Eintracht Braunschweig Testbericht
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Erfahrungsbericht von LosGatos
Einmal Löwe, immer Löwe
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
die EINTRACHT, das sind wir.
Nach 3 Jahren gibt es endlich wieder einen erfreulichen Anlass, diesen Beitrag zu aktualisieren. Eintracht Braunschweig ist heute wieder in die 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen.
Zeit dafür, daran zu erinnern, was mich mit Fußball verbindet. Fußball, das ist für mich gleichbedeutend mit Eintracht Braunschweig. Aber vielleicht ist den jüngeren Fußballfans unter uns dieser Name gar nicht mehr geläufig. Also, wenn's euch interessiert....
GESCHICHTE VON EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
Der vollständige Vereinsname lautet BRAUNSCHWEIGER TURN- UND SPORTVEREIN (BTSV) EINTRACHT VON 1895. Daraus ersieht man, dass der Verein vor 110 Jahren gegründet worden ist. Das Wappentier der Stadt Braunschweig und des Vereins ist der Löwe. Deshalb werden die Spieler, ebenso wie die von München 1860, Löwen genannt.
1963 wurde in Deutschland die 1. Bundesliga ins Leben gerufen. Vorher gab es nur Oberligen mit regionalem Charakter. Wer in die Bundesliga aufgenommen wurde (zunächst 16 Mannschaften), bestimmte der DFB. Zum Entsetzen vieler Fußballfans und Fußballvereine war auch Eintracht Braunschweig Gründungsmitglied. Der Erzfeind Hannover 96 und auch der FC Bayern blieben zunächst außen vor. Braunschweig galt als sicherer Absteiger. Dennoch wurde auf Anhieb ein Mittelplatz erreicht. 4 Jahre später feierte die Region zwischen Harz und Heide die Deutsche Meisterschaft, was einer Sensation gleich kam.
Anfang der 70er wurde die Mannschaft in den Bundesliga-Skandal verstrickt, der damals von einem Offenbacher Funktionär ausgelöst und (nachdem es seiner Mannschaft nichts genützt hatte) auch aufgedeckt worden war. Braunschweig hatte damals Siegprämien von Dritten angenommen. Dadurch wurde die Mannschaft aufgrund von Sperren zweier Spieler in der Folgezeit geschwächt.
1973 stieg die Mannschaft durch eine überraschende Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf völlig unerwartet ab. Bereits ein Jahr später gelang der sofortige Wiederaufstieg. Eine neue Ära begann unter dem ehemaligen Bayern-Trainer Branco Zebec. Braunschweig war zu jener Zeit der erste Verein, der Trikotwerbung einführte (Jägermeister, der gleichnamige Kräuterlikör wird im Nachbarstädtchen Wolfenbüttel hergestellt). Ein weiterer Meistertitel wurde nur knapp verfehlt. Der damalige Sponsor der Braunschweiger, Günter Mast von Jägermeister, ermöglichte den Transfer von Paul Breitner zur Eintracht. Dieser erspielte sich in Braunschweig zwar viele Sympathien, kam aber mit einem Großteil der Mannschaft nicht zurecht und verließ deshalb die Eintracht nach nur einem Jahr vorzeitig zurück zum FC Bayern.
Da der Star-Trainer Branco Zebec nur ausgereifte Spieler aufstellte und nur den augenblicklichen Erfolg im Visier hatte, aber den Nachwuchs in keinster Weise förderte, kam es Ende der 70er Jahre wieder zu einem Einbruch, als Zebec den Verein verlassen hatte und die guten Spieler plötzlich ihren Leistungshöhepunkt überschritten hatten. 1-2mal konnte man sich noch retten. Aber 1980 erfolgte der 2. Abstieg aus der ersten Liga. Wie 7 Jahre vorher gelang auch dieses Mal der sofortige Wiederaufstieg und weitere 3-4 Jahre erste Bundesligazugehörigkeit. 1984 war der Abstieg nicht mehr vermeidbar. [copyright LosGatos] Die sofortige Rückkehr ins Oberhaus gelang dieses Mal nicht mehr. 3 Jahre später war man sogar nur noch drittklassig. Die Rückkehr in die 2.Liga erfolgte dann zwar auch wieder umgehend. Aber seit dem Abstieg 1993 wartete ganz Braunschweig sehnsüchtig und lange vergeblich auf die Rückkehr zumindest in die 2.Liga.
GROESSTE ERFOLGE
Der erste große Erfolg war eigentlich die Tatsache (s.o.), von Anfang an in der Bundesliga dabeigewesen und nicht gleich abgestiegen zu sein.
