Eine schrecklich nette Familie Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
- Informationsgehalt:
- Präsentation:
- Action:
- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von Artatius
Meine Hose ist meine Burg...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Bundys, eine auf den ersten Blick urtypische Familie: Das Ehepaar mit Sohn und Tochter, plus dem üblichen Haustier Hund. Allerdings merkt man nur allzuschnell, daß die Bundys der Alptraum einer Familie sind.
Al Bundy ist (zu Beginn der Serie) Ende dreißig, hat einen Job als Schuhverkäufer (Damenschuhe, wohl gemerkt) und scheint der Inbegriff eines schlechten Ehemannes und Vaters. Seine Kinder gehen ihm auf die Nerven und seine Frau versucht ihn ständig mit Sex zu ärgern. Dabei meint er doch, daß zweimal im Jahr Sex (Weihnachten und Geburtstag) durchaus reicht. Schliesslich ist doch seine Frau mit (wenn nicht ganz) daran Schuld, daß Al seine großartige Football-Karriere (vier Touchdowns in einem Spiel....) nicht fortgesetzt hat und ihn all seiner Zukunftsträume beraubt hat.
Peggy Bundy, Al´s Frau, ist Hausfrau. Zumindest hat sie keine Arbeit, und hängt ständig im Haus rum, ohne aber wirklichen hausfräulichen Tätigkeiten nachzugehen. Waschmaschine und Backofen sind böhmische Dörfer für sie (sie erinnert sich zwar daran, daß sowas irgendwie im Haus rumsteht, aber wie sie funktionieren, ist ihr schleierhaft). So vertreibt sie ihre Zeit mit Fernsehen (vorzugsweise Oprah) und mit dem Ausgeben von Als Tariflohn.
Kelly Bundy ist die Tochter und das ältere Kind der beiden. Auffälligstes Perönlichkeitsmerkmal ist ihre Dummheit (sie wird von Al liebevoll Dumpfbacke genannt) und ihre Lasterhaftigkeit, insbesondere was das andere Geschlecht anbelangt. Der Inbegriff einer Schlampe also.
Bud Bundy wiederum ist zwar recht intelligent, laut Aussage von Kelly aber häßlich wie eine Kröte. So hat es sich Bud nahezu in jeder Folge zur Aufgabe gemacht, den Macho raushängen zu lassen und Mädels rumzukriegen (grandios: er legte sich eine neue Identität als krimineller Rapper zu, der die Straßen von New York unsicher gemacht hat, um an die \"Puppen\" ranzukommen).
Letztendlich wäre dann noch Bug, der Hund, der in manchen Folgen nicht nur Statist ist, sondern auch gedanklich zu Wort kommt.
Größtes Merkmal der Bundys: Sie hassen sich, legen aber großen Wert auf Familiensinn. Die Bundy sind halt was besonderes (zumindest die männlichen Bundys, laut Al). So nehmen sie kein Blatt vor den Mund und beschimpfen sich aufs Übelste, wird aber jemand von Außen angegriffen, stehen sie hinter der Familie wie ein Mann.
Und, nicht zu vergessen, gibt es natürlich auch noch die lieben Nachbarn. Zu Beginn der Serie sind dies noch Marcy und Steve Rhodes, zwei Bänker. Es ist immer wieder fraglich, warum die beiden überhaupt noch den Weg zu den Bundys finden, werden sie doch wieder und wieder von den Bundys niedergemacht, beklaut und mißbraucht. Denn sie haben nun wirklich nichts mit den Bundys gemein, und bilden das absolute Gegenteil zu ihnen.
Später, nachdem Steve Marcy verließ, um Wildschützer zu werden (?), heiratet Marcy eher ungewollt Jefferson Darcy, und muß sich von da an nicht nur mit einem schrecklich klingenden Namen (Marcy Darcy) abfinden, sondern auch mit ansehen, was für einen faulen Mann sie geheiratet hat.
Soweit zu den wichtigsten Personen der Sitcom.
Die einzelnen Folgen sind bis auf wenige Doppelfolgen in sich abgeschlossen.
Da es sich um eine Sitcom handelt, muß ich hier natürlich über den Humor sprechen. Dieser ist für Sitcoms ungewöhnlich ziemlich direkt und spart auch nicht mit derber Sprache. Aber gerade darin liegt der Reiz dieser Sendung. Wer sich einmal damit angefreundet hat, wird nicht so schnell wieder davon loskommen.
Allerdings verliert der Humor in der letzten und vorletzten Staffel ein wenig seinen Reiz, denn man merkt, daß den Drehbuchautoren nichts mehr einfällt. Es läuft nur noch auf die (zwar in den anderen Staffeln auch immer vorkommenden, aber nicht vordergründigen) running gags hinaus: Al ist ein Looser (besonders im Bett), Peggy ist faul, Kelly ist dumm, Bud ist häßlich und Marcy ist das Hühnchen.
