Epson Stylus C60 Testbericht
ab 24,80 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Druckqualität:
- Betriebskosten:
- Installation:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von mariokoehler
Liebe auf den sechsten Blick: Spardrucker C60.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich will die Leser nicht unbedingt mit Fakten zulallen, denn diese findet man im weltweiten Netz der Netze zu Hauf, und sogar mehrsprachig. Viel entscheidender ist es, einen Drucker aufgrund von guten Erfahrungen oder einer Empfehlung zuzulegen - und deshalb möchte ich hier preisgeben, warum ich mir gerade den C60, einen Tintenspritzer im unteren Preissegment, zugelegt habe.
Ich gebe zu - einen EPSON wollte ich mir nicht unbedingt auf den Schreibtisch stellen - zu oft habe ich negatives gehört \"der ist verstopft\", \"der ist laut\" - man kann eben nicht alles haben.
Nach Betrachten und Werten meiner bisherigen Drucker kann ich sagen, daß der C60 wirklich der beste von allen ist. Klar... Ist ja auch der neueste.
Der EPSON LQ 550 - mein erster Drucker - war gar nicht damit zu vergleichen; und mit 24 Nadeln sehen digitale Bilder selbst auf Fotopapier nicht gerade umwerfend aus - glaubt es mir. Auch der Stylus 800, mein erster Tintenstrahler, war nicht gerade umwerfend, da öfter in der Werkstatt als bei mir zu Hause. Und 1998 ist er genau dort bei einem Feuer in der Sylvesternacht geschmolzen. Gut so. Konnte ich ab dann wenigstens mit inem HP 820Cxi drucken. 3 Jahre lang. Aber eben nur mit 600DPI. Bis ich bei den Ameisen von Letsbuyit.com einen günstigen Lexmark Z52 erstand... und einen Monat behielt, denn der war wirklich schrecklich.
Mein HP 930C lang mir wirklich am Herzen. Aber als sich HP entschied, den Preispegel der Patronen gegen \"unbezahlbar\" auszurichten, suchte ich mir einen anderen.
Und ich suchte lange: er sollte ja mindestens 1200DPI haben und günstig im Unterhalt sein. Von den Fakten her traf all das für den Stylus C60 zu. Mehr noch. Eben genannter Farbenpumper konnte mit bis zu 2880x720DPI aufwarten. Bei der Geschwindigkeit arbeitet der C60 nur durchschnittlich schnell. Die angegebenen 12 Seiten pro Minute (schwarz-weiß) werden nicht einmal im Entwurfsmodus erreicht. Vielleicht meinten da die EPSON Konstrukteure auf Briefumschläge anstatt A4 Seiten - das käme eher hin.
Wenn man dem EPSON ein Leben lang nur das \"Eau de Parfum\" zu trinken gibt, also die Original EPSON Patronen, dann kann man schnell arm werden. Teilweise über 40,00EUR verlangt man für eine ca. 10ml fassende Schwarzpatrone - das ist in der Tat teurer als so manches Parfum.
Mein kleiner Krachmacher begnügt sich mit dem \"Eau de Toilette\" der Tinten - nämlich der Nachfülltinte von HeppComputer. Ich persönlich habe keinen Qualitätsunterschied festgestellt, und 10ml von dem Pseudo-Edeltropfen kosten mich nur knappe 2 Euro. Da kann man schon das ein oder andere Digitalfoto mehr ausdrucken, ohne auf die Kosten achten zu müssen.
Zum Thema Nachfüllen. Na klar, es gibt Anbieter, die günstig eigene Patronen veräußern (ca. 24,00EUR für Farb- und Schwarzpatrone zusammen), aber noch billiger kommt man wie gesagt mit reiner Nachfülltinte davon. Und wer von uns spielt schon nicht gerne Doktor, mit Spritzen und so?
Übrigens würde EPSON nicht EPSON heißen, wenn sie den energischen Sparlüstlingen nicht einen Riegel vorgeschoben hätten: auch die Patronen des C60 haben einen Chip, der aufpaßt, daß auch ja keine nachgefüllte Tinte durch die Düsen aufs Papier gelangt.
Aber jede Barriere kann umgangen werden. Und so suchte ich mir einen Reprogrammer heraus, der den Chipspeicher der Patronen wieder auf \"Null\" setzen konnte. Für den C60 wird man im Internet aber nicht allzuviel finden - höchstens Enderlin bietet einen Resetter an - für 56,00EUR. Wucher!
In Übersee wird man da eher fündig. Ich selbst vertraue einem Resetter der Firma QB7, den ich vor nicht allzu langer Zeit importiert habe. Und 41,00EUR inklusive Versand ist doch nicht übel, oder?
Aufgrund eben genannter Ausrüstung drucke ich eine Farbseite jetzt für 0,8Ct, anstatt für 12Ct bei Originaltinte.
