Need For Speed: Underground (PS2 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von Aerosoljunkie
Need for Speed underground
Pro:
alles bis auf:
Kontra:
Steuerung
Empfehlung:
Ja
Lange ist es nicht her seit dem letzten Need for Speed. Damals beglückte uns EA vor allem auf der Playstation 2 mit einem hervorragenden Spiel. Doch nun wagen die Entwickler den Sprung in den Untergrund. Anstatt Lamborghini und Ferrari, stehen etwas weniger klangvolle Namen wie Nissan, Toyota und Subaru auf der Liste der 20 im Spiel wählbaren Autos. Somit warten zwar am Start keine Edelboliden, doch mit etwas Tuning nicht weniger eindrückliche Fahrzeuge.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Racinggames rast ihr bei NFS:UG ausschliesslich in der Nacht über die Strassen. Auch beschränkt sich das ganze Spielgeschehen auf die gleiche Stadt. Somit spurtet ihr zwar immer wieder an der gleichen Landschaft vorbei, da diese aber sehr aufwändig gestaltet ist, fällt der Umstand kaum störend. So flitzt ihr neben der normalen Innenstadt auch durch Chinatown, verlassene Industriequartiere macht und missbraucht sogar die Abwasserkanäle der Stadt als Rennstrecke. Neben der wirklich atemberaubenden Grafik mit grandiosen Lichteffekten glänzt Need for Speed Underground mit einem unglaublichen Geschwindigkeitsgefühl. Dabei muss man bedenken, dass neben dem Alltagsverkehr mindestens 3 weitere Autos, vollgepackt mit Neonröhren, komplexen Dekors und protzigen Spoilerkits auf der Strecke ohne wirklich negativ wahrzunehmende Ruckler sichtbar sind. Teilweise stockt das Game zwar 1/10 Sekunde, das ist meiner Meinung nach jedoch wenn Daten von der DVD nachgeladen werden müssen und keinesfalls nicht weil die grandiose Grafikengine überfordert wird. Ansonsten gehts wirklich rasant ab. Vor allem mit den späteren Motorentunings und NOS Stufe 2-3 wird das Game einfach sauschnell!
Wenn wir beim Tuning sind: Wie beim kürzlich unter die Lupe genommenen Shutukou Battle Zero One spielt Tuning in diesem Game natürlich die Hauptrolle. Neben unzähligen Frontspoiler, Seitenschweller, Heckschürzen und Alufelgen, gibt es auch verschiedenen Heckspoiler, Speziallackierungen, Seitendekors (bis zu 4 Schichten Vinyldekors miteinander kombinierbar), Schweinwerferblenden, Neonröhren und Scheibentönungen. Aber auch die technische Seite wird nicht vernachlässigt: Motoren- und Chiptunings, Fahrwerk, Turbolader, N20 Einspritz-Systeme, Reifen und und und. Mit dem Gewinnen von Rennen und möglichst coolem Fahrstil, also waghalsigen Drifts etc, könnt ihr laufend mehr Goodies für euren fahrbaren Untersatz gewinnen, was wohl den Hauptreiz des Spiels ausmacht. Hierbei sei aber auch gleich gesagt: Wenn ihr mit Autotuning absolut nichts am Hut habt, euch Filme wie 2 Fast 2 Furious primitiv erscheinen, dann macht einen Bogen um dieses Spiel!
Gameplaymässig ist der Titel gewohnt einwandfrei. Neben Quick Race-, Online- und dem Customize Ride-Modus findet ihr auf der Disc auch den Underground Modus, eine Art Storymode, in welchem ihr durch 111 Herausforderungen den Königssessel der Streetracer erobert. Hier warten Rundkurse, Sprints von A nach B, Driftcontests sowie der super gelungene Drag Modus. Letzterer besticht durch seine wirklich formidable gameplaytechnische Umsetzung. Grob beschrieben handelt es sich um ein Rotlichtrennen. Ihr rast alle gleichzeitig los und müsst als erster im Ziel ankommen. Dies tönt nicht sonderlich speziell, ist es aber. Auf der linken Seite seht Ihr euren Drehzahlmesser. Beim Start müsst Ihr Versuchen, diesen im optimalen Drehmomentbereich zu halten. Während der Fahrt müsst ihr möglichst Kurz vor dem roten Drehzahlbereich (also ca. die letzten 1000-2000 Umdrehungen) per R2 manuell schalten. Neben dem Treffen des perfekten Schaltpunktes müsst ihr euch aber zusätzlich auf den Verkehr, Baustellen und Bahnübergänge, die Konkurrenten sowie die Motortemparatur im Auge behalten müsst. Das heisst nicht zu lange im roten Drehzahlbereich und NOS Einspritzung nicht erst bei 5000-6000 Umdrehungen/min. Dies alles verschmilzt zu einem wirklichen adrenalintreibenden Erlebnis. Glücklicherweise beschränkt sich die Steuerung hier, neben dem Gänge schalten, auf Spurwechsel. D.h. Ihr müsst nicht permanent schauen, dass ihr von der Spurt weicht und euch im Heck eines Transporters wiederfindet.