Fazit: Bis auf die letzten beiden Staffeln eine urkomische und unterhaltsame Sitcom, die alles, was dem Amerikaner heilig und wichtig ist, Familie, Job, Auto und Sex, enorm aufs Korn nimmt.
Al Bundy ist (zu Beginn der Serie) Ende dreißig, hat einen Job als Schuhverkäufer (Damenschuhe, wohl gemerkt) und scheint der Inbegriff eines schlechten Ehemannes und Vaters. Seine Kinder gehen ihm auf die Nerven und seine Frau versucht ihn ständig mit Sex zu ärgern. Dabei meint er doch, daß zweimal im Jahr Sex (Weihnachten und Geburtstag) durchaus reicht. Schliesslich ist doch seine Frau mit (wenn nicht ganz) daran Schuld, daß Al seine großartige Football-Karriere (vier Touchdowns in einem Spiel....) nicht fortgesetzt hat und ihn all seiner Zukunftsträume beraubt hat.
Peggy Bundy, Al´s Frau, ist Hausfrau. Zumindest hat sie keine Arbeit, und hängt ständig im Haus rum, ohne aber wirklichen hausfräulichen Tätigkeiten nachzugehen. Waschmaschine und Backofen sind böhmische Dörfer für sie (sie erinnert sich zwar daran, daß sowas irgendwie im Haus rumsteht, aber wie sie funktionieren, ist ihr schleierhaft). So vertreibt sie ihre Zeit mit Fernsehen (vorzugsweise Oprah) und mit dem Ausgeben von Als Tariflohn.
Kelly Bundy ist die Tochter und das ältere Kind der beiden. Auffälligstes Perönlichkeitsmerkmal ist ihre Dummheit (sie wird von Al liebevoll Dumpfbacke genannt) und ihre Lasterhaftigkeit, insbesondere was das andere Geschlecht anbelangt. Der Inbegriff einer Schlampe also.
Bud Bundy wiederum ist zwar recht intelligent, laut Aussage von Kelly aber häßlich wie eine Kröte. So hat es sich Bud nahezu in jeder Folge zur Aufgabe gemacht, den Macho raushängen zu lassen und Mädels rumzukriegen (grandios: er legte sich eine neue Identität als krimineller Rapper zu, der die Straßen von New York unsicher gemacht hat, um an die \"Puppen\" ranzukommen).
Letztendlich wäre dann noch Bug, der Hund, der in manchen Folgen nicht nur Statist ist, sondern auch gedanklich zu Wort kommt.
Größtes Merkmal der Bundys: Sie hassen sich, legen aber großen Wert auf Familiensinn. Die Bundy sind halt was besonderes (zumindest die männlichen Bundys, laut Al). So nehmen sie kein Blatt vor den Mund und beschimpfen sich aufs Übelste, wird aber jemand von Außen angegriffen, stehen sie hinter der Familie wie ein Mann.
Und, nicht zu vergessen, gibt es natürlich auch noch die lieben Nachbarn. Zu Beginn der Serie sind dies noch Marcy und Steve Rhodes, zwei Bänker. Es ist immer wieder fraglich, warum die beiden überhaupt noch den Weg zu den Bundys finden, werden sie doch wieder und wieder von den Bundys niedergemacht, beklaut und mißbraucht. Denn sie haben nun wirklich nichts mit den Bundys gemein, und bilden das absolute Gegenteil zu ihnen.
Später, nachdem Steve Marcy verließ, um Wildschützer zu werden (?), heiratet Marcy eher ungewollt Jefferson Darcy, und muß sich von da an nicht nur mit einem schrecklich klingenden Namen (Marcy Darcy) abfinden, sondern auch mit ansehen, was für einen faulen Mann sie geheiratet hat.
Soweit zu den wichtigsten Personen der Sitcom.
Die einzelnen Folgen sind bis auf wenige Doppelfolgen in sich abgeschlossen.
Da es sich um eine Sitcom handelt, muß ich hier natürlich über den Humor sprechen. Dieser ist für Sitcoms ungewöhnlich ziemlich direkt und spart auch nicht mit derber Sprache. Aber gerade darin liegt der Reiz dieser Sendung. Wer sich einmal damit angefreundet hat, wird nicht so schnell wieder davon loskommen.
Allerdings verliert der Humor in der letzten und vorletzten Staffel ein wenig seinen Reiz, denn man merkt, daß den Drehbuchautoren nichts mehr einfällt. Es läuft nur noch auf die (zwar in den anderen Staffeln auch immer vorkommenden, aber nicht vordergründigen) running gags hinaus: Al ist ein Looser (besonders im Bett), Peggy ist faul, Kelly ist dumm, Bud ist häßlich und Marcy ist das Hühnchen.
Fazit: Bis auf die letzten beiden Staffeln eine urkomische und unterhaltsame Sitcom, die alles, was dem Amerikaner heilig und wichtig ist, Familie, Job, Auto und Sex, enorm aufs Korn nimmt.
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