Fackelmann Schlitzwender Testbericht
Erfahrungsbericht von ClaudiaRetzmann
Nun ist er mir doch angeschmort...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor zwei Jahren kaufte ich mir ein 5teiliges Haushaltshelfer-Set, bestehend aus Schneebesen, Suppenkelle, schmalem Pfannenwender, Soßenkelle und besagtem Schlitzwender zum damaligen Preis von 19,90 DM. Dass es sich hierbei um Produkte der Fa. Fackelmann handelt, habe ich erst vor kurzem festgestellt *gg*.
DAS PRODUKT:
Der Fackelmännsche Schlitzwender ist allgemein auch unter dem Namen Pfannenwender bekannt und unterscheidet sich in der Form kaum von anderen Pfannenwendern. Lediglich sein Material – laut Fackelmann aus Nylon – macht ihn zu etwas „besonderem“, denn dank diesem Material eignet er sich hervorragend zur Benutzung in beschichteten Pfannen ohne die Beschichtung zu Zerkratzen und somit die Pfanne zu zerstören (allerdings gibt es auch andere Hersteller, die spezielle Wender für beschichtete Pfannen haben).
Ich hab jetzt kein Lineal rausgeholt, aber so pi mal Daumen würde ich sagen hat er eine Länge von ca. 30 cm. Seine Farbe ist antrazith, wobei er an der Aufhängöse und am Rückenteil des Griffs weiß abgesetzt ist. Den Namen „Schlitzwender“ hat er wohl durch die drei am „Schieber“ befindlichen Schlitze, die ein Ablaufen des überschüssigen Fettes beim Herausnehmen des zu bratenden Objektes fördern sollen.
Vielmehr möchte ich zur Produktbeschreibung hier gar nicht anführen sondern gehe gleich über zu
MEINER ERFAHRUNG / MEINUNG und MEINEM FAZIT:
Wie gesagt, besitze ich den Schlitzwender schon seit 2 Jahren und da ich bis auf eine Ausnahme hauptsächlich beschichtete Pfannen besitze, kommt er natürlich auch mehrmals wöchentlich zum Einsatz.
Ich persönlich kann dem Schlitzwender weder besonders herausragende positive noch negative Aspekte abgewinnen. Für mich ist es nicht mehr als ein gewöhnlicher Pfannenwender.
Eingesetzt wird der Schlitzwender bei mir zum Wenden und Herausnehmen von Bratkartoffeln, Reibekuchen, Spiegeleiern, Bratwürstchen etc. und ich habe eigentlich bislang gute Erfahrungen damit gemacht. Das Material ist wirklich so pfannenschonend, dass ich mir bislang noch keinen Kratzer in meinen beschichteten Pfannen eingefangen habe. Das Bratgut läßt sich auch – mit Ausnahme von Spiegeleiern – gut mit diesem Gerät in der Pfanne wenden und herausnehmen, dabei läuft überschüssiges Fett durch die drei Schlitze ab. Allerdings darf man sich das nun nicht so vorstellen, dass das Gebratene dann nunmehr fettfrei wäre *frechgrins*, zudem sammelt sich das abfließende Fett erstmal ein wenig in den Schlitzen, um dann genau in dem Moment runterzutropfen, wo ich das Bratgut auf den Teller legen will – so ist es zumindest bei mir meistens – und das Fett landet trotzdem auf demselben;-).
Bei Spiegeleiern hab ich leider eine etwas negative Erfahrung gemacht, was jedoch auch an der Art, wie ich die Spiegeleier nunmal am liebsten esse, liegt. Ich persönlich mag Spiegeleier eben nur, wenn das Eigelb noch flüssig ist und auch das Eiweiß selber nicht ankrosst. Nun ist der Fackelmännsche Schlitzwender aufgrund seines Materials am Schieber nicht so flach wie z.B. ein Pfannenwender aus Metall. Will ich mein Spiegelei aus der Pfanne nehmen, so ist es mir schon ein paarmal passiert, dass ich nicht richtig mit dem Wender unter das Ei kam und es bereits in der Pfanne zerstörte oder das Ei am Pfannenwender kleben blieb und beim Versuch, dieses z.B. auf eine Scheibe Brot zu legen, das Eigelb kaputt ging. Ist zwar nichts weltbewegendes, aber mich stört es, weil ich das Eigelb gern erst einmal ganz auf meinem Brot habe und erst beim Essen mittels Messer und Gabel zerstöre *grins*.
Zum Wenden und Herausnehmen der anderen von mir gebratenen Lebensmittel eignet sich der Schlitzwender jedoch sehr gut und ich hatte keinerlei größere Probleme.
