Die Sims 2 (Mac Software) Testbericht



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Erfahrungsbericht von schneeweisschen
Liebe auf den ersten Blick
Pro:
hervorragende Grafik, Detailtreue, jede Menge Spielspaß, viel realistischer als Teil 1, hoher Suchtfaktor
Kontra:
Preis und Systemanforderungen, hoher Suchtfaktor
Empfehlung:
Ja
Und schon ist sie wieder da, die alte Sims-Sucht. Mehr als je zuvor, denn was die Softwarefirma EA Games in 6½ Jahren Entwicklungsarbeit geleistet hat, ist atemberaubend.
Schon Teil 1 war weltweit ein riesiger Erfolg, erfüllte dieses Spiel doch den Traum, eine ganz eigene computeranimierte Welt zu schaffen inklusive Häusern, Gärten, Haushaltsgegenständen und simulierten Menschen (daher der Name Sims), deren Leben man in einem gewissen Umfang lenken und mitbestimmen kann. Mehrere Erweiterungssets sorgten in den Folgejahren für nicht enden wollenden Spielspaß, denn nun konnten die Sims auch in den Urlaub fahren, Partys feiern, heiße Dates absolvieren, zaubern, Haustiere halten…
Als ich hörte, dass ein zweiter Teil der Sims auf den Markt kommen sollte, konnte ich mir kaum vorstellen, dass etwas anderes als eine Art neues Erweiterungsset inkl. ein paar neuer graphischer Feinheiten dabei heraus kommt. Doch ich sollte mich irren – und selten habe ich mich so gerne geirrt wie in diesem Fall. Denn, um es schon einmal ein bisschen vorweg zu nehmen, „Sims 2“ ist ein Meisterwerk.
Ich besitze das Spiel erst seit wenigen Tagen, habe es aber fast jede freie Stunde getestet. Nur für euch versteht sich. Ich denke, es wird noch Monate dauern, um die ganzen Neuheiten und Gimmicks zu entdecken und auszuprobieren. Man möge mir verzeihen, dass mein Bericht sehr stark von Vergleichen und den Unterschieden zum ersten Teil durchzogen sein wird. Ich hoffe, dass Leser, die das Spiel noch gar nicht kennen, dennoch einen Einblick in Sinn, Ablauf und vor allen Dingen die Genialität der Spielidee und Umsetzung finden werden.
Systemvoraussetzungen
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Kurz und knapp: ein sehr guter, schneller PC mit einer ausgezeichneten Grafikkarte ist absolutes Muss, um „Die Sims 2“ installieren und spielen zu können.
Euer PC sollte mindestens folgende Ausstattung haben (Quelle: Benutzerhandbuch):
• Microsoft Windows 98/2000/ME/XP
• Intel Pentium III-Prozessor mit 800 MHz oder gleichwertiger Prozessor (bei T&L-fähiger Grafikkarte mit mindestens 32 MB RAM) bzw. Prozessor mit 2,0 GHz (bei nicht T&L-fähiger Grafikkarte mit mind. 32 MB RAM)
• 8-fach CD-ROM/DVD-Laufwerk
• Mindestens 3,5 GB freier Festplattenplatz
Auf meinem Medion PC von Aldi, den ich im Dezember 2003 gekauft habe, läuft das Spiel relativ problemlos. Allerdings sollten unbedingt alle anderen Programme geschlossen werden, sonst ruckelt es an manchen Stellen doch ganz schön.
Grafik
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Einfach phänomenal.
Letzte Woche hatte ich gerade wieder mein altes Sims-Spiel ausgegraben und werde es wohl nun nie wieder in spielen. Denn das, was der Nachfolger bietet, lässt die Urversion recht müde aussehen, obwohl die für damalige Verhältnisse ausgezeichnet war.
Die neue 3D-Grafik ist unglaublich gelungen. Die neuen Betrachtungsmöglichkeiten machen die Steuerung am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber die Kamerasteuerung und das Heran- und Wegzoomen gehen schnell in Fleisch und Blut über. So nah wie jetzt konnte man früher nicht an die Sims heranzoomen. Man kann durch Wände und Gegenstände zoomen, den Kamerawinkel beliebig ändern und immer wieder aufs Neue über die Detailverliebtheit der Programmierer staunen.