Die von EPSON beteuerten 300 Farbseiten wurden von mit nicht ganz erreicht - das mag daran liegen, daß ich so einige Digitalfotos oder CD-Covers in die Warteschleife stelle. Die Schwarzpatrone hat etwas länger gehalten; auch bei Nachfülltinte kann ich einen erhöhten Tintenverbrauch nicht feststellen.
Die Möglichkeit, den Drucker an den USB Port anzuschließen, finde ich nicht schlecht - allerdings funktioniert das nicht so gut an meinem PC. (Und ich bin da nicht der einzige!) Bei kleineren Druckaufträgen oder Grafiken mag es ja noch klappen, bei speicherintensiven Digitalfotos allerdings kommt es zuweilen vor, daß sich der Druckkopf ohne erdenklichen Grund in die Parkstellung begibt und dort auch verweilt. Das teure Blatt Fotopapier ist dann natürlich dahin. Ich empfehle deshalb, den Drucker an den LPT Port anzuschließen. Und einen allzu großen Performance-Zuwachs, was die Schnelligkeit der Ausdrucke betrifft, hat man ja bei USB auch nicht.
Mit dazu gelieferten Software kann man durchaus zufrieden sein. Sie erweist sich als durchaus stabil und hat bei mir noch nie einen Absturz ausgelöst. Bei Bedarf wird bei jedem Ausdruck der Tintenpegel angezeigt. Eine durchaus wichtige Funktion.
In der Taskleiste glänzt ein Mini-Printer mit den wichtigsten Überwachungs- und Servicefunktionen und -optionen: Düsentest, Druckkopfreinigung, und -justierung. Da kann man doch nicht meckern.
Und damit es während des Ausdrucks nicht langweilig wird, kann man die Tipps und Tricks durchlesen, die bei jedem Druckvorgang angeboten werden.
Der C60 ist übrigens sehr wählerisch, was die Papiersorten anbetrifft. Hochglanz-Fotopapier nimmt er gern und liefert Ausdrucke, die sich von Fotos aus dem Labor kaum mehr unterscheiden. Für sonstige Farbausdrucke ist allerdings satiniertes oder spezialbeschichtetes Papier zu empfehlen, denn bei normalem Kopierpapier wirken normalerweise leuchtenden Farben sehr trist. Für schwarzen Text ist Kopierpapier ausreichend.
Fazit: Ein sehr günstiger Drucker (gibt es schon für 75,00EUR inklusive Patronen!), der darüber hinaus auch eine sehr gute Qualität liefert. Bei Originalpatronen-Betrieb leider zu teuer im Unterhalt, da die leeren Patronen ohne Resetter nicht wieder zu benutzen und damit auch unbrauchbar sind. Der EPSON C60 macht zwar Krach wie ein Großer, jedoch kann man bei einem Seitenpreis von unter 1Ct (bei Nachfülltinte) darüber hinweg sehen.
Ich gebe zu - einen EPSON wollte ich mir nicht unbedingt auf den Schreibtisch stellen - zu oft habe ich negatives gehört \"der ist verstopft\", \"der ist laut\" - man kann eben nicht alles haben.
Nach Betrachten und Werten meiner bisherigen Drucker kann ich sagen, daß der C60 wirklich der beste von allen ist. Klar... Ist ja auch der neueste.
Der EPSON LQ 550 - mein erster Drucker - war gar nicht damit zu vergleichen; und mit 24 Nadeln sehen digitale Bilder selbst auf Fotopapier nicht gerade umwerfend aus - glaubt es mir. Auch der Stylus 800, mein erster Tintenstrahler, war nicht gerade umwerfend, da öfter in der Werkstatt als bei mir zu Hause. Und 1998 ist er genau dort bei einem Feuer in der Sylvesternacht geschmolzen. Gut so. Konnte ich ab dann wenigstens mit inem HP 820Cxi drucken. 3 Jahre lang. Aber eben nur mit 600DPI. Bis ich bei den Ameisen von Letsbuyit.com einen günstigen Lexmark Z52 erstand... und einen Monat behielt, denn der war wirklich schrecklich.
Mein HP 930C lang mir wirklich am Herzen. Aber als sich HP entschied, den Preispegel der Patronen gegen \"unbezahlbar\" auszurichten, suchte ich mir einen anderen.
Und ich suchte lange: er sollte ja mindestens 1200DPI haben und günstig im Unterhalt sein. Von den Fakten her traf all das für den Stylus C60 zu. Mehr noch. Eben genannter Farbenpumper konnte mit bis zu 2880x720DPI aufwarten. Bei der Geschwindigkeit arbeitet der C60 nur durchschnittlich schnell. Die angegebenen 12 Seiten pro Minute (schwarz-weiß) werden nicht einmal im Entwurfsmodus erreicht. Vielleicht meinten da die EPSON Konstrukteure auf Briefumschläge anstatt A4 Seiten - das käme eher hin.
