Erfahrungsbericht von nicostumpf
Ein Fehler in der Matrix?
Pro:
Videoausschnitte von Matrix: Reloaded, Fokus-Modus (Bullet-Time)
Kontra:
Grafik, Animationen, KI, viieel zu kurz
Empfehlung:
Nein
Inhaltsverzeichnis:
- Vorwort
- Preis
- Systemvoraussetzungen
- Steuerung
- Hauptpersonen
- Fokus-Modus
- Levels
- Grafik
- Sound
- Fazit
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Vorwort:
Ein Spiel zu Matrix, das kann ja nur gut, sein dachte ich mir. Ich kaufte mir es sofort nach dem Releasedatum und erwartete ein super Spiel mit spannender Story.
Doch speziell diese enttäuschte mich dann doch sehr, da ich sie teilweise nicht verstehen konnte, da sie sich (glaube ich) sehr auf Matrix: Reloaded bezieht, den ich noch nicht gesehen habe.
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Preis:
„Enter the Matrix“ ist ein Spiel von Shiny Entertainment und kostet im Handel ca. 50 €.
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Systemvoraussetzungen :
mindestens:
Prozessor: 800 MHz
Arbeitsspeicher: 128 MB
Grafikkarte: GeForce 1
Festplattespeicher: 3,6 GB
empfohlen:
Prozessor: 2000 MHz
Arbeitsspeicher: 512 MB
Grafikkarte: Radeon 9700
Festplattespeicher: 3,6 GB
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Steuerung:
Die Steuerung ist wie in allen normalen Spielen (WASD, LEERTASTE ... wer das nicht kennt, sollte sich in meinem Splinter Cell Beitrag unter Steuerung die Beschreibung durchlesen...). Wobei man lediglich in der Ego Perspektive (normalerweise spielt sich „Enter the Matrix“ aus der Verfolgerperspektive) ein Fadenkreuz zum zielen hat. Allerdings kann man bei eingeschalteter Egoperspektive wesentlich langsamer laufen.
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Hauptpersonen:
Bevor man anfängt, muss man sich erst mal, zwischen den beiden Hauptpersonen Niobe und Ghost entscheiden. Eigentlich ist es egal, wen man wählt, doch in manchen Missionen tauscht man dann mit dem vom Computer gesteuerten anderen Charakter. Z.B. ist man als Niobe die Fahrerin und als Ghost der Bordschütze.
Niobe und Ghost sind übrigens auch als Nebenpersonen in Matrix: Reloaded zu sehen.
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Fokus-Modus:
Ohne Zweifel das beste Element des Spiels ist der Fokus-Modus (Bullet-Time). Ist er eingeschalten bewegt sich der Spieler in Zeitlupe und kann wie im ersten Matrix Film an Wänden langlaufen, gleichzeitig Gegner bekämpfen und, da man sie langsam auf sich zufliegen sieht, sogar Kugeln ausweichen.
Leider wird dadurch das komplette Spiel so einfach, dass man selbst gegen die sehr seltenen Endgegner leicht gewinnen kann. Doch die Kämpfe gegen solche Gegner machen noch Spass, im Gegensatz zu denen gegen unkontrolliert herumlaufende Polizistenhorden, die einem nicht mal 1 % der Gesundheit abziehen.
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Levels:
Die Levels im Spiel bieten viel zu wenig Abwechslung. So rennt man stundenlang in schlecht designed Levels mit grottigen Texturen herum. Außer dem laufen die Missionen immer nach dem gleichen Schema ab: Horden von schlechten Gegnern besiegen, irgendetwas finden und manchmal auch einen Endgegner besiegen.
Die Orientierung per Richtungspfeil ist ein sehr schlechtes Element im Spiel. Stehe ich vor einer Weggabelung, und der Pfeil zeigt genau in die Mitte, hilft er mir reichlich wenig. Ich finde, das eine einfache Minikarte à la GTA viel besser für die Orientierung gewesen wäre.