Schaut euren Sims genau auf den Teller. Wenn der Chefsalat bereits in sich zusammengefallen ist, solltet ihr ihn schnellstens wegräumen lassen, damit sich niemand den Magen verdirbt. Die Rückseite vom Telefon sieht aus wie eine Original-Abbildung der Telekom. Betrachtet das Blumenbeet aus der Nähe, und ihr werdet Bienen und Schmetterlinge sehen. Zoomt auf den Computer-Monitor, während eurer Sim chattet oder Emails schreibt. Alles sieht äußerst realistisch aus, und es macht einen Heidenspaß, diese Dinge zu entdecken. Wenn ein Sim etwas in der Nähe eines Spiegels macht, werden seine Bewegungen lebensecht im Spiegelbild gezeigt. Eine grafisches Detail, was mich auch sehr begeistert: in besonderen Situationen, wie einer Verlobung oder dem ersten Techtelmechtel (=Sex) mit einem anderen Sim wird eine Art Video eingeblendet. Dies ist aber kein 08-15-Video, sondern zeigt exakt die agierenden Sims und den Raum so, wie er tatsächlich eingerichtet hast. So etwas ist mir noch in keinem anderen Spiel untergekommen und zeigt, was für Genies dieses Spiel mit Ideen, Spaß und viel Liebe zu ihrer Arbeit entwickelt haben.
Nachbarschaften
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Im neuen Teil gibt es drei verschiedene Nachbarschaften, die jetzt auch eine eigene Geschichte haben: Schönsichtingen, Merkwürdighausen und Veronaville. Selbstverständlich können auch eigene Nachbarschaften hinzugefügt werden.
Ich habe mich bisher nur in Schönsichtingen längere Zeit aufgehalten, was vom Prinzip her ähnlich aufgebaut ist wie die Nachbarschaft im ersten Teil. Nur viel größer und schöner natürlich. Öffentliche Gelände wie zum Beispiel ein Waldpark oder ein Einkaufszentrum befinden sich nun auch in der Nachbarschaftsanzeige. Zu Beginn werden einige Häuser bereits von „fertigen“ Sims bewohnt, andere hingegen stehen in ganz unterschiedlicher Ausstattung und Preisklasse zum Verkauf. Es gibt zwei Tutorials: eines für blutige Sims-Neulinge, und eines für alle, die bereits mit dem ersten Teil Erfahrungen haben. Dort erfährt man alles über die wichtigsten Neuerungen, Menüs und Abläufe, ohne noch einmal bei Null anfangen zu müssen. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, zunächst mit einer bereits existierenden Familie zu üben. Später könnt ihr auch eure eigenen Sims erstellen, aber schon das allein macht so viel Spaß und dauert aufgrund der zahlreichen neuen Details so lange, dass ihr das eigentliche Spiel vermutlich erst Stunden später erkunden könnt.
Einen kleinen Abstecher nach Merkwürdighausen habe ich auch schon unternommen. An diesem Ort gehen merkwürdige Dinge vor sich. Die Stadt befindet sich in einer trostlosen Wüste, die nach der Landung von Außerirdischen besiedelt wurde. Dort habe ich die ersten grippekranken Sims erlebt, die sich immer wieder gegenseitig angesteckt haben. Eines der Häuser scheint dem der Addams-Family nachempfunden zu sein, inklusive allerhand komischer Gerätschaften und Experimentierlabore. Gruselig, aber besonders witzig, weil einer der Bewohner, ein Punker, sich nach einer eigenen Familie inklusive Babygeschrei sehnt.
In Veronaville dreht sich alles um die verfeindeten Familien Kappe und Monti, deren Kinder Juliette und Romeo (!) unsterblich ineinander verliebt sind. Falls das jemandem bekannt vorkommen sollte, hat er Recht.
