Feenbuntbarsch Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
Erfahrungsbericht von telemo
Ich bin die Prinzessin von Burundi.
Pro:
Sehr schöner Fisch mit interessantem Sozialverhalten. Auch für Anfänger geeignet
Kontra:
Eigentlich Nix
Empfehlung:
Ja
Ihr kennt es euch sicher denken. Wer meine letzten Berichte verfolgt hat wird sich bei meiner Überschrift nicht wundern, dass ich euch erneut einen Bewohner unserer heimischen Aquarien verstellen möchte. Von vielen Barschen, die recht zahlreich und farbenfroh in unseren Aquarien schwimmen, gibt es doch immer wieder einige, die nicht nur durch ihre Farben sondern auch durch ihre Eleganz auffallen. Hierzu zählt ohne Zweifel die Prinzessin von Burundi. Ein sehr interessant der Fisch, den ich euch heute etwas genauer verstellen möchte.
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Die Herkunft
Hier könnte man alleine vom Namen dieses Fisches zu erkennen woher er kommt. Aber wo zum Teufel, liegt Burundi? Für den Fachmann der Geographie sicherlich kein Problem. Für alle anderen eine kurze Erklärung. Beheimatet ist dieser wunderschöne Fisch im Tanganjika See in Ostafrika. Ich möchte kurz etwas zu diesem See sagen, denn es erscheint mir als wichtig, denn jeder Aquarianer sollte wissen woher seine Zöglinge kommen bzw. unter welchen Bedingungen diese Tiere in der Natur leben. Dieser See hat eine Länge von fast 700 und eine Küste von 2500 Kilometer. Ihr seht also, nicht gerade klein. Die angrenzenden Länder sind Burundi, Tansania, Zaire und Sambia. Warum schreibe ich dieses nun? Im Gegensatz zu vielen anderen Fischen, die in Tümpeln oder großen Flüssen leben, kommt dieser Fisch aus einem See, und lebt dort in den nördlichen Regionen. Bisschen groß zwar, aber ein See. Hier lebt die Prinzessin in felsigen Gebieten der Uferregionen und findet dort ideale Lebensbedingungen vor.
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Geschlechtsunterschiede
Hier wird es mal wieder nicht ganz so einfach. Beide Geschlechter haben eine Goldgelbe Färbung und hinter dem Kiemendeckel einen schwarzen Punkt. Aber für eine Züchtung müssen wir diese Unterschiede schon erkennen können. Bei Weibchen ist die Rückenflosse stumpf, während sie beim Männchen lang ausgezogen ist. Weiterhin sind die Männchen etwas größer und kräftiger.
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Die Haltung
Hier wird es nun für einen Barsch gesehen recht interessant, denn dieser Barsch der durch seine Attraktivität doch sehr kompliziert aussieht ist in seiner Haltung recht unkompliziert. Er ist auch für Anfänger geeignet, denn nicht jeder will mit Guppys beginnen. Ich weiß dieses zumindest von meinem Sohn. Dieser war wohl aber eher inspiriert durch meine Becken, denn er ist im wahrsten Sinne des Wortes mit Aquarien aufgewachsen.
Mit lateinischen Namen nennt sich die Prinzessin Neolamprologus brichardi. Die Haltung dieser Tiere sollte bei einer Wassertemperatur zwischen 25 bis 28 Grad erfolgen.
Mittelhartes bis hartes Wasser, das einen pH-Wert deutlich über pH 7 haben sollte, bietet diesem Fisch ideale Lebensbedingungen. Da von vielen Aquarianern weiches Wasser angestrebt wird, ist dieses bei der Haltung unbedingt zu beachten. Dieses bedeutet für uns natürlich auch bei einem Wasserwechsel dieses zu berücksichtigen. Hier wäre ansonsten ein Teilwasserwechsel, der wöchentlich durchgeführt wird, notwendig
Um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten sind Aquarien mit einer Größe von mindestens 200 Liter notwendig. Für spätere Nachzuchten auch kleiner, aber dazu komme ich noch. Eine Haltung ist allerdings auch in Aquarien von 80 cm Länge möglich. Hier allerdings nur als Pärchen. Anzuraten ist allerdings eine Haltung in größeren Aquarien, in denen auch eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen möglich ist.
