Fender American Standard Stratocaster Testbericht

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ab 255,40
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Erfahrungsbericht von Skander

Die Strat Eine Legende

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Als Leo Fender die erste E-Gitarre baute, wollte er eine Gitarre, die für viele erschwinglich ,und dennoch von hoher Qualität war.
Mit der Stratocaster ist ihm das ohne Zweifel gelungen.
Es gibt wohl keine Gitarre die mehr gespielt wurde, als die Fender Stratocaster.
Sie wird von Leuten wie Sambora, Clapton,Blackmoore, Malmsteen, Beck, Raitt, Gilmour und vielen anderen gespielt. Die Liste liesse sich unendlich fortsetzen. Und genauso steht sie im Proberaum der Newcomer Band.

Die USA Strat erfüllt alle Anforderungen. 3 Single coils mit einer 5 Schaltung die auch ermöglicht den mittleren und den hinteren Single Coil zu einem Humbucker zu verbinden , um einen richtigen Brettsound zu bekommen.
Um den Sound zu verbessern empfehle ich den Einbau von Texas Special Pickups, Single Coil.
Die haben mehr Power verändern aber den charakteristischen Sound nicht.
Ansonsten für den warmen Bluessound den Halspickup verwenden. Für Begleitung etwas Funky die Middleposition. Für Hardrock die Humbuckerschaltung.
Grelle Sounds oder richtig funky(Mitten etwas reduzieren den hinteren Pickup.
In allen Positionen rauscht die Strat recht kräftig beim Einsatz von verzerrtem Sound, ausser natürlich in der Humbuckerposition.
Das Tremolo ist verstimmungsärmer als man glaubt. Nach verstärktem Einsatz des Tremelos bei einem Song, einfach alle 6 Saiten mal mit einem Akkord nach oben drücken und wieder runter und schon stimmt das Teil wieder.
Es muss nicht unbedingt ein Floyd Rose sein. Ich bevorzuge das Original Fender. Das Fl-Rose nimmt zuviel Holz weg. Viel an Sustain geht verloren.

Der Hals aus Ahorn, lackiert. Besonderheit an meiner Strat, die man normalerweise nicht bei der USA Standart findet, ist die lackierte Kopfplatte in Farbedes Korpus .Den Hals gibt es auch in Rosewood unlackiert.

Zum Lieferumfang gehört ein sehr stabiler schwarzer Hartschalenkoffer. Der inzwischen schon manchen GIG ohne irgenwelche Beschädigungen überstanden hat.

Der Preis der Standart kann sich sehen lassen.
Ein ausgezeichnetes Preisleistungsverhältnis trotz hohem Dollar.Im Moment bei ca 900.--1000 Euro.

Eine tolle Gitarre , die auch nach nun knapp 50 Jahren(man möge mich korrigieren) nichts von ihrer Faszination verloren hat. Der Sound, vor allem im Cleanbereich ist sehr gut. Für den Einsatz mit richtig stark verzerrtem Brettsound oder Einsatz der Endstufenzerrung würde ich eine Les Paul empfehlen, aber darüber an anderer Stelle.
Noch heute , nachdem ich diese Gitarre seit 10 Jahren besitze, erinnere ich mich an meinen Traum vor ca 30 Jahren, wie ich die Sommerferien in einer Fabrik verbrachte, um einen Nachbau dieses Traumes zu verdienen.(die Sommerferien im folgenden Jahr gingen für den Verstärker drauf).
Der Nachbau ist heute defekt und hängt als Deko in einer Stuttgarter Kneipe.
Den 2ten Traum, eine Les Paul von Gibson habe ich mir auch erfüllt. Mit 15 hätte ich jede Frau stehen lassen
um eine der beiden Teile einmal spielen zu dürfen. Inzwischen hat mich manche Frau stehen lassen, weil ich bei mancher doch zu oft die Strat oder Paula im Arm hielt.

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