Fensterblatt Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Mhkize
Einbau von Fenstersimse
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Fenstersims-Anschluß
Eines der wichtigsten Bauteile bei einem Haus sind die Fenster. Dieses Bauteil richtig betrachtet ist ein technisches Meisterstück für sich allein. Es kann nur dann richtig funktionieren, wenn bis ins kleinste Detail alles richtig durchdacht und meisterlich ausgeführt ist. Sehr oft wird dies nicht berücksichtigt. Die Folgen sind verheerend, sie können bis zur Unbewohnbarkeit von Räumlichkeiten - sprich ganzen Wohnungen - führen.
Das Fenster darf nicht als Bauteil alleine betrachtet werden. Es muß vielmehr als ein sehr wichtiges Teil im gesamten Bausystem gesehen und auch mit dieser Priorität behandelt werden. Sehr viele Fensterhersteller preisen ihre Produkte an und erschlagen alle aufkommenden Zweifel oder Fragen des Anwenders - hierunter verstehe ich, Architekten, Bauleiter, Bauherren, Behörden, usw - mit Prüfzeugnissen von den verschiedensten seriösen Instituten, wie Institut für Fenstertechnik in Rosenheim, Fraunhofer Institut für Bauphysik in Stuttgart, Ingenieurgemeinschaft für Technische Akustik in Wiesbaden, Prof. Holtz in Stephanskirchen, um nur einige zu nennen, die nach meiner Erfahrung auch sehr gut arbeiten und deren Aussagen auch nicht anzuzweifeln sind. Nur die Anwender wissen meist nicht - weil ihnen die Kompetenz fehlt - was geprüft wurde. Geprüft wird immer nur das Bauteil, nicht jedoch das gesamte System.
Zu dem nicht geprüftem Teilen des System gehören: die Anschlußfuge zum Baukörper, die Lage des Fensters im Baukörper, die Verbindung Fenstersims zum Fensterrahmen, die Verbindung Fenstersims zum Baukörper, die Konstruktion, Herstellung und Material der Fenstersimse.
Über all diese Punkte könnte eine eigenen Abhandlung geschrieben werden. Ich möchte mich hier nur auf einen einzelnen Punkt einlassen.
Fenstersims oder Außenfensterbank und der Anschluß zu den anderen Bauteilen.
Besonders zu berücksichtigen ist, daß hier drei oder mehr Materialien untereinander in Verbindung kommen, die zum Teil ganz unterschiedliche physikalische Eigenschaften haben. Die wichtigste physikalische Komponente ist hierbei die Wärmeausdehnung und ich habe festgestellt, daß dies in den wenigsten Fällen nicht berücksichtigt wird.
Ich möchte hier nicht physikalische Werte oder Berechnungen anführen (wenn dies erwünscht wird, dann bitte entsprechen den Kommentar abgeben) sondern nur klarmachen, daß es bei bestimmten häufig gebrauchten Materialkombinationen zu einer unterschiedlichen Wärmedehnung bis zu 5 Millimeter pro Meter kommen kann. Jeder kann sich nun vorstellen, welche Spannungen hier auftreten und daß es zwangsläufig zu Rissen kommen muß, wenn dies konstruktiv nicht berücksichtigt wurde. Diese konstruktiven Maßnahmen werden aber in den meisten Fällen nicht getroffen, den Erwerber des Produkts aber verschwiegen, und so muß es zu Bauschäden kommen. Die Folge ist, daß das Mauerwerk durchnäßt wird und es zu Schimmelbildung im Inneren des Gebäudes kommen muß.
Aber auch „kostengünstige“ Konstruktionen führen zu den gleichen Bauschäden. Sehr oft werden an den Sims-Enden sogenannte Endstücke aufgeschoben. Diese Endstücke, vorausgesetzt, sie sind überhaupt einmal richtig montiert worden, können die Wärmebewegungen der Simse nicht ungehindert mitmachen, was zur Folge hat, daß zwischen Sims und Endstück eine Fuge entsteht durch die wiederum Wasser ins Mauerwerk dringen kann. Dies kann nicht passieren, wenn die Endstücke mit dem Sims verschweißt oder anders fest verbunden sind.
Ähnliche Effekte entstehen, wenn die Fenster aus architektonischen Gründen auf die Spitze gestellt werden, die Fenstersimse damit zwangsläufig unten eine Spitze haben und diese Stoßstelle nicht verschweißt wird.
Zu diesen konstruktiven Mängel kommt noch hinzu, daß der Einbau meisten an Subunternehmer vergeben wird, die Monteure nicht ausreichend ausgebildet sind (jeder kann eine Schraube hinein drehen) und so gravierende Montagefehler entstehen. Der häufigste ist, das das Sims zu wenig Gefälle hat oder sogar falsches Gefälle und das Regenwasser nicht vom Fenster weg sondern dorthin geleitet wird.
Hier habe ich nur einen Punkt aufgeführt, der sehr oft zu sehr großen Bauschäden führt.
