Erfahrungsbericht von wolframo
Erst PINSELN, dann WINSELN
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
So, nun nach längerer Pause wegen Krankheits ein neuer Bericht über ein altes Produkt – den Fackelmann-Backpinsel.
Was kann das für ein besonderer Pinsel sein, dass er es wert ist hier ausführlich beschrieben zu werden? Nun, in meinen Augen ist es kein so außergewöhnliches Produkt, sondern eher ein Utensil, welches in keiner Küchenschublade fehlen sollte. Ob er allerdings von Fackelmann sein muss???
Wie sieht so ein Backpinsel aus? In dem weissen Kunststoffgriff ist an dem einen Ende ein Loch gebohrt wurde, damit man den Pinsel aufhängen kann. Das andere Ende ist mit etwa 2 cm langen hellgelben Borsten besetzt, die, wie Fackelmann extra bestätigt, aus NATURBORSTEN hergestellt sind. Offen bleibt die Frage, ob es sich um ein tierisches (z.B. Schweineborsten) oder pflanzliches (z.B. Sisal) Naturprodukt handelt.
Sehr praktisch ist die Form des Pinsels, denn er ist flach und nicht rund. Damit lassen sich größere Flächen gut ausstreichen und damit sind wir auch schon beim Einsatzgebiet eines Backpinsels. Wer Kuchen bäckt, weiß, dass man die Backform zuerst mit Butter oder Margarine ausstreichen muss. Der Kuchenbäcker, Typ: Neandertaler nimmt dazu seine Hände und der Typ: Ästhet nimmt dazu den Backpinsel. Bei beiden Typen ist das Ergebnis gleich: Die Form ist gefettet und der Kuchen bäckt (meistens) nicht an und lässt sich leicht aus der Form lösen. Besitzer von TEFLON-Pfannen wissen, dass man in ihnen theoretisch ohne Fett braten kann, es aber besser ist, die Pfanne vorher mit etwas Öl auszupinseln.
Auch dieses tat ich mit dem FACKELMANN-Backpinsel und stellte folgendes fest: Die Pfanne war schon etwas warm (ca. 60-80 Grad) und ich begann zu pinseln. Die Borsten wurden durch diese Wärmeeinwirkung kürzer und kürzer. Nicht, dass sie zusammenschrumpften wie Kunststoffborsten; sie wurden einfach kürzer und nach dem Erkalten verklumpten sie. Wirklich Naturborsten????
Na ja, auf jeden Fall war der Pinsel daraufhin in seinem Einsatz eingeschränkt und meine Ehefrau schränkte daraufhin meinen Kücheneinsatz ein.
Mein Fazit: Naturborsten? – Will ich mal glauben, aber nicht von widerstandsfähiger Natur. Design und Handhabung: gut, aber nicht aufregend. Und ein Preis von 1,30 € ist dafür dann doch zu hoch. Also nur Note 4.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten Kommentieren (und Pinseln)
Euer
© wolframo
Was kann das für ein besonderer Pinsel sein, dass er es wert ist hier ausführlich beschrieben zu werden? Nun, in meinen Augen ist es kein so außergewöhnliches Produkt, sondern eher ein Utensil, welches in keiner Küchenschublade fehlen sollte. Ob er allerdings von Fackelmann sein muss???
Wie sieht so ein Backpinsel aus? In dem weissen Kunststoffgriff ist an dem einen Ende ein Loch gebohrt wurde, damit man den Pinsel aufhängen kann. Das andere Ende ist mit etwa 2 cm langen hellgelben Borsten besetzt, die, wie Fackelmann extra bestätigt, aus NATURBORSTEN hergestellt sind. Offen bleibt die Frage, ob es sich um ein tierisches (z.B. Schweineborsten) oder pflanzliches (z.B. Sisal) Naturprodukt handelt.
Sehr praktisch ist die Form des Pinsels, denn er ist flach und nicht rund. Damit lassen sich größere Flächen gut ausstreichen und damit sind wir auch schon beim Einsatzgebiet eines Backpinsels. Wer Kuchen bäckt, weiß, dass man die Backform zuerst mit Butter oder Margarine ausstreichen muss. Der Kuchenbäcker, Typ: Neandertaler nimmt dazu seine Hände und der Typ: Ästhet nimmt dazu den Backpinsel. Bei beiden Typen ist das Ergebnis gleich: Die Form ist gefettet und der Kuchen bäckt (meistens) nicht an und lässt sich leicht aus der Form lösen. Besitzer von TEFLON-Pfannen wissen, dass man in ihnen theoretisch ohne Fett braten kann, es aber besser ist, die Pfanne vorher mit etwas Öl auszupinseln.
Auch dieses tat ich mit dem FACKELMANN-Backpinsel und stellte folgendes fest: Die Pfanne war schon etwas warm (ca. 60-80 Grad) und ich begann zu pinseln. Die Borsten wurden durch diese Wärmeeinwirkung kürzer und kürzer. Nicht, dass sie zusammenschrumpften wie Kunststoffborsten; sie wurden einfach kürzer und nach dem Erkalten verklumpten sie. Wirklich Naturborsten????
Na ja, auf jeden Fall war der Pinsel daraufhin in seinem Einsatz eingeschränkt und meine Ehefrau schränkte daraufhin meinen Kücheneinsatz ein.
Mein Fazit: Naturborsten? – Will ich mal glauben, aber nicht von widerstandsfähiger Natur. Design und Handhabung: gut, aber nicht aufregend. Und ein Preis von 1,30 € ist dafür dann doch zu hoch. Also nur Note 4.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten Kommentieren (und Pinseln)
Euer
© wolframo
22 Bewertungen, 3 Kommentare
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10.03.2007, 11:11 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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04.03.2007, 18:17 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris :-)
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11.10.2006, 17:18 Uhr von leuchttuermin
Bewertung: sehr hilfreichgeht auch beim pinseln winseln?!
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