Im Aquarium müssen Steinaufbauten oder Höhlen mit Schiefer gebaut werden. In diesen verstecken sich diese Fische gerne und es bringt sie den heimatlichen Bedingungen am nahesten. Zumindest fühlen sich die Fische so wohl. Diese aufbauten können bis an die Wasseroberfläche reichen, denn die Prinzessin bewohnt die Bodenregionen genauso wie auch Bereiche die fast an der Wasseroberfläche liegen. Im Gegensatz zu den Verhältnissen, die sie in der Natur vorfinden, wo sie dieses wohl nie tun würden. Allerdings haben sie zu Hause bei uns ja auch keine natürlichen Feinde zu fürchten.
Die Verhalten gegenüber anderen Fische schätze ich als relativ friedlich ein. Vergessen sollten wir allerdings nicht dass es sich hierbei um Barsche handelt. Während der Brutphase sind sie Revierbildend und verteidigen dieses auch gegenüber anderen Fischen.
Das war es eigentlich schon. Eine Haltung ist recht unkompliziert. Dieser Fisch greift keine Pflanzen an, benötigt sie aber auch nicht unbedingt. Wichtig sind ausreichende Versteckmöglichkeiten, die ihm das Gefühl des Schutzes geben.
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Die Vergesellschaftung
Die Vergesellschaftung ist relativ einfach, allerdings gilt es doch einiges zu beachten. Entgegen verschiedenen Meinungen, dass ein zusammenleben mit anderen Fischen nicht möglich ist habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Da dieser Fisch nur aggressiv wird sobald Nachzuchten da sind, ist eine Vergesellschaftung durchaus möglich. Hier sollte man allerdings dementsprechend große Aquarien einrichten. Ich konnte ohne Verluste über mehrere Jahre hinweg die Prinzessin mit einem Pärchen Purpurprachtarsche (Pelvicachromis pulcher) zusammen halten. Hier gab es ein paar Reibereien wenn Nachzuchten vorhanden waren, aber es kam nie zu Verletzungen. Auch lässt sich eine Vergesellschaftung ohne Bedenken durchführen, wenn ein starker Pflanzenwuchs vorhanden ist. Seerosen (Nympheae lotus), die, wenn sie gut wachsen, die gesamte Wasseroberfläche zuwachsen lassen, bieten einen guten Schutz für Salmler Guppy und Co. Ich konnte viele Guppys erfolgreich vermehren, obwohl zwei Pärchen Barsche im Aquarium waren. Man muss es einfach ausprobieren. Der Feenbuntbarsch, wie er übrigens auch genannt wird, ist im Allgemeinen als friedlich einzuschätzen und passt sich sehr schnell unseren Bedingungen im Aquarium an.
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Futter
Hier gibt es eigentlich recht wenig zu schreiben, da die Ernährung dieses Fisches recht einfach ist. Es wird jedes angebotene Futter dankbar entgegengenommen. Allerdings sollten wir es nicht versäumen gelegentlich etwas Lebendfutter zu geben. Hier sind Wasserflöhe genauso geeignet wie Mückenlarven. Allerdings vorsichtig mit Roten Mückenlarven. Eine zu stärke Fütterung hiermit kann zu krankheiten führen.
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Die Zucht
Der Feenbarsch laicht bevorzugt in Höhlen ab. Daher sollten wir ihm diese Möglichkeiten auch in unseren Aquarien bieten. Wenn die bereits angegebenen Wasserwerte eingehalten werden und alle anderen Dinge wie Temperatur, gesunde Ernährung und regelmäßiger Wasserwechsel eingehalten werden, ist eine Zucht recht problemlos. Meist geschieht dies schon im Aquarium, ohne dass wir es überhaupt bemerken. Zumindest ist es so im großen Becken, wenn man sie in Gesellschaft mit anderen Fischen hält. In reinen Artenbecken, kann man sie natürlich intensiver beobachten. Und hier möchte ich nun eine Sache beschreiben die die Prinzessin einmalig unter den Zierfischen macht.
Es werden ca. 200 Eier gelegt und die Brut kann nach dem Schlüpfen bei den Eltern gelassen werden, denn diese Fische haben ein ausgesprochenes Familienverhalten. Viele Fische fressen ja ihren eigenen Laich auf. Nein, hier ist es nicht so. Ganz im Gegenteil. Die Reviere werden verteidigt und selbst schon Kinder der Eltern im Aquarium bewachen die neuen Jungfische. Es gibt unter den Fischen ganz selten Konkurrenzkämpfe. Gerade dieses Sozialverhalten macht sie so sehr interessant. Hinzu kommt dass ihre Pflege, so auch für den Anfänger recht leicht wird. Aber Vorsicht. Durch sein ausgeprägtes Sozialverhalten kann es zu einer wahren Massenvermehrung kommen. Empfehlenswert ist da auf jeden Fall vorher schon mal den Verbleib der Fische zu klären.
