Erfahrungsbericht von ChaziChaz
There`s only one way, to enter the Matrix
Pro:
Kampfanimationen, Matrix, Sound
Kontra:
Grafik, Spieldauer
Empfehlung:
Nein
Was ist die Matrix? Sie ist allgegenwärtig. Sie umgibt uns. Sie durchdringt uns. Und jetzt gibt es sie auch als PC Spiel. Mit Enter the Matrix hat Atari (ehemals Infogrames) nun das Spiel zum Film Matrix: Reloaded herausgebracht. Allein die Lizenzrechte betrugen knapp 30 Millionen US-Dollar. Ob sich die Investition gelohnt hat? Sieht selbst...
Was ist die Matrix denn jetzt?
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All diejenige, die Matrix: Reloaded schon gesehen haben, wissen um was es geht. Die Maschinen herrschen über die Menschen, und halten diese in kleinen Behältern auf. Warum? Sie benutzen die Menschen als Batterie! Die Matrix ist ein Computerprogramm, das diesen Menschen vorgaukelt, ein richtiges Leben zu führen. Die wirkliche Welt ist allerdings total zerstört und nur wenige Menschen haben es geschafft, der Matrix zu entkommen. Zion, die letzte verbliebene reelle Stadt dieser entflohenen Menschen, wird nun von Maschinen angegriffen. Die Menschen haben nur noch 72 Stunden Zeit, die Maschinen irgendwie abzustellen, also müssen Sie sich in die Matrix einhacken und den Schlüsselmacher finden, der ihnen weiterhelfen soll. Es liegt in deiner Hand, ob sie es schaffen werden.
In the war to save Zion, what part will you play?
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Wer sich schon immer gewünscht hat, mal in die Rolle des Auserwählten zu schlüpfen, der wird erstmal enttäuscht sein. Im Gegensatz zum Film steuert ihr nicht die Helden Neo, Trinity und Morpheus, sondern erlebt die Geschichte aus der Sicht zweier Nebencharaktere: Niobe und Ghost.
Das ist auch das Besondere an dem Spiel. Szenen die im Film nicht gezeigt wurden, spielt ihr in Enter the Matrix. Fragen, die im Film aufkommen, werden in Enter the Matrix beantwortet. Wer sich fragt, wie Niobe und ihr Partner es geschafft haben, das Kraftwerk zu zerstören, der wird es im Spiel erfahren. Durch diese Geschickten Verknüpfungen, haben die Wachowski-Brüder (welche auch das Drehbuch für das Spiel geschrieben haben) es geschafft, das Matrix-Fans und die, die es einmal werden wollen, dich unbedingt Film und Spiel holen müssen. Nur so erfährt man die ganze Wahrheit.
Zu Beginn des Spieles könnt ihr euch zwischen Niobe und Ghost als Spielfigur entscheiden. Der Unterschied? Niobe fährt gerne Auto, Ghost ballert gerne. In einigen Missionen müsst ihr also nicht zu Fuß durch die Matrix marschieren, sondern ihr könnt euch ein Auto als Hilfsmittel nehmen. Während man mit Niobe versucht, ohne große Unfälle durch die Levels zu kommen, übernimmt der Computer Ghost und hält die Gegner mithilfe einer Großkalibrigen Waffe auf. Wenn man aber als Ghost spielt, bemerkt man schon den ersten Spaßhemmer: Der Computer ist anscheinend zu doof um zu fahren. Fast jeder Pfeiler wird gerammt, jedes Auto wird mitgeschliffen. Manchmal hängt man bis zu 5 Minuten an einem Pfeiler, was ziemlich frustrieren kann. Eigentlich ist es auch unsinnig, wenn man mit Ghost auf Polizei Autos und andere Gegner schießt, da diese einem nichts anhaben.
Doch dies ist nicht der einzige Unterschied: In manchen Levels gehen Ghost und Niobe unterschiedliche Wege. Beispiel: In einem Hof sind ein Haufen gegnerische Soldaten. Niobe muss irgendwie zur anderen Seite gelangen, also gibt Ghost mit dem Scharfschützengewehr Deckung.
Hau Drauf!
