Engl. Vollblut Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von winselwuermchen
Über die vielseitigste Pferderasse der Welt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das englische Vollblut ist die Königsrasse der Pferde. Zugegeben bin ich als Rennreiter befangen, aber ich reite auch andere Rasse in der verschiedensten Reitarten (Western, Springen, Dressur, Freizeit) und werde mir nie ein Pferd anderer Rasse kaufen.
Zuerst: Wie schon erwähnt, ich bin Rennreiter. D.H. ich habe eine 3 Jahre lange Ausbildung als Pferdewirt Schwerpunkt Rennreiten hinter mir und arbeite insgesamt über 6 Jahre mit Vollblütern zusammen.
Die Geschichte des Vollbluts:
Pferderennen wurden in Newmarket angeblich schon im 12. Jahrhundert, nachweislich aber schon im 14. Jahrhundert gelaufen
Gezüchtet werden engl. Vollblüter schon seit Beginn des 17. Jahrhunderts. Die Rasse entstand durch die Einführung orientalischer Hengste wie Byerly Turk, Godolphin Arabian (oder Godolphin Barb, weil man vermutet das dieser ein Berber war) und Darley Arabian. Der Godolphin Araber ist der Berühmteste und am weitesten verbreitetste dieser drei. Er war ein Geschenk eines Scheichs an den damaligen König von England. Dieser wollte aber die kleinen und von der Reise abgemargerten Pferde nicht und verkaufte sie an einen Schlachter. Den einzigen gutaussehenden, den Hengst Sham schenckte er dem Grafen Godolphin.
Dieser fand ihn sehr hübsch, hätte ihn aber nie zur Zucht eingesetzt, wenn es nicht zu einer ungewollten Bedeckung der Stute Roxanne gekommen wäre. Diese war ein Galloway und wurde damals als Rennpferd eingesetzt. Dazu kam es dann nicht, aber das so gezeugte Fohlen gewann alle seine Rennen.
Sham wurde umbenannt in den Godolphin Araber.
Seit 1793 gibt es in England das geschlossene Stutbuch (General Stud Book). Geschlossen heißt, ab dem Zeitpunkt durften nur noch Pferde der eigenen Rasse miteinander gekreuzt werden. Dazu wurden 1791 in einer Art Vorbuch alle um diese Zeit verwendeten heimischen und eingeführten Stuten und Hengste zusammengefaßt. Auf dieses erste Gestütbuch sind alle Vollblüter nunmehr über mehr als 30 Generationen hinweg lückenlos zurückzuführen.
Die Auswahl von Zuchttieren erfolgt seit jeher aufgrund einer scharfen und einzigartig konsequenten Prüfung in Rennen. Seit 1709 werden die Ergebnisse aller Galopprennen mit sämtlichen Einzelheiten in Rennkalendern aufgeführt. Nur der Vollblüter, der in Rennen gesund und schnell genug ist, wird zur Weiterzucht verwendet. Die systematische Leistungsprüfung des Galopprennsports ist beispielhaft für die gesamte Tierzucht. Die Vollblutzucht wird deshalb mit Recht “Krone der Tierzucht” genannt, sie ist die konsolidierteste Pferderasse der Welt.
Vollblut wird seit mehr als 30 Generationen ohne fremde Blutzufuhr nur nach der Rennleistung gezüchtet und aufgrund dieses Ausleseverfahrens (Härte, Schnelligkeit, Ausdauer und Charakter) die schnellsten und edelsten Pferde hervorgebracht. Jedes Vollblutpferd ist in einem international anerkannten Gestütbuch für Vollblut eingetragen. Lückenloser Abstammungsnachweis ist dabei oberstes Gebot.
Ausgehend von England haben sich die Vollblutzucht und der Rennsport auf die ganze Welt ausgedehnt. In Deutschland wurden die ersten Rennen 1822 in Bad Doberan (Mecklenburg) abgehalten. Der erste deutsche Rennkalender wurde 1836 erstellt und der erste Band des Allgemeinen Deutschen Gestütbuches (ADGB) erschien 1847. Die Vollblutzucht wurde damals hauptsächlich in Schlesien und Mecklenburg betrieben und verlagerte sich erst später ins Rheinland und andere Bezirke Deutschlands. Von den Ursprüngen bis heute wurde das System an Leistungsprüfungen immer weiter verfeinert und ausgeklügelt. Betrugen die Renndistanzen im 17. Jahrhundert noch 6000 bis 9500 Meter und die Reitergewichte zwischen 50 und 76 kg, so hat sich dies erheblich gewandelt. Die meisten Rennen auf flacher Bahn werden über Distanzen zwischen 1000 und 2800 Meter gelaufen. Auch beginnt man schon wesentlich früher mit den Leistungsprüfungen, denn Vollblüter sind frühreife Pferde. Ihre ersten Rennen absolvieren viele schon als Zweijährige. (Vor 300 Jahren waren die meisten Rennpferde sechsjährig oder älter.)