Die Jungen selbst, kommen in den Höhlen nach 5 Tagen zur Welt und ernähren sich in den ersten Tagen von ihren Dottersäcken. Nach 6 bis 8 Tagen schwimmen sie dann frei und werden von ihren Eltern oder Geschwistern „spazieren“ geführt. Und hier muss dann eine ganz gezielte Ernährung vorgenommen werden. Aber keine Bange. Die Begleiter der Jungen passen auf das die lütten was abbekommen. Bewährt hatte sich bei mir, fein zerriebenes Flockenfutter und gezielt eingesetztes Vitaminaufzuchtfutter für Jungfische, das in einer Art Staubform angeboten wird. Die Jungtiere wachsen recht schnell und können nach ein paar Monaten das erste Mal Lebendfutter aufnehmen.
Das wäre es eigentlich zu Zucht. Wer sich entschließt die Züchtung in einem reinen Artenbecken durchzuführen wird erstaunt sein wie oft dieser Fisch sich vermehrt. Um eine reine Vermehrung dieser Tiere zu betreiben reicht eigentlich ein etwas kleineres Becken von ca. 120 Liter. Man beachte dann allerdings dass man auch Aquarien für die Nachzuchten benötigt. Die Fische müssen aus einem Artenbecken genommen werden, denn 100 Jungtiere, mit den Elterntieren. Das geht nicht gut.
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Mein Fazit
Wer diesen Fisch in seinem Besitz hat wird viele Freude an ihm haben. Ich kann hier eine bedingungslose Empfehlung für die Prinzessin von Burundi aussprechen. Da dieser wunderschöne Fisch ein Alter von ca. 8 bis 10 Jahre erreicht, sollte sich ein Kauf aber gut überlegt werden. Vergessen sollte man nie die Verantwortung für die Tiere, die man mit dem Kauf auch eingeht. Persönlich ist dieser Fisch einer meiner Favoriten in der großen Auswahl von Zierfischen. Die Haltung ist auch für den Anfänger recht unkompliziert und macht ihn daher auch für Neulinge, bedingt durch sein zierliches, graziöses Verhalten und sein einmaliges Sozialverhalten durchaus interessant. Die Preise sind in den Zoogeschäften recht unterschiedlich.
Ich habe die Prinzessin schon für 3 Euro gesehen. Allerdings in Berlin auch schon für 15 Euro. Eine Nachfrage auf diesen, doch sehr teuren Preis wurde mit Haltungsbedingungen begründet. Also, lasst euch nicht übers Ohr hauen. Im Höchstfalle wären 6 Euro hier angebracht.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
PS: Dieser Bericht ist dem Prinz und der Prinzessin von Burundi gewidmet.
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Die Herkunft
Hier könnte man alleine vom Namen dieses Fisches zu erkennen woher er kommt. Aber wo zum Teufel, liegt Burundi? Für den Fachmann der Geographie sicherlich kein Problem. Für alle anderen eine kurze Erklärung. Beheimatet ist dieser wunderschöne Fisch im Tanganjika See in Ostafrika. Ich möchte kurz etwas zu diesem See sagen, denn es erscheint mir als wichtig, denn jeder Aquarianer sollte wissen woher seine Zöglinge kommen bzw. unter welchen Bedingungen diese Tiere in der Natur leben. Dieser See hat eine Länge von fast 700 und eine Küste von 2500 Kilometer. Ihr seht also, nicht gerade klein. Die angrenzenden Länder sind Burundi, Tansania, Zaire und Sambia. Warum schreibe ich dieses nun? Im Gegensatz zu vielen anderen Fischen, die in Tümpeln oder großen Flüssen leben, kommt dieser Fisch aus einem See, und lebt dort in den nördlichen Regionen. Bisschen groß zwar, aber ein See. Hier lebt die Prinzessin in felsigen Gebieten der Uferregionen und findet dort ideale Lebensbedingungen vor.
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Geschlechtsunterschiede
Hier wird es mal wieder nicht ganz so einfach. Beide Geschlechter haben eine Goldgelbe Färbung und hinter dem Kiemendeckel einen schwarzen Punkt. Aber für eine Züchtung müssen wir diese Unterschiede schon erkennen können. Bei Weibchen ist die Rückenflosse stumpf, während sie beim Männchen lang ausgezogen ist. Weiterhin sind die Männchen etwas größer und kräftiger.