Ausserdem ist das Spiel viel zu schnell vorüber. Ich hatte es beim ersten durchspielen nach gerademal 10 Stunden durch. Zum zweiten spielen bin ich dann gar nicht mehr gekommen ;-)
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Grafik:
Die Grafik wäre vor zwei Jahren vielleicht noch aktuell gewesen, aber in der heutigen Zeit, wo es Spiele wie Splinter Cell gibt, sollte die Grafik doch schon besser sein! Die Levels haben langweilige, eintönige Texturen und es gibt dermaßen viele Bugs und Clippingfehler, dass ein Patch, der all dies beheben würde, schon fast eine ganze CD belegen würde ;-).
Die Grafik der Figuren im Spiel ist allerdings komplett anders: Wo hingegen Niobe und Ghost noch richtig gut aussehen, sehen die Gegner alle haargenau gleich schlecht aus. Die Animationen der Figuren sind aber grundlegend schwach. Man läuft ziemlich abgehakt, was mich irgendwie stört.
Grafisch gut finde ich die eingefügten Videos zwischen den einzelnen Missionen, obwohl ich manchmal den Sinn davon nicht so ganz verstanden habe.
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Sound:
Der Sound ist im Gegensatz zur Grafik noch relativ gut gelungen. Es gibt sehr schöne Effekte, die einfach super zum Spiel passen.
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Fazit:
Wenn ich jetzt mal alle Aspekte, die ich oben aufgezählt habe, hier noch mal zusammenfasse, kommt für mich ein eindeutiges Fazit: Ich bin von diesem Spiel, von dem alle soviel erwartet haben, völlig enttäuscht. Der Titel allein macht noch kein gutes Spiel.
Vor allem die sehr eintönigen Missionen und Gegner fand ich, war das schlimmste im Spiel. Die Grafik ist zwar nicht mehr auf dem heutigen Standard, doch das hat mich nicht so sehr gestört, wie z.B. die kurze Spieldauer von gerade mal (ca.) 10 Stunden.
Richtig gut gelungen ist der Fokus-Modus, der das Spiel wahrscheinlich vor der Untergang bewahrt hat. Denn was wäre ein Spiel zu Matrix ohne Action in Slow-Motion???
-> Eingefleischte Matrix-Fans sollten sich das Spiel holen, da es ihnen Spass machen wird, gegen Horden von Gegnern im Stile von Matrix zu kämpfen. Wer aber ein superspannendes und interessantes Actionspiel haben will, sollte auf keinen Fall auf „Enter the Matrix“ zurückgreifen.
(c) Nico
- Vorwort
- Preis
- Systemvoraussetzungen
- Steuerung
- Hauptpersonen
- Fokus-Modus
- Levels
- Grafik
- Sound
- Fazit
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Vorwort:
Ein Spiel zu Matrix, das kann ja nur gut, sein dachte ich mir. Ich kaufte mir es sofort nach dem Releasedatum und erwartete ein super Spiel mit spannender Story.
Doch speziell diese enttäuschte mich dann doch sehr, da ich sie teilweise nicht verstehen konnte, da sie sich (glaube ich) sehr auf Matrix: Reloaded bezieht, den ich noch nicht gesehen habe.
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Preis:
„Enter the Matrix“ ist ein Spiel von Shiny Entertainment und kostet im Handel ca. 50 €.
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Systemvoraussetzungen :
mindestens:
Prozessor: 800 MHz
Arbeitsspeicher: 128 MB
Grafikkarte: GeForce 1
Festplattespeicher: 3,6 GB
empfohlen:
Prozessor: 2000 MHz
Arbeitsspeicher: 512 MB
Grafikkarte: Radeon 9700
Festplattespeicher: 3,6 GB
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Steuerung:
Die Steuerung ist wie in allen normalen Spielen (WASD, LEERTASTE ... wer das nicht kennt, sollte sich in meinem Splinter Cell Beitrag unter Steuerung die Beschreibung durchlesen...). Wobei man lediglich in der Ego Perspektive (normalerweise spielt sich „Enter the Matrix“ aus der Verfolgerperspektive) ein Fadenkreuz zum zielen hat. Allerdings kann man bei eingeschalteter Egoperspektive wesentlich langsamer laufen.
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Hauptpersonen:
Bevor man anfängt, muss man sich erst mal, zwischen den beiden Hauptpersonen Niobe und Ghost entscheiden. Eigentlich ist es egal, wen man wählt, doch in manchen Missionen tauscht man dann mit dem vom Computer gesteuerten anderen Charakter. Z.B. ist man als Niobe die Fahrerin und als Ghost der Bordschütze.