>Ich bin allderdings nicht der Meinung daß Vollblüter schon mit 2 Jahren laufen sollten und würde dies auch verbieten
Zuerst: Wie schon erwähnt, ich bin Rennreiter. D.H. ich habe eine 3 Jahre lange Ausbildung als Pferdewirt Schwerpunkt Rennreiten hinter mir und arbeite insgesamt über 6 Jahre mit Vollblütern zusammen.
Die Geschichte des Vollbluts:
Pferderennen wurden in Newmarket angeblich schon im 12. Jahrhundert, nachweislich aber schon im 14. Jahrhundert gelaufen
Gezüchtet werden engl. Vollblüter schon seit Beginn des 17. Jahrhunderts. Die Rasse entstand durch die Einführung orientalischer Hengste wie Byerly Turk, Godolphin Arabian (oder Godolphin Barb, weil man vermutet das dieser ein Berber war) und Darley Arabian. Der Godolphin Araber ist der Berühmteste und am weitesten verbreitetste dieser drei. Er war ein Geschenk eines Scheichs an den damaligen König von England. Dieser wollte aber die kleinen und von der Reise abgemargerten Pferde nicht und verkaufte sie an einen Schlachter. Den einzigen gutaussehenden, den Hengst Sham schenckte er dem Grafen Godolphin.
Dieser fand ihn sehr hübsch, hätte ihn aber nie zur Zucht eingesetzt, wenn es nicht zu einer ungewollten Bedeckung der Stute Roxanne gekommen wäre. Diese war ein Galloway und wurde damals als Rennpferd eingesetzt. Dazu kam es dann nicht, aber das so gezeugte Fohlen gewann alle seine Rennen.
Sham wurde umbenannt in den Godolphin Araber.
Seit 1793 gibt es in England das geschlossene Stutbuch (General Stud Book). Geschlossen heißt, ab dem Zeitpunkt durften nur noch Pferde der eigenen Rasse miteinander gekreuzt werden. Dazu wurden 1791 in einer Art Vorbuch alle um diese Zeit verwendeten heimischen und eingeführten Stuten und Hengste zusammengefaßt. Auf dieses erste Gestütbuch sind alle Vollblüter nunmehr über mehr als 30 Generationen hinweg lückenlos zurückzuführen.
Die Auswahl von Zuchttieren erfolgt seit jeher aufgrund einer scharfen und einzigartig konsequenten Prüfung in Rennen. Seit 1709 werden die Ergebnisse aller Galopprennen mit sämtlichen Einzelheiten in Rennkalendern aufgeführt. Nur der Vollblüter, der in Rennen gesund und schnell genug ist, wird zur Weiterzucht verwendet. Die systematische Leistungsprüfung des Galopprennsports ist beispielhaft für die gesamte Tierzucht. Die Vollblutzucht wird deshalb mit Recht “Krone der Tierzucht” genannt, sie ist die konsolidierteste Pferderasse der Welt.
Vollblut wird seit mehr als 30 Generationen ohne fremde Blutzufuhr nur nach der Rennleistung gezüchtet und aufgrund dieses Ausleseverfahrens (Härte, Schnelligkeit, Ausdauer und Charakter) die schnellsten und edelsten Pferde hervorgebracht. Jedes Vollblutpferd ist in einem international anerkannten Gestütbuch für Vollblut eingetragen. Lückenloser Abstammungsnachweis ist dabei oberstes Gebot.
Ausgehend von England haben sich die Vollblutzucht und der Rennsport auf die ganze Welt ausgedehnt. In Deutschland wurden die ersten Rennen 1822 in Bad Doberan (Mecklenburg) abgehalten. Der erste deutsche Rennkalender wurde 1836 erstellt und der erste Band des Allgemeinen Deutschen Gestütbuches (ADGB) erschien 1847. Die Vollblutzucht wurde damals hauptsächlich in Schlesien und Mecklenburg betrieben und verlagerte sich erst später ins Rheinland und andere Bezirke Deutschlands. Von den Ursprüngen bis heute wurde das System an Leistungsprüfungen immer weiter verfeinert und ausgeklügelt. Betrugen die Renndistanzen im 17. Jahrhundert noch 6000 bis 9500 Meter und die Reitergewichte zwischen 50 und 76 kg, so hat sich dies erheblich gewandelt. Die meisten Rennen auf flacher Bahn werden über Distanzen zwischen 1000 und 2800 Meter gelaufen. Auch beginnt man schon wesentlich früher mit den Leistungsprüfungen, denn Vollblüter sind frühreife Pferde. Ihre ersten Rennen absolvieren viele schon als Zweijährige. (Vor 300 Jahren waren die meisten Rennpferde sechsjährig oder älter.)
>Ich bin allderdings nicht der Meinung daß Vollblüter schon mit 2 Jahren laufen sollten und würde dies auch verbieten
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