäß keimen diese Samen äußerst zuverlässig und nach einigen Wochen wird bereits das erste Grün aus dem Topf sprießen. Wie gesagt: bis zu diesem Punkt ist es relativ einfach. Danach wird es schwierig und ich muss zugeben, dass mir bis jetzt jede dieser selbst gezogenen Dattelpalmen spätestens nach zwei Jahren wieder eingegangen ist. Allerdings habe ich sie auch nicht immer exakt so behandelt, wie man sollte. Z. B. hatte ich nie einen 10 Grad warmen Kellerraum, der zudem noch sehr hell ist, für die Winterzeit.
Beim Verpflanzen in einen größeren Topf muss man auch jeden Fall beachten, dass der Samenkern am Keimling hängen bleiben muss.
Bei mir war es so, dass sich die Pflanzen anfänglich immer gut entwickelten, aber dann doch irgendwann den Geist aufgaben.
Nichtsdestotrotz werde ich es im nächsten Winter auf ein Neues probieren und da ich jetzt auch einen entsprechenden Winterraum zur Verfügung habe hoffe ich auf besseres Gelingen.
Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren wünsche ich den „grünen-Daumen-Leuten“ unter Euch.
Palmen, für die meisten von uns wohl ein Symbol für Strand, Sonne und Urlaub in wärmeren Gefilden, lassen sich bei uns eigentlich recht gut als Zimmerpflanzen halten. Wenn man sie einigermaßen pflegt gedeihen und wachsen sie gut, jedoch natürlich niemals zu ihrer „normalen“ Größe heran. Auch Blüte und Früchte können wir von ihnen in unseren Breitengraden kaum erwarten.
Wichtig bei der Pflege ist es jedoch, die spezielle Palmenart zu beachten, da die Ansprüche dieser großen Pflanzengruppe von Art zu Art sehr unterschiedlich sein können.
Die Dattelpalme (auch Phoenix dactylifera) wächst normalerweise im Mittleren Osten und in Afrika. Dort wird sie eine bis zu 20 m hohe Palme, die durch Windbestäubung zu Früchten kommt. Es gibt männliche und weibliche Bäume, wobei die männlichen weiße Blüten und die weiblichen grünliche Blüten tragen.
Hierzulande werden wir solche Höhen nicht erreichen und es auch nicht schaffen die Dattelpalme zum Blühen zu bekommen. So können wir uns an ihren schönen süßen Früchten, den Datteln, leider nicht laben. Aber auch als Grünpflanze für Fensterbank und sommers im Garten oder auf dem Balkom eignet sie sich gut und macht was her.
Als gekaufte Pflanze (oft ist dies jedoch die Phoenix canariensis) ist sie relativ anspruchslos, wenn man sie richtig hält. Im Winter sollte sie möglichst hell bei Temperaturen um die 10 Grad gestellt werden. Im Sommer kann man sie problemlos in den Garten stellen. Unsere Dattelpalme steht dort seit ca. 2 Monaten und es scheint ihr – trotz massenhaften Regens – recht gut zu gefallen. Gerade treibt sie ein neues Blatt aus.
Alle Palmenarten sollten möglichst in Abständen von 3 – 4 Jahren umgetopft werden (außer sie bleiben ewig klein – aber dann stimmt was mit der Pflege nicht). Günstig ist es den Topf am Boden mit einer Schicht Topfscherben auszulegen, damit die Palmen mit ihren Wurzeln das Abflussloch des Topfes nicht verstopfen können.
Düngen sollte man von März bis August, danach nicht mehr und sie, wie gesagt, in der übrigen Zeit lieber bei kühlen Temperaturen in den Keller oder einen sonstigen Raum stellen. Gefrierpunkte überlebt die Pflanze jedoch nicht.
Da ich gerne Pflanzen selbst ziehe, habe ich dies mit der Dattelpalme auch schon mehrfach versucht. Man vermehrt sie durch Samen, welche in den Datteln enthalten sind. Tatsächlich lassen sich die Samen aus den bei uns in der Weihnachtszeit erhältlichen in Cellophan verpackten Datteln ganz hervorragend dafür nutzen. Sie sollen sogar besser keimen als andere.
Die entnommenen Kerne legt man zunächst 2 – 3 Tage in lauwarmes Wasser, dann werden sie keimfähiger. Danach pflanzt man sie 1 – 2 cm tief in die Erde. Es kann zwar eine Weile dauern aber erfahrungsgemäß keimen diese Samen äußerst zuverlässig und nach einigen Wochen wird bereits das erste Grün aus dem Topf sprießen. Wie gesagt: bis zu diesem Punkt ist es relativ einfach. Danach wird es schwierig und ich muss zugeben, dass mir bis jetzt jede dieser selbst gezogenen Dattelpalmen spätestens nach zwei Jahren wieder eingegangen ist. Allerdings habe ich sie auch nicht immer exakt so behandelt, wie man sollte. Z. B. hatte ich nie einen 10 Grad warmen Kellerraum, der zudem noch sehr hell ist, für die Winterzeit.
Beim Verpflanzen in einen größeren Topf muss man auch jeden Fall beachten, dass der Samenkern am Keimling hängen bleiben muss.
Bei mir war es so, dass sich die Pflanzen anfänglich immer gut entwickelten, aber dann doch irgendwann den Geist aufgaben.
Nichtsdestotrotz werde ich es im nächsten Winter auf ein Neues probieren und da ich jetzt auch einen entsprechenden Winterraum zur Verfügung habe hoffe ich auf besseres Gelingen.
Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren wünsche ich den „grünen-Daumen-Leuten“ unter Euch.
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