Ferbedo Runbike Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2005
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Spaßfaktor:
- Wird langweilig:
- Reinigung & Pflege:
- Lebensdauer:
- Fördert die Kreativität:
Erfahrungsbericht von schorschl
Runbike [engl.] - das Laufrad ?
Pro:
stabil, Handbremse, Lenkeinschlagbegrenzung, Sattel + Lenker höherverstellbar
Kontra:
Plastikfelgen
Empfehlung:
Ja
!!! Vorab: Yopi hat leider mit dem Produktvorschlag das falsche Bild beim Hersteller genommen. Ihr seht das Ferbedo Runbike \'Steel\', nicht das Ferbedo Runbike! Bilder gibt es in meinem Ciao-Bericht ;-)
0. Einleitung
1. Warum das ‚Runbike’?
2. Montage
3. Und ! Läuft’s ?
4. Fazit
0. Einleitung
Im Oktober 2004 haben wir unserem Sohn ein Laufrad zum Geburtstag geschenkt, ein ‚Runbike’ der Firma Ferbedo aus Fürth/Bayern. Laufräder sind inzwischen immer häufiger auf den Gehwegen im Lande zu sehen. Wir versprachen uns von einem Laufrad zum Einen, dass der Einstieg auf das Fahrrad damit erleichtert wird, da damit das Gleichgewichtsgefühl unterstützt wird, und zum Anderen, dass unser Sohn damit auch viel Spaß hat.
1. Warum das ‚Runbike’ ?
Nachdem wir auf die Idee kamen ein Laufrad anzuschaffen, haben wir uns ein wenig umgesehen, beim lokalen Fahrradhändler, bei Rofu und auch dem ein oder anderen Warenhaus. Die Auswahl war oft auf wenige, manchmal nur ein Laufrad, beschränkt. So war ein Vergleich nicht so recht möglich.
Bei Ebay wurde ich dann von der Vielzahl der Angebote positiv überrascht, da blieb ich dann auch erstmal ‚hängen’. Mir viel auf, das es ziemlich deutliche Preisunterschiede gibt, selbst für gleiche oder zumindest ähnliche Modelle, also durchaus eine Gelegenheit bei ebay wirklich ein Schnäppchen zu machen oder unnötig viel Geld zu bezahlen.
Die grundsätzliche Entscheidung, ob ein Holzlaufrad oder ein Laufrad aus Metall wurde dadurch entschieden, dass die Laufräder aus Holz nicht unseren Vorstellungen entsprachen, sowohl optisch als auch aus sicherheitstechnischen Gründen, soweit wir dies aufgrund der Beschreibung beurteilen konnten.
Nach und nach war uns klar das folgende Bedingungen erfüllt sein sollten:
- Sattel und Lenker höhenverstellbar
- Handbremse
- stabiler Rahmen
- Lenkereinschlagbegrenzung
- und Luftreifen.
Dieses wurde von dem späteren Kauf, dem Ferbedo Runbike erfüllt, weiter gefiel das Laufrad durch seine Optik.
Nach einigen Beobachtungen bei Ebay konnte ich feststellen, dass das Ferbedo bei einem Verkaufspreis von etwa 50 – 70 Euro den Besitzer wechselt, Neugeräte wohlgemerkt. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei knapp 90 €, in verschiedenen Internetshops wird das Runbike für etwa 70 € angeboten, so habe ich auf eine günstige Gelegenheit gewartet und bei etwa 55 € zuschgeschlagen.
Aber Vorsicht! Von Ferbedo gibt es zwei Laufräder, ein Runbike Steel mit deutlich weniger Ausstattung und eben das Runbike.
2. Montage
Das Runbike wurde mir in einem Karton verpackt übergeben. Die Montage hatte ich mir zunächst etwas schwierig vorgestellt und mir deshalb auch Zeit dafür genommen. War dann aber gar nicht notwendig. Es liegt zwar nur eine kleine Beschreibung für den Aufbau bei, aber da das Laufrad weitesgehend vormontiert ist und sich der Aufbau auf wenige Teile beschränkte, ging es recht schnell und problemlos.
