Erkältungskrankheiten bei Kindern Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von mackz
Babys werden beim röntgen grausam fixiert
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wenn Babys geröntgt werden, müssen sie fixiert werden. Bei einem Verdacht auf Lungenentzündung heißt das Ganzkörperfixierung. Die Kinder können dann nur noch die Augen auf und zu machen und schreien. Der Rest ist angeschnallt und festgeklemmt.
So grausam das ist, leider gibt es bis heute keinen anderen Weg.
Auch wenn man das Schlimmste nicht hoffen möchte, irgendwann ist es auch uns passiert, daß wir keinen anderen Weg mehr sahen als unser 7 Monate alten Ferdinand ins Krankenhaus aufnehemen zu lassen. Er hatte eine Lungenentzündung, die man mit Hilfe einer Röntgenaufnahme diagnostiziert hatte.
Wie wird so eine Lungenaufnahme bei einem Baby erstellt:
Ferdinand wurde dazu nackt in ein ca. 13cm breites (!) und 50 cm langes aufgeschnittenes Plexiglasrohr unter Spannung eingeklemmt, wobei die Arme und Beine zu den Enden hin mit Riemen gestreckt wurden. Über den Kopf bekam er ein breites Klettband geklebt und dann wurde er, in dieser Zwinge fixiert, schließlich an einer Stahlkette vor die Aufnahmeplatte gehängt. Mir rollten die Tränen bei der Prozedur, während Ferdinand mit Leibeskräften schrie, bis schließlich seine Stimme kollabierte.
Hinterher wimmerte er noch lange in meinen Armen bis er vor Erschöpfung einschlief. Ich selbst sackte erst Stunden später unter Tränen auf meinem Stuhl an seinem Bett zusammen.
Bis heute sind diese Stunden für mich eine der härtesten Erfahrungen, die ich je gemacht habe und ich kann mir nicht vorstellen, daß mein Sohn diese Prozedur nicht als Trauma mit in sein Leben nimmt.
Daher habe ich seit dieser Aufnahme intensiv recherchiert und muß leider sagen, daß es bis heute keine andere Methode gibt, um Säuglinge zum Lungeröntgen still zu halten. Sicher könnte man die Kinder an den Händen und Füßen festhalten, aber dabei werden Personal und Eltern unnötig der Strahlung ausgesetzt und außerdem verwackeln die Babys dann trotzdem die Aufnahmen, so daß erneute Bestrahlungen notwendig sind.
Einzige Frage bleibt, ob das Lungeröntgen bei Babys überhaupt notwendig ist, wenn der Verdacht auf Lungenentzündung besteht. Darauf gibt es eine eindeutige Antwort der Medizin. Zur Diagnose nicht unbedingt. Mit dem Stedoskop kann man bis zu 2 cm tief in die Lunge von vorn und von hinten hineinhören. Ein geübter Mediziner hört an den Atemgeräuschen ob eine Entzündung vorliegt oder nicht. Das Kind kann auf diesen Verdacht hin behandelt werden, ohne das die Behandlung dem Körper schadet, falls die Lungenentzündung doch nicht bestanden haben sollte.
ABER ohne die Aufnahme kann sich der behandelnde Arzt kein Bild von den Ausmaßen der Entzündung machen, um dann auf die Itensität der Behandlung gezielt Einfluß zu nehmen. Der Verzicht auf die Aufnahme bedeutet ein erhöhtes Risiko für die Therapie.
So sieht man sich als Eltern vor der Frage: Erspar ich meinem Kind die Prozedur der \"Fixierung\" (so heißt es im kalten Medizinerdeutsch) und gehe aber ein gesundheitliches Risiko, bei meinem ohnehin schon schwer krankem Kind ein (Lungenentzündung kann für Babys tödlich wirken), oder mute ich ihm diese seelische Belastung zu, auf die Gefahr eines nicht unbedingten Traumas hin?
Die meisten Mediziner \"bewaren\" die Eltern vor dieser Entscheidung, indem sie diese Wahl erst gar nicht vor ihnen erörtern. Das Kind muß geröntgt werden und fertig.