Niobe und Ghost sind übrigens auch als Nebenpersonen in Matrix: Reloaded zu sehen.
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Fokus-Modus:
Ohne Zweifel das beste Element des Spiels ist der Fokus-Modus (Bullet-Time). Ist er eingeschalten bewegt sich der Spieler in Zeitlupe und kann wie im ersten Matrix Film an Wänden langlaufen, gleichzeitig Gegner bekämpfen und, da man sie langsam auf sich zufliegen sieht, sogar Kugeln ausweichen.
Leider wird dadurch das komplette Spiel so einfach, dass man selbst gegen die sehr seltenen Endgegner leicht gewinnen kann. Doch die Kämpfe gegen solche Gegner machen noch Spass, im Gegensatz zu denen gegen unkontrolliert herumlaufende Polizistenhorden, die einem nicht mal 1 % der Gesundheit abziehen.
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Levels:
Die Levels im Spiel bieten viel zu wenig Abwechslung. So rennt man stundenlang in schlecht designed Levels mit grottigen Texturen herum. Außer dem laufen die Missionen immer nach dem gleichen Schema ab: Horden von schlechten Gegnern besiegen, irgendetwas finden und manchmal auch einen Endgegner besiegen.
Die Orientierung per Richtungspfeil ist ein sehr schlechtes Element im Spiel. Stehe ich vor einer Weggabelung, und der Pfeil zeigt genau in die Mitte, hilft er mir reichlich wenig. Ich finde, das eine einfache Minikarte à la GTA viel besser für die Orientierung gewesen wäre.
Ausserdem ist das Spiel viel zu schnell vorüber. Ich hatte es beim ersten durchspielen nach gerademal 10 Stunden durch. Zum zweiten spielen bin ich dann gar nicht mehr gekommen ;-)
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Grafik:
Die Grafik wäre vor zwei Jahren vielleicht noch aktuell gewesen, aber in der heutigen Zeit, wo es Spiele wie Splinter Cell gibt, sollte die Grafik doch schon besser sein! Die Levels haben langweilige, eintönige Texturen und es gibt dermaßen viele Bugs und Clippingfehler, dass ein Patch, der all dies beheben würde, schon fast eine ganze CD belegen würde ;-).
Die Grafik der Figuren im Spiel ist allerdings komplett anders: Wo hingegen Niobe und Ghost noch richtig gut aussehen, sehen die Gegner alle haargenau gleich schlecht aus. Die Animationen der Figuren sind aber grundlegend schwach. Man läuft ziemlich abgehakt, was mich irgendwie stört.
Grafisch gut finde ich die eingefügten Videos zwischen den einzelnen Missionen, obwohl ich manchmal den Sinn davon nicht so ganz verstanden habe.
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Sound:
Der Sound ist im Gegensatz zur Grafik noch relativ gut gelungen. Es gibt sehr schöne Effekte, die einfach super zum Spiel passen.
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Fazit:
Wenn ich jetzt mal alle Aspekte, die ich oben aufgezählt habe, hier noch mal zusammenfasse, kommt für mich ein eindeutiges Fazit: Ich bin von diesem Spiel, von dem alle soviel erwartet haben, völlig enttäuscht. Der Titel allein macht noch kein gutes Spiel.
Vor allem die sehr eintönigen Missionen und Gegner fand ich, war das schlimmste im Spiel. Die Grafik ist zwar nicht mehr auf dem heutigen Standard, doch das hat mich nicht so sehr gestört, wie z.B. die kurze Spieldauer von gerade mal (ca.) 10 Stunden.
Richtig gut gelungen ist der Fokus-Modus, der das Spiel wahrscheinlich vor der Untergang bewahrt hat. Denn was wäre ein Spiel zu Matrix ohne Action in Slow-Motion???
-> Eingefleischte Matrix-Fans sollten sich das Spiel holen, da es ihnen Spass machen wird, gegen Horden von Gegnern im Stile von Matrix zu kämpfen. Wer aber ein superspannendes und interessantes Actionspiel haben will, sollte auf keinen Fall auf „Enter the Matrix“ zurückgreifen.
(c) Nico
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