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Was einem in Enter the Matrix sofort auffällt, sind die tollen Kampfeinlagen. Sobald ein Gegner ein paar Meter von der Spielfigur entfernt ist, schaltet die Kamera in eine andere Einstellung und ab dann kann man Geniessen. Die Animationen der Kämpfe sehen sehr gut, und auch realistisch aus. Das liegt daran, da die Bewegungen mittels Motion-Capture-Technik aufgenommen worden sind – Und zwar von den Schauspielern von Niobe (Jada Pinkett-Smith) und Ghost (Anthony Wong). Die beiden haben nur wegen solchen Szenen wie Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss (Neo und Trinity) monatelang Kampftraining gehabt.
Für die Kämpfe besonders Wichtig: Man kann in den Fokus-Modus (auch bekannt unter dem Namen Bullet-Time aus dem Spiel Max Payne) schalten. In diesem Modus geht die Zeit langsamer vorbei. Der Spieler selber bewegt sich gleichschnell, die Gegner hingegen bewegen sich langsamer. Man kann den Modus auch als Hilfsmittel benutzen, um Kugeln auszuweichen. Da diese dann ziemlich langsam auf den Spieler zukommen, ist es nicht schwer, in Deckung zu gehen.
Im Gegenteil zu den Kampfanimationen sind die Bewegungen von den beiden wirklich schlecht. Wenn man Ghost rennen sieht, dann lächelt man erstmal ein wenig und kann nicht glauben, dass diese Bewegen ernst gemeint sind.
Spiel ich hier auf einer Konsole?
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Schon im Hauptmenü fällt auf, dass sich die Entwickler (anscheinend) eher auf die Konsolenversionen konzentriert haben. Die Menüs sind lieblos gestaltet und sehen dementsprechend langweilig aus.
Aber auch beim anfänglichen spielen den ersten Level bemerkt man die schlechten, verwaschenen Texturen der Wände. Oft ist der Spieler auch in großen, leeren Räumen, wo ein paar Möbel nicht geschadet hätten. Wenn man später in den Kanalisations-Level ist, geht der Frust weiter: Diese Abschnitte sind total düster, so das man fast nichts erkennen kann. Erst der Patch mit Version 1.52 hilft weiter, doch dann der nächste Schock: Die Wand-Tapeten sind noch schlechter!
Nach längerem Spielen gelangt man in das Schloss des Merowingers, und dort sind die Texturen sehr schön designed, der Boden spiegelt die Umgebung wieder, Lichtstrahlen scheinen durch die Fenster… Warum nicht immer so?
Das Design der Körper der beiden Spielfiguren unterscheidet sich auch sehr. Während Niobe schön animiert ist, sieht Ghost ziemlich eckig aus.
Musikalische Untermalung
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Musikalisch hingegen ist bei Enter the Matrix alles in Ordnung. Wenn man zum Beispiel nicht weiß, ob hinter der nächsten Tür ein Gegner kommt, wird mit der passenden Musikalischen Untermalung von Don Davis zusätzlich Spannung erzeugt. In Action-Einlagen kommt fetzigere Musik.
Die Sprachausgabe ist auch in der Deutschen Version Englisch, lediglich Übersetzte Untertitel kann man einstellen. Allerdings ist das nicht weiter schlimm, da sich die Sprachausgabe auf Englisch besser anhört als die Deutsche.
Die Waffensounds und ähnliche Effekte sind gut. Sogar auf die Sounds vorbeirauschender Kugeln wurde nicht verzichtet.
Wie spielt sich Enter the Matrix?
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Die Steuerung der Charaktere ist eigentlich ganz in Ordnung. Man kann alles mit der Tastatur erreichen, aber man braucht diese eigentlich nur zum laufen und um den Focus-Mode zu aktivieren. Alles andere geht mit der Maus. Was nervt, ist das man nicht richtig nach oben gucken kann, ab einem bestimmten Winkel kann man einfach nicht mehr nach oben gucken, was sehr frustrieren kann. Wenn man mal eine Waffe zur Hand hat, dann kann man einfach die Linke Maustaste gedrückt lassen – Der Computer zielt automatisch. Wer will, kann aber auch die Ego-Perspektive aktivieren um Gegner aus großer Entfernung zu treffen, allerdings kann man nicht mehr nach vorne oder hinten, sondern nur noch zur Seite laufen.
Wenn man mit einem Auto fährt, dann ist die Steuerung sehr empfindlich, und auch die Steuerung des Hovercrafts ist alles andere als leicht. Wenn man sich daran allerdings gewöhnt hat, geht es gut von der Hand.