Die Saison 1966/67 endete mit dem überraschenden Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Dortmund (gerade Europapokalsieger der Pokalsieger) und München 1860 waren die großen Favoriten gewesen. Der FC Bayern (damals bereits mit Maier, Beckenbauer und Müller) war gerade schwer im Kommen (1967 erstmals Europapokalsieger). Zu jener Zeit war es noch nicht erlaubt, während des Spiels einen Spieler auszuwechseln. Somit spielte fast immer die gleiche Mannschaft und folgende 11 Helden unter Trainer Helmut Johannsen waren für alle Zeiten in Braunschweig unsterblich: Wolter, Meyer, Moll, Schmidt, Kaack, Bäse, Gerwien, Ulsaß, Dulz, Saborowski, Maas. Unvergessen sind für mich heute noch die Spiele gegen Dortmund (mit Emmerich, Held, Assauer, 3:1 für Eintracht) und gegen Bayern (5:2, Sepp Maier verbrannte hinterher seinen Pullover).
Lohn der Meisterschaft war natürlich im folgenden Jahr das Mitspiel im Europapokal der Landesmeister. Rapid Wien wurde ausgeschaltet, gegen Juventus Turin gab es 3 denkwürdige Spiele. Zunächst gewann Eintracht in Braunschweig 3:2 (ein 5:1 wäre möglich und verdient gewesen, stattdessen schoss Braunschweig 2 Eigentore). Aber fast hätte es zum Weitergekommen gereicht, wenn der Schiedsrichter beim Rückspiel in Turin nicht beim Stand von 0:0 in der 90. Minute Handelfmeter gegen Braunschweig gepfiffen hätte. Nach heutigem Modus wäre Braunschweig sofort ausgeschieden gewesen. Damals gab es ein 3. Spiel auf neutralem Platz (im legendären Berner Wankdorf-Stadion). Braunschweig spielte Juventus wieder an die Wand, verlor aber dennoch unglücklich mit 1:0. Die Mannschaft wurde dennoch in Braunschweig wie ein Weltmeister gefeiert.
In den folgenden Jahren gelang es noch 2-3 mal, sich unter den Trainern Otto Knefler und Branco Zebec für den UEFA-Pokal zu qualifizieren, wo Eintracht meist 3 Runden überlebte. Wie bereits erwähnt, gab es noch die knapp verpasste Meisterschaft unter Branco Zebec, etwa 1977 herum.
DER SPORTLICHE NIEDERGANG
Wie gesagt, gewann der Sponsor Günter Mast (Jägermeister) Ende der 70er Jahre immer mehr Einfluss im Verein, was gar in einer vorübergehenden Präsidentschaft mündete. In einer finanziellen Notlage wollte sich der Verein gar so weit an Mast ausliefern, dass der Verein Anfang der 80er in Jägermeister Braunschweig umgenannt werden sollte. [copyright LosGatos] Diesem Ansinnen wurde jedoch vom DFB nicht stattgegeben. Ob das gut gewesen wäre, möge dahingestellt bleiben. Dass es aber Bayer Leverkusen gab, verstand damals jedoch niemand.
Günter Mast merkte, dass ihm sein Engagement bei Eintracht Braunschweig wirtschaftlich nicht mehr so viel nützte, wie er es sich ursprünglich vorgestellt hatte, und entzog sein Geld dem Verein mehr und mehr. Gute Spieler konnte sich der Verein plötzlich nicht mehr leisten. Das war der Anfang vom Ende. Der Abstieg im Jahre 1984 war vorprogrammiert. Seitdem ist Braunschweig nicht mehr erstklassig.
1987 ging es gar in die 3.Liga. Der Aufstieg unter Trainer Uwe Reinders gelang zwar sofort. 1992/93 wurde die 2.Liga nach der deutschen Wiedervereinigung derart reformiert, dass es für ein Jahr eine Mammutliga mit 24 Mannschaften gab, von denen aber 7 absteigen mussten. Dabei erwischte es auch Braunschweig.
Seitdem war Eintracht Braunschweig in der Regionalliga Nord Ewiger Zweiter oder Dritter. Trainer wie Möhlmann, Lorkowski oder Fanz haben jahrelang vergeblich versucht, den Aufstieg zumindest in die 2.Liga zu schaffen. 2002 gelang zwar im 9. Anlauf endlich der Wiederaufstieg, doch die Mannschaft geriet schnell ins Hintertreffen und machte vor allem auf eigenem Platz zu wenig Punkte. Eine Serie von Auswärtssiegen gegen Ende der Saison konnte den Abstieg nicht verhindern. Wie lange würden die treuen Löwen-Anhänger dieses Mal auf einen Aufstieg zumindest in Liga 2 warten müssen?