Der Rahmen ist aus Aluminium und somit auch recht leicht, nicht nur für das Kind, sondern auch für den Papa beim Aufbauen. Die Bremse war bereits am Lenker montiert und die Bremsbacken ebenfalls bereits am Rahmen betriebsbereit. Somit hatte man den Rahmen und den Lenker schon ‚lose’ zusammen und musste nur noch den Lenker am Vorderachsenaufsatz montieren.
Weiter musste der Sattel am Rahmen eingesteckt und festgeschraubt werden und die beiden Räder vorne und hinten eingesetzt und ebenfalls festgeschraubt werden.
Danach gest es eigentlich nur noch um das Feinjustieren, Sattel und Lenker auf die Größe des Kinden einstellen und ggf. die Schraube für den Lenkeinschlag entfernen. Ihr findet diese unterhalb des Lenkers über der Gabel, ihr müsst nur noch nach innen sehen. Dazu findet Ihr auch im Anhang ein Bild.
Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist unser Laufrad in der Farbe silber geliefert. Dies ist auch in rot und blau erhältlich.
3. Und ! Läuft’s ?
Und wie. Unser Kleiner war kaum zu bremsen. Wir müssten noch ein paar mal die Höhe einstellen (Sattel), da die Beine zum Beginn der Nutzung ein wenig angewinkelt sein dürfen. Sobald das Kind Übung mit dem Spielgerät gesammelt hat, darf man den Sattel auch ein wenig höher stellen.
Das Laufrad hält der robusten Umgangsweise unseres Sprößlinges stand, am Lenker sind jeweils Puffer im Griff integriert, diese sind auch notwendig, da das Laufrad keine Standvorrichtung hat und deshalb immer auf den Boden gelegt werden muß oder an die Wand angelehnt wird.
Die Luftreifen und der stabile Rahmen lassen das Laufrad sehr angenehme laufen, selbst habe ich dies nicht getestet. Sicher wird der Rahmen mich tragen, ich habe aber Bedenken bei den Felgen, diese sind nicht aus Metall und schon gar nicht aus Aluminium, sondern aus Plastik. Bei einer zu großen Belastung würden sich diese wohl verformen oder gar brechen. Aber keine Angst, diese sind trotzdem stabil genug für das Kind.
Ein Nachteil der Plastikräder ist die dadurch geringere Bremswirkung, hier muß das Kind schon ganz schön zupacken, damit die Bremse auch Wirkung zeigt. Vielleicht benutzt unser Sohn deshalb die Handbremse so wenig.
Bei Regen macht die Fahrt vielleicht weniger Spaß, da die Räder kein Schutzblech haben und somit das Regenwasser am Boden nach oben schleudern und man damit naß wird. Gleiches gilt beim Fahren durch ein große Pfütze!
Der Sattel ist gut geformt und auf die Laufbewegung bedacht auch recht schmal gehalten. Die Polsterung darf als gering bezeichnet werden, ein Gelsattell haben wir auch nicht erwartet. Unser Sohn hat sich auf jeden Fall noch nicht beschwert, dass dieser zu hart wäre.
4. Fazit
Wir und besonders unser Sohn ist mit dem Runbike von Ferbedo sehr zufrieden. Vergleiche ich dieses mit den zuvor gesehenen Rädern von z.B. Kettler, so haben wir mit den 55€ das Geld gut angelegt. Eine Handbremse sucht man bei dem ein oder anderen Laufrad vergeblich. Auch der sehr robuste Rahmen ist nicht selbstverständlich. Für 90€ hätte ich das Runbike sicher nicht gekauft, aber mit dem gezahlten Preis haben wir ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis erreicht.
Die ersten Versuche auf einem Fahrrad mit Pedalen zeigen Wirkung, das Ziel ist damit auch hier erreicht. Durch das Üben des Gleichgewichtes auf dem Laufrad wird der Kleine wohl bald noch schneller unterwegs sein.
