Erfahrungsbericht von schalkman
Action-Knüller oder Wachowski-Kassenfüller?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
1. Entwickler
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Nach langer, langer Zeit der Ruhe hab ich mich entschlossen wieder mal einen Testbericht zu schreiben. Aber keinen normalen Testbericht zu irgendeinem Produkt, nein zu \"Enter the Matrix\" von Shiny Entertainment und Publisher Atari. Man kann es im Handel zu einem regulären Preis von 47,99 € Kaufen.
2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:
800 MHz Prozessor
128 MB Ram
4,3 GB HDD
Empfohlen:
1,2 GHz Prozessor
256 MB Ram
4,3 GB HDD
3. Genre
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\"Enter the Matrix\" ist ein Action-Adventure mit mehr Action als Adventure, die Spielfiguren werden aus der Verfolger-Perspektive gesteuert, obwohl man auch umschalten kann in Ego-Perspektive, was allerdings ziemlich wenig bringt und ziemlich scheiße ist.
4. Story
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Die Story wird mit Cutscenes mit den echten Filmschauspielern, gerenderten Szenen mit den Charakteren und teilweise in Sequenzen in der Spielgrafik erzählt. Sie können sich Anfangs zwischen zwei Charakteren entscheiden, welchen sie wählen hat wenig Einfluss, da beide die gleichen Stärken haben und beide die gleichen Levels passieren müssen. Bei den Charakteren handelt es sich um Niobe und Ghost, die als Nebenrollen auch im Film Matrix: Reloaded zu sehen sind.
Wer die Matrix verstehen will, der muss laut den Wachowski Brüdern nicht nur die Filme sehen, sondern auch das Spiel spielen und die Animatrix-Folgen sehen. Die Story vom Spiel ist praktisch eine \"Unterstützung\" zum Film und eine Fortsetzung der Animatrix-Folge \"Der letzte Flug der Osiris\". Im ersten der sieben Spielabschnitte müssen sie das Päckchen, das die Besatzung der Osiris auf ihrem letzten Flug in einem Postamt in der Matrix hinterlegt hat, zurückholen.
Im zweiten Spielabschnitt werden dann die Datenträger, die im Päckchen waren, den anderen Schiffsbesatzungen vorgeführt (Hier ist die erste Filmsequenz, die auch in Matrix: Reloaded zu sehen ist, eingebettet). Die Versammlung der Besatzungen wird von Agenten auseinandergeschlagen und man muss seine Mitstreiter vor Verfolgern und Agenten zuerst im Abwasserkanalsystem, später in der Stadt und schließlich auf einem Flughafen beschützen und befreien.
Im dritten Spielabschnitt sind sie im Schloss des Merowingers, der auch im Film vorkommt, um den Schlüsselmacher zu retten, was allerdings bei ihrem Befreiungsversuch misslingt und Niobe muss den in Gefangenschaft geratenen Ghost retten, deshalb kümmert sich, wie im Film zu sehen, Neo um den Schlüsselmacher.
Der Abschnitt \"Freeway\" ist der vierte, der folgt. Hauptaufgabe des Spielers ist es Morpheus zu retten, der von den Twins und Agenten verfolgt wird (Auch hier kommen Ghost und Niobe wieder im Film Matrix: Reloaded vor [man achte auf den Wagen, auf den Morpheus von Truck aus drauffällt, dort sitzt Niobe am Steuer]).
Im fünften Abschnitt ist es ihre Aufgabe das Kraftwerk zu deaktivieren, was auch ein wesentlicher Bestandteil der Matrix: Reloaded Story ist.
Der sechste Abschnitt schildert ihre misslungene Flucht aus dem Kraftwerk, quer durch Chinatown auf der Jagd nach dem nächsten Ausgang.
Schließlich im siebten und letzten Abschnitt dürfen sie das Schiff von Captain Niobe, die Logos, selbst fliegen und die Schlusssequenz folgt...
5. Gameplay
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Am Beginn des Spiels muss man sich entweder für Niobe (hab ich gemacht) oder für Ghost als Spielcharakter entscheiden. Zwischen beiden Charakteren sind allerdings so gut wie keine Unterschiede, ausser dass man bei den beiden Fahreinlagen im Spiel als Niobe Fahrerin ist und als Ghost Bordschütze. Das Spiel geht erst mal gemächlich los, man mag anfangs wohl etwas von der Grafik enttäsucht sein, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran und man kann sich sehr gut ins Spielgeschehen einfinden.
