Enter the Matrix (Action PC Spiel) Testbericht

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ab 9,75
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Erfahrungsbericht von wpwebmaster

Get into it

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Enter the Matrix - Das Spiel zum Film kam fast zeitgleich mit Matrix Reloaded auf den Markt
und fand sicherlich aufgrund dieser Tatsache auch einen reißenden Absatz.
Meiner Meinung nach zu Recht, da das Spiel mehr Spaß machte als \"Matrix Reloaded\" selbst :-)

Zur Story
Die Story des Films verläuft relativ gradlinig, paralell zu den Geschehnissen des Films.
Man spielt jedoch Personen die im Film selbst nur eine Nebenrolle spielen, nämlich die Freundin von Commander Lock,
namentlich Niobe, Captain der Logos oder den für Niobe dienenden Ghost, der ebenfalls in Matrix Reloaded zu sehen ist.
Das ganze beginnt damit, dass man ein Paket in einer Poststelle suchen muss, dass dort von der scheinbar verstorbenen
Crew eines anderen Schiffes deponiert wurde. Es enthält Informationen, die wir weiter später im Spiel
und ähnlich auch im Film erhalten - den von einem machinellen Deckschema geprägten Angriff auf Zion durch die Maschinen.

Systemanforderungen
Ich selbst habe das Spiel auf folgender Rechner Konfiguration gespielt:

Betriebssystem: Windows XP
Prozessor: AMD Athlon 1.3 GHZ
RAM: 768 MB RAM
Grafik: Geforce 4 MX 440 32 MB
Festplatte: 40 GB WD Festplatte
Sound: Soundblaster Live! 1024 Player
CD-ROM Laufwerk: 32x CD-R/RW/ROM

Die empfohlenen Systemanforderungen lesen sich wie folgt:
Betriebssystem: Win98 Second Edition, ME, 2000, XP
Prozessor: 800 MHz (1,2 GHz empfohlen)
Arbeitsspeicher: 128 MB RAM (256 MB RAM empfohlen)
Festplattenplatz: 4,3 GB frei (7200 RPM oder schneller empfohlen)
Sound: Windows-kompatible Soundkarte (soll mit DirectX 9.0 oder höher kompatibel sein)
CD-ROM: 36x
DirectX: Version 9.0 oder höher

Man sieht also, dass mein System den Anforderungen großteils gerecht werden kann,
teilweise eben nicht.

Vor dem Start des Spiels erscheint ein Options Dialog in dem man einige Grafikoptionen
aktivieren, deaktivieren oder reduzieren/erhöhen kann. Bei mir lief das Spiel sehr flüssig
bei einer Auflösung von 1024x768 und allen Details. Die Grafik ist allerdings eher mittelmäßig,
denn zu dem Zeitpunkt als ETM rauskam, waren schon (lange) Spiele auf dem Markt die eine deutlich bessere
Grafik vorzuweisen hatten, bei gleichen oder ähnlichen Grafikoptionen. Allerdings gehört die Grafik
auch nicht zu den schlechtesten - insbesondere die enthaltenen DivX Video Sequenzen (DivX ist ein recht populäres Video-Kompressions-Format, Informationen darüber gibt es auf www.divx.com) sind in guter Qualität
was auch den enormen Speicherbedarf des Spiels erklären dürfte, dass sage und schreibe 3,2 GB (ja ihr lest richtig)
an Daten auf die Festplatte installiert. Das war allerdings zu erwarten, da das Spiel ja auf sage und schreibe 4 CD\'s
daher kommt.

Sound
Die Sound-Untermalung des Spiels ist gelungen, wobei ich sagen muss, dass ich das allenfalls danach
bewerte ob sie mich stört beim Spielen oder nicht :-)
Sprich: Sie stört mich nicht. Die Geräusche bei Schüssen, Tritten und dergleichen klingen
relativ realitätsnah, wobei ich hierbei auch sagen muss, dass ich das nur von meinem Gefühl
abhängig machen kann, da ich nicht wirklich beurteilen kann, was für Geräusche eine MP5 oder eine Shotgun macht ;-)
Ob ich nun beim Sound von meiner relativ guten Soundkarte (wenn auch etwas älter ;-) profitieren kann,
konnte ich ansich nicht feststellen.

Steuerung
Das Spiel lässt sich relativ angenehm mit wenigen Tasten und der Maus steuern. Gebrauchen kann man eigentlich hauptsächlich
nur die Navigationstasten (W,A,S,D ist erfreulicherweise die Standardeinstellung), die Taste E zum Zücken und Wegstecken
einer Waffe und zum Benutzen von Gegenständen, die Shift Taste für den Bullettime Mode sowie die Maus zum Schießen, wobei sich ein Scroll Rad empfhiehlt zum Wechseln der Waffen.
Nicht ganz so prickelnd ist die Shift Taste die zum Aktivieren des Bullettime Mode festgehalten werden muss.

Spielspaß
Das Spiel zu spielen macht definitiv Spaß, auch wenn der Bullettime Mode in der Umsetzung meiner Meinung nach
nicht so gelungen ist. Ein besseres Beispiel legt da Max Payne aus dem Hause Remedy vor, dass sehr viel
früher als ETM rauskam. Positiv zu bemerken wäre aber, dass so nette Dinge möglich sind wie an Wänden laufen,
was bei Max Payne z.B. nicht geht. Das Spiel wird definitiv nicht schnell langweilig, es macht Spaß es zu spielen.

Features
Das Spiel hat einen Hacking Mode, mit dem man sich mit Waffen und dergleichen in den Savegames versorgen kann.
Ich hab davon selbst nicht allzuviel Gebrauch gemacht, da es mehr Spaß macht das Spiel richtig durchzuspielen,
wie ich finde.

Fazit
Alles in allem ist das Spiel ganz gut, aber der Brüller ist es auch nicht. Es gibt Spiele die mehr Spaß machen,
aber langweilig wird es trotzdem nicht so schnell.

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