Vielen Dank für Lesen und ggf. Bewerten und Kommentieren.
LG Michael
0. Einleitung
1. Warum das ‚Runbike’?
2. Montage
3. Und ! Läuft’s ?
4. Fazit
0. Einleitung
Im Oktober 2004 haben wir unserem Sohn ein Laufrad zum Geburtstag geschenkt, ein ‚Runbike’ der Firma Ferbedo aus Fürth/Bayern. Laufräder sind inzwischen immer häufiger auf den Gehwegen im Lande zu sehen. Wir versprachen uns von einem Laufrad zum Einen, dass der Einstieg auf das Fahrrad damit erleichtert wird, da damit das Gleichgewichtsgefühl unterstützt wird, und zum Anderen, dass unser Sohn damit auch viel Spaß hat.
1. Warum das ‚Runbike’ ?
Nachdem wir auf die Idee kamen ein Laufrad anzuschaffen, haben wir uns ein wenig umgesehen, beim lokalen Fahrradhändler, bei Rofu und auch dem ein oder anderen Warenhaus. Die Auswahl war oft auf wenige, manchmal nur ein Laufrad, beschränkt. So war ein Vergleich nicht so recht möglich.
Bei Ebay wurde ich dann von der Vielzahl der Angebote positiv überrascht, da blieb ich dann auch erstmal ‚hängen’. Mir viel auf, das es ziemlich deutliche Preisunterschiede gibt, selbst für gleiche oder zumindest ähnliche Modelle, also durchaus eine Gelegenheit bei ebay wirklich ein Schnäppchen zu machen oder unnötig viel Geld zu bezahlen.
Die grundsätzliche Entscheidung, ob ein Holzlaufrad oder ein Laufrad aus Metall wurde dadurch entschieden, dass die Laufräder aus Holz nicht unseren Vorstellungen entsprachen, sowohl optisch als auch aus sicherheitstechnischen Gründen, soweit wir dies aufgrund der Beschreibung beurteilen konnten.
Nach und nach war uns klar das folgende Bedingungen erfüllt sein sollten:
- Sattel und Lenker höhenverstellbar
- Handbremse
- stabiler Rahmen
- Lenkereinschlagbegrenzung
- und Luftreifen.
Dieses wurde von dem späteren Kauf, dem Ferbedo Runbike erfüllt, weiter gefiel das Laufrad durch seine Optik.
Nach einigen Beobachtungen bei Ebay konnte ich feststellen, dass das Ferbedo bei einem Verkaufspreis von etwa 50 – 70 Euro den Besitzer wechselt, Neugeräte wohlgemerkt. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei knapp 90 €, in verschiedenen Internetshops wird das Runbike für etwa 70 € angeboten, so habe ich auf eine günstige Gelegenheit gewartet und bei etwa 55 € zuschgeschlagen.
Aber Vorsicht! Von Ferbedo gibt es zwei Laufräder, ein Runbike Steel mit deutlich weniger Ausstattung und eben das Runbike.
2. Montage
Das Runbike wurde mir in einem Karton verpackt übergeben. Die Montage hatte ich mir zunächst etwas schwierig vorgestellt und mir deshalb auch Zeit dafür genommen. War dann aber gar nicht notwendig. Es liegt zwar nur eine kleine Beschreibung für den Aufbau bei, aber da das Laufrad weitesgehend vormontiert ist und sich der Aufbau auf wenige Teile beschränkte, ging es recht schnell und problemlos.
Der Rahmen ist aus Aluminium und somit auch recht leicht, nicht nur für das Kind, sondern auch für den Papa beim Aufbauen. Die Bremse war bereits am Lenker montiert und die Bremsbacken ebenfalls bereits am Rahmen betriebsbereit. Somit hatte man den Rahmen und den Lenker schon ‚lose’ zusammen und musste nur noch den Lenker am Vorderachsenaufsatz montieren.
Weiter musste der Sattel am Rahmen eingesteckt und festgeschraubt werden und die beiden Räder vorne und hinten eingesetzt und ebenfalls festgeschraubt werden.