Dennoch finde ich es wichtig, das man die Hintergründe für diese Methode kennt, um besser vorbereitet vielleicht nicht so sehr leiden zu müssen.
So grausam das ist, leider gibt es bis heute keinen anderen Weg.
Auch wenn man das Schlimmste nicht hoffen möchte, irgendwann ist es auch uns passiert, daß wir keinen anderen Weg mehr sahen als unser 7 Monate alten Ferdinand ins Krankenhaus aufnehemen zu lassen. Er hatte eine Lungenentzündung, die man mit Hilfe einer Röntgenaufnahme diagnostiziert hatte.
Wie wird so eine Lungenaufnahme bei einem Baby erstellt:
Ferdinand wurde dazu nackt in ein ca. 13cm breites (!) und 50 cm langes aufgeschnittenes Plexiglasrohr unter Spannung eingeklemmt, wobei die Arme und Beine zu den Enden hin mit Riemen gestreckt wurden. Über den Kopf bekam er ein breites Klettband geklebt und dann wurde er, in dieser Zwinge fixiert, schließlich an einer Stahlkette vor die Aufnahmeplatte gehängt. Mir rollten die Tränen bei der Prozedur, während Ferdinand mit Leibeskräften schrie, bis schließlich seine Stimme kollabierte.
Hinterher wimmerte er noch lange in meinen Armen bis er vor Erschöpfung einschlief. Ich selbst sackte erst Stunden später unter Tränen auf meinem Stuhl an seinem Bett zusammen.
Bis heute sind diese Stunden für mich eine der härtesten Erfahrungen, die ich je gemacht habe und ich kann mir nicht vorstellen, daß mein Sohn diese Prozedur nicht als Trauma mit in sein Leben nimmt.
Daher habe ich seit dieser Aufnahme intensiv recherchiert und muß leider sagen, daß es bis heute keine andere Methode gibt, um Säuglinge zum Lungeröntgen still zu halten. Sicher könnte man die Kinder an den Händen und Füßen festhalten, aber dabei werden Personal und Eltern unnötig der Strahlung ausgesetzt und außerdem verwackeln die Babys dann trotzdem die Aufnahmen, so daß erneute Bestrahlungen notwendig sind.
Einzige Frage bleibt, ob das Lungeröntgen bei Babys überhaupt notwendig ist, wenn der Verdacht auf Lungenentzündung besteht. Darauf gibt es eine eindeutige Antwort der Medizin. Zur Diagnose nicht unbedingt. Mit dem Stedoskop kann man bis zu 2 cm tief in die Lunge von vorn und von hinten hineinhören. Ein geübter Mediziner hört an den Atemgeräuschen ob eine Entzündung vorliegt oder nicht. Das Kind kann auf diesen Verdacht hin behandelt werden, ohne das die Behandlung dem Körper schadet, falls die Lungenentzündung doch nicht bestanden haben sollte.
ABER ohne die Aufnahme kann sich der behandelnde Arzt kein Bild von den Ausmaßen der Entzündung machen, um dann auf die Itensität der Behandlung gezielt Einfluß zu nehmen. Der Verzicht auf die Aufnahme bedeutet ein erhöhtes Risiko für die Therapie.
So sieht man sich als Eltern vor der Frage: Erspar ich meinem Kind die Prozedur der \"Fixierung\" (so heißt es im kalten Medizinerdeutsch) und gehe aber ein gesundheitliches Risiko, bei meinem ohnehin schon schwer krankem Kind ein (Lungenentzündung kann für Babys tödlich wirken), oder mute ich ihm diese seelische Belastung zu, auf die Gefahr eines nicht unbedingten Traumas hin?
Die meisten Mediziner \"bewaren\" die Eltern vor dieser Entscheidung, indem sie diese Wahl erst gar nicht vor ihnen erörtern. Das Kind muß geröntgt werden und fertig.
Dennoch finde ich es wichtig, das man die Hintergründe für diese Methode kennt, um besser vorbereitet vielleicht nicht so sehr leiden zu müssen.
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