Wenn man dem EPSON ein Leben lang nur das \"Eau de Parfum\" zu trinken gibt, also die Original EPSON Patronen, dann kann man schnell arm werden. Teilweise über 40,00EUR verlangt man für eine ca. 10ml fassende Schwarzpatrone - das ist in der Tat teurer als so manches Parfum.
Mein kleiner Krachmacher begnügt sich mit dem \"Eau de Toilette\" der Tinten - nämlich der Nachfülltinte von HeppComputer. Ich persönlich habe keinen Qualitätsunterschied festgestellt, und 10ml von dem Pseudo-Edeltropfen kosten mich nur knappe 2 Euro. Da kann man schon das ein oder andere Digitalfoto mehr ausdrucken, ohne auf die Kosten achten zu müssen.
Zum Thema Nachfüllen. Na klar, es gibt Anbieter, die günstig eigene Patronen veräußern (ca. 24,00EUR für Farb- und Schwarzpatrone zusammen), aber noch billiger kommt man wie gesagt mit reiner Nachfülltinte davon. Und wer von uns spielt schon nicht gerne Doktor, mit Spritzen und so?
Übrigens würde EPSON nicht EPSON heißen, wenn sie den energischen Sparlüstlingen nicht einen Riegel vorgeschoben hätten: auch die Patronen des C60 haben einen Chip, der aufpaßt, daß auch ja keine nachgefüllte Tinte durch die Düsen aufs Papier gelangt.
Aber jede Barriere kann umgangen werden. Und so suchte ich mir einen Reprogrammer heraus, der den Chipspeicher der Patronen wieder auf \"Null\" setzen konnte. Für den C60 wird man im Internet aber nicht allzuviel finden - höchstens Enderlin bietet einen Resetter an - für 56,00EUR. Wucher!
In Übersee wird man da eher fündig. Ich selbst vertraue einem Resetter der Firma QB7, den ich vor nicht allzu langer Zeit importiert habe. Und 41,00EUR inklusive Versand ist doch nicht übel, oder?
Aufgrund eben genannter Ausrüstung drucke ich eine Farbseite jetzt für 0,8Ct, anstatt für 12Ct bei Originaltinte.
Die von EPSON beteuerten 300 Farbseiten wurden von mit nicht ganz erreicht - das mag daran liegen, daß ich so einige Digitalfotos oder CD-Covers in die Warteschleife stelle. Die Schwarzpatrone hat etwas länger gehalten; auch bei Nachfülltinte kann ich einen erhöhten Tintenverbrauch nicht feststellen.
Die Möglichkeit, den Drucker an den USB Port anzuschließen, finde ich nicht schlecht - allerdings funktioniert das nicht so gut an meinem PC. (Und ich bin da nicht der einzige!) Bei kleineren Druckaufträgen oder Grafiken mag es ja noch klappen, bei speicherintensiven Digitalfotos allerdings kommt es zuweilen vor, daß sich der Druckkopf ohne erdenklichen Grund in die Parkstellung begibt und dort auch verweilt. Das teure Blatt Fotopapier ist dann natürlich dahin. Ich empfehle deshalb, den Drucker an den LPT Port anzuschließen. Und einen allzu großen Performance-Zuwachs, was die Schnelligkeit der Ausdrucke betrifft, hat man ja bei USB auch nicht.
Mit dazu gelieferten Software kann man durchaus zufrieden sein. Sie erweist sich als durchaus stabil und hat bei mir noch nie einen Absturz ausgelöst. Bei Bedarf wird bei jedem Ausdruck der Tintenpegel angezeigt. Eine durchaus wichtige Funktion.
In der Taskleiste glänzt ein Mini-Printer mit den wichtigsten Überwachungs- und Servicefunktionen und -optionen: Düsentest, Druckkopfreinigung, und -justierung. Da kann man doch nicht meckern.
Und damit es während des Ausdrucks nicht langweilig wird, kann man die Tipps und Tricks durchlesen, die bei jedem Druckvorgang angeboten werden.
Der C60 ist übrigens sehr wählerisch, was die Papiersorten anbetrifft. Hochglanz-Fotopapier nimmt er gern und liefert Ausdrucke, die sich von Fotos aus dem Labor kaum mehr unterscheiden. Für sonstige Farbausdrucke ist allerdings satiniertes oder spezialbeschichtetes Papier zu empfehlen, denn bei normalem Kopierpapier wirken normalerweise leuchtenden Farben sehr trist. Für schwarzen Text ist Kopierpapier ausreichend.
Fazit: Ein sehr günstiger Drucker (gibt es schon für 75,00EUR inklusive Patronen!), der darüber hinaus auch eine sehr gute Qualität liefert. Bei Originalpatronen-Betrieb leider zu teuer im Unterhalt, da die leeren Patronen ohne Resetter nicht wieder zu benutzen und damit auch unbrauchbar sind. Der EPSON C60 macht zwar Krach wie ein Großer, jedoch kann man bei einem Seitenpreis von unter 1Ct (bei Nachfülltinte) darüber hinweg sehen.
Bewerten / Kommentar schreiben