\"Enter the Matrix\" bietet aber zu wenig Abwechslung. Zu viele Levels finden in gleicher oder ähnlicher Umgebung statt, so latscht man stundenlang in der Kanalisation rum und nur der Richtungspfeil am oberen Bildschirmrand gibt einem die Orientierung, ob man noch richtig oder falsch ist. Es geschieht sowieso viel zu viel über diesen Richtungspfeil: Er ist leider oft die einzige Orientierung im Spiel, was einem auf die Dauer ganz schön (pardon, dass ich das hier jetzt so sage), auf den Sack geht. Ebenso eintönig sind die Kämpfe gegen die stets gleichbleibenden Gegner: Wachmänner, Polizisten (manchmal sogar SWAT-Teams), Vampire und Agenten - Das wars, mehr gibts nicht in \"Enter the Matrix\"!
Die Gegner sind auch meist nicht allzu schwer, die größte Gefahr getötet zu werden geht von Agenten und Fehlsprüngen aus, da man Agenten nicht umbringen kann und ein Fehlsprung eine viel zu schnell \"das Genick bricht\". Die anderen Gegner lassen sich dank Focus und automatisch wieder auflandener Lebensenergie leicht erledigen, manchmal kann man, wenn man im Besitz einer schönen MG ist, einfach so durch einen Level durchrennen und die Gegner wie Schiessbuden-figuren abknallen, ohne auch nur einen Kratzer abzukriegen, denn dafür koordinieren sich speziell die SWAT Teams zu wenig.
Die größte Enttäuschung war allerdings das groß angekündigte Fliegen des Hovercrafts, das noch 1000x schlechter umgesetzt wurde als das Autofahren! Die Logos zu fliegen macht wirklich keinen Spass, denn der Teil des Spiels ist so schlecht programmiert, wie ein 08/15 Internetspielchen, das es kostenlos irgendwo runterzuladen gibt. Man muss wieder diesem blöden Richtungspfleichen am oberen Bildschirmrand nachfliegen, darf manchmal schiessen, wenn einer dieser Wächter einem vor der Nase rumtanzt (was wirklich mehr als nur komisch aussieht) und ansonsten muss man eigentlich nur Gas geben und mit der Maus steuern. Dabei belibt das Fadenkreuz immer auf der einen Stelle im Monitor kleben, ist unbeweglich und es macht überhaupt keinen Spass zu spielen.
Das einzige, was \"Enter the Matrix\" wirklich zu etwas besonderem macht, sind die \"Focus\"-Einlagen, da kann man z.B. ein Rad schlagen, gleichzeit auf Gegner (meist Polizisten) schießen und das ganze noch in Slow-Motion (WOW!!! Das ist echt geil). Besonders schön sind die Kämpfe gegen Endgegner, die dank Focus eine ordentliche Würze erhalten und richtig Spass machen. Was vielleicht noch ganz schön war, war der Level, in dem man im Schloss des Merowingers gefangen gehalten wird, denn da muss man gegen Vampire antreten, die man erst mit Kung Fu bekämpfen und schließlich, wenn man sie in eine günstige Position dazu gebracht hat, Pfählen muss.
6. Grafik
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Die Grafik mag vielleicht für PS2 ganz gut aussehen, aber für PC reicht das niemals! Viereckige Räder, ohne Patch etliche Grafikfehler, insgesamt wirken die Bewegungen (speziell das Laufen) etwas zu abgehakt und unschön. Die Charaktere und die Umwelt sind einfach auf dem Stand von 2000/2001 Grafikengines. Besonders hier merkt man den starken Konsolencharakter des Spiels, aber auch die wenig abwechslungsreichen Levels werden zu schnell langweilig. Kurz: Man hätte ein extra Grafikteam für die PC-Version zusammenstellen sollen. Mit dem Patch 152 wirds übrigens etwas besser.
