Erfahrungsbericht von paelzer
Sehr außergewöhnliche Berichterstattung über ein Radrennen durch den WDR 3
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Radrennen rund um Köln am Ostermontag.
Am Ostermontag habe ich auf WDR 3 eine ganz neue Art von Übertragung eines Radrennens erlebt. Das Traditionsrennen "Rund um Köln" wurde in voller Länge übertragen. Da ja jedem bekannt ist, dass es bei Radrennen dieser Länge auch weniger interessante Phasen gibt, hat der WDR diese Radrennen mit Unmengen touristischer Informationen über die Gegend rund um Köln ergänzt, dazu noch ein paar Sterneköche einige typische Rezepte zelebrieren lassen und eine Jazzband in unnachahmlicher Art mit musikalischen Klängen auf bestimmte Streckenabschnitte einstimmen lassen.
Dazu haben wir dann auch noch ein sehr spannendes Radrennen mit Gianmatteo Fagnini (Telekom) als Sieger erlebt.
Auch Jan Ullrich hatte bei diesem Rennen (er kam problemlos mit dem Hauptfeld ins Ziel) seinen ersten Auftritt in diesem JAHr in Deutschland.
In diesem Frühjahr erleben wir zur Zeit einen ganz neuen Jan Ullrich. Endlich mal nicht mit zu vielen Pfunden auf den Rippen aus der Winterpause zurück, hat er bisher eine Vorbereitung offensichtlich ohne Probleme absolviert. Sowohl gesundheitlich als auch mental fit, ging das bisher so gut wie seit Jahren nicht mehr. Woran liegt das? Vermutlich hat Jan Ullrich inzwischen seine Lehren gezogen aus den bitteren Niederlagen der letzten Jahre, in denen er offensichtlich zu sehr auf das ihm reichlich von Gott gegebene Talent vertraut und einen vernünftigen Trainingsaufbau dabei vernachlässigt hat. Inzwischen hält er sich konsequent an die Vorgaben seines Teamarztes Dr. Lothat Heinrich. In den bisherigen Vorbereitungsrennen ist nie an sein körperliches Limit gegengen, auch wenn ihn sein großes Tour-Kontrahent Lance Armstrong ordentlich hat stehen lassen. Er hat aus den schmerzlichen Erfahrungen der letzten Jahre gelernt, dass das nichts bringt und er dadurch nur anfällig wird und sich schnell einen Virus einfängt.
Abgerechnet wird im Juli. Lassen wir uns überraschen wie die Vorbereitung von Jan Ullrich weiter verläuft. Hoofentlich startet er in diesem Jahr erstmals beim Giro in Italien, denn dies wäre aus meiner Sicht eine weitaus bessere Vorbereitung für die Tour wie diese immer noch schwächelnde Deutschland Tour, der immer noch ein bißchen der Pepp und die nötigen Schwierigkeitsgrade fehlen.
Am Ostermontag habe ich auf WDR 3 eine ganz neue Art von Übertragung eines Radrennens erlebt. Das Traditionsrennen "Rund um Köln" wurde in voller Länge übertragen. Da ja jedem bekannt ist, dass es bei Radrennen dieser Länge auch weniger interessante Phasen gibt, hat der WDR diese Radrennen mit Unmengen touristischer Informationen über die Gegend rund um Köln ergänzt, dazu noch ein paar Sterneköche einige typische Rezepte zelebrieren lassen und eine Jazzband in unnachahmlicher Art mit musikalischen Klängen auf bestimmte Streckenabschnitte einstimmen lassen.
Dazu haben wir dann auch noch ein sehr spannendes Radrennen mit Gianmatteo Fagnini (Telekom) als Sieger erlebt.
Auch Jan Ullrich hatte bei diesem Rennen (er kam problemlos mit dem Hauptfeld ins Ziel) seinen ersten Auftritt in diesem JAHr in Deutschland.
In diesem Frühjahr erleben wir zur Zeit einen ganz neuen Jan Ullrich. Endlich mal nicht mit zu vielen Pfunden auf den Rippen aus der Winterpause zurück, hat er bisher eine Vorbereitung offensichtlich ohne Probleme absolviert. Sowohl gesundheitlich als auch mental fit, ging das bisher so gut wie seit Jahren nicht mehr. Woran liegt das? Vermutlich hat Jan Ullrich inzwischen seine Lehren gezogen aus den bitteren Niederlagen der letzten Jahre, in denen er offensichtlich zu sehr auf das ihm reichlich von Gott gegebene Talent vertraut und einen vernünftigen Trainingsaufbau dabei vernachlässigt hat. Inzwischen hält er sich konsequent an die Vorgaben seines Teamarztes Dr. Lothat Heinrich. In den bisherigen Vorbereitungsrennen ist nie an sein körperliches Limit gegengen, auch wenn ihn sein großes Tour-Kontrahent Lance Armstrong ordentlich hat stehen lassen. Er hat aus den schmerzlichen Erfahrungen der letzten Jahre gelernt, dass das nichts bringt und er dadurch nur anfällig wird und sich schnell einen Virus einfängt.
Abgerechnet wird im Juli. Lassen wir uns überraschen wie die Vorbereitung von Jan Ullrich weiter verläuft. Hoofentlich startet er in diesem Jahr erstmals beim Giro in Italien, denn dies wäre aus meiner Sicht eine weitaus bessere Vorbereitung für die Tour wie diese immer noch schwächelnde Deutschland Tour, der immer noch ein bißchen der Pepp und die nötigen Schwierigkeitsgrade fehlen.
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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18.08.2008, 14:15 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichH - Liebe Grüße Simone
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