BEKANNTESTE SPIELER
Unvergesslich die obenerwähnte Meistermannschaft. Das Idol der Braunschweiger Fußballfans war damals Lothar Ulsaß, der 1964 von Arminia Hannover zur Eintracht stieß. Er gilt bis heute (trotz Breitner) als der beste Spieler, der je für Braunschweig gespielt hat. Er absolvierte mehrere Länderspiele, konnte dabei aber selten glänzen (1mal 3 Tore gegen Österreich). Ulsaß verstarb vor ca. 5 Jahren.
Kapitän der Meistermannschaft war Joachim Bäse, ein unermüdlicher Antreiber und unüberwindlicher Libero. Bevor Franz Beckenbauer den Libero-Posten in der Nationalmannschaft übernahm, spielte der damalige Bundestrainer Helmut Schön lieber mit dem eisenharten Ausputzer Willi Schulz vom HSV, obwohl in Fachkreisen Joachim Bäse als der klar bessere galt. Möglicherweise war er aber für Nationalmannschaftskarriere dem Bundestrainer damals schon zu alt. So kam er nur zu einem Länderspieleinsatz als Anerkennung.
Der Torwart der Meistermannschaft, Horst Wolter, war 2. Torwart der Nationalmannschaft hinter Sepp Maier während der WM in Mexico 1970.
Wolter wurde als Torwart von Bernd Franke verdrängt. Auch er war jahrelang Ersatzmann für Sepp Maier.
Ein wichtiger Führungsspieler in den 70er Jahren war auch der Berliner Bernd Gersdorff. Nach einem sehr kurzen Gastspiel beim FC Bayern kehrte er zur Eintracht zurück.
1975 avancierte bei Eintracht der Slowene Danilo Popivoda zum Publikumsliebling. Er genießt bis heute ungebrochene Sympathien in Braunschweig. Viele Fans hätten ihn später auch gerne als Trainer bei Eintracht gesehen.
Kurz darauf gab Paul Breitner sein einjähriges Gastspiel in Braunschweig (s.o.).
Ende der 70er stieß der Duisburger Nationalspieler Ronald Worm zur Eintracht. Er ist noch heute in der Region Braunschweig tätig.
Die Braunschweiger Eigengewächse Wolfgang Dremmler und Wolfgang Grobe machten in den 80er Jahren beim FC Bayern Karriere.
Heutzutage spielen weniger bekannte Fußballer bei der Eintracht, auch wenn einige ältere Spieler Erstligaerfahrung mitbringen. Vielmehr hat man in den letzten 2 Jahren darauf gesetzt, eine neue junge Mannschaft aufzubauen.
DIE ANHÄNGER VON EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
Die Anhänger von Eintracht Braunschweig gehören zu besten und treuesten in ganz Deutschland. Nur so ist es zu erklären, dass Braunschweig in der Regionalliga über Zuschauerzahlen bei Heimspielen verfügte, von denen die meisten Zweitligavereine nur träumen können. Auch bei Auswärtsspielen kann die Mannschaft auf zahlreiche Schlachtenbummler zählen. Der in der Region ansässige Erstligist VfL Wolfsburg hat kaum mehr Zuschauer bei Heimspielen als bei gut besuchten Spielen in Braunschweig anwesend sind. [copyright LosGatos] Für ihre bedingungslose Treue auch nach vielen Jahren Regionalliga erwarten diese Anhänger aber auch entsprechende Leistungen ihrer Mannschaft. Bleiben diese über einen längeren Zeitraum aus wie immer wieder in den letzten Jahren, herrscht in Braunschweig Weltuntergangsstimmung. Funktionäre, Mannschaft und Trainer sind dann nicht zu beneiden. Anerkannt sind nur solche Spieler, die bedingungslosen Einsatz und Aufstiegswillen zeigen. Dem Druck und der Erwartungshaltung, die von außen auf die Mannschaft ausgeübt werden, sind viele nicht auf Dauer gewachsen.
Wenn man sagt, „Schalke“ sei nicht nur ein Fußballverein, sondern eine Religion, so trifft das auf Braunschweig auch zu. Die Zahl der „Gläubigen“ mag vielleicht etwas geringer sein. Eintracht Braunschweig ist ganz klar die Nummer Eins der Herzen in der Region, auch wenn der benachbarte VfL Wolfsburg 1 bzw. 2 Klassen höher spielt. Wird der Erfolg der Nachbarstadt Wolfsburg in Braunschweig zwar nicht allzu gern gesehen, gilt doch seit eh und je als eigentlicher Erzfeind der westliche Nachbar Hannover 96. Das Verhalten der Hooligans beider Seiten ist in hohem Maße besorgniserregend.
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG HEUTE
Heute, ja heute sind sie endlich wieder aufgestiegen. Väter des Erfolges sind Manager Wolfgang Loos und Trainer Michael „Mike“ Krüger (nicht zu verwechseln mit einer bekannten TV-Langnase). Aber auch mit Michael Krüger hat Eintracht Braunschweig die Nase vorn. Zwar lag die Mannschaft auch schon in der letzten Saison auf Aufstiegskurs (noch unter dem Vorgänger-Trainer Uwe Reinders) und feierte bemerkenswerte Pokal-Erfolge, damals erfolgte jedoch bereits in der Vorrunde der Einbruch, welcher im Folgenden nicht mehr wettzumachen war. Es drohte gar eine verhängnisvolle Talfahrt. Dann wurde Michael Krüger verpflichtet. Mit dem stets besonnen wirkenden Trainer ging es kontinuierlich bergauf. Die soeben zu Ende gegangene Saison begann zwar mit einem leichten Fehlstart. Doch dann dominierte die Eintracht souverän bis zum Jahresende. Im neuen Jahr konnte man zunächst nicht wie gewohnt glänzen, zeigte jedoch auch keine gravierenden Schwächen. Gegen Ende der Serie gab es dann auswärts 3 Niederlagen hintereinander, auch daheim spielte man mehr schlecht als recht, während die Konkurrenz aus Lübeck und Osnabrück zu immer besserer Form fand. Zum Schluss war nicht nur der schöne Vorsprung hin, es war kurzfristig sogar so, dass Eintracht aus eigener Kraft nicht mehr aufsteigen konnte. Doch oben angekommen, scheiterte auch die Konkurrenz an der vermeintlich größten Hürde, dem Kampf gegen die eigenen Nerven, während die Eintracht ganz zum Schluss noch mal eine Mini-Serie mit 3 Siegen hinlegte. Im letzten Spiel wurde Braunschweigs überragender Torwart Stuckmann, der die ganze Saison über fast keinen Fehler gemacht hatte, sozusagen zu Olli Kahn. Ihm passierte ein fataler Lapsus. Doch es gab doch noch ein Happy-End. Ohne Zitterspiel geht es in Braunschweig halt nicht, so dass das Endspiel gegen einen feststehenden Absteiger ähnlich dramatisch verlief wie das letzte Aufstiegsendspiel vor 3 Jahren. Damals schafften wir den Aufstieg erst in der Nachspielzeit.
Nun bleibt zu hoffen, dass die Eintracht in der nächsten Saison in Liga 2 besser mithalten kann, als beim letzten Mal. Dafür sind sicher noch 4-5 gute Spieler zu verpflichten. Der sportliche Abstand zwischen Regionalligen und zweiter Liga ist in den letzten Jahren stark gewachsen, während er zwischen 1. und 2. Bundesliga deutlich kleiner geworden ist. Das sieht man daran, dass sich die Zweitligaaufsteiger äußerst schwer tun (wie z.B. letztes Jahr RW Essen und RW Erfurt), während eine Mannschaft wie Mainz 05 wenig Probleme hatte, sich im Oberhaus zu behaupten. Aber ich bin zuversichtlich, dass es dieses Mal besser verläuft. Optimismus gehört schließlich zu einem Löwen dazu.
Präsident in Braunschweig ist derzeit übrigens Niedersachsens ehemaliger Ministerpräsident Gerhard Glogowski, der politisch an der Traumschiff-Affäre scheiterte. Dessen gute Verbindungen waren auch schon von enormer Wichtigkeit, als nach dem Rückzug eines Geldgebers über Nacht der Lizenzentzug drohte.
WARUM BIN ICH ANHÄNGER VON EINTRACHT BRAUNSCHWEIG ?