7. Sound
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Der Sound geht grösstenteils in Ordnung, die Effekte sind ganz schön, die musikalische Untermalung ebenso, bei den Sprechern hat man die Original-Schauspielerstimmen aus dem Film beibehalten und deutsch untertitelt, was sich zwar gut anhört, aber die Untertitelschrift ist schlecht gewählt.
8. Steuerung
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Die Steuerung der Charaktere ist nicht ganz genau und nicht 100%ig korrekt, aber das Spiel ist doch steuerbar, da man nirgends milimetergenaue Sprünge hinlegen muss. Interessant ist auch die Steurung für die Focus-Einlagen. Auch hier geht es einigermassen in Ordnung, was Shiny entwickelt hat.
9. Fazit
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Wenn man positive und negative Aspekte gegeneinander aufwiegt, muss man feststellen, dass \"Enter the Matrix\" nichts weiter als ein durchschnittliches Action-Adventure ist, mit veralteter Grafik, schlechten Animationen, einer zerfahrenen Story, die man teilweise aufgrund ihrer sprunghaften Wechsel nicht versteht (deshalb sollte man unbedingt vorher den Film gesehen haben), und natürlich dem eintönigen Spielablauf. Auf der anderen Seite stehen die Focus-Manöver und die geilen Kung Fu Kämpfe, die schon einen Heidenspass machen. Doch was mich wirklich an dem Spiel gestört hat war, dass viel zu wenig Matrix-Feeling rüberkam, zwar waren da diese durchlaufenden Programmzeilen in grüner Schrift auf schwarzem Hintergrund, jedoch hat das wirklich zu sehr nachgeahmt ausgesehen, um Gefühle in mir zu wecken. Ähnlich die Filmsequenzen: Ich habe gedacht, man würde viel mehr von Niobe und Ghost im Film sehen, aber denkste! Die waren nur ganz am Rand und die Szenen vom Spiel beinhalteten nur ganz kurz die Filmcharaktere Neo und Morpheus, Trinity wurde nicht mal erwähnt.
Fazit vom Fazit: Leute, wenn ihr ein gutes Spiel spielen wollt, dann kauft euch was anderes! Wenn ihr mehr von der Matrix sehen wollt, dann schlagt hier zu, aber erwartet nicht zu viel!
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Nach langer, langer Zeit der Ruhe hab ich mich entschlossen wieder mal einen Testbericht zu schreiben. Aber keinen normalen Testbericht zu irgendeinem Produkt, nein zu \"Enter the Matrix\" von Shiny Entertainment und Publisher Atari. Man kann es im Handel zu einem regulären Preis von 47,99 € Kaufen.
2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:
800 MHz Prozessor
128 MB Ram
4,3 GB HDD
Empfohlen:
1,2 GHz Prozessor
256 MB Ram
4,3 GB HDD
3. Genre
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\"Enter the Matrix\" ist ein Action-Adventure mit mehr Action als Adventure, die Spielfiguren werden aus der Verfolger-Perspektive gesteuert, obwohl man auch umschalten kann in Ego-Perspektive, was allerdings ziemlich wenig bringt und ziemlich scheiße ist.
4. Story
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Die Story wird mit Cutscenes mit den echten Filmschauspielern, gerenderten Szenen mit den Charakteren und teilweise in Sequenzen in der Spielgrafik erzählt. Sie können sich Anfangs zwischen zwei Charakteren entscheiden, welchen sie wählen hat wenig Einfluss, da beide die gleichen Stärken haben und beide die gleichen Levels passieren müssen. Bei den Charakteren handelt es sich um Niobe und Ghost, die als Nebenrollen auch im Film Matrix: Reloaded zu sehen sind.
Wer die Matrix verstehen will, der muss laut den Wachowski Brüdern nicht nur die Filme sehen, sondern auch das Spiel spielen und die Animatrix-Folgen sehen. Die Story vom Spiel ist praktisch eine \"Unterstützung\" zum Film und eine Fortsetzung der Animatrix-Folge \"Der letzte Flug der Osiris\". Im ersten der sieben Spielabschnitte müssen sie das Päckchen, das die Besatzung der Osiris auf ihrem letzten Flug in einem Postamt in der Matrix hinterlegt hat, zurückholen.