Die Steuerung ist so knackig wie ein Porschegetriebe und funktioniert einwandfrei mit dem PS2 Pad. Beschleunigt wird mit X, gebremst mit dem Viereck (wobei ich diesen Knopf kaum benötige), Handbremse per R1, NOS Einspritzung per L1. Besonders das Driftsystem ist hervorragend gelungen und macht mächtig Spass. Die Entwickler schafften es, Arcade und Simulation zu einem harmonisch funktionierenden Ganzen zu verknüpfen. Von der automobiltechnischen Seite her muss man jedoch sagen, dass sich im Spiel die Vehikel mit Frontantrieb fahrerisch nicht wirklich von den Heck- und Allradgetriebenen unterscheiden.
Wie ich in letzter Zeit feststellen durfte, entwickelt sich Electronic Arts immer mehr zur Referenz im Soundtrackbereich. Wie schon beim EA-BIG Knaller SSX 3 gibt es auch hier wieder Spitzensound. Zwar sind die Menus mehr oder weniger immer von den gleichen 2-3 HipHop Tracks begleitet, aber im Renngeschehen heizen euch Crystal Method, Rancid, Static-X und sogar Rob Zombie mächtig ein! Neben dem CD Sound sind aber auch die SFX toll gelungen. So hört man zwischen den Schaltvorgängen das Pop-Off Ventil der Turbolader, beim Einspritzen des N20 erklingt das bekannte Zischen etc. Toll gelungen. Mehr gibt’s nicht zu sagen.
Fazit
Die Playstation2 ist wieder um ein tolles Racinggame reicher! Zwar trübt
die Tatsache, dass alles in der gleichen grafischen Umgebung stattfindet
den Gesamteindruck, doch nichtsdestotrotz ist Need for Speed Underground
ein tolles Spiel. Spielerisch und auch vom Sound her wirklich zu empfehlen.
Bleibt leider noch zu sagen, dass nach dem Absolvieren der 111
Challenges, ausser dem Onlinemodus, nicht wirklich viel Grund gibt das Game
nochmals von vorne zu beginnen. Für Fans von 2F2F und Co. ist das neue NFS jedoch sowieso ein absoluter Pflichtkauf!
Im Gegensatz zu herkömmlichen Racinggames rast ihr bei NFS:UG ausschliesslich in der Nacht über die Strassen. Auch beschränkt sich das ganze Spielgeschehen auf die gleiche Stadt. Somit spurtet ihr zwar immer wieder an der gleichen Landschaft vorbei, da diese aber sehr aufwändig gestaltet ist, fällt der Umstand kaum störend. So flitzt ihr neben der normalen Innenstadt auch durch Chinatown, verlassene Industriequartiere macht und missbraucht sogar die Abwasserkanäle der Stadt als Rennstrecke. Neben der wirklich atemberaubenden Grafik mit grandiosen Lichteffekten glänzt Need for Speed Underground mit einem unglaublichen Geschwindigkeitsgefühl. Dabei muss man bedenken, dass neben dem Alltagsverkehr mindestens 3 weitere Autos, vollgepackt mit Neonröhren, komplexen Dekors und protzigen Spoilerkits auf der Strecke ohne wirklich negativ wahrzunehmende Ruckler sichtbar sind. Teilweise stockt das Game zwar 1/10 Sekunde, das ist meiner Meinung nach jedoch wenn Daten von der DVD nachgeladen werden müssen und keinesfalls nicht weil die grandiose Grafikengine überfordert wird. Ansonsten gehts wirklich rasant ab. Vor allem mit den späteren Motorentunings und NOS Stufe 2-3 wird das Game einfach sauschnell!