Ich bin in Braunschweig aufgewachsen. Ab 1965 begann ich, mich für Fußball zu interessieren. Der zweite Torwart von Eintracht war Sportlehrer an meinem Gymnasium. Ich besuchte bereits regelmäßig die Heimspiele von Eintracht. 1967 kam die Meisterschaft. Ein einschneidendes Ereignis im Leben eines 13jährigen. Ein ganzes Jahr lang stand die Mannschaft vorne in der Tabelle (meistens Platz 1, manchmal Rückfall auf Platz 2). Monatelang hatte ich nicht mehr ruhig schlafen können, bis das Unglaubliche tatsächlich wahr wurde. Im nächsten Jahr kamen die legendären Europapokalspiele (s.o.) gegen Wien und Turin. Bis 1980 war ich bei fast allen Heimspielen dabei. Mit anderen Worten, Eintracht Braunschweig ist ein Stück von mir.
Seit 1980 lebe ich fern von Braunschweig in München. Auch eine Löwenstadt. Aber natürlich bin ich nicht zu Bayern oder 1860 übergelaufen. Wäre doch so leicht. Bei Bayern ist man doch immer auf der Gewinnerseite. Aber ein wahrer Braunschweiger tut sowas nicht.
Ein oder zweimal im Jahr bin ich zu Besuch bei meinen Eltern in Braunschweig. Ich versuche, die Termine so zu legen, dass da gerade ein Heimspiel von Eintracht stattfindet.
Ansonsten schaue ich mir Fußball auch im Fernsehen eher selten an. Die Spiele von Eintracht Braunschweig werden jedoch auf deren Homepage (www.eintracht.com) im Internet stets live übertragen (alle 45 Sekunden ein Update). Da fiebere ich noch immer mit.
In der nächsten Saison warten immerhin 2 Heimspiele auf mich: In Unterhaching (nur wenige Fahrradminuten von meinem Wohnort entfernt) und in der neuen Allianz-Arena gegen 1860 (vorausgesetzt, dass Franz Beckenbauer „sein“ Stadion für Zweitligisten freigibt).
FAZIT
Ich werde wohl bis an mein Lebensende (wider aller menschlichen Vernunft) Anhänger von Eintracht Braunschweig sein. Auf bessere Zeiten hoffen und von 1967 träumen. Aber fürs erste bin ich mal zufrieden. Vielleicht geht ja noch mehr.
Von der Oker bis zur Aller
Und vom Harz bis an den Elm,
Eintracht in der zweiten Liga,
wer’s nicht glaubt, der ist ein Schelm.
Eintracht, Eintracht, endlich oben,
dort, wo du auch hingehörst.
Und dort bleibst du für alle Zeiten,
was du deinen Fans auch schwörst.
(keine Grenze nach oben)
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 26.5.2001
Veröffentlicht bei Dooyoo, Ciao, eComments, YOPI, Talk-On
40 Bewertungen, 8 Kommentare
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03.04.2006, 02:45 Uhr von sindimindi
Bewertung: sehr hilfreichsh bedeutet, dass Du möglichst "gegenlesen" solltest.Mit dem Kürzel möchte sich der Absender noch mal in Erinnerung bringen...;-)
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11.06.2005, 03:52 Uhr von newsboard
Bewertung: sehr hilfreichschöne Fleissarbeit, alter lokaler Patriot! Bin mal wieder da!
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13.06.2002, 22:51 Uhr von zitrol
Bewertung: sehr hilfreichDas ist schon in Ordnung, jetzt fehlt im Profifußball noch Darmstadt 98, Fortuna Düsseldorf(oje!), RW Essen, jajaa, die alten Traditionsvereine(nicht wundern, bin hier unter Fußballverrückten, GRINS!)... Ciao, Nora
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23.05.2002, 21:55 Uhr von Steven68
Bewertung: sehr hilfreichdem ist nichts hinzuzufügen. BTSV forever
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22.05.2002, 23:31 Uhr von Qualle
Bewertung: sehr hilfreichEin echter Fan macht höhen und Tiefen mit. schöner Bericht.
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22.05.2002, 23:27 Uhr von mhan2002
Bewertung: sehr hilfreichschade für rwe, aber trotzdem glückwunsch ...
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22.05.2002, 23:21 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichDer Kandidat (Du) kriegst die volle Punktzahl. Der Leser (ich) aber auch (weil ich diesen Lesemarathon bis zum Ende abgearbeitet habe. Übrigens ist "Welcher Fußballverein machte als erster Trikotwerbung" auch eine Frage bei "Wer w
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22.05.2002, 23:18 Uhr von Hansafux
Bewertung: sehr hilfreichEs ist echt geil , daß Braunschweig wieder da ist, jetzt muß nur noch der Scheiß VFL absteigen!
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