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Die Haltung
Hier wird es nun für einen Barsch gesehen recht interessant, denn dieser Barsch der durch seine Attraktivität doch sehr kompliziert aussieht ist in seiner Haltung recht unkompliziert. Er ist auch für Anfänger geeignet, denn nicht jeder will mit Guppys beginnen. Ich weiß dieses zumindest von meinem Sohn. Dieser war wohl aber eher inspiriert durch meine Becken, denn er ist im wahrsten Sinne des Wortes mit Aquarien aufgewachsen.
Mit lateinischen Namen nennt sich die Prinzessin Neolamprologus brichardi. Die Haltung dieser Tiere sollte bei einer Wassertemperatur zwischen 25 bis 28 Grad erfolgen.
Mittelhartes bis hartes Wasser, das einen pH-Wert deutlich über pH 7 haben sollte, bietet diesem Fisch ideale Lebensbedingungen. Da von vielen Aquarianern weiches Wasser angestrebt wird, ist dieses bei der Haltung unbedingt zu beachten. Dieses bedeutet für uns natürlich auch bei einem Wasserwechsel dieses zu berücksichtigen. Hier wäre ansonsten ein Teilwasserwechsel, der wöchentlich durchgeführt wird, notwendig
Um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten sind Aquarien mit einer Größe von mindestens 200 Liter notwendig. Für spätere Nachzuchten auch kleiner, aber dazu komme ich noch. Eine Haltung ist allerdings auch in Aquarien von 80 cm Länge möglich. Hier allerdings nur als Pärchen. Anzuraten ist allerdings eine Haltung in größeren Aquarien, in denen auch eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen möglich ist.
Im Aquarium müssen Steinaufbauten oder Höhlen mit Schiefer gebaut werden. In diesen verstecken sich diese Fische gerne und es bringt sie den heimatlichen Bedingungen am nahesten. Zumindest fühlen sich die Fische so wohl. Diese aufbauten können bis an die Wasseroberfläche reichen, denn die Prinzessin bewohnt die Bodenregionen genauso wie auch Bereiche die fast an der Wasseroberfläche liegen. Im Gegensatz zu den Verhältnissen, die sie in der Natur vorfinden, wo sie dieses wohl nie tun würden. Allerdings haben sie zu Hause bei uns ja auch keine natürlichen Feinde zu fürchten.
Die Verhalten gegenüber anderen Fische schätze ich als relativ friedlich ein. Vergessen sollten wir allerdings nicht dass es sich hierbei um Barsche handelt. Während der Brutphase sind sie Revierbildend und verteidigen dieses auch gegenüber anderen Fischen.
Das war es eigentlich schon. Eine Haltung ist recht unkompliziert. Dieser Fisch greift keine Pflanzen an, benötigt sie aber auch nicht unbedingt. Wichtig sind ausreichende Versteckmöglichkeiten, die ihm das Gefühl des Schutzes geben.
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Die Vergesellschaftung
Die Vergesellschaftung ist relativ einfach, allerdings gilt es doch einiges zu beachten. Entgegen verschiedenen Meinungen, dass ein zusammenleben mit anderen Fischen nicht möglich ist habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Da dieser Fisch nur aggressiv wird sobald Nachzuchten da sind, ist eine Vergesellschaftung durchaus möglich. Hier sollte man allerdings dementsprechend große Aquarien einrichten. Ich konnte ohne Verluste über mehrere Jahre hinweg die Prinzessin mit einem Pärchen Purpurprachtarsche (Pelvicachromis pulcher) zusammen halten. Hier gab es ein paar Reibereien wenn Nachzuchten vorhanden waren, aber es kam nie zu Verletzungen. Auch lässt sich eine Vergesellschaftung ohne Bedenken durchführen, wenn ein starker Pflanzenwuchs vorhanden ist. Seerosen (Nympheae lotus), die, wenn sie gut wachsen, die gesamte Wasseroberfläche zuwachsen lassen, bieten einen guten Schutz für Salmler Guppy und Co. Ich konnte viele Guppys erfolgreich vermehren, obwohl zwei Pärchen Barsche im Aquarium waren. Man muss es einfach ausprobieren. Der Feenbuntbarsch, wie er übrigens auch genannt wird, ist im Allgemeinen als friedlich einzuschätzen und passt sich sehr schnell unseren Bedingungen im Aquarium an.
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Futter
Hier gibt es eigentlich recht wenig zu schreiben, da die Ernährung dieses Fisches recht einfach ist. Es wird jedes angebotene Futter dankbar entgegengenommen. Allerdings sollten wir es nicht versäumen gelegentlich etwas Lebendfutter zu geben. Hier sind Wasserflöhe genauso geeignet wie Mückenlarven. Allerdings vorsichtig mit Roten Mückenlarven. Eine zu stärke Fütterung hiermit kann zu krankheiten führen.