Fehler in der Matrix
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Neben diversen Clipping- und anderen Grafikfehlern fällt einer sofort ins Auge: Die Reifen sind Viereckig! Dieses Problem sollten die meisten Spieler mit GeForce 4 Grafikkarte haben, mit einer GeForce 2 Karte sind die Reifen allerdings mehr oder weniger rund.
Hacken
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Eine Art Minigame ist das so genannte Hacken. In diesem Modus kann man Cheats eingeben, aber auch kleine Tonschnippsel und ähnliche Extras Freischalten. Das Design ist im DOS-Style gehalten und vermittelt einem ein das Gefühl, wirklich irgendwas zu hacken.
Fazit
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Alles in allem ist Enter the Matrix leider nur ein zweitklassiges Spiel. Meiner Meinung nach hätten die Entwickler von Shiny Entertainment sich lieber Zeit nehmen sollen, was leider wegen dem Release-Termin zu Matrix: Reloaded nicht ging. Die verwaschenen und langweiligen Texturen in den meisten Level verderben einem richtig die Lust weiter zu spielen. Auch die Steuerung in den eigentlich genialen Kämpfen ist nicht sehr gelungen, wenn man ein paar Mal auf die Maustaste drückt, liegt der Gegner am Boden. Spannung? Fehlanzeige. Diese geht auch durch die sich stetig aufladende Gesundheit verloren. Schade ist auch, dass sehr viele Bugs im Spiel sind (Viereckige Reifen, nicht einstellbare Helligkeit), und diese erst per Patch verbessert werden. Die Spielzeit beträgt auch nur ca. 6 Stunden, was für ein PC Spiel, dass 50 € kostet, viel zu wenig ist. Dadurch, dass man 2 Charaktere spielen kann, verlängert sich die Zeit natürlich, aber 12 Stunden sind auch sehr wenig für ein Spiel dieser Preisklasse. Matrix-Fans können sich das Game schon zulegen, da es schon interessant ist, was hinter dem eigentlichen Geschehen passiert. Auch die Filmaufnahmen mit den richtigen Schauspielern sind gut. Hätte Shiny mehr Geld in das Spiel, und weniger in Fernseh-Spots gesteckt, dann wäre Enter the Matrix sicherlich ein Hit geworden.
Copyright 2003 by ChaziChaz
ACHTUNG: Der Bericht ist nicht gefaked! Ich veröffentliche ihn für Ciao.com, Yopi.de und für PCDaily.de. Hiermit will ich nur sicherstellen, dass keiner auf die Idee kommt mir dafür nh zu geben!
Was ist die Matrix denn jetzt?
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All diejenige, die Matrix: Reloaded schon gesehen haben, wissen um was es geht. Die Maschinen herrschen über die Menschen, und halten diese in kleinen Behältern auf. Warum? Sie benutzen die Menschen als Batterie! Die Matrix ist ein Computerprogramm, das diesen Menschen vorgaukelt, ein richtiges Leben zu führen. Die wirkliche Welt ist allerdings total zerstört und nur wenige Menschen haben es geschafft, der Matrix zu entkommen. Zion, die letzte verbliebene reelle Stadt dieser entflohenen Menschen, wird nun von Maschinen angegriffen. Die Menschen haben nur noch 72 Stunden Zeit, die Maschinen irgendwie abzustellen, also müssen Sie sich in die Matrix einhacken und den Schlüsselmacher finden, der ihnen weiterhelfen soll. Es liegt in deiner Hand, ob sie es schaffen werden.
In the war to save Zion, what part will you play?
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Wer sich schon immer gewünscht hat, mal in die Rolle des Auserwählten zu schlüpfen, der wird erstmal enttäuscht sein. Im Gegensatz zum Film steuert ihr nicht die Helden Neo, Trinity und Morpheus, sondern erlebt die Geschichte aus der Sicht zweier Nebencharaktere: Niobe und Ghost.
Das ist auch das Besondere an dem Spiel. Szenen die im Film nicht gezeigt wurden, spielt ihr in Enter the Matrix. Fragen, die im Film aufkommen, werden in Enter the Matrix beantwortet. Wer sich fragt, wie Niobe und ihr Partner es geschafft haben, das Kraftwerk zu zerstören, der wird es im Spiel erfahren. Durch diese Geschickten Verknüpfungen, haben die Wachowski-Brüder (welche auch das Drehbuch für das Spiel geschrieben haben) es geschafft, das Matrix-Fans und die, die es einmal werden wollen, dich unbedingt Film und Spiel holen müssen. Nur so erfährt man die ganze Wahrheit.