Im zweiten Spielabschnitt werden dann die Datenträger, die im Päckchen waren, den anderen Schiffsbesatzungen vorgeführt (Hier ist die erste Filmsequenz, die auch in Matrix: Reloaded zu sehen ist, eingebettet). Die Versammlung der Besatzungen wird von Agenten auseinandergeschlagen und man muss seine Mitstreiter vor Verfolgern und Agenten zuerst im Abwasserkanalsystem, später in der Stadt und schließlich auf einem Flughafen beschützen und befreien.
Im dritten Spielabschnitt sind sie im Schloss des Merowingers, der auch im Film vorkommt, um den Schlüsselmacher zu retten, was allerdings bei ihrem Befreiungsversuch misslingt und Niobe muss den in Gefangenschaft geratenen Ghost retten, deshalb kümmert sich, wie im Film zu sehen, Neo um den Schlüsselmacher.
Der Abschnitt \"Freeway\" ist der vierte, der folgt. Hauptaufgabe des Spielers ist es Morpheus zu retten, der von den Twins und Agenten verfolgt wird (Auch hier kommen Ghost und Niobe wieder im Film Matrix: Reloaded vor [man achte auf den Wagen, auf den Morpheus von Truck aus drauffällt, dort sitzt Niobe am Steuer]).
Im fünften Abschnitt ist es ihre Aufgabe das Kraftwerk zu deaktivieren, was auch ein wesentlicher Bestandteil der Matrix: Reloaded Story ist.
Der sechste Abschnitt schildert ihre misslungene Flucht aus dem Kraftwerk, quer durch Chinatown auf der Jagd nach dem nächsten Ausgang.
Schließlich im siebten und letzten Abschnitt dürfen sie das Schiff von Captain Niobe, die Logos, selbst fliegen und die Schlusssequenz folgt...
5. Gameplay
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Am Beginn des Spiels muss man sich entweder für Niobe (hab ich gemacht) oder für Ghost als Spielcharakter entscheiden. Zwischen beiden Charakteren sind allerdings so gut wie keine Unterschiede, ausser dass man bei den beiden Fahreinlagen im Spiel als Niobe Fahrerin ist und als Ghost Bordschütze. Das Spiel geht erst mal gemächlich los, man mag anfangs wohl etwas von der Grafik enttäsucht sein, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran und man kann sich sehr gut ins Spielgeschehen einfinden.
\"Enter the Matrix\" bietet aber zu wenig Abwechslung. Zu viele Levels finden in gleicher oder ähnlicher Umgebung statt, so latscht man stundenlang in der Kanalisation rum und nur der Richtungspfeil am oberen Bildschirmrand gibt einem die Orientierung, ob man noch richtig oder falsch ist. Es geschieht sowieso viel zu viel über diesen Richtungspfeil: Er ist leider oft die einzige Orientierung im Spiel, was einem auf die Dauer ganz schön (pardon, dass ich das hier jetzt so sage), auf den Sack geht. Ebenso eintönig sind die Kämpfe gegen die stets gleichbleibenden Gegner: Wachmänner, Polizisten (manchmal sogar SWAT-Teams), Vampire und Agenten - Das wars, mehr gibts nicht in \"Enter the Matrix\"!
Die Gegner sind auch meist nicht allzu schwer, die größte Gefahr getötet zu werden geht von Agenten und Fehlsprüngen aus, da man Agenten nicht umbringen kann und ein Fehlsprung eine viel zu schnell \"das Genick bricht\". Die anderen Gegner lassen sich dank Focus und automatisch wieder auflandener Lebensenergie leicht erledigen, manchmal kann man, wenn man im Besitz einer schönen MG ist, einfach so durch einen Level durchrennen und die Gegner wie Schiessbuden-figuren abknallen, ohne auch nur einen Kratzer abzukriegen, denn dafür koordinieren sich speziell die SWAT Teams zu wenig.
