Eheim 2213 classic 250 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
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Summe aller Bewertungen
- Funktionalität:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von OderHexer
Nie wieder Eheim 2213!
Pro:
Wenn er läuft dann läuft er, aber wehe wenn nicht!
Kontra:
Viel zu teuer und sehr Reparaturunfreundlich, veraltete Technik!
Empfehlung:
Nein
Zu Beginn meiner Hobbyaktivitäten auf dem Gebiet der Aquaristik habe ich sicherlich wie viele andere Anfänger auch Produkte der Firma Eheim für das Non Plus Ultra erachtet, wenn es um Zubehör fürs heimische Biotop, sprich das Aquarium geht.
Eines Besseren wurde ich denn belehrt, als ich mir einmal einen genau solchen Filter wie diesen hier in dieser Rubrik zur Diskussion stehenden Aussenfilter näher betrachtet hatte und krampfhaft nach dem Gegenwert für den doch recht horrenden Kaufpreis suchte.
Gefunden habe ich bei meinen beiden Aspiranten (übrigens habe ich beide bei EBAY für zusammen 24 Teuros ersteigert) recht wenig, was den heute noch für ein Neugerät verlangten Kaufpreis von immerhin ca. 59Euro rechtfertigen würde.
Im einzelnen besteht dieser Filter aus einem mehr oder weniger bruchfesten durchsichtigen Plexiglaszylinder aus grün eingefärbten ABS Kunststoff, der mit einem dunkelgrauen Pumpenkopf mittels einem handelsüblichen O-ring verschlossen wird. Erster Kritikpunkt ist hier, dass der Kunststoff des Zylinders lichtdurchlässig ist, was dem ungestörten Wachstum der Bakterien im Filtermaterial entgegensteht. Ein weiterer Kritikpunkt ist der, dass der Kunststoff des Pumpenkopfes, der mittels vier metallischen Schnappverschlüssen am Filterzylinder arretiert wird, leider überhaupt nicht bruchfest ist, wodurch im Laufe der Zeit die Befestigungslaschen abbrechen. Eine Reparatur ist hier leider nicht möglich, sondern lediglich durch Neukauf des Pumpenkopfes zu bewerkstelligen, der aber durch seinen ebenfalls –wen wunderst- absoluten überzogen Preis ökonomisch betrachtet total unrentabel ist.
Es gibt auch Vorteile
Einzig und allein –und hier liegt der einzige Vorteil dieses Filters- würde einen solchen Nachkauf des Pumpenkopfes die Tatsache rechtfertigen, dass der Filter an sich eine extrem hohe Standzeit aufweist, also nur sehr selten einer Reinigung des Filtermaterials erfordert- was hier bedeutet, das bei Ausfall des Pumpenkopfes durch entsprechenden Ersatz die biologische Wirkung des Filters nicht unterbrochen wird.
Und noch mehr Nachteile
Ist aber aufgrund von Verstopfung des Filtermaterials eine Grundreinigung des Filters notwendig, dann geht für den Zeitraum von mindestens vier Wochen die biologische Filterwirkung derart zurück, dass es im betroffenen Aquarium sehr schnell zu Störeinflüssen kommt, die von den eingebürgerten Bewohnern leider manchmal auch durch ihr vorzeitiges Ableben quittiert wird –insbesondere wenn das Aquarium überbestzt ist, und/der die Bewohner zu den eher empfindlichen Zierfischen zählen-. Dieser Mißstand ist darauf zurückzuführen, das bei diesem Modell immer der gesamte Filterinhalt von der Reinigung direkt oder indirekt betroffen ist, weil die Filtermaterialien lose übereinandergeschichtet werden und nicht wie heute üblich in separaten Filterkörben eingeschlossen sind.
Alles in Allem kann ich also allen Interessierten nur raten, gebt lieber 10-20 Euro mehr aus und kauft euch einen für bereits 49 Euro zu hebenden Fluval Aussenfilter der Serie 04 (je nach Beckengröße, wobei es ein zu Groß generell nicht gibt) und zeigt Eheim die kalte Schulter, denn dieser Großkotz unter den Zubehörlieferanten für Aquarien hat mich persönlich mehr als nur enttäuscht.