Zu Beginn des Spieles könnt ihr euch zwischen Niobe und Ghost als Spielfigur entscheiden. Der Unterschied? Niobe fährt gerne Auto, Ghost ballert gerne. In einigen Missionen müsst ihr also nicht zu Fuß durch die Matrix marschieren, sondern ihr könnt euch ein Auto als Hilfsmittel nehmen. Während man mit Niobe versucht, ohne große Unfälle durch die Levels zu kommen, übernimmt der Computer Ghost und hält die Gegner mithilfe einer Großkalibrigen Waffe auf. Wenn man aber als Ghost spielt, bemerkt man schon den ersten Spaßhemmer: Der Computer ist anscheinend zu doof um zu fahren. Fast jeder Pfeiler wird gerammt, jedes Auto wird mitgeschliffen. Manchmal hängt man bis zu 5 Minuten an einem Pfeiler, was ziemlich frustrieren kann. Eigentlich ist es auch unsinnig, wenn man mit Ghost auf Polizei Autos und andere Gegner schießt, da diese einem nichts anhaben.
Doch dies ist nicht der einzige Unterschied: In manchen Levels gehen Ghost und Niobe unterschiedliche Wege. Beispiel: In einem Hof sind ein Haufen gegnerische Soldaten. Niobe muss irgendwie zur anderen Seite gelangen, also gibt Ghost mit dem Scharfschützengewehr Deckung.
Hau Drauf!
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Was einem in Enter the Matrix sofort auffällt, sind die tollen Kampfeinlagen. Sobald ein Gegner ein paar Meter von der Spielfigur entfernt ist, schaltet die Kamera in eine andere Einstellung und ab dann kann man Geniessen. Die Animationen der Kämpfe sehen sehr gut, und auch realistisch aus. Das liegt daran, da die Bewegungen mittels Motion-Capture-Technik aufgenommen worden sind – Und zwar von den Schauspielern von Niobe (Jada Pinkett-Smith) und Ghost (Anthony Wong). Die beiden haben nur wegen solchen Szenen wie Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss (Neo und Trinity) monatelang Kampftraining gehabt.
Für die Kämpfe besonders Wichtig: Man kann in den Fokus-Modus (auch bekannt unter dem Namen Bullet-Time aus dem Spiel Max Payne) schalten. In diesem Modus geht die Zeit langsamer vorbei. Der Spieler selber bewegt sich gleichschnell, die Gegner hingegen bewegen sich langsamer. Man kann den Modus auch als Hilfsmittel benutzen, um Kugeln auszuweichen. Da diese dann ziemlich langsam auf den Spieler zukommen, ist es nicht schwer, in Deckung zu gehen.
Im Gegenteil zu den Kampfanimationen sind die Bewegungen von den beiden wirklich schlecht. Wenn man Ghost rennen sieht, dann lächelt man erstmal ein wenig und kann nicht glauben, dass diese Bewegen ernst gemeint sind.
Spiel ich hier auf einer Konsole?
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Schon im Hauptmenü fällt auf, dass sich die Entwickler (anscheinend) eher auf die Konsolenversionen konzentriert haben. Die Menüs sind lieblos gestaltet und sehen dementsprechend langweilig aus.
Aber auch beim anfänglichen spielen den ersten Level bemerkt man die schlechten, verwaschenen Texturen der Wände. Oft ist der Spieler auch in großen, leeren Räumen, wo ein paar Möbel nicht geschadet hätten. Wenn man später in den Kanalisations-Level ist, geht der Frust weiter: Diese Abschnitte sind total düster, so das man fast nichts erkennen kann. Erst der Patch mit Version 1.52 hilft weiter, doch dann der nächste Schock: Die Wand-Tapeten sind noch schlechter!
Nach längerem Spielen gelangt man in das Schloss des Merowingers, und dort sind die Texturen sehr schön designed, der Boden spiegelt die Umgebung wieder, Lichtstrahlen scheinen durch die Fenster… Warum nicht immer so?
Das Design der Körper der beiden Spielfiguren unterscheidet sich auch sehr. Während Niobe schön animiert ist, sieht Ghost ziemlich eckig aus.
Musikalische Untermalung
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Musikalisch hingegen ist bei Enter the Matrix alles in Ordnung. Wenn man zum Beispiel nicht weiß, ob hinter der nächsten Tür ein Gegner kommt, wird mit der passenden Musikalischen Untermalung von Don Davis zusätzlich Spannung erzeugt. In Action-Einlagen kommt fetzigere Musik.