Natürlich habe ich in den vergangenen Tagen mehrere Berichte über diesen Schlitzwender gelesen. Oft stand dann dort, dass man ihn aufgrund seines Materials ruhig in der heißen Pfanne liegen lassen kann, ohne dass etwas passiert. In einem Bericht fand ich dann den Hinweis, dass sich das Material vorn am „Schieber“ verformt hätte, was ich bis vor ein paar Tagen gar nicht bestätigen konnte.
Doch dann gab es bei uns nach längerer Zeit mal wieder Reibekuchen. Normalerweise brate ich in den Pfannen alles mit Rama Culinesse an, nur für Reibekuchen nutze ich Öl. Und hier ist es mir dann auch passiert. Mein Schlitzwender ist am Schieberrand leicht angeschmolzen. Öl wird in der Pfanne nunmal heißer als Margarine. Doch ist dies kein Grund zur Beanstandung, denn wer sich seinen Schlitzwender einmal genau angeschaut hat, der findet auf der Rückseite des Griffs den Hinweis „Nicht in heißer Pfanne liegen lassen“. Fackelmann hat also vorgewarnt, wenn auch zugegebenermaßen nicht unbedingt auf den ersten Blick ersichtlich;-).
Aus eigener Erfahrung kann ich hierzu jedoch sagen, dass mir dies in den zwei Jahren jetzt das erstemal passiert ist und das eben auch nur bei den Reibekuchen.
Bei der Reinigung habe ich keine Beanstandungen feststellen können. Ich schmeiß den Schlitzwender immer in die Spülmaschine und von dort kommt er auch immer sauber wieder heraus.
Das Preis-/Leistungsverhältnis finde ich persönlich ganz in Ordnung. Umgerechnet hab ich ca. 2,00 € für den Schlitzwender bezahlt Das Material aus Nylon beim Fackelmännschen Schlitzwender ist sehr robust und doch nachgiebig. Der Schlitzwender ist flexibel ohne durchzubrechen. Und wenn man ihn nicht gerade in sehr heißem Fett längere Zeit liegen läßt, so verschmort er auch nicht gleich.
Mein Fazit bleibt jedoch eher neutral. Aufgrund meiner obigen Ausführungen ziehe ich bei der Bewertung einen Punkt ab. Ich kann zwar eine Kaufempfehlung aussprechen, würde aber nicht dazu tendieren, zu sagen: Den MUSS man sich UNBEDINGT kaufen, denn auch andere Hersteller bieten gleichwertige Pfannenwender für beschichtete Pfannen an, die manchmal sogar noch preisgünstiger sind.
© by Claudia Retzmann 2002
DAS PRODUKT:
Der Fackelmännsche Schlitzwender ist allgemein auch unter dem Namen Pfannenwender bekannt und unterscheidet sich in der Form kaum von anderen Pfannenwendern. Lediglich sein Material – laut Fackelmann aus Nylon – macht ihn zu etwas „besonderem“, denn dank diesem Material eignet er sich hervorragend zur Benutzung in beschichteten Pfannen ohne die Beschichtung zu Zerkratzen und somit die Pfanne zu zerstören (allerdings gibt es auch andere Hersteller, die spezielle Wender für beschichtete Pfannen haben).
Ich hab jetzt kein Lineal rausgeholt, aber so pi mal Daumen würde ich sagen hat er eine Länge von ca. 30 cm. Seine Farbe ist antrazith, wobei er an der Aufhängöse und am Rückenteil des Griffs weiß abgesetzt ist. Den Namen „Schlitzwender“ hat er wohl durch die drei am „Schieber“ befindlichen Schlitze, die ein Ablaufen des überschüssigen Fettes beim Herausnehmen des zu bratenden Objektes fördern sollen.
Vielmehr möchte ich zur Produktbeschreibung hier gar nicht anführen sondern gehe gleich über zu
MEINER ERFAHRUNG / MEINUNG und MEINEM FAZIT:
Wie gesagt, besitze ich den Schlitzwender schon seit 2 Jahren und da ich bis auf eine Ausnahme hauptsächlich beschichtete Pfannen besitze, kommt er natürlich auch mehrmals wöchentlich zum Einsatz.
Ich persönlich kann dem Schlitzwender weder besonders herausragende positive noch negative Aspekte abgewinnen. Für mich ist es nicht mehr als ein gewöhnlicher Pfannenwender.