Ich bastele mir meinen eigenen Sim
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Schon früher konnte man eigene Sims entwerfen, war jedoch in seinen Wünschen und Möglichkeiten recht eingeschränkt. Diese Zeiten sind vorbei. Theoretisch könnt ihr euch ein Foto eures Lieblingsschauspielers nehmen und mit ein wenig Geduld und Talent ein fast identisches Sims-Abbild schaffen. Von der Augenfarbe über die Frisur, die Körperproportionen, die Form der Augenbrauen, die Länge der Nase, die Ausprägung des Kinns, der Lippenform- und Farbe, eventuellen Bartstoppeln über Make-Up, Brillen, Kopfbedeckungen bis hin zur Wahl der Unterwäsche, Badebekleidung und Abendrobe – all das könnt ihr selbst bestimmen, während sich euer Sim geduldig vor einem Spiegel betrachtet und hoffentlich beifällige Töne von sich gibt. Gewisse Dinge könnt ihr sogar noch später, während des Spiels, am Äußeren eurer Sims ändern. Ihr benötigt dafür nur einen Spiegel und könnt zum Beispiel die Frisur ein wenig aufpeppen oder einem Teenager Aknecreme auftragen. Es gibt jetzt auch nicht mehr nur die Wahl zwischen Kindern und Erwachsenen, sondern ihr könnt auch Babies, Kleinkinder, Teenager und alte Menschen (hier respektlos alte Knacker genannt) erschaffen. Wichtig ist aber, dass ihr keine Familie erstellen könnt, die nur aus einem Kleinkind oder Kind besteht. Mindestens ein Erwachsener muss dazu erstellt werden. Wie im wahren Leben. Bestimmte Merkmale werden per DNA von Generation zu Generation weitergegeben, Ähnlichkeiten zwischen Enkel und Großvater sind also nicht zufällig. Zusätzlich dürft ihr natürlich wieder über das jeweilige Sternzeichen und typische Charaktereigenschaften entscheiden.
In Teil 1 konnte man theoretisch mit jedem Sim unbegrenzt lange spielen, denn außer Babys, die zu Kindern und Kindern, die irgendwann zu Erwachsenen wurden, tat sich nichts in der Lebensentwicklung eines Sim. Sterben konnte ein Sim nur, wenn er im Pool ertrank oder sich beim Kochen so blöd anstellte, dass er verbrannte.
Jetzt hat jeder Sim nur eine begrenzte Lebenszeit (die in Sim-Tagen angezeigt wird), er geht irgendwann in Rente und bekommt früher oder später Besuch vom Sensenmann, insofern er nicht schon vorher verstorben ist, weil er zum Beispiel krank geworden ist. In einer Altersanzeige könnt ihr ablesen, wie viele Tage bis zum nächsten Entwicklungsschritt verbleiben. Nur im Alter-Knacker-Status steht keine Angabe, denn der Tod ist ja auch im richtigen Leben meist eine Überraschung.
Haufenweise neue Gegenstände erleichtern das Leben und Lieben der Sims. Wie schon aus Teil 1 bekannt, kann man sich die Gegenstände nach Thematik oder nach Raumarten anzeigen lassen. Neu ist die Möglichkeit, zueinander passende Gegenstände in Kollektionen zusammen zu fassen und so leichter Zugriff zu haben.
Bedürfnisbefriedigung
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Jeder der schon einmal „Die Sims“ gespielt hat, wird im zweiten Teil viele Dinge wieder erkennen. Fast unverändert ist z.B. die Anzeige der alltäglichen Bedürfnisse, die da wären: Hunger, Energie, Komfort, Spaß, Harndrang, Hygiene, Freunde (in Teil 1 hieß diese Kategorie „Soziales Leben“) und Umgebung. Über jedem aktivierten Sim ist ein Diamant zu sehen, an dessen Farbe sich die Gemütslage der entsprechenden Person erkennen lässt. Ich habe festgestellt, dass es noch wichtiger ist als im ersten Teil, seine Sims glücklich zu machen. Denn im Gegensatz zur Urversion können die Sims jetzt auch krank werden oder gar sterben (nicht nur verhungern!), wenn man ihre Bedürfnisse nicht ernst nimmt. Mir ist es zum Beispiel passiert, dass die schwangere Nina plötzlich und besonders für mich unerwartet verstarb, weil ihr Ehegatte sie voll quasselte, obwohl Nina todmüde war und nur noch ins Bett gehen wollte.
Zur Bedürfnisbefriedigung stehen dem Spieler viel mehr Möglichkeiten zu Verfügung als in Teil 1. Alleine die vielen verschieden Gerichte, die eure Sims kochen können (wenn ihr ihnen das Kochen beigebracht habt), sind eine Augenweide: Chili con Carne, Schweinkotletts, Spaghetti, Chefsalat, Auflauf, Hamburger, Hot Dogs...
Sehr angetan bin ich von der Neuheit, dass bestimmte Bedürfnisse jetzt auch befriedigt werden, während euer Computermenschlein auf Arbeit ist. Früher konnte es passieren, dass Herr Sim von der Arbeit kam und in die Hosen pinkelte, bevor er das Bad erreichen konnte. Das sollte jetzt doch eher die Seltenheit sein. Es war ja auch unrealistisch, dass niemand in Sim City ein WC oder eine Kantine am Arbeitsplatz hatte.