Die Sprachausgabe ist auch in der Deutschen Version Englisch, lediglich Übersetzte Untertitel kann man einstellen. Allerdings ist das nicht weiter schlimm, da sich die Sprachausgabe auf Englisch besser anhört als die Deutsche.
Die Waffensounds und ähnliche Effekte sind gut. Sogar auf die Sounds vorbeirauschender Kugeln wurde nicht verzichtet.
Wie spielt sich Enter the Matrix?
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Die Steuerung der Charaktere ist eigentlich ganz in Ordnung. Man kann alles mit der Tastatur erreichen, aber man braucht diese eigentlich nur zum laufen und um den Focus-Mode zu aktivieren. Alles andere geht mit der Maus. Was nervt, ist das man nicht richtig nach oben gucken kann, ab einem bestimmten Winkel kann man einfach nicht mehr nach oben gucken, was sehr frustrieren kann. Wenn man mal eine Waffe zur Hand hat, dann kann man einfach die Linke Maustaste gedrückt lassen – Der Computer zielt automatisch. Wer will, kann aber auch die Ego-Perspektive aktivieren um Gegner aus großer Entfernung zu treffen, allerdings kann man nicht mehr nach vorne oder hinten, sondern nur noch zur Seite laufen.
Wenn man mit einem Auto fährt, dann ist die Steuerung sehr empfindlich, und auch die Steuerung des Hovercrafts ist alles andere als leicht. Wenn man sich daran allerdings gewöhnt hat, geht es gut von der Hand.
Fehler in der Matrix
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Neben diversen Clipping- und anderen Grafikfehlern fällt einer sofort ins Auge: Die Reifen sind Viereckig! Dieses Problem sollten die meisten Spieler mit GeForce 4 Grafikkarte haben, mit einer GeForce 2 Karte sind die Reifen allerdings mehr oder weniger rund.
Hacken
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Eine Art Minigame ist das so genannte Hacken. In diesem Modus kann man Cheats eingeben, aber auch kleine Tonschnippsel und ähnliche Extras Freischalten. Das Design ist im DOS-Style gehalten und vermittelt einem ein das Gefühl, wirklich irgendwas zu hacken.
Fazit
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Alles in allem ist Enter the Matrix leider nur ein zweitklassiges Spiel. Meiner Meinung nach hätten die Entwickler von Shiny Entertainment sich lieber Zeit nehmen sollen, was leider wegen dem Release-Termin zu Matrix: Reloaded nicht ging. Die verwaschenen und langweiligen Texturen in den meisten Level verderben einem richtig die Lust weiter zu spielen. Auch die Steuerung in den eigentlich genialen Kämpfen ist nicht sehr gelungen, wenn man ein paar Mal auf die Maustaste drückt, liegt der Gegner am Boden. Spannung? Fehlanzeige. Diese geht auch durch die sich stetig aufladende Gesundheit verloren. Schade ist auch, dass sehr viele Bugs im Spiel sind (Viereckige Reifen, nicht einstellbare Helligkeit), und diese erst per Patch verbessert werden. Die Spielzeit beträgt auch nur ca. 6 Stunden, was für ein PC Spiel, dass 50 € kostet, viel zu wenig ist. Dadurch, dass man 2 Charaktere spielen kann, verlängert sich die Zeit natürlich, aber 12 Stunden sind auch sehr wenig für ein Spiel dieser Preisklasse. Matrix-Fans können sich das Game schon zulegen, da es schon interessant ist, was hinter dem eigentlichen Geschehen passiert. Auch die Filmaufnahmen mit den richtigen Schauspielern sind gut. Hätte Shiny mehr Geld in das Spiel, und weniger in Fernseh-Spots gesteckt, dann wäre Enter the Matrix sicherlich ein Hit geworden.
Copyright 2003 by ChaziChaz
ACHTUNG: Der Bericht ist nicht gefaked! Ich veröffentliche ihn für Ciao.com, Yopi.de und für PCDaily.de. Hiermit will ich nur sicherstellen, dass keiner auf die Idee kommt mir dafür nh zu geben!
26 Bewertungen, 2 Kommentare
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27.02.2007, 15:14 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichlg panico:-)
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31.07.2006, 02:42 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruss, MANUela * :o)
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