Wenn wir beim Tuning sind: Wie beim kürzlich unter die Lupe genommenen Shutukou Battle Zero One spielt Tuning in diesem Game natürlich die Hauptrolle. Neben unzähligen Frontspoiler, Seitenschweller, Heckschürzen und Alufelgen, gibt es auch verschiedenen Heckspoiler, Speziallackierungen, Seitendekors (bis zu 4 Schichten Vinyldekors miteinander kombinierbar), Schweinwerferblenden, Neonröhren und Scheibentönungen. Aber auch die technische Seite wird nicht vernachlässigt: Motoren- und Chiptunings, Fahrwerk, Turbolader, N20 Einspritz-Systeme, Reifen und und und. Mit dem Gewinnen von Rennen und möglichst coolem Fahrstil, also waghalsigen Drifts etc, könnt ihr laufend mehr Goodies für euren fahrbaren Untersatz gewinnen, was wohl den Hauptreiz des Spiels ausmacht. Hierbei sei aber auch gleich gesagt: Wenn ihr mit Autotuning absolut nichts am Hut habt, euch Filme wie 2 Fast 2 Furious primitiv erscheinen, dann macht einen Bogen um dieses Spiel!
Gameplaymässig ist der Titel gewohnt einwandfrei. Neben Quick Race-, Online- und dem Customize Ride-Modus findet ihr auf der Disc auch den Underground Modus, eine Art Storymode, in welchem ihr durch 111 Herausforderungen den Königssessel der Streetracer erobert. Hier warten Rundkurse, Sprints von A nach B, Driftcontests sowie der super gelungene Drag Modus. Letzterer besticht durch seine wirklich formidable gameplaytechnische Umsetzung. Grob beschrieben handelt es sich um ein Rotlichtrennen. Ihr rast alle gleichzeitig los und müsst als erster im Ziel ankommen. Dies tönt nicht sonderlich speziell, ist es aber. Auf der linken Seite seht Ihr euren Drehzahlmesser. Beim Start müsst Ihr Versuchen, diesen im optimalen Drehmomentbereich zu halten. Während der Fahrt müsst ihr möglichst Kurz vor dem roten Drehzahlbereich (also ca. die letzten 1000-2000 Umdrehungen) per R2 manuell schalten. Neben dem Treffen des perfekten Schaltpunktes müsst ihr euch aber zusätzlich auf den Verkehr, Baustellen und Bahnübergänge, die Konkurrenten sowie die Motortemparatur im Auge behalten müsst. Das heisst nicht zu lange im roten Drehzahlbereich und NOS Einspritzung nicht erst bei 5000-6000 Umdrehungen/min. Dies alles verschmilzt zu einem wirklichen adrenalintreibenden Erlebnis. Glücklicherweise beschränkt sich die Steuerung hier, neben dem Gänge schalten, auf Spurwechsel. D.h. Ihr müsst nicht permanent schauen, dass ihr von der Spurt weicht und euch im Heck eines Transporters wiederfindet.
Die Steuerung ist so knackig wie ein Porschegetriebe und funktioniert einwandfrei mit dem PS2 Pad. Beschleunigt wird mit X, gebremst mit dem Viereck (wobei ich diesen Knopf kaum benötige), Handbremse per R1, NOS Einspritzung per L1. Besonders das Driftsystem ist hervorragend gelungen und macht mächtig Spass. Die Entwickler schafften es, Arcade und Simulation zu einem harmonisch funktionierenden Ganzen zu verknüpfen. Von der automobiltechnischen Seite her muss man jedoch sagen, dass sich im Spiel die Vehikel mit Frontantrieb fahrerisch nicht wirklich von den Heck- und Allradgetriebenen unterscheiden.
Wie ich in letzter Zeit feststellen durfte, entwickelt sich Electronic Arts immer mehr zur Referenz im Soundtrackbereich. Wie schon beim EA-BIG Knaller SSX 3 gibt es auch hier wieder Spitzensound. Zwar sind die Menus mehr oder weniger immer von den gleichen 2-3 HipHop Tracks begleitet, aber im Renngeschehen heizen euch Crystal Method, Rancid, Static-X und sogar Rob Zombie mächtig ein! Neben dem CD Sound sind aber auch die SFX toll gelungen. So hört man zwischen den Schaltvorgängen das Pop-Off Ventil der Turbolader, beim Einspritzen des N20 erklingt das bekannte Zischen etc. Toll gelungen. Mehr gibt’s nicht zu sagen.
Fazit
Die Playstation2 ist wieder um ein tolles Racinggame reicher! Zwar trübt
die Tatsache, dass alles in der gleichen grafischen Umgebung stattfindet
den Gesamteindruck, doch nichtsdestotrotz ist Need for Speed Underground
ein tolles Spiel. Spielerisch und auch vom Sound her wirklich zu empfehlen.
Bleibt leider noch zu sagen, dass nach dem Absolvieren der 111
Challenges, ausser dem Onlinemodus, nicht wirklich viel Grund gibt das Game
nochmals von vorne zu beginnen. Für Fans von 2F2F und Co. ist das neue NFS jedoch sowieso ein absoluter Pflichtkauf!
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