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Die Zucht
Der Feenbarsch laicht bevorzugt in Höhlen ab. Daher sollten wir ihm diese Möglichkeiten auch in unseren Aquarien bieten. Wenn die bereits angegebenen Wasserwerte eingehalten werden und alle anderen Dinge wie Temperatur, gesunde Ernährung und regelmäßiger Wasserwechsel eingehalten werden, ist eine Zucht recht problemlos. Meist geschieht dies schon im Aquarium, ohne dass wir es überhaupt bemerken. Zumindest ist es so im großen Becken, wenn man sie in Gesellschaft mit anderen Fischen hält. In reinen Artenbecken, kann man sie natürlich intensiver beobachten. Und hier möchte ich nun eine Sache beschreiben die die Prinzessin einmalig unter den Zierfischen macht.
Es werden ca. 200 Eier gelegt und die Brut kann nach dem Schlüpfen bei den Eltern gelassen werden, denn diese Fische haben ein ausgesprochenes Familienverhalten. Viele Fische fressen ja ihren eigenen Laich auf. Nein, hier ist es nicht so. Ganz im Gegenteil. Die Reviere werden verteidigt und selbst schon Kinder der Eltern im Aquarium bewachen die neuen Jungfische. Es gibt unter den Fischen ganz selten Konkurrenzkämpfe. Gerade dieses Sozialverhalten macht sie so sehr interessant. Hinzu kommt dass ihre Pflege, so auch für den Anfänger recht leicht wird. Aber Vorsicht. Durch sein ausgeprägtes Sozialverhalten kann es zu einer wahren Massenvermehrung kommen. Empfehlenswert ist da auf jeden Fall vorher schon mal den Verbleib der Fische zu klären.
Die Jungen selbst, kommen in den Höhlen nach 5 Tagen zur Welt und ernähren sich in den ersten Tagen von ihren Dottersäcken. Nach 6 bis 8 Tagen schwimmen sie dann frei und werden von ihren Eltern oder Geschwistern „spazieren“ geführt. Und hier muss dann eine ganz gezielte Ernährung vorgenommen werden. Aber keine Bange. Die Begleiter der Jungen passen auf das die lütten was abbekommen. Bewährt hatte sich bei mir, fein zerriebenes Flockenfutter und gezielt eingesetztes Vitaminaufzuchtfutter für Jungfische, das in einer Art Staubform angeboten wird. Die Jungtiere wachsen recht schnell und können nach ein paar Monaten das erste Mal Lebendfutter aufnehmen.
Das wäre es eigentlich zu Zucht. Wer sich entschließt die Züchtung in einem reinen Artenbecken durchzuführen wird erstaunt sein wie oft dieser Fisch sich vermehrt. Um eine reine Vermehrung dieser Tiere zu betreiben reicht eigentlich ein etwas kleineres Becken von ca. 120 Liter. Man beachte dann allerdings dass man auch Aquarien für die Nachzuchten benötigt. Die Fische müssen aus einem Artenbecken genommen werden, denn 100 Jungtiere, mit den Elterntieren. Das geht nicht gut.
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Mein Fazit
Wer diesen Fisch in seinem Besitz hat wird viele Freude an ihm haben. Ich kann hier eine bedingungslose Empfehlung für die Prinzessin von Burundi aussprechen. Da dieser wunderschöne Fisch ein Alter von ca. 8 bis 10 Jahre erreicht, sollte sich ein Kauf aber gut überlegt werden. Vergessen sollte man nie die Verantwortung für die Tiere, die man mit dem Kauf auch eingeht. Persönlich ist dieser Fisch einer meiner Favoriten in der großen Auswahl von Zierfischen. Die Haltung ist auch für den Anfänger recht unkompliziert und macht ihn daher auch für Neulinge, bedingt durch sein zierliches, graziöses Verhalten und sein einmaliges Sozialverhalten durchaus interessant. Die Preise sind in den Zoogeschäften recht unterschiedlich.
Ich habe die Prinzessin schon für 3 Euro gesehen. Allerdings in Berlin auch schon für 15 Euro. Eine Nachfrage auf diesen, doch sehr teuren Preis wurde mit Haltungsbedingungen begründet. Also, lasst euch nicht übers Ohr hauen. Im Höchstfalle wären 6 Euro hier angebracht.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
PS: Dieser Bericht ist dem Prinz und der Prinzessin von Burundi gewidmet.
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