Danach gest es eigentlich nur noch um das Feinjustieren, Sattel und Lenker auf die Größe des Kinden einstellen und ggf. die Schraube für den Lenkeinschlag entfernen. Ihr findet diese unterhalb des Lenkers über der Gabel, ihr müsst nur noch nach innen sehen. Dazu findet Ihr auch im Anhang ein Bild.
Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist unser Laufrad in der Farbe silber geliefert. Dies ist auch in rot und blau erhältlich.
3. Und ! Läuft’s ?
Und wie. Unser Kleiner war kaum zu bremsen. Wir müssten noch ein paar mal die Höhe einstellen (Sattel), da die Beine zum Beginn der Nutzung ein wenig angewinkelt sein dürfen. Sobald das Kind Übung mit dem Spielgerät gesammelt hat, darf man den Sattel auch ein wenig höher stellen.
Das Laufrad hält der robusten Umgangsweise unseres Sprößlinges stand, am Lenker sind jeweils Puffer im Griff integriert, diese sind auch notwendig, da das Laufrad keine Standvorrichtung hat und deshalb immer auf den Boden gelegt werden muß oder an die Wand angelehnt wird.
Die Luftreifen und der stabile Rahmen lassen das Laufrad sehr angenehme laufen, selbst habe ich dies nicht getestet. Sicher wird der Rahmen mich tragen, ich habe aber Bedenken bei den Felgen, diese sind nicht aus Metall und schon gar nicht aus Aluminium, sondern aus Plastik. Bei einer zu großen Belastung würden sich diese wohl verformen oder gar brechen. Aber keine Angst, diese sind trotzdem stabil genug für das Kind.
Ein Nachteil der Plastikräder ist die dadurch geringere Bremswirkung, hier muß das Kind schon ganz schön zupacken, damit die Bremse auch Wirkung zeigt. Vielleicht benutzt unser Sohn deshalb die Handbremse so wenig.
Bei Regen macht die Fahrt vielleicht weniger Spaß, da die Räder kein Schutzblech haben und somit das Regenwasser am Boden nach oben schleudern und man damit naß wird. Gleiches gilt beim Fahren durch ein große Pfütze!
Der Sattel ist gut geformt und auf die Laufbewegung bedacht auch recht schmal gehalten. Die Polsterung darf als gering bezeichnet werden, ein Gelsattell haben wir auch nicht erwartet. Unser Sohn hat sich auf jeden Fall noch nicht beschwert, dass dieser zu hart wäre.
4. Fazit
Wir und besonders unser Sohn ist mit dem Runbike von Ferbedo sehr zufrieden. Vergleiche ich dieses mit den zuvor gesehenen Rädern von z.B. Kettler, so haben wir mit den 55€ das Geld gut angelegt. Eine Handbremse sucht man bei dem ein oder anderen Laufrad vergeblich. Auch der sehr robuste Rahmen ist nicht selbstverständlich. Für 90€ hätte ich das Runbike sicher nicht gekauft, aber mit dem gezahlten Preis haben wir ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis erreicht.
Die ersten Versuche auf einem Fahrrad mit Pedalen zeigen Wirkung, das Ziel ist damit auch hier erreicht. Durch das Üben des Gleichgewichtes auf dem Laufrad wird der Kleine wohl bald noch schneller unterwegs sein.
Vielen Dank für Lesen und ggf. Bewerten und Kommentieren.
LG Michael
28 Bewertungen, 2 Kommentare
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02.04.2005, 04:03 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichna sowas hab ich noch nciht gesehen... ic hätte gedacht, da fehlt was:o) liebe grüße tammy
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07.01.2005, 23:30 Uhr von antjeeule
Bewertung: sehr hilfreichSo ein Laufrad finde ich echt gut für Kinder. Es ist viel besser als die üblichen Stützräder, die das Kind am Anfang vor Stürzen bewahren sollen. Damit verbiegen sich die Kinder nur den Rücken und das Fahrradfahren lernen sie
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