Und dann wäre da noch die Handhabung
Die Schlauchanschlüsse sind derart primitiv ausgeführt, so dass ich selber schon öfter des nachts schweißgebadet aufwachte und sofort angsterfüllt die Schlauchverbindungen auf Dichtheit überprüfte. Zum einen verzeihen diese Schlauchanschlüsse, die übrigens nur mit den nicht genormten und sehr teuren lichtdurchlässigen Eheim Schläuchen kompatibel sind, keine noch so kleine Änderung der Filterposition, da diese dann leicht abknicken und somit den Durchfluß behindern oder sogar unterbinden, was zum unweigerlichen Exitus des Aquariumwassers führt und zum anderen ist die Inbetriebnahme des Filters nur mit einigem Geplätscher und den obligatorischen kleinen Überschwemmungen möglich, was einem technischem Standard von ca. 1970 entspricht. Einen weiteren Kritikpunkt stellt bei diesem Filtersystem für mich dar, dass das mitgelieferte Original Zubehör sehr dürftig ist und nur unter Mühen einen betriebssicheren Betrieb der Filtereinheit erreichen läßt (Steifigkeit der Schläuche, die leider sehr schnell aushärten und nahezu nicht mehr in neuer Position zu verlegen sind, wenn’s denn durch Expansion nötig wird.
Fazit
Klar, wenn sie laufen dann laufen sie, und das tun sie in einer angenehm niedrigen Geräuschentwicklung, aber wenn’s mal anfängt zu gurgeln und oder vielleicht sogar zu nässen, dann ist alles zu spät und der Geldbeutel wird über Gebühr beansprucht. Drum denke, so einen Filter kauft man eigentlich für eine kleine Ewigkeit und warum sollte ich dann nicht gleich ein ausgereiftes Modell von einem anderem Hersteller kaufen, der die Zeichen der Zeit erkannt und umgesetzt hat, und zwar zu einem vernünftigen Preis, eben Fluval (Hagen)
Wem der Bericht gefallen hat, der möge dieses durch seine Bewertung zum Ausdruck bringen und jeder kritische (egal ob positiv oder negativ) Kommentar ist mir herzlichst willkommen und wird bei einer erkennbaren Sinnhaftigkeit auch beantwortet.
Das war’s mal wieder für heute und mit einem freundlichen blub blub verabschiede ich mich nun,
Euer Hexer von der Oder
Eines Besseren wurde ich denn belehrt, als ich mir einmal einen genau solchen Filter wie diesen hier in dieser Rubrik zur Diskussion stehenden Aussenfilter näher betrachtet hatte und krampfhaft nach dem Gegenwert für den doch recht horrenden Kaufpreis suchte.
Gefunden habe ich bei meinen beiden Aspiranten (übrigens habe ich beide bei EBAY für zusammen 24 Teuros ersteigert) recht wenig, was den heute noch für ein Neugerät verlangten Kaufpreis von immerhin ca. 59Euro rechtfertigen würde.
Im einzelnen besteht dieser Filter aus einem mehr oder weniger bruchfesten durchsichtigen Plexiglaszylinder aus grün eingefärbten ABS Kunststoff, der mit einem dunkelgrauen Pumpenkopf mittels einem handelsüblichen O-ring verschlossen wird. Erster Kritikpunkt ist hier, dass der Kunststoff des Zylinders lichtdurchlässig ist, was dem ungestörten Wachstum der Bakterien im Filtermaterial entgegensteht. Ein weiterer Kritikpunkt ist der, dass der Kunststoff des Pumpenkopfes, der mittels vier metallischen Schnappverschlüssen am Filterzylinder arretiert wird, leider überhaupt nicht bruchfest ist, wodurch im Laufe der Zeit die Befestigungslaschen abbrechen. Eine Reparatur ist hier leider nicht möglich, sondern lediglich durch Neukauf des Pumpenkopfes zu bewerkstelligen, der aber durch seinen ebenfalls –wen wunderst- absoluten überzogen Preis ökonomisch betrachtet total unrentabel ist.