Die Sims müssen nun auch nicht mehr sieben Tage pro Woche arbeiten, sondern haben – je nach Job – auch einen oder mehrere feste Tage pro Woche, wo sie zu Hause bleiben dürfen. Außerdem gibt es ab einem gewissen Laufbahnlevel auch Urlaubstage, die man „im Notfall“, also vielleicht nach einer durchzechten Partynacht, abfeiern kann. Krank melden geht auch, aber Vorsicht: der Chef merkt, wenn man ihm am Telefon etwas vormacht. Diese Neuerungen nehmen viel von dem Stress aus dem Spiel, den ich in Teil 1 oft empfunden habe. Kaum hatte meinen seinen Sim mal einen Tag zu Hause gelassen, und sei es auch nur, weil er nicht schnell genug mit dem Frühstück fertig wurde, kam schon ein böser Anruf vom Chef mit einer Verwarnung und Kündigungsandrohung. So schnell geht das jetzt also nicht mehr. Dafür gibt es jetzt zwischendurch immer mal wieder Entscheidungen zu treffen, während der Sim auf Arbeit ist. Soll die Filmvorführerin im Kino lieber einen Film über den traurigen Clown von Sim City oder über Hasen vorführen? Fehlentscheidungen können mitunter auch den Job kosten, positive Entscheidungen hingegen bei der Beförderung helfen.
Neu ist der Laufbahnbalken. Jeder Sim verfolgt einen bestimmten Lebensweg. Zur Auswahl stehen Romantik, Ruhm, Familie, Wissen, Ruf und Aufwachsen (bei Kleinkindern und Kindern). Dementsprechend haben die Sims jetzt auch spezielle Wünsche und Ängste. Jemand, der die Wissenslaufbahn verfolgt, freut sich unbändig über einen guten Job und findet den Verlust desselben katastrophal. Ein Romantiker hat gerne mehrere Liebschaften parallel und will sich um Himmels Willen nicht auf eine einzige Partnerschaft festlegen. Jeder Sim hat immer vier Wünsche und drei Ängste. Diese werden nach jedem Aufwachen neu erstellt, können sich also ständig ändern. Man hat aber die Möglichkeit, jeweils einen Wunsch und eine Angst zu fixieren, wenn man beispielsweise darauf hinarbeitet, ein Baby zu bekommen. Für jeden erfüllten Wunsch gibt es Belohnungspunkte. Für diese kann sich der Sim Belohnungsgegenstände kaufen. Sehr empfehlenswert ist der Geld-Baum, der bei regelmäßiger Pflege fast täglich Geld wachsen lässt. Eine tolle Möglichkeit, um Kontakte zu knüpfen oder gar ein Techtelmechtel zu haben, ist der Liebespool.
Allerdings ist bei der Benutzung dieser Belohnungsgegenstände Vorsicht geboten. Risikofrei ist es nur, wenn sich der eigene Laufbahnbalken im Gold- oder gar Platinbereich befindet. Ansonsten kann es zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen.
Möglicherweise bilde ich mir das nur ein, aber meiner Ansicht nach ist das Knüpfen von Kontakten viel einfacher als im ersten Teil. Dies liegt sicher an den zahlreichen neuen Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Sims. Freunde zu finden ist weniger anstrengend als früher. Allerdings geht es auch viel härter zur Sache, wenn sich Eifersuchtsdramen abspielen. Also immer schön aufpassen, wie weit man gehen kann, um nicht alle Freunde schneller zu verlieren, als man glaubt.
Obendrein können die Sims jetzt auch dicker werden, wenn sie zuviel essen und/oder nicht regelmäßig trainieren. Um das zu vermeiden, sollte man ab und zu die Fitness-Anzeige kontrollieren. Bei einer meiner Sims ist das dicker werden prompt mit dem Eintritt ins geruhsame Rentenalter aufgetreten.
Musik, Sound & Technik
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Vielfältiger sind die Gesprächsthemen geworden. Und abwechslungsreicher die Sprache. Bei Teil eins konnte man nach kurzer Spielzeit schon fast „simsisch“ mitsprechen. Bei Teil 2 dürfte sich das schwieriger gestalten. Die Stimmen der Sims sind sehr natürlich, das Lachen der Kinder ansteckend.