Die größte Enttäuschung war allerdings das groß angekündigte Fliegen des Hovercrafts, das noch 1000x schlechter umgesetzt wurde als das Autofahren! Die Logos zu fliegen macht wirklich keinen Spass, denn der Teil des Spiels ist so schlecht programmiert, wie ein 08/15 Internetspielchen, das es kostenlos irgendwo runterzuladen gibt. Man muss wieder diesem blöden Richtungspfleichen am oberen Bildschirmrand nachfliegen, darf manchmal schiessen, wenn einer dieser Wächter einem vor der Nase rumtanzt (was wirklich mehr als nur komisch aussieht) und ansonsten muss man eigentlich nur Gas geben und mit der Maus steuern. Dabei belibt das Fadenkreuz immer auf der einen Stelle im Monitor kleben, ist unbeweglich und es macht überhaupt keinen Spass zu spielen.
Das einzige, was \"Enter the Matrix\" wirklich zu etwas besonderem macht, sind die \"Focus\"-Einlagen, da kann man z.B. ein Rad schlagen, gleichzeit auf Gegner (meist Polizisten) schießen und das ganze noch in Slow-Motion (WOW!!! Das ist echt geil). Besonders schön sind die Kämpfe gegen Endgegner, die dank Focus eine ordentliche Würze erhalten und richtig Spass machen. Was vielleicht noch ganz schön war, war der Level, in dem man im Schloss des Merowingers gefangen gehalten wird, denn da muss man gegen Vampire antreten, die man erst mit Kung Fu bekämpfen und schließlich, wenn man sie in eine günstige Position dazu gebracht hat, Pfählen muss.
6. Grafik
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Die Grafik mag vielleicht für PS2 ganz gut aussehen, aber für PC reicht das niemals! Viereckige Räder, ohne Patch etliche Grafikfehler, insgesamt wirken die Bewegungen (speziell das Laufen) etwas zu abgehakt und unschön. Die Charaktere und die Umwelt sind einfach auf dem Stand von 2000/2001 Grafikengines. Besonders hier merkt man den starken Konsolencharakter des Spiels, aber auch die wenig abwechslungsreichen Levels werden zu schnell langweilig. Kurz: Man hätte ein extra Grafikteam für die PC-Version zusammenstellen sollen. Mit dem Patch 152 wirds übrigens etwas besser.
7. Sound
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Der Sound geht grösstenteils in Ordnung, die Effekte sind ganz schön, die musikalische Untermalung ebenso, bei den Sprechern hat man die Original-Schauspielerstimmen aus dem Film beibehalten und deutsch untertitelt, was sich zwar gut anhört, aber die Untertitelschrift ist schlecht gewählt.
8. Steuerung
===============
Die Steuerung der Charaktere ist nicht ganz genau und nicht 100%ig korrekt, aber das Spiel ist doch steuerbar, da man nirgends milimetergenaue Sprünge hinlegen muss. Interessant ist auch die Steurung für die Focus-Einlagen. Auch hier geht es einigermassen in Ordnung, was Shiny entwickelt hat.
9. Fazit
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Wenn man positive und negative Aspekte gegeneinander aufwiegt, muss man feststellen, dass \"Enter the Matrix\" nichts weiter als ein durchschnittliches Action-Adventure ist, mit veralteter Grafik, schlechten Animationen, einer zerfahrenen Story, die man teilweise aufgrund ihrer sprunghaften Wechsel nicht versteht (deshalb sollte man unbedingt vorher den Film gesehen haben), und natürlich dem eintönigen Spielablauf. Auf der anderen Seite stehen die Focus-Manöver und die geilen Kung Fu Kämpfe, die schon einen Heidenspass machen. Doch was mich wirklich an dem Spiel gestört hat war, dass viel zu wenig Matrix-Feeling rüberkam, zwar waren da diese durchlaufenden Programmzeilen in grüner Schrift auf schwarzem Hintergrund, jedoch hat das wirklich zu sehr nachgeahmt ausgesehen, um Gefühle in mir zu wecken. Ähnlich die Filmsequenzen: Ich habe gedacht, man würde viel mehr von Niobe und Ghost im Film sehen, aber denkste! Die waren nur ganz am Rand und die Szenen vom Spiel beinhalteten nur ganz kurz die Filmcharaktere Neo und Morpheus, Trinity wurde nicht mal erwähnt.
Fazit vom Fazit: Leute, wenn ihr ein gutes Spiel spielen wollt, dann kauft euch was anderes! Wenn ihr mehr von der Matrix sehen wollt, dann schlagt hier zu, aber erwartet nicht zu viel!
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