Estella Jersey-Bettwäsche Testbericht

Estella-jersey-bettwaesche
Abbildung beispielhaft
ab 72,41
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Erfahrungsbericht von Anonym114

Darein kuschle ich mich gern!

Pro:

pflegeleichte, angeneheme, strapazierfähige Bettwäsche mit hohem Kuschelfaktor

Kontra:

der Preis

Empfehlung:

Ja

Als ich klein war, stand uns immer wieder die selbe Prozedur bevor: Wäsche sprengen! Ja, richtig gelesen. Nein, nein, keine schlimme Sache, nur etwas mühsam und lästig, Tischdecken, aber auch Bettwäsche, die nach dem Waschen getrocknet waren, wurden mit einer Flasche mit kleinen Löchern im Deckel wieder leicht feucht gemacht. Aus den Löchern konnte das Wasser nämlich sehr fein auf den Stoff dringen. Dann galt es, die Laken oder Tücher zu strecken und zu falten, um sie dann zur Heißmangel zu geben.
Doch für mich sind solche Zeiten längst vorbei. Ich schlaf seit einer ganzen Weile in Jersey-Bettwäsche und habe mir vor ein paar Tagen eine neue Kombination von Estella gekauft.

VERPACKUNG:
Das ist bei mir der Klassiker, auch wenn er in diesem Fall eine untergeordnete Rolle spielt. Die Bettwäsche ist in eine durchsichtige Folie eingeschweißt. Auf der Rückseite findet man eine Klappe, befestigt mit zwei runden Klebern. Löst man die ab, kommt man einfach an den Inhalt. Die sehr gute Marke Estella erkennt man anhand eines kleinen Schildchens rechts oben auf der Vorderseite des Packs. Darauf steht in blauen Druckbuchstaben Estella, darunter Ambiente für mein Bett. Es folgen in grauer Schrift einige weitere Angaben. Auch unten sieht man die Pappe, auf der erneut noch größer und mittig Estella zu lesen ist. Will man sich schon mal einen Eindruck verschaffen, wie die Bettwäsche in der Fläche aussieht ... In der Hülle sind ein Bezug für die Bettdecke (135 x 200) und einer fürs Kopfkissen (80 x 80).

DIE BETTWÄSCHE: STOFF:
Jersey ist ja eigentlich mal eine Strickware von einer Rundwirkmaschine. Inzwischen wurde der Begriff auf alle Stoffe, die von einer Maschine hergestellt worden sind, ausgeweitet. Ich würde Jersey am ehesten mit T-Shirt-Stoff vergleichen, allerdings mit dem Vorteil, dass er nicht so knittert. Das Bett-Interlock-Jersey ist extrem fein gewebt, so dass die Bezüge und Laken fest, aber doch dünn sind. Außerdem fällt die sehr glatte Oberfläche auf.

DIE OPTIK:
Die hängt natürlich entscheidend vom Design ab. In meinem Fall handelt es sich um ein Blumenmuster, das mich ein wenig an die Wasserrosen-Bilder vom impressionistischen Maler Claude Monet erinnert. Die Farbe scheinen zum Teil aufgetupft und verschwimmen dadurch ein wenig ineinander. Das Muster ist großflächig, der Untergrund weißlich-grünlich, darauf sieht man in rosa und weiß Rosen gemalt. So richtig wirkt diese Wäsche daher, wenn man sie in ihrer Gesamtheit sieht. Ich finde die Optik sehr angenehm und schaue mich nicht so schnell Leid daran.

AUFZIEHEN AUFS BETT:
Das funktioniert ziemlich leicht. Denn an der Unterseite ist ein Reißverschluß aus Plastik angebracht, mit dem man die Hüllen leicht öffnen und wieder zu ziehen kann. Ich dreh die Bettwäsche dafür meist auf die andere Seite, habe rechts und links jeweils die Ecken davon in der Hand und fasse mit ihnen die Ecken der Bettdecke auf der schmalen Seite an. Dann kann man den Bezug gut über die Decke schütteln. Ist sie ganz von der Bettwäsche umgeben, mach ich den Reißverschluß zu und fertig ist es. Bei dem Reißverschluß soll es sich übrigens um einen Garantie-Reißverschluß handeln.

WASCHEN:
Auch das ist ein Kinderspiel. Je nach Verschmutzungsgrad gebe ich die Hülle für Decke und Kopfkissen (und auch das Jersey-Laken, das nicht in der Packung enthalten ist) bei 40-60 Grad in die Maschine. Anschließend kann man sie wahlweise lufttrocknen oder in den Trockner geben. Das Ergebnis ist in beiden Fällen recht ähnlich: Die Bezüge sehen glatt und so gut wie neu aus!

HALTBARKEIT:
Ich nutze meist zwei Garnituren im Wechsel. Ist die eine schmutzig, kann ich sie schnell selber waschen und in der Zeit die andere benutzen. Mit der Jersey-Bettwäsche habe ich schon mehrere Jahre (mindestens sechs bis sieben) Freude. Sie hat damit einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen, preisgünstigeren Bettbezügen.

HERSTELLER:
Leider sind die Angaben dazu auf der Packung sehr spärlich. Nur eine Internet-Adresse ist als Kontakt angegeben: www.estella.de

PREIS:
Meine erste Estella-Bettwäsche habe ich vor ein paar Jahren geschenkt bekommen. Seit einiger Zeit gab es das selbe Design im Doppelpack und mit Laken für 150 Euro. Doch ich habe ein breiteres Bett und wollte daher nicht so eine große Packung mit unnötigen Laken kaufen. Jetzt kann man aber die Bezüge auch jeweils im beschriebenen Kombi-Pack von Decken- und Kopfkissenhülle kaufen. Ursprünglich haben sie mal 89,95 gekostet. Jetzt werden sie für 50 Euro bei Karstadt verkauft. Wer gerade dieses Muster nicht mag: Es gibt auch andere zur Auswahl ...

FAZIT:
Für mich ist die Estella-Jersey-Bettwäsche optimal: Sie ist extrem pflegeleicht, egal was das Waschen angeht, das Trocknen oder das Aufziehen aufs Bett. Dazu kommt dass man in ihr wirklich angenehm schlafen kann. Sie wirkt zunächst schön kühl (was gerade im Moment ja sehr angenehm ist), nimmt aber auch Körperwärme gut an, so dass man sich gut einkuscheln kann und auch im Winter nicht zu frieren braucht. Einziger kleiner Haken ist vielleicht der Preis. Doch für den hat man dann einige Jahre Freude an einer sehr strapazierfähigen Garnitur. Ich kann sie daher nur ohne Wenn und Aber empfehlen.

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