Eine der schönsten Dinge: die neue Musik. Bei der Stereoanlage habt ihr die Wahl zwischen fünf oder sechs verschieden Musikrichtungen, wobei mir die Stücke bei Pop und R&B besonders gut gefallen. Auch im Fernsehen gibt es jetzt einen Musiksender namens DANCE TV. Eure Sims können mittanzen und auch – so sie denn Lust haben – bei einer Aerobic-Sendung vor dem Fernseher ihren Körper trainieren.
Wie bereits in Teil 1 werden automatisch an wichtigen Punkten im Leben eines Sim Fotos gemacht. In Teil 2 kann man nicht nur Fotoaufnahmen, sondern auch Videomitschnitte seiner Lieblingsszenen machen. Die ganz verrückten Fans stellen diese zusammen mit einem Sims-Online-Tagebuch auf die Webseite www.diesims2.de.
Nachteile
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Bisher sind mir nur Kleinigkeiten aufgefallen, die man als negativ bezeichnen könnte:
Erstens ist das Spiel wie bereits erwähnt ein extremer Performance-Fresser, das einen sehr guten PC unbedingt erforderlich macht und jegliche Nebenherlauf-Progrämmchen quasi verbietet. Auch die Ladezeiten beim Wechsel der Orte sind für ungeduldige Spieler wie mich etwas nervig. Die Zeit reicht meist, um mir noch schnell einen Cappuccino zu machen.
Außerdem hatte ich einen Bug, der mich fast verzweifeln ließ. Meine wunderhübsche Angelina Kellog konnte plötzlich nicht mehr die Treppe von ihrem Schlafzimmer nach unten benutzen. Die Ärmste hatte Hunger, musste auf Toilette und wollte dringend duschen, aber irgendetwas versperrte ihr den Weg, den sie am Abend zuvor noch problemlos gehen konnte. Ich hatte in der Zwischenzeit absolut nichts geändert und war schier am Verzweifeln, weil Angelina auch kein Geld hatte, um eine Ersatztreppe zu bauen. Die alte Treppe ließ sich auch nicht entfernen. Doch siehe da: als wenig später die Putzfrau kam und die Treppe ohne Schwierigkeiten hinauf und hinab gehen konnte, war auch für Angelina der Weg wieder frei.
Fans von „Die Sims 1“ werden es vielleicht nicht gut finden, dass ihre Sims wohl oder übel irgendwann den Weg alles Irdischen antreten müssen. Es ist einfach nicht mehr möglich, ein und den selben Sim über Jahre hinweg zu begleiten. Aber wer will das schon?!
Und die Moral von der Geschicht´ :
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Ich bin begeistert. Meine Erwartungen an den ersehnten Nachfolger wurden um mindestens 200% übertroffen. Das Suchtpotential ist sehr hoch, es gilt etliche neue Dinge zu entdecken und zu genießen. So muss ein Simulations-Spiel sein. Genau so!
Der Kaufpreis von 39,95 € ist auf den ersten Blick recht hoch. Doch beim ersten Blick auf den PC-Monitor nach der Installation ist das vergessen.
Ein Meisterwerk.
Danke für dieses herrliche Geschenk, P.!
1. Veröffentlichung bei Ciao Ende September 2004
38 Bewertungen, 5 Kommentare
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22.04.2005, 17:49 Uhr von knudly
Bewertung: sehr hilfreichmöchte es auch so gerne haben :( warum nur diese anforderungen?
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05.01.2005, 15:15 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichso ein pc-spiele freak, mache mehr die kleinen zwischendurch-spielchen... guter bericht! LG Silke
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04.01.2005, 12:53 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichWusste eigentlich selbst nicht ob ich mir das Spiel kaufen sollte oder nicht.. Aber du hast es gut rübergebacht, ich denke für das Spiel gebe ich gerne ein paar Euro's mehr aus... LG persischer_duke
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01.11.2004, 12:45 Uhr von trampastheo
Bewertung: sehr hilfreichhabe es vor wenigen Tagen auch bei einem Freund gespielt, aber irgendwie finde ich ist das gleiche Spielprinzip das selbe, wie beim ersten Sim-Spiel. Bevorzuge aktuell lieber Strtatgiegames wie Knigts of Honor:) Bye, Theo
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01.11.2004, 12:21 Uhr von missy
Bewertung: sehr hilfreichwill mir das spiel auch gerne kaufen, aber irgendwie bin ich zu geizig in letzter zeit! aber ich glaube das geld wär es echt wert! schöne woche! ciao missy
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