Eingesetzt wird der Schlitzwender bei mir zum Wenden und Herausnehmen von Bratkartoffeln, Reibekuchen, Spiegeleiern, Bratwürstchen etc. und ich habe eigentlich bislang gute Erfahrungen damit gemacht. Das Material ist wirklich so pfannenschonend, dass ich mir bislang noch keinen Kratzer in meinen beschichteten Pfannen eingefangen habe. Das Bratgut läßt sich auch – mit Ausnahme von Spiegeleiern – gut mit diesem Gerät in der Pfanne wenden und herausnehmen, dabei läuft überschüssiges Fett durch die drei Schlitze ab. Allerdings darf man sich das nun nicht so vorstellen, dass das Gebratene dann nunmehr fettfrei wäre *frechgrins*, zudem sammelt sich das abfließende Fett erstmal ein wenig in den Schlitzen, um dann genau in dem Moment runterzutropfen, wo ich das Bratgut auf den Teller legen will – so ist es zumindest bei mir meistens – und das Fett landet trotzdem auf demselben;-).
Bei Spiegeleiern hab ich leider eine etwas negative Erfahrung gemacht, was jedoch auch an der Art, wie ich die Spiegeleier nunmal am liebsten esse, liegt. Ich persönlich mag Spiegeleier eben nur, wenn das Eigelb noch flüssig ist und auch das Eiweiß selber nicht ankrosst. Nun ist der Fackelmännsche Schlitzwender aufgrund seines Materials am Schieber nicht so flach wie z.B. ein Pfannenwender aus Metall. Will ich mein Spiegelei aus der Pfanne nehmen, so ist es mir schon ein paarmal passiert, dass ich nicht richtig mit dem Wender unter das Ei kam und es bereits in der Pfanne zerstörte oder das Ei am Pfannenwender kleben blieb und beim Versuch, dieses z.B. auf eine Scheibe Brot zu legen, das Eigelb kaputt ging. Ist zwar nichts weltbewegendes, aber mich stört es, weil ich das Eigelb gern erst einmal ganz auf meinem Brot habe und erst beim Essen mittels Messer und Gabel zerstöre *grins*.
Zum Wenden und Herausnehmen der anderen von mir gebratenen Lebensmittel eignet sich der Schlitzwender jedoch sehr gut und ich hatte keinerlei größere Probleme.
Natürlich habe ich in den vergangenen Tagen mehrere Berichte über diesen Schlitzwender gelesen. Oft stand dann dort, dass man ihn aufgrund seines Materials ruhig in der heißen Pfanne liegen lassen kann, ohne dass etwas passiert. In einem Bericht fand ich dann den Hinweis, dass sich das Material vorn am „Schieber“ verformt hätte, was ich bis vor ein paar Tagen gar nicht bestätigen konnte.
Doch dann gab es bei uns nach längerer Zeit mal wieder Reibekuchen. Normalerweise brate ich in den Pfannen alles mit Rama Culinesse an, nur für Reibekuchen nutze ich Öl. Und hier ist es mir dann auch passiert. Mein Schlitzwender ist am Schieberrand leicht angeschmolzen. Öl wird in der Pfanne nunmal heißer als Margarine. Doch ist dies kein Grund zur Beanstandung, denn wer sich seinen Schlitzwender einmal genau angeschaut hat, der findet auf der Rückseite des Griffs den Hinweis „Nicht in heißer Pfanne liegen lassen“. Fackelmann hat also vorgewarnt, wenn auch zugegebenermaßen nicht unbedingt auf den ersten Blick ersichtlich;-).
Aus eigener Erfahrung kann ich hierzu jedoch sagen, dass mir dies in den zwei Jahren jetzt das erstemal passiert ist und das eben auch nur bei den Reibekuchen.
Bei der Reinigung habe ich keine Beanstandungen feststellen können. Ich schmeiß den Schlitzwender immer in die Spülmaschine und von dort kommt er auch immer sauber wieder heraus.
Das Preis-/Leistungsverhältnis finde ich persönlich ganz in Ordnung. Umgerechnet hab ich ca. 2,00 € für den Schlitzwender bezahlt Das Material aus Nylon beim Fackelmännschen Schlitzwender ist sehr robust und doch nachgiebig. Der Schlitzwender ist flexibel ohne durchzubrechen. Und wenn man ihn nicht gerade in sehr heißem Fett längere Zeit liegen läßt, so verschmort er auch nicht gleich.
Mein Fazit bleibt jedoch eher neutral. Aufgrund meiner obigen Ausführungen ziehe ich bei der Bewertung einen Punkt ab. Ich kann zwar eine Kaufempfehlung aussprechen, würde aber nicht dazu tendieren, zu sagen: Den MUSS man sich UNBEDINGT kaufen, denn auch andere Hersteller bieten gleichwertige Pfannenwender für beschichtete Pfannen an, die manchmal sogar noch preisgünstiger sind.
© by Claudia Retzmann 2002
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