Es gibt auch Vorteile
Einzig und allein –und hier liegt der einzige Vorteil dieses Filters- würde einen solchen Nachkauf des Pumpenkopfes die Tatsache rechtfertigen, dass der Filter an sich eine extrem hohe Standzeit aufweist, also nur sehr selten einer Reinigung des Filtermaterials erfordert- was hier bedeutet, das bei Ausfall des Pumpenkopfes durch entsprechenden Ersatz die biologische Wirkung des Filters nicht unterbrochen wird.
Und noch mehr Nachteile
Ist aber aufgrund von Verstopfung des Filtermaterials eine Grundreinigung des Filters notwendig, dann geht für den Zeitraum von mindestens vier Wochen die biologische Filterwirkung derart zurück, dass es im betroffenen Aquarium sehr schnell zu Störeinflüssen kommt, die von den eingebürgerten Bewohnern leider manchmal auch durch ihr vorzeitiges Ableben quittiert wird –insbesondere wenn das Aquarium überbestzt ist, und/der die Bewohner zu den eher empfindlichen Zierfischen zählen-. Dieser Mißstand ist darauf zurückzuführen, das bei diesem Modell immer der gesamte Filterinhalt von der Reinigung direkt oder indirekt betroffen ist, weil die Filtermaterialien lose übereinandergeschichtet werden und nicht wie heute üblich in separaten Filterkörben eingeschlossen sind.
Alles in Allem kann ich also allen Interessierten nur raten, gebt lieber 10-20 Euro mehr aus und kauft euch einen für bereits 49 Euro zu hebenden Fluval Aussenfilter der Serie 04 (je nach Beckengröße, wobei es ein zu Groß generell nicht gibt) und zeigt Eheim die kalte Schulter, denn dieser Großkotz unter den Zubehörlieferanten für Aquarien hat mich persönlich mehr als nur enttäuscht.
Und dann wäre da noch die Handhabung
Die Schlauchanschlüsse sind derart primitiv ausgeführt, so dass ich selber schon öfter des nachts schweißgebadet aufwachte und sofort angsterfüllt die Schlauchverbindungen auf Dichtheit überprüfte. Zum einen verzeihen diese Schlauchanschlüsse, die übrigens nur mit den nicht genormten und sehr teuren lichtdurchlässigen Eheim Schläuchen kompatibel sind, keine noch so kleine Änderung der Filterposition, da diese dann leicht abknicken und somit den Durchfluß behindern oder sogar unterbinden, was zum unweigerlichen Exitus des Aquariumwassers führt und zum anderen ist die Inbetriebnahme des Filters nur mit einigem Geplätscher und den obligatorischen kleinen Überschwemmungen möglich, was einem technischem Standard von ca. 1970 entspricht. Einen weiteren Kritikpunkt stellt bei diesem Filtersystem für mich dar, dass das mitgelieferte Original Zubehör sehr dürftig ist und nur unter Mühen einen betriebssicheren Betrieb der Filtereinheit erreichen läßt (Steifigkeit der Schläuche, die leider sehr schnell aushärten und nahezu nicht mehr in neuer Position zu verlegen sind, wenn’s denn durch Expansion nötig wird.
Fazit
Klar, wenn sie laufen dann laufen sie, und das tun sie in einer angenehm niedrigen Geräuschentwicklung, aber wenn’s mal anfängt zu gurgeln und oder vielleicht sogar zu nässen, dann ist alles zu spät und der Geldbeutel wird über Gebühr beansprucht. Drum denke, so einen Filter kauft man eigentlich für eine kleine Ewigkeit und warum sollte ich dann nicht gleich ein ausgereiftes Modell von einem anderem Hersteller kaufen, der die Zeichen der Zeit erkannt und umgesetzt hat, und zwar zu einem vernünftigen Preis, eben Fluval (Hagen)
Wem der Bericht gefallen hat, der möge dieses durch seine Bewertung zum Ausdruck bringen und jeder kritische (egal ob positiv oder negativ) Kommentar ist mir herzlichst willkommen und wird bei einer erkennbaren Sinnhaftigkeit auch beantwortet.
Das war’s mal wieder für heute und mit einem freundlichen blub blub verabschiede ich mich nun,
Euer Hexer von der Oder
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