Das Ungerechteste an der Sache ist aber, daß man dann den Wohnungsbenutzer, meist dem Mieter, die Schuld in die Schuhe schiebt: „weil er zuwenig lüftet“
Eines der wichtigsten Bauteile bei einem Haus sind die Fenster. Dieses Bauteil richtig betrachtet ist ein technisches Meisterstück für sich allein. Es kann nur dann richtig funktionieren, wenn bis ins kleinste Detail alles richtig durchdacht und meisterlich ausgeführt ist. Sehr oft wird dies nicht berücksichtigt. Die Folgen sind verheerend, sie können bis zur Unbewohnbarkeit von Räumlichkeiten - sprich ganzen Wohnungen - führen.
Das Fenster darf nicht als Bauteil alleine betrachtet werden. Es muß vielmehr als ein sehr wichtiges Teil im gesamten Bausystem gesehen und auch mit dieser Priorität behandelt werden. Sehr viele Fensterhersteller preisen ihre Produkte an und erschlagen alle aufkommenden Zweifel oder Fragen des Anwenders - hierunter verstehe ich, Architekten, Bauleiter, Bauherren, Behörden, usw - mit Prüfzeugnissen von den verschiedensten seriösen Instituten, wie Institut für Fenstertechnik in Rosenheim, Fraunhofer Institut für Bauphysik in Stuttgart, Ingenieurgemeinschaft für Technische Akustik in Wiesbaden, Prof. Holtz in Stephanskirchen, um nur einige zu nennen, die nach meiner Erfahrung auch sehr gut arbeiten und deren Aussagen auch nicht anzuzweifeln sind. Nur die Anwender wissen meist nicht - weil ihnen die Kompetenz fehlt - was geprüft wurde. Geprüft wird immer nur das Bauteil, nicht jedoch das gesamte System.
Zu dem nicht geprüftem Teilen des System gehören: die Anschlußfuge zum Baukörper, die Lage des Fensters im Baukörper, die Verbindung Fenstersims zum Fensterrahmen, die Verbindung Fenstersims zum Baukörper, die Konstruktion, Herstellung und Material der Fenstersimse.
Über all diese Punkte könnte eine eigenen Abhandlung geschrieben werden. Ich möchte mich hier nur auf einen einzelnen Punkt einlassen.
Fenstersims oder Außenfensterbank und der Anschluß zu den anderen Bauteilen.
Besonders zu berücksichtigen ist, daß hier drei oder mehr Materialien untereinander in Verbindung kommen, die zum Teil ganz unterschiedliche physikalische Eigenschaften haben. Die wichtigste physikalische Komponente ist hierbei die Wärmeausdehnung und ich habe festgestellt, daß dies in den wenigsten Fällen nicht berücksichtigt wird.
Ich möchte hier nicht physikalische Werte oder Berechnungen anführen (wenn dies erwünscht wird, dann bitte entsprechen den Kommentar abgeben) sondern nur klarmachen, daß es bei bestimmten häufig gebrauchten Materialkombinationen zu einer unterschiedlichen Wärmedehnung bis zu 5 Millimeter pro Meter kommen kann. Jeder kann sich nun vorstellen, welche Spannungen hier auftreten und daß es zwangsläufig zu Rissen kommen muß, wenn dies konstruktiv nicht berücksichtigt wurde. Diese konstruktiven Maßnahmen werden aber in den meisten Fällen nicht getroffen, den Erwerber des Produkts aber verschwiegen, und so muß es zu Bauschäden kommen. Die Folge ist, daß das Mauerwerk durchnäßt wird und es zu Schimmelbildung im Inneren des Gebäudes kommen muß.
Aber auch „kostengünstige“ Konstruktionen führen zu den gleichen Bauschäden. Sehr oft werden an den Sims-Enden sogenannte Endstücke aufgeschoben. Diese Endstücke, vorausgesetzt, sie sind überhaupt einmal richtig montiert worden, können die Wärmebewegungen der Simse nicht ungehindert mitmachen, was zur Folge hat, daß zwischen Sims und Endstück eine Fuge entsteht durch die wiederum Wasser ins Mauerwerk dringen kann. Dies kann nicht passieren, wenn die Endstücke mit dem Sims verschweißt oder anders fest verbunden sind.
Ähnliche Effekte entstehen, wenn die Fenster aus architektonischen Gründen auf die Spitze gestellt werden, die Fenstersimse damit zwangsläufig unten eine Spitze haben und diese Stoßstelle nicht verschweißt wird.
Zu diesen konstruktiven Mängel kommt noch hinzu, daß der Einbau meisten an Subunternehmer vergeben wird, die Monteure nicht ausreichend ausgebildet sind (jeder kann eine Schraube hinein drehen) und so gravierende Montagefehler entstehen. Der häufigste ist, das das Sims zu wenig Gefälle hat oder sogar falsches Gefälle und das Regenwasser nicht vom Fenster weg sondern dorthin geleitet wird.
Hier habe ich nur einen Punkt aufgeführt, der sehr oft zu sehr großen Bauschäden führt.
Das Ungerechteste an der Sache ist aber, daß man dann den Wohnungsbenutzer, meist dem Mieter, die Schuld in die Schuhe schiebt: „weil er zuwenig lüftet“
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