WALA Thuja E Summit D12 Globuli Testbericht

Wala-thuja-e-summit-d12-globuli
ab 7,99
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(2)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von city-flitzer

Nicht nur für die Babyflasche

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bei uns wird Fenchel in der Hauptsache als Babytee verwendet. Dort wirkt er, leider oftmals versehen mit viel Zucker, beruhigend.

Leider hat man darüber aber vor allem vergessen, dass er daneben auch ein interessantes Gewürz ist, das einigen Gerichten der Mittelmeerküche ein spezifisches Etwas geben kann. Fenchelsaat ist der Samen einer mehrjährigen, bis zu 2 Meter hohen Staude, die im Mittelmeergebiet fast überall wild wächst und die mit dem Gemüsefenchel verwandt ist. Wie Gemüsefenchel schmeckt Fenchelsaat auch, nur intensiver, süßlicher, aber nicht so frisch.

Im Mittelmeergebiet hat der Fenchel übrigens eine sehr lange Tradition, denn schon im alten Ägypten wurde er nachweislich häufig genutzt. Und später im antiken Rom verschrieben ihn die Ärzte gegen mehr als 200 Krankheiten, z.B. gegen Husten und Wassersucht ebenso wie gegen Verdauungsbeschwerden und Kurzsichtigkeit.

Aber gerade auch im römischen Reich wurde Fenchel daneben immer wieder auch als Gewürz geschätzt. Das gilt übrigens bis heute noch. Im italienischen Raum werden die Fenchelblüte und die Fenchelsaat vor allem zum Kochen von Fisch und von Krustentieren verwendet und auch für Saucen, die zu Fisch und Krustentieren serviert werden.

Daneben ist Fenchelsaat, ähnlich wie Anis, ein ausgezeichnetes Gewürz für Brot oder Gebäck und er gibt beispielsweise auch Pilzen ein überraschend neues Aroma.

Nachfolgend möchte ich zeigen wie Fenchelsaat als Gewürz verwendet wird, denn eine Spezialität aus Umbrien, die Porchetta, würzt man mit Blüte oder Saat des Fenchels. Porchetta ist ein Spanferkel, das mit viel Knoblauch, Rosmarin und Fenchel gewürzt im Ofen gebacken wird. Man kann sie scheibenweise in vielen Teilen Italiens an fast jeder Straßenecke kaufen.

Hier jetzt das Rezept:

Zutaten für 6-8 Personen:
1 Spanferkelkeule,
1 Knoblauchzehe,
1 EL Fenchelsaat,
2 Zweige Rosmarin,
1 kg Kartoffeln,
sowie Salz und Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung:
Die Schwarte des Bratens wird kreuzweise mit einem sehr scharfen Messer tief eingeritzt. Die Knoblauchzehe pellen und in dünne Stifte schneiden. Den Braten rundherum damit spicken. Dazu muss man mit einem kleinen Küchenmesser sehr tief ins Fleisch stechen und die Stifte entlang der Klinge ins Fleisch schieben.

Der Braten wird rundherum mit Fenchelsaat bestreut und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann auf die Schwartenseite in einen entsprechend großen Bräter legen, mit 1 Liter Wasser angießen und die Rosmarinzweige dazulegen. Das Ganze kommt auf die mittlere Einschubleiste des Backofens und muss dort bei 200 Grad 1 Stunde braten. Dann wird die Keule herumgedreht und weitere 1,5 bis 1,75 Stunden gebraten. Zwischendurch immer einmal die Röststoffe mit einem Backpinsel von den Wänden des Bräters lösen.

Inzwischen werden die Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser abgedürstet und längs geviertelt. In der letzten ¾ Stunde werden sie in den Bratensaft gelegt und einfach mitgegart.

Zu dem Gericht passt ein grüner Salat und Weißwein.

Das Gericht fand ich durch Zufall beim Aufräumen. Es ist ein Rezept aus der Sammlung meiner Großmutter und ich entsinne mich dumpf, es auch schon einmal gegessen zu haben. Das ist aber alles schon sehr lange her, daher kann ich mich gar nicht mehr so recht erinnern, wie es geschmeckt hat. Vielleicht werde ich es aber einmal selber ausprobieren.

Ich wünsche allen, die es zubereiten werden, einen guten Appetit.

Gruß
city-flitzer

22 Bewertungen, 1 Kommentar

  • morla

    17.03.2006, 23:58 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich